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Stroh feuchet nach?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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16 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Stroh feuchet nach?

Beitragvon Bruce87 » Fr Jul 29, 2016 7:52

Quaderballen feuchten nach?

Hallo,

wir stehen momentan vor einem Rätsel:
Wir haben diese Woche am Mittwoch 4ha Weizenstroh selbst gepresst. Schwaden waren normal groß, mit noch ein paar Grünen Halmen drin. Gefühlsmäßige Feuchtemessung per Hand war zufriedenstellend und spätere Feldmessung im Ballen ergab 14% Feuchte.

Gestern hat mein Vater noch mal kurz nachkontrolliert: Schock! Fast alle Ballen quer durch die Bank haben meist über 18% Feuchte, teilweise sogar bis zu 35%.

Kontrollmessungen an Stroh aus 2015 und Gestenstroh 2016 lieferten normale Werte, womit eigentlich ein Defekt unseres Feuchtemessers (leider) auszuschließen wäre.

Wie kann es sein, dass die Ballen so feucht sind? Ich habe noch nie gehört, das Stroh nachfeuchet?
Wir pressen seit 15 Jahren und so etwas ist uns noch nicht untergekommen.

Wir sind etwas ratlos. Über Hinweise zur Fehlerursache würden wir uns freuen.

Grüße vom Niederrhein
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Re: Stroh feuchet nach?

Beitragvon Grenzwächter » Fr Jul 29, 2016 8:22

Wie lange hat das Stroh nach dem pressen auf dem Acker gelegen und wie lagert ihr es?

Das Ballen schwitzen kann passieren. Vieleicht habt ihr das selbe Problem wie wir es hatten. Stroh war noch halb roh beim drusch. Durch die enorme Hitze erscheint das Stroh dann trocken aber im Kern sind die Halme nass das zieht jetzt durch den Ballen.
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Re: Stroh feuchet nach?

Beitragvon Bruce87 » Fr Jul 29, 2016 8:54

Am 25.07 , also Montag war der Drusch.

Roh war das Stroh auf keinen Fall, halt nur etwas Grün drin.
Wobei ich das Stück nicht selber gesehen habe, werde nachfragen.
Kann mir aber nicht vorstellen, dass es daran liegt.

Wetter war bis Mittwoch Sonnig mit Bewölkung und etwas Wind.
Lassen unser Stroh meist immer min. 1 Tag liegen.
Aus unserer Erfahrung reicht das normalerweise.
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Re: Stroh feuchet nach?

Beitragvon Ice » Fr Jul 29, 2016 12:41

Also vor allem zum Anfang der Ernte schwitzt/feuchtet das Stroh doch teilweise extrem nach.
Bei der Gerste hab ich dieses Jahr 3 Tage nach dem Drusch das erste mal probiert zu pressen, da war es ohne Regen immernoch deutlich über 15%

Bei Weizen ist mir das soo extrem nicht bekannt.
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Re: Stroh feuchet nach?

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Fr Jul 29, 2016 19:09

Hallo, ich habe auch Weizenstroh, allerdings noch im Schwad liegen. Ich hatte nicht gepresst, weil das Stroh auch noch am Halmknoten grün war. Selbst nach einem ganzen Tag Sonnenschein waren die Schwaden noch etwas klamm. Also für Quaderballen nicht geeignet. Scheint dieses Jahr aber auch ein Phänomen zu sein, das Korn ist zwar trocken, dass Stroh allerdings nicht wirklich reif, was auch der Lohner der gedroschen hat von anderen Flächen im LK bestätigt hat. Wirklich weiterhelfen kann ich dir leider nicht.

P.S: Welches Feuchtemessgerät benutzt Du und kann man damit auch die Schwaden messen oder nur fertige Ballen?
Aluhut Akbar !
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Re: Stroh feuchet nach?

Beitragvon speeder » Fr Jul 29, 2016 19:12

Wie breit war das Schneidwerk?

Bei den neuen 12 Meter-Dreschern kann das Schwad gerne 3 Tage in der Sonne liegen- wird trotzdem innen nicht vernünftig trocken. Da ist drehen selbst bei Idealwetter ein Muss.
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: Stroh feuchet nach?

