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SWR zu Milch ohne Biosiegel:

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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17 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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SWR zu Milch ohne Biosiegel:

Beitragvon H.B. » Do Feb 05, 2015 22:09

>>>"Milch ohne Bio-Siegel stammt oft von Kühen, die ihr ganzes Leben lang kein Tageslicht sehen."<<<

http://www.swr.de/marktcheck/milch-myth ... index.html



Die Rundfunkgebühr ist scheinbar noch viel zu niedrig, sonst müsste es doch gelingen, die Na..schweine aus den Sendern zu schmeißen? Sind Rundfunkgebühren im Angesicht der permanenten Verleumdungen für Bauern überhaupt noch zumutbar?
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Re: SWR zu Milch ohne Biosiegel:

Beitragvon Milchtrinker » Do Feb 05, 2015 23:17

hab's auch gesehen !!! da sollte mal wer aus'm Büro raus in die Praxis !!! *KOPFSCHÜTTEL* !!!
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Re: SWR zu Milch ohne Biosiegel:

Beitragvon Florian1980 » Do Feb 05, 2015 23:26

Ich hab leider keine Kühe, sonst würd ich den SWR mal einladen und ihnen die Wirklichkeit zeigen.

Gruß Florian
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Re: SWR zu Milch ohne Biosiegel:

Beitragvon H.B. » Do Feb 05, 2015 23:58

Milchtrinker hat geschrieben:.... da sollte mal wer aus'm Büro raus in die Praxis !!! *KOPFSCHÜTTEL* !!!


Neene, die kennen die Praxis schon! Auch die wissen, wo die großen hellen Ställe gebaut wurden, und wo heute noch Halsrahmen (Pranger) in dunklen Löchern stehen - nur die Wahrheit passt nicht ins krude Weltbild des SWR. Der Zuseher soll ganz bewusst getäuscht werden.
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Re: SWR zu Milch ohne Biosiegel:

Beitragvon AgrarWalter » Fr Feb 06, 2015 9:35

H.B. hat geschrieben:
Milchtrinker hat geschrieben:.... da sollte mal wer aus'm Büro raus in die Praxis !!! *KOPFSCHÜTTEL* !!!


Neene, die kennen die Praxis schon! Auch die wissen, wo die großen hellen Ställe gebaut wurden, und wo heute noch Halsrahmen (Pranger) in dunklen Löchern stehen - nur die Wahrheit passt nicht ins krude Weltbild des SWR. Der Zuseher soll ganz bewusst getäuscht werden.


Meinungsmache schlechthin. Das schlimme ist, viele hinterfragen das nicht mal! Willkommen im Land der Vollidioten!
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Re: SWR zu Milch ohne Biosiegel:

Beitragvon borger » Fr Feb 06, 2015 11:15

H.B. hat geschrieben:Neene, die kennen die Praxis schon! Auch die wissen, wo die großen hellen Ställe gebaut wurden, und wo heute noch Halsrahmen (Pranger) in dunklen Löchern stehen - nur die Wahrheit passt nicht ins krude Weltbild des SWR. Der Zuseher soll ganz bewusst getäuscht werden.


Genau so ist es, sie wissen was sie tun. Wäre da Unwissen im Spiel, dann müsste nach dem Zufallsprinzip auch mal Positives herauskommen. Kommt aber nicht, konventionelle LW ist immer negativ. Man betrachtet es schon unwillkürlich als „gut“, wenn mal nicht ganz so dreist gelogen wird.
Polmer hat mal sinngemäß geschrieben: Die (vom Fernsehen) haben ganz bestimmte Vorstellungen vom Tenor der Sendung und entweder sagt man das Gewünschte oder man ist raus. Dann wird schnell ein neuer „Experte“ aufgebaut, der genau das Gewünschte bestätigt.
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Re: SWR zu Milch ohne Biosiegel:

