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Telefonleitung durchgerissen

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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Telefonleitung durchgerissen

Beitragvon FRED222 » Mo Mär 25, 2013 12:14

vor stromleitungen haben wir einen massiven respekt, mittlerweile sind die zum glück unter der erde. aber leider hängen bei uns einige telefonleitungen, ca fingerdick und schwarz und damit zwischen den bäumen sehr schlecht zusehen (windenseil sieht man da noch besser). eine solche ist uns jetzt durchgerissen (wie es genau passiert ist keine ahnung), ende vom lied 400,- reparaturkosten (ein holzmast wurde auch getauscht, keine ahnung warum). da der SB in der versicherung fast genauso hoch ist wurde selbst bezahlt, keine ahnung was die versicherung da alles geprüft hätte.
was mich interessieren würde kann man, wenn man eine baum umzieht und dabei der wurzelteller hochkommt, wie wahrschienlich ist dabei eine beschädigung der erdleitung.
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Re: Telefonleitung durchgerissen

Beitragvon angus25 » Mo Mär 25, 2013 13:02

...mM,ein Fall für die landwirtschaftliche Haftpflicht,habe selbst schon Telephonleitung mit ´nem Strohballen auf der Frontladergabel runtergeholt hat die Versicherung voll bezahlt.
Der Bauer hat einen Hof, der Mond hat einen Hof.
Hat nur noch der Mond einen Hof, ist der Strukturwandel beendet.
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Re: Telefonleitung durchgerissen

Beitragvon arbo » Mo Mär 25, 2013 13:50

FRED222 hat geschrieben:was mich interessieren würde kann man, wenn man eine baum umzieht und dabei der wurzelteller hochkommt, wie wahrschienlich ist dabei eine beschädigung der erdleitung.



Kann durchaus passieren. Die Bautrupps der Post haben früher die Leitungen anscheinend teilweise nur in den Dreck getreten... Kann beinahe schon beim tieferen Rasenmähen passieren das man mal eine erwischt.

Deshalb im Zweifelsfalle, auch für andere Versorgungsleitungen immer eine Planauskunft besorgen. Das hilft zwar nicht wirklich, aber man kann wenigstens so tun als ob man sich gekümmert hätte. Die Wahrscheinlichkeit das die Leitung an der eingezeichneten Stelle liegt ist nämlich echt gering.

Auf den Planauskünften steht deswegen auch immer (sinngemäß)drauf: Die Leitung kann da liegen, muss aber nicht, kann auch ganz woanders oder garnicht vorhanden sein und Schuld haben immer die anderen, niemals der Leitungsbetreiber .... :prost:
Es ist ein sehr trauriger Erfahrungssatz, das sich viele junge Leute für das Forstwesen bestimmen,oder von ihren Eltern bestimmt werden, wenn sie nicht Kopf genug haben eine andere Wissenschaft oder Kunst zu erlernen...
(Lehrbuch für Förster 1877 )
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Re: Telefonleitung durchgerissen

Beitragvon DonStratus » Mo Mär 25, 2013 14:01

angus25 hat geschrieben:...mM,ein Fall für die landwirtschaftliche Haftpflicht,habe selbst schon Telephonleitung mit ´nem Strohballen auf der Frontladergabel runtergeholt hat die Versicherung voll bezahlt.


Ja auf jeden Fall. Gilt auch für die Erdleitung in der Frage vom Threat-Ersteller :prost:
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Re: Telefonleitung durchgerissen

Beitragvon Chris353 » Mo Mär 25, 2013 16:34

Hallo,

wir lassen die Telefonleitung immer vor dem Einschlag abhängen, das kostet uns gar nichts.
Aber wenn eine Erdleitung liegt muss das doch ohnehin geregelt sein, wir wollen demnächst eine Fläche aufforsten in der eine Erdleitung liegt, da gibts so ne Klausel im Grundbuch damit wir nicht für Schäden an der Leitung haften (Wurzeln usw.) Ich denke mal, wenn der "Sturm" ( :mrgreen: ) da nen Wurzelteller aushebelt wird das auch darunter fallen.

Sind aber nur meine Gedanken, bin mir nicht zu 100% sicher.