Beitragvon Südbaden Bauer » Fr Jul 29, 2016 23:32

Da braucht man keine 12, da reichen 6 Meter schon. Deswegen, nach dem dreschen einen Tag bei schönem Wetter liegen lassen, am nächsten Tag Mittags die Schwaden wenden bzw. für die Presse zusammenlegen, am besten mit einer Heumar, das Problem ist nur, dass die Zinken ein wenig zu klein und schwach sind. Und am dritten Tag am Spätnachmittag pressen, dann ist es ohne Probleme trocken.
Die Menschheit will zurück zum Ursprung, aber nicht zu Fuß.
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Re: Stroh feuchet nach?

Beitragvon Teddy Bär » Sa Jul 30, 2016 5:23

Bruce87 hat geschrieben:halt nur etwas Grün drin. Wobei ich das Stück nicht selber gesehen habe

Da hast du dir deine Frage doch schon selbst beantwortet.
Wenn es auch nur einzelne Halme sind, die stellenweise grün sind, dann war das Stroh noch nicht trocken genug zum Quaderballen pressen. Presst man das gut fest zusammen, dann geht's los. Die messbare Feuchte steigt immer weiter an. Und so wie du das beschreibst müsste die Temperatur auch schon deutlich gestiegen sein.
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Re: Stroh feuchet nach?

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Sa Jul 30, 2016 11:28

Obwohl ich teilweise auch dieses Jahr Gerstenstroh mit grünlichen Halmen gepresst habe, die waren aber trocken. Was zählt ist einfach die Handprobe.
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Re: Stroh feuchet nach?

Beitragvon Johny Farming » So Jul 31, 2016 7:52

Sind die Ballen den auch gleich abgefahren worden? Wir haben in meiner Lehrzeit Querballen gleich abgefahren, da Chef schon mal Probleme damit hatte das die wie er sagt:" Über Nacht durch die Erde mit Wasser vollziehen"..
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Re: Stroh feuchet nach?

Beitragvon marius » So Jul 31, 2016 19:42

Bruce87 hat geschrieben:Quaderballen feuchten nach?

Hallo,

wir stehen momentan vor einem Rätsel:
Wir haben diese Woche am Mittwoch 4ha Weizenstroh selbst gepresst. Schwaden waren normal groß, mit noch ein paar Grünen Halmen drin. Gefühlsmäßige Feuchtemessung per Hand war zufriedenstellend und spätere Feldmessung im Ballen ergab 14% Feuchte.

Gestern hat mein Vater noch mal kurz nachkontrolliert: Schock! Fast alle Ballen quer durch die Bank haben meist über 18% Feuchte, teilweise sogar bis zu 35%.

Kontrollmessungen an Stroh aus 2015 und Gestenstroh 2016 lieferten normale Werte, womit eigentlich ein Defekt unseres Feuchtemessers (leider) auszuschließen wäre.

Wie kann es sein, dass die Ballen so feucht sind? Ich habe noch nie gehört, das Stroh nachfeuchet?
Wir pressen seit 15 Jahren und so etwas ist uns noch nicht untergekommen.

Wir sind etwas ratlos. Über Hinweise zur Fehlerursache würden wir uns freuen.

Grüße vom Niederrhein


Ich wundere mich nicht das bei vielen Stroh in den Ballen verschimmelt. Da wir oftmals wenige Stunden nach dem Dreschen vom Schwad weg gepresst und dieses verschimmelte und verpilzte Stroh dann später noch eingestreut oder gar verfüttert. Das gehört auf den Misthaufen, da richtets wenigstens keinen Schaden an
Wir haben Stroh permanent mindestens 1-2 x vor dem Pressen mit wenig Drehzahl gekreiselt auch wenns nicht reingeregnet hat. Verschimmeltes Stroh kenne ich nicht.
Gibt zwar 10 - 20 % weniger Stroh ( das ist nicht verloren sondern Dünger, Humus für den Boden ) aber eine 1a Top Strohqualität.
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Re: Stroh feuchet nach?