Beitragvon marius » Fr Feb 06, 2015 11:39

Ich würde nicht stur zwischen Bio und Konventionell unterscheiden, sondern eher zwischen Gross.- und Kleinbetriebe.
Aber man muss fair bleiben und zugeben das der sogenannte Zukunftsbetrieb schon eine Menge Probleme mit sich bringt.
Zum einen die zunehmenden multiresistenten Keime, die sich in diesen Großanlagen aufgrund des deutlich erhöhten Krankheitsdrucks ( mehr Tiere auf engem Raum ) immer weiter hochschaukeln, da sich natürlich dort vermehrt Resistenzen bilden. Was Ärzte immer mehr beklagen.
Ein weiteres Beispiel aus der Praxis : Es wird im Umkreis von 20 km gepachtet und Futter zugekauft. Die Gülle wird hingegen meist nur in unmitelbarer Hofnähe also einige km Entfernung ausgebracht, um Zeit und AK zu sparen. Kann ich verstehen und es wird auch genauso praktiziert. Das ist aber nicht im Sinn des Umweltschutzes da einige Flächen die doppelte und 3 fache Menge abbekommen, andere Flächen überhaupt keine Gülle. Das kann natürlich nicht nachkontrolliert werden, abgesehen von steigenden Nitratwerten, was dann irgendwann strengere Gesetze nach sich zieht.
Ich will nicht weiter drauf eingehen, aber das waren nur kurz 2 Beispiele. Für mich ist Kritik an diesen wettbewerbsfähigen Agrarfabriken deshalb teilweise berechtigt.
Das Rinder kein Sonnenlicht mehr sehen, es findet also kein Weidegang statt, oder das sie kein frisches Grünfutter mehr zu fressen bekommen ist eigentlich nebensächlich. Das stellt kein Problem dar, es entspricht aber ebenfalls bei vielen Betrieben der Realität.
Biobetriebe sind ebenfalls teilweise betroffen denn hier gibts ebenfalls Großbetriebe, einzig auf Kleinbetriebe treffen diese Probleme nur selten zu. Aber diese Kleinbetriebe werden ohnehin in wenigen Jahren verschwunden sein.
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Re: SWR zu Milch ohne Biosiegel:

Beitragvon xyxy » Fr Feb 06, 2015 11:48

und schon wieder einer, der von DüVo 0,nix Ahnung hat.... n8
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Re: SWR zu Milch ohne Biosiegel:

Beitragvon Hoschscheck » Fr Feb 06, 2015 12:20

Das kann man sich mit einem Balken in Auge nicht erlesen, dieses Fachwissen. :roll:
Das wurde vorgelesen.
:klug:


Hoschscheck
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Probezeit bestanden! gez. Kanzlei Mossack Fonseca, Panama.
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Re: SWR zu Milch ohne Biosiegel:

Beitragvon Todde » Fr Feb 06, 2015 12:32

marius hat geschrieben:...hier gibts ebenfalls Großbetriebe, einzig auf Kleinbetriebe treffen diese Probleme nur selten zu. Aber diese Kleinbetriebe werden ohnehin in wenigen Jahren verschwunden sein.


Man gut das der kleine Krauter von nebenan alles im Griff hat und nur die Großbetriebe Probleme bereiten :roll:
Wenn ich mir die Realität hier in der Region anschaue, dann sieht das aber genau umgekehrt aus.
Das fängt bei den süffenden kleinen alten Güllefässern an.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: SWR zu Milch ohne Biosiegel:

Beitragvon LUV » Fr Feb 06, 2015 13:08

marius hat geschrieben:Ich würde nicht stur zwischen Bio und Konventionell unterscheiden, sondern eher zwischen Gross.- und Kleinbetriebe.
Aber man muss fair bleiben und zugeben das der sogenannte Zukunftsbetrieb schon eine Menge Probleme mit sich bringt.
Zum einen die zunehmenden multiresistenten Keime, die sich in diesen Großanlagen aufgrund des deutlich erhöhten Krankheitsdrucks ( mehr Tiere auf engem Raum ) immer weiter hochschaukeln, da sich natürlich dort vermehrt Resistenzen bilden. Was Ärzte immer mehr beklagen.
Ein weiteres Beispiel aus der Praxis : Es wird im Umkreis von 20 km gepachtet und Futter zugekauft. Die Gülle wird hingegen meist nur in unmitelbarer Hofnähe also einige km Entfernung ausgebracht, um Zeit und AK zu sparen. Kann ich verstehen und es wird auch genauso praktiziert. Das ist aber nicht im Sinn des Umweltschutzes da einige Flächen die doppelte und 3 fache Menge abbekommen, andere Flächen überhaupt keine Gülle. Das kann natürlich nicht nachkontrolliert werden, abgesehen von steigenden Nitratwerten, was dann irgendwann strengere Gesetze nach sich zieht.
Ich will nicht weiter drauf eingehen, aber das waren nur kurz 2 Beispiele. Für mich ist Kritik an diesen wettbewerbsfähigen Agrarfabriken deshalb teilweise berechtigt.
Das Rinder kein Sonnenlicht mehr sehen, es findet also kein Weidegang statt, oder das sie kein frisches Grünfutter mehr zu fressen bekommen ist eigentlich nebensächlich. Das stellt kein Problem dar, es entspricht aber ebenfalls bei vielen Betrieben der Realität.
Biobetriebe sind ebenfalls teilweise betroffen denn hier gibts ebenfalls Großbetriebe, einzig auf Kleinbetriebe treffen diese Probleme nur selten zu. Aber diese Kleinbetriebe werden ohnehin in wenigen Jahren verschwunden sein.


