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Stoppelsturz mit Strohstriegel?!

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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22 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Stoppelsturz mit Strohstriegel?!

Beitragvon Grenzwächter » So Okt 05, 2014 15:15

Hallo habe da mal eine Frage. Kann ich mit einem Strohstriegel einen besseren Stoppelsturz machen als mit einer Scheibenegge (Aufgang von Unkräutern und Ausfallgetreide)? Ich mache seit Jahren den Stoppelsturz mit einer Scheibenegge (Rubin) zur Saat grubbere ich je nach Kultur und Strohmenge zwischen 10 und 20 cm tief.
Teilweise wird auch gepflügt hier geht es nicht immer ohne Pflug.

Danke schon mal für Eure Hilfe.
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Re: Stoppelsturz mit Strohstriegel?!

Beitragvon Bauer Piepenbrink » So Okt 05, 2014 18:08

Wenn ich mir ein Gerät aussuchen dürfte, würde ich den Strohstriegel wählen. Der größte Vorteil ist meiner Meinung, dass er große Mengen Stroh optimal verteilt. Die Scheibenegge rollert da ja meist nur so rüber. Im Nachbardorf gibt es einen Direktsaat betreibenden Landwirt, der einen Strohstriegel einsetzt. Der große Vorteil ist natürlich die sehr hohe Hektarleistung bei minimalen Dieselverbrauch. Nachteil ist der gleiche wie bei der Scheibenegge: Ein extra Gerät nur für die Stoppelbearbeitung ist zumindest bei geringer Fläche zu teuer.
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Re: Stoppelsturz mit Strohstriegel?!

Beitragvon Hirndorf » So Okt 05, 2014 19:08

Mache seit 2 Jahren die Stoppelbearbeitung nur noch mit dem Strohstriegel.
Hat eine ganze Menge Vorteile und positive Effekte.
- Das Stroh wird optimal verteilt. Mir kann da keiner mehr erzählen, das sein Drescher, egal welche Farbe das Stroh optimal verteilt.
- Das Stroh wird angehoben und das Ausfallgetreide ausgesiebt. Damit hat es Bodenkontakt.
- Hohe Schlagkraft und geringer Dieselverbrauch. 3 l/ha.
- Das Ausfallgetreide und die Unkrautsamen bleiben wo sie hingehören.... An der Oberfläche.
- Wurde im ersten Jahr von meinen Kollegen noch belächelt.Habe dieses Jahr aber schon 500 ha im Lohn gestriegelt. Scheint dann doch nicht so schlecht zu sein.
Nachteile sind dann eben der hohe Zugkraftbedarf. Bei 7,5m Arbeitsbreite sind 140 PS die untere Grenze.
Und Striegel ist nicht Striegel.Ich habe mir 8 verschiedene Vorführen lassen, aber meiner Ansicht nach gibt es nur 2, die einen guten Striegel bauen können und die kommen aus dem Ausland. Zum einen Degenhardt, wobei der meines Wissens nicht mehr in Deutschland vertrieben wird und dann die englische Variante von Claydon. Die anderen sind aufgrund der Arbeitsqualität abgefallen
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Re: Stoppelsturz mit Strohstriegel?!

Beitragvon NobbyNobbs » So Okt 05, 2014 20:52

Ich habe ab nächsten Jahr auch einen :prost:
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Re: Stoppelsturz mit Strohstriegel?!

Beitragvon NobbyNobbs » So Okt 05, 2014 20:52

Ich habe ab nächsten Jahr auch einen :prost:
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Re: Stoppelsturz mit Strohstriegel?!

Beitragvon Grenzwächter » Mo Okt 06, 2014 19:28

Welches Fabrikat ist es denn bei euch geworden? Der Claydon sieht sehr robust aus an dem Degenhardt sind mir eigentlich zu viele bewegliche teile. Möchte ihn dann auch im Grünland einsetzen um die Narbe zu lüften.
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Re: Stoppelsturz mit Strohstriegel?!

Beitragvon Raider » Di Okt 07, 2014 7:29

Hirndorf hat geschrieben:- Das Stroh wird optimal verteilt. Mir kann da keiner mehr erzählen, das sein Drescher, egal welche Farbe das Stroh optimal verteilt.


wobei mir auch keiner erzählen kann, dass ich mit einem Arbeitsgang Strohstriegel eine "optimale" Verteilung hin bekomme. Dann doch zumindest einmal quer und einmal längs, oder?

- Das Stroh wird angehoben und das Ausfallgetreide ausgesiebt. Damit hat es Bodenkontakt.
- Das Ausfallgetreide und die Unkrautsamen bleiben wo sie hingehören.... An der Oberfläche.


Absolut! klarer Vorteil eines Striegels.

- Hohe Schlagkraft und geringer Dieselverbrauch. 3 l/ha.

[/quote]

Was auch nur wirklich ein Vorteil ist wenn man wie Du ordentlich Hektare bearbeiten kann (ob Lohn oder eigen) Ansonsten ist so eine Spezialmaschine zu teuer
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Re: Stoppelsturz mit Strohstriegel?!

Beitragvon Max M » Di Okt 07, 2014 8:20

Raider hat geschrieben:
Hirndorf hat geschrieben:- Das Stroh wird optimal verteilt. Mir kann da keiner mehr erzählen, das sein Drescher, egal welche Farbe das Stroh optimal verteilt.


wobei mir auch keiner erzählen kann, dass ich mit einem Arbeitsgang Strohstriegel eine "optimale" Verteilung hin bekomme. Dann doch zumindest einmal quer und einmal längs, oder?