Beitragvon Teddy Bär » Mo Aug 01, 2016 3:12

marius hat geschrieben:Wir haben Stroh permanent mindestens 1-2 x vor dem Pressen mit wenig Drehzahl gekreiselt auch wenns nicht reingeregnet hat.

Und ich wundere mich nicht das du keine Lust mehr hast deinen Betrieb weiterzuführen. Wenn man sich so unnütz Arbeit macht. Ob du mit kreiseln jetzt den Wender oder den Schwader meinst, das spielt dann auch keine Rolle wenn Arbeitszeit, Maschinen und Diesel nix kosteten.
Der Pressenfahrer sollte erkennen wie trocken das Stroh ist indem er mit der Hand in den Schwad greift. Wer das nicht drauf hat, der soll den Schwad einfach einen Tag in der Sonne liegen lassen bevor er presst. Das reicht in 95% der Felder aus wenn das Getreide sauber war.
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Re: Stroh feuchet nach?

Beitragvon Welfenprinz » Mo Aug 01, 2016 8:09

Ist zwar schon einige Jährchen her bei mir,aber als das mit den Quaderballen los ging,habe ich das Stroh auch grundsätzlich einmal mit der Heuma gedreht. Wenn die nicht furztrocken sind schimmelts.
Bei Rundballen oder HD-Kleinballen kann man das ein bisschen lockerer sehen.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Stroh feuchet nach?

Beitragvon rettel » Mo Aug 01, 2016 8:53

Teddy Bär hat geschrieben:
marius hat geschrieben:Wir haben Stroh permanent mindestens 1-2 x vor dem Pressen mit wenig Drehzahl gekreiselt auch wenns nicht reingeregnet hat.

Und ich wundere mich nicht das du keine Lust mehr hast deinen Betrieb weiterzuführen. Wenn man sich so unnütz Arbeit macht. Ob du mit kreiseln jetzt den Wender oder den Schwader meinst, das spielt dann auch keine Rolle wenn Arbeitszeit, Maschinen und Diesel nix kosteten.
Der Pressenfahrer sollte erkennen wie trocken das Stroh ist indem er mit der Hand in den Schwad greift. Wer das nicht drauf hat, der soll den Schwad einfach einen Tag in der Sonne liegen lassen bevor er presst. Das reicht in 95% der Felder aus wenn das Getreide sauber war.


Es macht ja wohl wesentlich mehr Sinn das Stroh ein oder zweimal zu wenden und es dann eher pressen zu können als liegen zu lassen und auf Regen zu warten. Da man das mit dem Regen nie so genau weiß, ist wenden also immer richtig, zumal dicke Schwaden ohne Wenden auch gar nicht gescheit abtrocknen könnnen.
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Re: Stroh feuchet nach?

Beitragvon Teddy Bär » Mo Aug 01, 2016 10:32

Hmhh als ich wüsste keinen der das heute noch macht, selbst beim 9m Schneidwerk, aber jeder wie er mag. Wobei es bei unserem Themenersteller wahrscheinlich besser gewesen wäre.
Ich drehe die Schwaden auch schon mal um, aber nur wenn es nach dem Drescher reingeregnet hat.
Jedenfalls ist die Feuchte im Stroh deutlich spürbar. Das bisschen Feuchtigkeit das immer vom Boden her kommt, das macht im Ballen nix aus wenn das Stroh reif und sauber ist. Da gehört Erfahrung zu.
Ich vermeide es grundsätzlich im Stroh herumzukreiseln weil;
Der Schwader nimmt immer den ein oder andere Stein oder Bodenklumpen mit. Und beim einstreuen mit der Maschine, da wird jeder Stein zum gefährlichen Wurfgeschoss.
Und wer seinen Heuwender und Schwader lieb hat, der fährt damit im gepflegtem Grünland, und meidet Strohäcker.
Wird im Stroh gekreiselt, dann wird es brüchig und kurz. Wird es zu brüchig, dann bekommt jede Rundballenpresse Probleme den Ballen sicher in der Ballenkammer zu drehen. Gut bei Grosspacken ist das egal.
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