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Stromanschluss für Landwirtschaftsbetrieb

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Stromanschluss für Landwirtschaftsbetrieb

Beitragvon Einstein88 » So Jan 04, 2015 23:09

Wir sind dabei, die Stromkosten zu optimieren. Bisher hatten wir ein Abo mit 42 kva, was ziemlich teuer ist. Weil wir damit auch die Bewässerung betrieben, war es notwendig. Früher hatten wir sogar mehr als das doppelte. Mittlerweile brauchen wir für die Bewässerung eine andere Linie, die nichts mehr mit dem Hof zu tun hat.
Auf dem Hof gibt's nur ein paar Maschinen, wie Holzfräse, Hochdruckreiniger, Hofbeleuchtung mit ein paar Strahlern und sonst noch ein paar nicht sonderlich hungrige Geräte. Außerdem sind die ja nie alle zum gleichen Zeitpunkt eingeschaltet. Wieviel kva wäre ungefähr nötig? Besten Dank für Antworten.
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Re: Stromanschluss für Landwirtschaftsbetrieb

Beitragvon Spoonman86 » Mo Jan 05, 2015 0:21

Einstein88 hat geschrieben:Wir sind dabei, die Stromkosten zu optimieren. Bisher hatten wir ein Abo mit 42 kva, was ziemlich teuer ist. Weil wir damit auch die Bewässerung betrieben, war es notwendig. Früher hatten wir sogar mehr als das doppelte. Mittlerweile brauchen wir für die Bewässerung eine andere Linie, die nichts mehr mit dem Hof zu tun hat.
Auf dem Hof gibt's nur ein paar Maschinen, wie Holzfräse, Hochdruckreiniger, Hofbeleuchtung mit ein paar Strahlern und sonst noch ein paar nicht sonderlich hungrige Geräte. Außerdem sind die ja nie alle zum gleichen Zeitpunkt eingeschaltet. Wieviel kva wäre ungefähr nötig? Besten Dank für Antworten.


Du musst zwei Sachen unterscheiden:
1. Die Leistung in kVA interessiert vor allem den Stromnetzbetreiber:
- summiere mal die einzelnen Leistungen deiner Maschinen und rechne dann mal durch, was davon gleichzeitig läuft. Die 42 kVA sind da jetzt nicht sooo unrealistisch, demzufolge ist ja auch dein Hausanschluss abgesichert. Solltest du mehr Leistung benötigen, so musst du dies dem Netzbetreiber anzeigen. Brauchst du weniger, so ists dem Netzbetreiber eigentlich wurscht.

2. Wieviel kWh benötigst du im Jahr:
- dies interessiert deinen Stromanbieter, dieser kann anhand der kWh dir einen passenden Tarif anbieten. Falls du eine 1/4h-Lastgangmessung hast (eigentlich unrealistisch bei 42 kVA, es sei denn du kommst nah oder über 100.000 kWh/Jahr), dann kann dir dein Stromanbieter nochmals andere, ggf. besssere Angebote machen.

Deshalb die Frage: Hast du eine Leistungsmessung und wieviel kWh im Jahr hast du zuletzt gehabt?
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Re: Stromanschluss für Landwirtschaftsbetrieb

Beitragvon County654 » Mo Jan 05, 2015 18:33

Hallo Einstein,
Du kannst speziell bei Strom D und F kaum vergleichen.
Ich vermute Du zahlst deutlich weniger als wir.
Ich bin mir nicht ganz sicher, aber unser Preis dürfte bei etwa 60.000 kWh Jahresverbrauch bei etwa 24 ct incl Steuer liegen.
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
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Re: Stromanschluss für Landwirtschaftsbetrieb

Beitragvon JohnDeereDriver » Mo Jan 05, 2015 18:36

@county564

habt ihr da noch HT und NT?