Zitat Dieter Nuhr: " Wer keine Ahnung hat einfach mal Fresse halten!"
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: SWR zu Milch ohne Biosiegel:

Beitragvon H.B. » Fr Feb 06, 2015 13:56

marius hat geschrieben:Ich würde nicht stur zwischen Bio und Konventionell unterscheiden, sondern eher zwischen Gross.- und Kleinbetriebe.
Aber man muss fair bleiben und zugeben das der sogenannte Zukunftsbetrieb schon eine Menge Probleme mit sich bringt.
Zum einen die zunehmenden multiresistenten Keime, die sich in diesen Großanlagen aufgrund des deutlich erhöhten Krankheitsdrucks ( mehr Tiere auf engem Raum ) immer weiter hochschaukeln, da sich natürlich dort vermehrt Resistenzen bilden. Was Ärzte immer mehr beklagen.
Ein weiteres Beispiel aus der Praxis : Es wird im Umkreis von 20 km gepachtet und Futter zugekauft. Die Gülle wird hingegen meist nur in unmitelbarer Hofnähe also einige km Entfernung ausgebracht, um Zeit und AK zu sparen. Kann ich verstehen und es wird auch genauso praktiziert. Das ist aber nicht im Sinn des Umweltschutzes da einige Flächen die doppelte und 3 fache Menge abbekommen, andere Flächen überhaupt keine Gülle. Das kann natürlich nicht nachkontrolliert werden, abgesehen von steigenden Nitratwerten, was dann irgendwann strengere Gesetze nach sich zieht.
Ich will nicht weiter drauf eingehen, aber das waren nur kurz 2 Beispiele. Für mich ist Kritik an diesen wettbewerbsfähigen Agrarfabriken deshalb teilweise berechtigt.
Das Rinder kein Sonnenlicht mehr sehen, es findet also kein Weidegang statt, oder das sie kein frisches Grünfutter mehr zu fressen bekommen ist eigentlich nebensächlich. Das stellt kein Problem dar, es entspricht aber ebenfalls bei vielen Betrieben der Realität.
Biobetriebe sind ebenfalls teilweise betroffen denn hier gibts ebenfalls Großbetriebe, einzig auf Kleinbetriebe treffen diese Probleme nur selten zu. Aber diese Kleinbetriebe werden ohnehin in wenigen Jahren verschwunden sein.


Marius, was interpretierst du da? Es wurde das gesendet, was gesendet wurde - und das ganz bewusst. Du musst den SWR nicht rechtfertigen. Die verleumderischen Tendenzen in Bezug auf Landwirtschaft sind unübersehbar. Es war nicht das erste mal, und auch nicht das letzte mal.
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Re: SWR zu Milch ohne Biosiegel:

Beitragvon Gammi » Fr Feb 06, 2015 14:53

Marius, du schreibst hier, dass in 20 km gepachtet wird und dort keine Gülle ausgebracht wird. sondern das doppelte und dreifache bei den Betriebsnahen Flächen.

Ja, es ist sinnvoll die Gülle auf die nahen Flächen auszubringen, d.h. aber nicht, dass dort deswegen zu viel gedüngt wird. Man muss die Ausbringung dann in Relation zu der Fläche sehen. Nur dann kann man eine richtige Aussage treffen.
Es ist das Gleiche mit der Größe der Fässer. Die Kritiker sehen immer nur das große Güllefass, aber nicht die dazugehörige Fläche.
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Re: SWR zu Milch ohne Biosiegel:

Beitragvon Gammi » Fr Feb 06, 2015 15:00

marius hat geschrieben:Ich würde nicht stur zwischen Bio und Konventionell unterscheiden, sondern eher zwischen Gross.- und Kleinbetriebe.

Das Rinder kein Sonnenlicht mehr sehen, es findet also kein Weidegang statt, oder das sie kein frisches Grünfutter mehr zu fressen bekommen ist eigentlich nebensächlich. .



Gerade weil die Kühe in den "Großbetrieben" in hellen luftigen Ställen stehen ist der Weidegang doch gar nicht mehr so nötig. Sollte man auch bedenken.
Und unsere Kühe bekommen sogar im Sommer noch frisches Grünfutter, aber es ist tatsächlich nebensächlich. Und hat genauso seine Nachteile bezüglich der Futterqualität.

:regen: :gewitter: :klee:
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Re: SWR zu Milch ohne Biosiegel:

Beitragvon Qtreiber » Fr Feb 06, 2015 23:42

Un da soll sich noch mal einer über das Wort "Lügenpresse" (inkl. der elktronischen Medien)aufregen.
JEDEN Tag könnte ich mindestens ein Beispiel nennen, das diesen Vorwurf rechtfertigt.
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