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Stromautobahnen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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22 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Stromautobahnen

Beitragvon bieber » Mi Nov 30, 2011 14:01

Im Zuge der Energiewende soll ja nun bundesweit die Windkraft massiv ausgebaut werden, sowohl onshore als auch offshore. Dabei ergibt sich das Problem des Stromtransports von Nord nach Süd. Der Netzausbau scheint mir dabei die Archillesferse zu sein, aus Kostengründen und der Nichtakzeptanz bei den betroffenen Bürgern.
Mein vielleicht etwas naiver Vorschlag: Verlegung der Kabel parallel zu den Bundesautobahnen oder Bundesstraßen unter der Erde. Niemand sieht die Kabel und der Grunderwerb wäre auch kein Thema mehr. Psychologisch gesehen ist es ja wohl so, daß das ,was ich nicht sehe, mich auch nicht bedroht.
Möglicherweise wäre es technisch sogar machbar das Oberleitungsnetz der Bahn zu nutzen!
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Re: Stromautobahnen

Beitragvon VARIUS » Mi Nov 30, 2011 15:57

Da fällt mir ein, dass diese Leitungen ein enormes Magnetfeld verbreiten und somit als kostenloser Spender für Energie dienen würden, wenn diese in die Fahrbahn eingelegt würden und Elektroautos könnten damit Ihre Batterien schonen. Lasse es Morgen gleich patentieren :klug:
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Re: Stromautobahnen

Beitragvon Schrat » Mi Nov 30, 2011 16:53

bieber hat geschrieben:Möglicherweise wäre es technisch sogar machbar das Oberleitungsnetz der Bahn zu nutzen!


Der Gedanke ist nicht neu und wird seit geraumer Zeit schon diskutiert. Glaub die Bahn stellt sich jetzt noch etwas quer. http://www.heise.de/newsticker/meldung/ ... 32232.html

VARIUS hat geschrieben:Da fällt mir ein, dass diese Leitungen ein enormes Magnetfeld verbreiten und somit als kostenloser Spender für Energie dienen würden


Selbst da soll es schon zu "Ostzeiten" Experten mit dem nötigen techn. Niveau gegeben haben die für die Gartenlaube die Hochspannungsleitungen auf diese Weise angezapft haben... :mrgreen:
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Re: Stromautobahnen

Beitragvon Altmeister » Mi Nov 30, 2011 18:31

Hallo,

da hätte ich mal eine Frage, gibt es in Bayern keinen Wind?
Sollen die Bayern ihren Windstrom doch selber machen.
Dann wird auch keine "Stromautobahn" erfoderlich sein.

hi hi

Altmeister

P.S. Da hätte ich noch einen Vorschlag, man nutzt einfach
die nicht mehr benötigten Leitungen der stillgelegten Atomkraftwerke.
Altmeister
 
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Re: Stromautobahnen

Beitragvon agrarflächendesigner » Mi Nov 30, 2011 18:54

Naja,
das mit den stromnetzten der Bahn ist so eine Sache.
1. ist die Bahn bald Privat - muss also schauen, wie sie überlebt.
2. Die Bahn betreibt ihre netze mit 16 2/3 Hz und Einphasig, somit ist eine Umwandlung nötig und das ist mit Kosten verbunden
3. Ich denke nicht, dass die netzte der Bahn soviel freie kapazitäten haben, um dort nenneswert leistung von nord nach süd zu übertragen.
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Re: Stromautobahnen

Beitragvon westfale2030 » Mi Nov 30, 2011 19:20

VARIUS hat geschrieben:Da fällt mir ein, dass diese Leitungen ein enormes Magnetfeld verbreiten und somit als kostenloser Spender für Energie dienen würden, wenn diese in die Fahrbahn eingelegt würden und Elektroautos könnten damit Ihre Batterien schonen. Lasse es Morgen gleich patentieren :klug:


Die Spannung liegt in diesen Stromautobahnen wohl bei 800kV, bei HGÜ Technik. Aus meiner Hauptschulzeit weiß ich aber noch, daß bei so hoher Spannung die Stromstärke umgekehrt proportional ist und damit auch das Magnetfeld. Ich glaub das wird nix.
westfale2030
 
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Re: Stromautobahnen

Beitragvon Quattro » Mi Nov 30, 2011 20:00

Könnte mir schon vorstellen, dass da genügend Magnetfeld vorhanden wäre, bei sagen wir ein Meter unter der Fahrbahn und einem Abnehmer der 5 cm über dem Boden wäre, gäbe es genügend Induktion um ein Elektromotor anzutreiben. Es reicht ja schon wenn nur die Leistung abverlangt würde, die zur Weiterfahrt nötig ist. Damit könnte die Kappazität des Akkus enorm verlängert werden. Und kostenlos dazu :D Aber was sagt unser Fin. Minister dazu? :mrgreen:
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Re: Stromautobahnen

Beitragvon Schrat » Mi Nov 30, 2011 20:19

Quattro hat geschrieben: Aber was sagt unser Fin. Minister dazu?