60k kw is schon n haufen zeug...
Lass sie machen, wenn sie es besser wissen...
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Re: Stromanschluss für Landwirtschaftsbetrieb

Beitragvon -V- » Di Jan 06, 2015 16:36

Ich gehe mal davon aus, daß nicht über einen normalen Hausanschluß verfügst, sondern einen Zähler mit Lastgangmessung (wegen der höheren zur Verfügung stehenden Leistung). Da sind die monantlichen Gebühren höher als bei einem normalen Hausanschluß, zumindest in Deutschland.

Du müsstest wie bereits Erwähnt die Leisung der größten Verbraucher (ab ca 5kw) zusammen zählen und dann mit dem Gleichzeitgkeitsfaktor die benötigte Leistung errechnen.
http://www.elektro-fachplanung.de/Fachi ... sionen.htm

Wenn du deutlich unter dem bisherigen Leistungsbedarf liegst solltest du dich mal einem Elektrobetrieb mit Zählerkonzesion in Verbindung setzen.
Diese können dir dann sagen was eine Umrüstung auf einen normlen Hausanschluß kostet. Dann kannst du dir ja selbst ausrechnen, ob sich das lohnt.

Zumindest ist das Deutschland so, wie das Frankreich ist weis ich nicht.
Taktlosigkeit ist der Entschluss, etwas zu sagen, das alle anderen denken.
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Re: Stromanschluss für Landwirtschaftsbetrieb

Beitragvon County654 » Di Jan 06, 2015 20:00

Danke für die Rückmeldungen,
wir beziehen den Strom über den Regionalversorger RWE in einem Vertrag des Bauernverbandes. Ohne NT/HT oder Lastgangmessung.
Jahresgrundgebühr 78 €, Strompreis derzeit etwa 20,3 ct ohne MWSt

Ich bin mir bewußt, das unter Umständen ein Paar € einzusparen wären, aber am gleichen Anschluss speisst eine PV Anlage mit Eigenverbrauch, mehrere andere PV Anlagen und eine Biogasanlage ins Netz ein.
Da bin ich am Ende des Jahres froh alle Zähler auseinanderzuhalten und keinen weiteren Streß mit den Jungs von RWE zu haben.
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Re: Stromanschluss für Landwirtschaftsbetrieb

Beitragvon Einstein88 » Di Mär 17, 2015 19:11

Also, ich bin ja immer noch nicht viel weiter mit der Stromberechnung. Strom ist eben auch nicht gerade mein Ding. Hier mal alle Geräte, die ich auf unserem Betrieb und im Haushalt mehr oder weniger laufen lasse:
Betrieb: Brennholfräse 380 V, Hochdruckreiniger, 380, kleinere Werkstattgeräte 220, Dieselpumpe 220, Luftkompressor 220, Hofbeleuchtung mit Strahler, Getreidegebläse mit Vakumreiniger 380.
Haushalt: Kochherd 380, Wasserpumpe 380 für Wasserversorgung im Wohnhaus von eigenerQuelle, Boiler div Kleingeräte, Waschmaschine 380, 2 Kühlschränke 220.

Stromverbrauch für Betrieb und Haushalt: zw. 300 und 400 Kilowatt im Monat.

Würden 36 kVa für diese Geräte reichen. Wäre es sehr teuer, beziehungsweise könnte man die 36 kVa auch mal überschreiten, ausnahmsweise. Wäre dies technisch überhaupt möglich?
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Re: Stromanschluss für Landwirtschaftsbetrieb

Beitragvon Schachmatt » Mi Mär 18, 2015 8:40

Hallo Einstein,

deine Angaben beziehen sich auf die Spannungen des Gerätes, mit denen sie betrieben werden - du musst die Leistung angeben. Beispiel Werkstatt: Winkelschleifer 125 mm: Leistung von ca. 700 Watt (Baumarktgerät) bis zu 1.500 Watt (Profigerät).

