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Strohstriegel erfahrung

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Strohstriegel erfahrung

Beitragvon supermulcher » Sa Jul 23, 2016 13:28

Hallo
Mein Betrieb wird Pfluglos bewirtschaftet. Bisher sind alle arbbeiten mit einem Grubber durchgeführt worden.
In der Gerste nach Weizen steht doch noch ein wenig Weizen.Ein Maschinenverleiher bei mir inder nähe verleiht seid kurzem auch einen Stohstriegel.Wie sind eure erfahrungen mit so einem Teil. Sollte das Weizenstroh abgefahren werden oder lieber liegen lassen? Wie sieht das nach Raps aus?
Gruß Henning
supermulcher
 
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Re: Strohstriegel erfahrung

Beitragvon Bauer222 » Sa Jul 23, 2016 20:05

Ich bewirtschafte auch seit Jahren Pfluglos, in Direktsaat. Habe seit drei Jahren einen Strohstriegel und mache damit meine komplette Stoppelbearbeitung. Dreimalig im Abstand von 10 Tagen, und das Auflaufgetreide ist stark dezimiert. Weiterer Vorteil ist die bessere Strohverteilung ... durch den Striegel wird das Stroh auch aufgearbeitet, so das du nach dreimaligem striegeln eigentlich keinen heilen Halm hast. Zu den Kosten:
Anschaffung : 7,5 m ABB - 12000 €
var. Kosten 2€/ha
Diesel- 1,5 l/ha
Flächenleistung - 15-20 ha/h

Zum Raps nochmal.... Ich striegel den Stoppel auch drei mal. Damit ist er eigentlich fast sauber was den Aussaatraps betrifft.
Bauer222
 
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Re: Strohstriegel erfahrung

Beitragvon Sönke Carstens » Sa Jul 23, 2016 20:44

Ich halte von stoppelbearbeitung nichts da man Pech haben kann und man später nicht mehr aufs Feld kommt.
Bei mir kommt direkt nach dem Mähdrescher der Pflug und die Kreiselegge damit der Ackerfuchsschwanz besser auflaufen kann.
Das Stroh lasse ich immer liegen da der Boden sonst noch härter wird, man muss allerdings beim Mähdrescher auf eine gute Verteilung des Strohs achten damit der Pflug keine Probleme bekommt.
Nach der Rapsernte lasse ich die Flächen ca. 2 Wochen unbearbeitet damit der Ausfallraps aufläuft, dann wird einmal mit der Scheibenegge rüber gefahren und anschließend gepflügt.
Sönke Carstens
 
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