- Das Stroh wird angehoben und das Ausfallgetreide ausgesiebt. Damit hat es Bodenkontakt.
- Das Ausfallgetreide und die Unkrautsamen bleiben wo sie hingehören.... An der Oberfläche.


Absolut! klarer Vorteil eines Striegels.

- Hohe Schlagkraft und geringer Dieselverbrauch. 3 l/ha.



Was auch nur wirklich ein Vorteil ist wenn man wie Du ordentlich Hektare bearbeiten kann (ob Lohn oder eigen) Ansonsten ist so eine Spezialmaschine zu teuer

Naja, grade in sAchen Gräserbekämpfung ist der Striegel imho ein ideales Werkzeug. Und zwar ohne(!) Resistenzproblematik. Da relativiert sich deine letzte Aussage durchaus.

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Re: Stoppelsturz mit Strohstriegel?!

Beitragvon Hirndorf » Di Okt 07, 2014 8:36

Da muß ich dir recht geben, mindestens zwei mal striegeln, damit die Strohverteilung optimal ist.
Wegen den Kosten habe ich mich mal hingesetzt und ausgerechnet. Bei den Anschaffungskosten und den Variablen Kosten kam ich auf eine Mindesteinsatzfläche von 200 ha.
Jetzt kann sich jeder mal selbst ein Bild machen.
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Re: Stoppelsturz mit Strohstriegel?!

Beitragvon Raider » Di Okt 07, 2014 8:53

Hirndorf hat geschrieben:Da muß ich dir recht geben, mindestens zwei mal striegeln, damit die Strohverteilung optimal ist.
Wegen den Kosten habe ich mich mal hingesetzt und ausgerechnet. Bei den Anschaffungskosten und den Variablen Kosten kam ich auf eine Mindesteinsatzfläche von 200 ha.
Jetzt kann sich jeder mal selbst ein Bild machen.



OK, da hätte ich deutlich mehr Hektare erwartet. Bei 200 ha ist das wirklich interessant. Zumal auch der Aspekt der Gräserbekämpfung wie oben von Max M angesprochen sicherlich einen weiteren Vorteil darstellt.
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Re: Stoppelsturz mit Strohstriegel?!

Beitragvon Hirndorf » Di Okt 07, 2014 9:49

Sieh die Anschaffungskosten doch mal anders...
Der Streigel hat vor zwei Jahren 12000 € brutto gekostet.
Was kostet denn ein Grubber bzw eine Kurzscheibenegge ?
Mein Nachbar hat sich gerade einen 4 m Kerner Grubber gekauft. Kostenpunkt 20000€
So viel Geld für Stoppelbearbeitung ?
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Re: Stoppelsturz mit Strohstriegel?!

Beitragvon NobbyNobbs » Di Okt 07, 2014 9:51

Hirndorf hat geschrieben:Da muß ich dir recht geben, mindestens zwei mal striegeln, damit die Strohverteilung optimal ist.
Wegen den Kosten habe ich mich mal hingesetzt und ausgerechnet. Bei den Anschaffungskosten und den Variablen Kosten kam ich auf eine Mindesteinsatzfläche von 200 ha.
Jetzt kann sich jeder mal selbst ein Bild machen.



Was sind in etwa die Nettokosten für die 3 m-, 7,5 m- und 15 m-Variante?
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Re: Stoppelsturz mit Strohstriegel?!

Beitragvon angusy » Di Okt 07, 2014 10:07

Ich glaube, einen Claydon-Striegel (7,50m) für 13,5 TEUR (brutto) kürzlich im Traktorpool gesehen zu haben.

Die Vergleiche mit Grubber etc. hinken alle, da diese Geräte doch mehrfach einsetzbar sind. Der Strohstriegel hat im Ackerbaubetrieb dann doch nur diesen einen Arbeitsgang zu erledigen.

Ich persönlich arbeite mit einer Großfederzinkenegge ganz flach. Da wird der Unterschied zu einem aggressiven Strohstriegel nicht so riesig sein. Die Großfederzinkenegge hat aber noch vielfältig andere Aufgaben, so dass sich die historischen AK von TEUR 18 (netto) besser verteilen.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Stoppelsturz mit Strohstriegel?!

Beitragvon Schwabenjung26 » Di Okt 07, 2014 10:44

Gibt's eigentlich einen signifikanten Unterschied zwischen Strohstriegel und Unkrautstriegel?
Ich kann auf Bildern nur erkennen, dass der Strohstriegel etwas stärkere Striegelzinken hat.

Würde also auch ein Unkrautstriegel beim Stoppelsturz funktionieren? Müsste man mal testen, wenn sonst keiner Erfahrungen hat.
Älbler, zwecks Überblick
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Re: Stoppelsturz mit Strohstriegel?!

Beitragvon fluegelflitzer7 » Di Okt 07, 2014 11:29

Hab dieses jahr sofort nach dem raps dreschen die rapsstoppel gestriegelt! Hat top funktioniert, nur wenn der raps liegt dann wirds wohl nix! War aber kein lager, und so wars sehr gut, danach ist der ausfallraps zügig gekeimt, dann einmal grubber, später noch kultivator, und danach gesät. Erkenntniss: Grünlandstriegel auf rapsstoppel top, nach getreide denk ich wirds eher das stroh zusammen ziehen, da der durchgang zu gering ist und die Zinken zu eng stehen!
kräht der hahn früh aufm mist, ändert sich das wetter oder es bleibt so wie es ist...
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