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TabakanbauFrage aus dem Kraichgau

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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27 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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TabakanbauFrage aus dem Kraichgau

Beitragvon eichbaum18 » Sa Sep 03, 2016 18:40

Moin Zusammen
ich denke,es ist ein Nischenthema,aber mich interessierts
gibts hier im Landtreff noch Leute,die Tabak anbauen?
ich selbst bin kein Vollzeitbauer,baue aber schon mehrfach das legale Kontingent für Privatanbau an und würde mich über fachkundigen Austausch mit Fachleuten freuen.
Bei uns im Kraichgau wie Baden gesamt war das früher eine weit verbreitete Agrar-Wirtschaft
über Antworten würde ich mich freuen
Gruss aus dem Gau
Christian
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Re: TabakanbauFrage aus dem Kraichgau

Beitragvon eichbaum18 » So Sep 04, 2016 13:29

Moin Zusammen
ok,bei 66 klicks ohne Antwort mag man glauben,es gibt keine Tabakbauern mehr in D :)
aber zumindest bei uns in BW wird doch noch angebaut?
würde mich sehr freuen, wenn einer der wenigen sich mal meldet, denn auch wenn ich weiss,das deren high-end produktion wahrscheinlich von der eines kleinen Krauters wie mir abweicht,gibts doch allgemeine Tipps wie zum geizen
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/trocknen
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/fermentieren
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, über die ich wirklich froh waere
Gruss aus dem Gau
Christian
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Re: TabakanbauFrage aus dem Kraichgau

Beitragvon Florian1980 » So Sep 04, 2016 13:40

Ich hab dieses Jahr bei uns ein einziges Tabakfeld entdeckt. Früher war Horkheim ( Heilbronner Stadtteil) dafür bekannt.
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Re: TabakanbauFrage aus dem Kraichgau

Beitragvon eichbaum18 » So Sep 04, 2016 14:18

Moin Florian
komme aus dem Kraichgau(rund um Sinse),auch altes Anbauland,aber ausser 1-2 Bauern im Elsenztal gibts auch bei uns niemanden mehr.
dachte halt,das ich hier im landtreff die besten Chancen haette auf Wissenszuwachs und Tipps
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ist halt eine arbeitsintensive Kultur, aber auch ein Teil Brauchtum bei uns
Gruss aus dem Gau
Christian
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Re: TabakanbauFrage aus dem Kraichgau

Beitragvon LUV » So Sep 04, 2016 14:32

http://www.beratungsdienst-tabakbau.de/
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: TabakanbauFrage aus dem Kraichgau

Beitragvon eichbaum18 » So Sep 04, 2016 14:36

Moin LUV
danke für den link. Werde Ihn später mal intensiv durchgehen
hatte am Meisten auf erster Hand Erfahrung gehofft
Gruss
Christian
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Re: TabakanbauFrage aus dem Kraichgau

Beitragvon tomtom99 » Mo Sep 05, 2016 17:48

Hallo Christian,
hier ist kein Tabakbauer. Hatte ich auch schon versucht.
Sieht aber doch garnet so schlecht aus, wo hakt es denn noch?
Baue seit diesem Jahr versuchsweise: im Topf, im Gemüsegarten und auf unserem Kartoffelacker an.
Sorten sind: Geudertheimer, Burley Bursanica, - Jupiter, Verginia Helena, Kentuck.
Im Gemüsegarten hatte ich ein Schnecken-Problem, dort wachsen sie aber am Besten (nicht hoch aber riesen Blätter).
Auf'm Acker wars nix, waren in der Aufzucht wohl zu Verwöhnt.
Trocknen auf'm Dachboden war nix, ging zu schnell, auf'm Balkon ist's ok.
Fermentieren tu ich (weil noch im Versuchsstadium) in der Blechdose auf'm Warm-Wasser-Speicher (konstant 45-50°C).

der Tom
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Re: TabakanbauFrage aus dem Kraichgau