Der Gedanke hat mich auch schon beschäftigt. Wenn Elektroautos erst mal in Größenordnungen vorhanden sind fehlt dem Staat ja einiges an Mineralölsteuer. Wie will er das kompensieren? Bis auf die Rapsöldampfer kommt ja heute keiner an der Tankstelle vorbei. Das ändert sich aber wenn jeder seinen Strom aus der Steckdose zieht...
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Re: Stromautobahnen

Beitragvon DLBW » Do Dez 01, 2011 19:39

Mein vielleicht etwas naiver Vorschlag: Verlegung der Kabel parallel zu den Bundesautobahnen

Find ich gut :!: :)
Heute habe ich bei uns gesehen,dass 20 von 30 Windrädern still standen und das bei ordentlichem Wind. :(
Das waren keine Wartungsarbeiten.
Gruß!
DLBW
 
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Re: Stromautobahnen

Beitragvon Altmeister » Do Dez 01, 2011 19:46

DLBW hat geschrieben:
Mein vielleicht etwas naiver Vorschlag: Verlegung der Kabel parallel zu den Bundesautobahnen

Find ich gut :!: :)
Heute habe ich bei uns gesehen,dass 20 von 30 Windrädern still standen und das bei ordentlichem Wind. :(
Das waren keine Wartungsarbeiten.
Gruß!


Hallo,
dieses wird bei Überkapazität gemacht, weil dieses einfacher ist als Atomkraftwerke oder auch
andere Kraftwerke in der Leistung herunter zu fahren.

Altmeister
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Re: Stromautobahnen

Beitragvon Franzis1 » Do Dez 01, 2011 20:47

ihc833 hat geschrieben:Ich weis ja nicht, wer hier alles Landwirt ist bzw. von Landwirtschaft oder Bodenkunde Ahnung hat. Ich weis soviel für unterirdisch verlegte Hochspannung UVH braucht man einen 8 m breiten Rohrgraben, dort kommen 3 stickstoffgefüllte Rohre rein in denen jeweils eine Phase läuft. Alle 500 - 700 m brauchts ein Bauwerk von 6 m x 6 m. Die Bodenerwärmung ist erheblich, ebenso die durch den Bau entstehende Bodenverdichtung. Da ist mir als Ackerbauer wohl der mast lieber.


Bodenerwärmung dann unter jede Strasse spart Streusalz und viele Menschenleben
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Stromautobahnen

Beitragvon peppo » Fr Dez 02, 2011 22:56

Altmeister hat geschrieben:
DLBW hat geschrieben:
Mein vielleicht etwas naiver Vorschlag: Verlegung der Kabel parallel zu den Bundesautobahnen

Find ich gut :!: :)
Heute habe ich bei uns gesehen,dass 20 von 30 Windrädern still standen und das bei ordentlichem Wind. :(
Das waren keine Wartungsarbeiten.
Gruß!


Hallo,
dieses wird bei Überkapazität gemacht, weil dieses einfacher ist als Atomkraftwerke oder auch
andere Kraftwerke in der Leistung herunter zu fahren.

Altmeister


Dies ist meiner bescheidenen Meinung nach purer Blödsinn... Erneubare Energien, allen voran der Wind, haben meines wissens nach eine Aufnahmegarantie im Netz und dafür wird dann in den AKW's Dampf abgelassen bzw die Kernspaltung gebremst und in den KKW weniger gefeuert...

sg
Sebastian
Es ist nicht meine Schuld das die Welt so ist wie sie ist. Es ist nur meine Schuld wenn sie so bleibt.
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Re: Stromautobahnen

Beitragvon Schrat » Fr Dez 02, 2011 23:11

Das ist kein Blödsinn. Atomkraft- und Kohlekraftwerke kann man nicht einfach so mal abschalten und wenn's doch mal sein muss dauert es lange bis sie wieder am Netz sind.
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Re: Stromautobahnen

Beitragvon fendt schrauber » Sa Dez 03, 2011 9:49

Hallo,

um bei einem AKW die Leistung runter zu fahren sind so 1-2Tage nötig, selbst bei Kohle sind es mehrere stunden. Bei Gas geht es innerhalb weniger minuten und bei Pumpspeicherwerken unter 1 min. Ist allgemein ein Problem von Wind und vor allem Sonnenernergie das diese ungleichmäßig verfügbar ist und vor allem zur Mittagszeit sind meist Überkapazitäten vorhanden. Mit diesen versuchen zuerst die Speicherkraftwerke ihre Becken zu füllen, wenn dies geschehen ist wird einfach kurzgeschlossen um die Überspannung wegzubekommen, oder wenn möglich eben die Windräder abgeschaltet.

Grüße aus Mittelfranken
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Re: Stromautobahnen

Beitragvon µelektron » Sa Dez 03, 2011 10:32

Die Elektromobilität ist mMn eh ein Hirngespinst um die Konjunktur anzukurbeln
wie die Feinstaubplakette auch, sonst nix.
Die Erzeugung, Transport und vorallem die Speicherung ist alles andere als ökologisch.
Zugegeben der Wirkungsgrad der modernen Verbrennungsmotoren ist nicht besonders
doll, dafür ist die Verwertung aber sehr einfach.
Einschmelzen und neu formen.
Bei den Akku die in den E-Mobilen drinnen sind sieht das doch schon anders aus.
Sondermüll.
Was die kontaktlose Energieübertragung angeht, so ist es eine Sache die
Zahnbürste aufzuladen die in einer Art Trafo drinnen steckt mit Abständen
von Millimetern und n paar Milliwatt oder im Bereich von Kilowatt und
Abständen im Meterbereich für n Fahrzeug. Näher würde ich bei 800kV keinesfalls kommen
wollen.
... ich mag keine Gäste die erst die Tür eintreten und dann nicht merken wenn die Party vorbei ist.
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