Lg. Chris
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Re: Telefonleitung durchgerissen

Beitragvon togra » Mo Mär 25, 2013 21:18

Mit zerstörten Telefon- und Stromleitungen wird meiner Meinung nach eine riesen Abzocke betrieben.

Zunächst einmal ist kein Plan und selbst Einmessen vor Ort nicht verbindlich. Schuld ist immer der, der die Leitung zerstört.
Das wäre ja auch noch nachvollziehbar, wenn man dann nicht gleich ein Loch schachten müsste, in welches der ganze VW-Bus reinpasst, 15 Mann wechselnd zur Kontrolle kommen um auf die 2 Kabelflicker aus dem Osten mit 7€ Bruttolohn aufzupassen und man am Ende noch eine Rechnung von 800€ in der Post hat :evil:
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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Re: Telefonleitung durchgerissen

Beitragvon MTX-Driver » Mo Mär 25, 2013 21:35

Das geht ja noch. Hab vor ein paar Jahren für meinen ehemaligen Arbeitgeber ne Weide eingerickelt und dazu Löcher gebohrt wo er telefonmasten drin versenkt hat. Der Zaun hält 1000 Jahre, da brechen nichtmal Elefanten aus. Jedenfalls ich die Löcher immer stramm am Weg lang. Irgendwann hab ich trassierband und Schotter hochgedreht. Ich mach ihn drauf aufmerksam und er:" das ist mein Land, weiter bohren".
Blöd das ich da die Leitung für unser Industriegebiet angebohrt hab und die verzinkerei probs mit dem Strom hatte. 2 Tage später war der EVU da und musste ne Kupplung setzen, glaub der Spaß hat 6K gekostet. :mrgreen:
Weltmeister im einbeinigen Holzklotzumtreten und Testfahrer für Gasfeuerzeuge auf einer Zuckerrübenkolchose bei Minsk! :D

Mähdrescher werden in Landkreisen mit 130 Biogasanlagen völlig überbewertet!
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Re: Telefonleitung durchgerissen

Beitragvon togra » Mo Mär 25, 2013 22:01

MTX-Driver hat geschrieben: 2 Tage später war der EVU da und musste ne Kupplung setzen, glaub der Spaß hat 6K gekostet. :mrgreen:

2 Tage Später????
Kaum vorstellbar, eigentlich kommen die immer sofort; besonders gerne an Wochenenden :D Da sind die Notdienst-Zuschläge nämlich höher....
Not haben die allerdings keine. Unser Stromnetz ist (von einigen Enklaven im Promillebereich mal abgesehen) mehrfach redundant ausgelegt: Wird eine Leitung beschädigt, wird sie innerhalb von Millisekunden abgeschaltet und eine andere Leitung übernimmt die Versorgung. Meistens flackert noch nicht mal das Licht....

Ohne Not aber kein Notdienst, deswegen gibt das keiner zu....
6K ist schon mal ein Wort, ich denke ein Standard EON-Kabel geht so bei ca. 350€ los, nach oben keine Grenze.
Telekom ist noch schlimmer, unter 500€ geht da fast nie was. Das ist umso schlimmer, da man diese "Haare" z.B. beim Baggern nicht mal merkt, weder als Widerstand, noch dass die qualmen oder funken beim "Riss".
Und Trassenband oder geschweige denn Sand war/ist denen noch unbekannter als den EVU's. Frostfrei definiert die Telekom (früher Post) übrigens mit 0-80cm... :shock:

togra hat geschrieben:Wird eine Leitung beschädigt, wird sie innerhalb von Millisekunden abgeschaltet

Warnung: Die Leitung wird nur abgeschaltet, wenn sie auch erheblich beschädigt wurde (2 Leiter werden miteinander verbunden).
Wenn sie z.B. nur angekratzt wird (was viel häufiger vorkommt als ein glatter "Durchschuss") funkts und qualmts u.U., trotzdem kann da noch Feuer drauf sein.
Wer jetzt die Schadstelle mit blanken Fingern oder nassen Handschuhen untersuchen will, kann durchaus mal sein blaues Wunder erleben :shock:

Deswegen immer EVU anrufen, man kommt eh nicht drumherum... :(
Der Klügere gibt so lange nach, bis er der Dümmere ist...
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