Beitragvon eichbaum18 » Mo Sep 05, 2016 19:41

Hallo Tomtom
dachte,das im grössten Landwirtschaftsforum eventuell auch noch der eine oder andere aus Südbaden etc als Tabakbauer unterwegs ist.
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baue nach einer mehrjährigen Pause wieder selbst an,Virginia Helena,Burley Jupiter und Rotfront(nen Fehlkauf,zu stark für Zigarettenmischungen),bei uns im Hanggarten auf Südseite-Beeten,was ausreicht,um nicht über die legale Grenze zu kommen.
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wollte von Profis mal erfahren,ob Sie nur darren und dann verkaufen,oder ob jemand noch eine zuverlaessige Fermentations-Technik für Zigarettentabak kennt. Mir ist bewusst,das in dieser Richtung mehr saucieren angesagt ist,aber beide Techniken,die ich aus einem bekannten Forum kenne (Redrying und Sauciert press-wärmen),haben eine extrem hohe Ausfallmarge an entweder Schimmel oder Übertrocknung.
konstante Wärmequelle steht mir übern Sommer aufgrund von Scheitholz-Kessel leider nicht zur Verfügung.
Bild
ist halt schon schade,wenn so gut langsam getrocknete Tabakblätter entweder verschimmeln oder zu trocken werden.Die Darre im Nordveranda Bereich funktioniert jedenfalls sehr gut
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die redrying methode jedenfalls funktioniert halbwegs sicher nur mit sehr stark trockenem Tabak ohne Schimmel,dafür fehlt im Anschluss wieder die notwendige Luftfeuchtigkeit :(
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Das geht natürlich immer,gemischt mit ein wenig Industrieware senkt es den Preis ordentlich und schmeckt sogar besser :)
Bild
primaer fehlt halt noch eine zuverlaessige Haltbarmachungs/Verarbeitungsmethode, ansonsten bin ich natürlich auch über sonstige Tipps/Austausch etc froh.
Gruss aus dem Gau
Christian
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Re: TabakanbauFrage aus dem Kraichgau

Beitragvon tomtom99 » Mo Sep 05, 2016 20:27

Du bist auf jeden Fall schon weiter als ich.
Ja, bei meinem ersten Fermentationsversuch, hatte ich auch Schimmel, meine Hoffnung ist wenn man die Blätter 1-2 mal die Woche aus der Dose nimmt und die inneren, gegen die äußeren Blätter tauscht, neu wickelt und dann wieder auf den Boiler legt, kein Schimmel entsteht. Bis jetzt funktioniert es (3.Woche).
https://www.youtube.com/watch?v=VNYhJHzyQjQ
Jener Bauer hat Öfen die eine Bestimmte Luftfeuchte und Temperatur halten, kostet halt Energie.
Die Frage ist halt, wie viel Energie man rein stecken muss/will.
Du willst also auch nur für den Eigenverbrauch produzieren?


der Tom
Dateianhänge
tabak.jpg
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Re: TabakanbauFrage aus dem Kraichgau

Beitragvon eichbaum18 » Mo Sep 05, 2016 21:34

Moin Tom
schöne Pflanze in dem Bild,ist aber nicht aktuell,oder?
bin mittlerweile bis aufs oberste Drittel durch mit der Ernte.
mag sein,das ich,besonders bei dem Rotfrontler, etwas früh geerntet hab(bei den Blättern im Feinschnitt kommt sofort wieder das "Karo ohne Filter" Feeling auf :) )
weiter bin ich,glaub ich,kaum, bisher haben mich die empfohlenen Haltbarmachungsarten enttäuscht.
da ich nur für Zigaretten anbaue, überlege ich,ob ich nicht die dachtrockenen Blätter einlagere und halt vor Verbrauch sauciere und nachtrockne vor dem schneiden....darum die Fragen hier im Forum.
Bild
ja,werkle nur im privaten Selbstanbau (die Grenzen kennst du ja sicher selbst,da bin ich minus 1 an der Grenze :) ) hier in Baden halten verschiedene Freunde das eine oder andere traditionelle hoch,die einen die alten Streuobst-sorten in Vereinen, die anderen wie ich halt die Kraichgauer Tabak-Kultur.
dank für das Video, eine aehnliche Vorgehensweise (inklusive der Schnelltrocknung im Ofen in einer Woche von 40 auf 60 Grad) hab ich ohne Video mal von einem Lahrer Tabakbauern gelesen.
Freue mich über Deine Antworten, wenn Du selbst etwas wissen möchtest,nur zu
Gruss
Christian
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Re: TabakanbauFrage aus dem Kraichgau