In D ist es normalerweise üblich, dass der Hausanschluss für 30 KW ausgelegt ist - soviel kannst du z.B. bei Photovoltaik an deinen normalen (privaten) Hausanschluss anschließen.
Wie von anderen Forums-Usern schon erwähnt: Wie viele Geräte betreibst du gleichzeitig und sind dort leistungsstarke (stationäre) Geräte dabei (Getreidemühle 11 oder 15 KW) und was läuft dann noch. Der Kleinkram ist aus meiner Sicht (mehr oder weniger) ziemlich egal - letztendlich hast du nur zwei Hände und kannst entweder mit Winkelschleifer 1 oder Winkelschleifer 2 arbeiten (hier kommen mit Haushalt zw. 5 - 8 KW zusammen).

Frage: Heizung - läuft hier noch was elektrisch? Stallungen: Lampen, Lüfter etc.

Gruß

Schachmatt
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Re: Stromanschluss für Landwirtschaftsbetrieb

Beitragvon Elsaer » Mi Mär 18, 2015 8:46

Hallo Einstein,

2 Dinge fallen mir als Laie auf:
1.) du gibst die Betriebsspannungen der Geräte an (220 für normale Lichtstrom-Geräte im 1-phasigen Betrieb und 380 für Drehstrombetriebene Geräte). Dies hat mit der benötigten Information der Leistung ("Spannung x Strom" --> Angabe in kW oder meinetwegn kVA) nichts zu tun.
2.) Was du so aufzählst findest du bei uns auf jedem zweiten "Restleshof" (außer vllt. die Brennholzfräse, was immer das sein soll). Es klingt (ohne deine Angabe der Leistungen), als ob du mit nem normalen Hofanschluss durchaus klar kommen würdest.

Gib mal die Leistungen preis. Bei den 380er-Geräten hilft zur groben Orientierung auch, ob z.B. 16A-CEE oder 32A-CEE Stecker dran sind (steht auf dem Stecker-Gehäuse)

Gruß
Elsaer


Update:
Schachmatt war schneller... :D
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Re: Stromanschluss für Landwirtschaftsbetrieb

Beitragvon Falke » Mi Mär 18, 2015 9:38

Als Brennholzfräse gilt (zumindest in der Deutsch-Schweiz) die Kreissäge. :wink:

Nur so als Vergleich: mein Haus und Hof hat einen Hausanschluss mit einem Nennwert von 3x400 Volt/25 Ampere. Das sind rechnerisch etwa 17 kW ... (400*25*Wurzel(3))
Das hat, auch als der Hof noch im Vollerwerb bewirtschaftet wurde immer ausgereicht (stärkster Verbraucher war ein 7,5 kW Heugebläse, dann schon der E-Herd ...).

Ein monatlicher Stromverbrauch von 360 kWh würde einem gemittelten Dauerverbrauch von 0,5 kW (0,5*24*30=360) entsprechen.

A.
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Re: Stromanschluss für Landwirtschaftsbetrieb

Beitragvon Weinbauer » Mi Mär 18, 2015 10:53

Einstein88 hat geschrieben:Wir sind dabei, die Stromkosten zu optimieren. ... Auf dem Hof gibt's nur ein paar Maschinen, wie Holzfräse, Hochdruckreiniger, Hofbeleuchtung mit ein paar Strahlern und sonst noch ein paar nicht sonderlich hungrige Geräte. Außerdem sind die ja nie alle zum gleichen Zeitpunkt eingeschaltet. Wieviel kva wäre ungefähr nötig? Besten Dank für Antworten.

1. Schau doch auf den "grossen" Geräten nach, was sie brauchen und wie oft die genutzt werden. Dann machst noch einen Zuschlag für den Rest der Geräte (ca. 15%).
2. Jetzt schaust du, wo du rauskommst. Vergleichst mit den bisherigen Verbrauchswerten.
3. Würde das niedrigere Abo jetzt noch ausreichen? Falls nicht frei wählen kannst.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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