Beitragvon yogibaer » Mo Sep 05, 2016 22:30

Kenne den Tabakanbau noch aus meiner Kindheit. Damals sind zigtausende Tabakjungpflanzen durch meine Hände gegangen.
Mein Vater hatte auch selbst Tabak angebaut und ich kann mich auch noch an das prozedere erinnern. Durch die Jungpflanzenanzucht bin ich da natürlich auch mit etlichen anderen Tabakanbauern in Kontakt gekommen und keiner von denen hat den Tabak nach der Trocknung weiter verarbeitet. (Zu dieser Zeit gab es keine Zigarettenwährung mehr) Also wird hier im Forum kaum ein Anbauprofi vertreten sein der über die Fermentation Aussagen machen kann.
Gruß Yogi
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Re: TabakanbauFrage aus dem Kraichgau

Beitragvon eichbaum18 » Mo Sep 05, 2016 22:38

Moin Yogi
dank Dir für die nette Erst-Hand-Hintergrund Information
dachte es mir mittlerweile auch schon,das die beiden Bereiche komplett getrennt sind, schon,um den Bauern zu entlasten
als Privat Anbauer steht man halt vor exakt dieser industriellen Grenze,wenn man das gut getrocknete Erntegut weiter verarbeiten will
habe mich eingelesen,zumindest muss man für Zig-Tabak nicht die komplette Fermentation wie für Zigarren-Tabake durchziehen,die ja schon fast komposter qualitaet hat.
gabs bei Euch in Anhalt eigentlich besondere Sorten? aus der Zeit der Inter-ZonenTransits kenne ich noch die "gute" Karo und die edle "F-6"
,da war doch in beiden auch Rotfront drin,oder?
Gruss aus dem Gau
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Re: TabakanbauFrage aus dem Kraichgau

Beitragvon tomtom99 » Di Sep 06, 2016 20:17

Naja, so alt ist das Bild nicht. Ist vom 20.08..
So richtig will der Tabak nicht reif werden, die untersten Blätter sind zwar gelb geworden, aber die haben sich die Schnecken schon einverleibt.
Der Tabak im Topf will auch nicht, außer eine Sorte (Helena).
Ein weiteres Problem sind die klebrigen Blätter, die spielen Fliegen- und Drecksammler.
Die Vorgehensweise beim Saucieren würde mich interessieren?

der Tom
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Re: TabakanbauFrage aus dem Kraichgau

Beitragvon Don Quijote » Di Sep 06, 2016 20:41

Habe auch schon oft Tabak angebaut. Mit 13 Jahren hat mein Vater mir erlaubt ein "paar Jungpflanzen" auf unseren kleinen Gemüseacker am Dorfrand zu pflanzen. Er hat wohl nicht gedacht, dass auch nur eine einzige Pflanze durchkommen wird. Anscheinend standen die Sterne günstig, nach der Aussaat kam genügend Regen, die Schnecken hatten keinen Appetit....jedenfalls hat jede einzelne Pflanze überlebt. Der Tratsch im Dorf war natürlich groß.
Seitdem hatte ich jedes Jahr immer Tabak, mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Jedenfalls hat bei mir das Fermentieren auch nie geklappt. Im Endeffekt habe ich dann meistens Sauciert und mit fertigen Tabak gemischt, weil es sonst nicht gut abgebrannt ist.

Ich glaube für gute Qualität muss man sich schon eine Trockenkammer richten mit genau einstellbaren Temperaturen und Feuchtigkeit. Und preislich lohnt sich das dann natürlich nicht mehr. Und überhaupt, wer will heutzutage denn noch (Tabak) rauchen?
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Re: TabakanbauFrage aus dem Kraichgau

Beitragvon eichbaum18 » Mi Sep 07, 2016 7:03

Moin Don Quijote

tja,dann haben/hatten wir das gleiche Problem der Fermentation
saucieren und mischen unter fertigen Tabak funktioniert ganz gut, es ging mir halt um Tipps,wie man den Ernte-Überhang lagert/konserviert.
Der Anbau selber ist meiner Erfahrung nach ziemlich unkompliziert,solange es kein ganz feuchtes Jahr ist und man beachtet,keine Krankheitsträger wie Kartoffeln/Tomaten etc zu nahe an zu bauen.
Gutes Saatgut ist recht günstig zu erwerben und für bestehende Raucher (die gibts immer noch :) ) ist es eine interessante Geschmackserfahrung, selbst zu mischen.
Einige kaufen sich ja zb fürs gute Gefühl "Indian Summer" Tabak,ganz ohne Zusatzstoffe,das ist im Prinzip das Gleiche.
Fermentationskammer Vorschlaege habe ich gesehen, denke aber, das das,wie Du richtig schreibst,nicht mehr verhaeltnissmaessig ist.
Dank für die Antwort .

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