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Tipps für den Einstieg ins Häckseln

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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27 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Tipps für den Einstieg ins Häckseln

Beitragvon valtra8950Hi » Di Mai 06, 2014 15:53

Tag zusammen,
hab mich bis jetzt immer erfolgreich gegen das Häckseln gewehrt, aber hab die Tage beim Silo fahren gemerkt, das wir jetzt mit knapp 560ha pro Schnitt mit 3 Ladewagen einfach net mehr hinterher kommen, nächstes Jahr kommen noch mal knapp 30ha dazu. Außerdem kommt er Rotant so langsam in die Jahre, die Reparaturen werden größer und er muss früher oder später ersetzt werden, das heißt ich müsste in naher Zukunft in 2 neue Ladewagen investieren. Früher oder später müsste ich also doch auf den Häcksler umsteigen.

Deshalb ham wir uns überlegt, nen Großteil zu häckseln.

Jetzt meine Frage: Da wir den Häcksler grad neu haben, hab ich noch keine Erfahrungswerte (nur vom alten Mammut 6300), weder im Gras noch im Mais. Wer von euch häckselt mit nen 500PS Häcksler und kann mir die ungefähre Stundenleistung (Tonnen/Stunde), den ungefähren Spritverbrauch im Gegensatz zum Maishäckseln, sowie die Schnittqualität im Gegensatz zum Ladewagen nennen ? Hat der Häcksler große Nachteile auf keinen Flächen und am Hang ? Wie sieht es mit der Bodenschonung aus ? Was mir die größten Sorgen machen würde, is wenn was kaputt geht am Häcksler, steht die komplette Häckselkette und der Häcksler fährt nur 25, das frisst Zeit bei vielen kleinen Stücken.

Der Häcksler is ein Mengele Mammut 7800 (500PS), 3 Meter Pick-up ist vorhanden, wäre klasse, wenn noch jemand mit nem (Mengele/Case/MF) Mammut häckselt und mir Erfahrungwerte nennen könnte.
Geplant wäre dann die beiden kleinen Silierwagen weg zu geben und dafür nen 180PS 6 Zylinder Gebrauchtschlepper, einen 4 Kreiselschader, sowie nen dritten Silotransportwagen anzuschaffen. Ich denke ein Vierkreiselschwader ist ein muss beim so nem Häcksler oder schwadet jemand mit nem 2 Kreisler ?
lg Thomas
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Re: Tipps für den Einstieg ins Häckseln

Beitragvon lagavulin » Di Mai 06, 2014 16:08

560 ha nicht schlecht.
Frage, welche Gespanne hattest Du (Traktorleistung)?
Ich weiß, ein Gespann mit 936 und Jumbo fährt den Mammut mit rund 400PS auf der Wiese in Grund und Boden, muss aber noch abfahren, da hält sich das dann in der Waage von der Leistung.

Ich wäre bei den Mammuts (6300 und 7800) etwas skeptisch, die sind mittlerweile etwas in die Jahre gekommen. Da weiß man nie ...
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Re: Tipps für den Einstieg ins Häckseln

Beitragvon valtra8950Hi » Di Mai 06, 2014 16:51

Ja, andere ham für knapp 1800 ha im Jahr nen dicken Big-M und nen 700PS Häcksler aufm Hof stehn^^ Wie gesagt wir sind jetzt an der Grenze angelangt, wo es mim Ladewagen net mehr geht, wir brauchen pro Schnitt mindestens 12 Tage, wenn nix kaputt geht und alles glatt läuft, aber da muss ja auch noch das Wetter mitspielen. Fahren jetzt aktuell mit nem Valtra S 263 mit Lely Tigo XR 75, nem Valtra T 202 Direct mit Mengele Rotobull 7000 und nem Valtra 8950 mit Mengele Rotant 745. Aber die Fahrstrecken sind halt teilweise sehr weit, je nach Kunde knapp 14 oder 15km durch die Pampa.
Beim Häckseln würd ich mit zwei 40m3 Häckselwagen , dem Lely Kombiwagen, nem 21 Tonnen Muldenkipper und nem 10Tonner abfahren, würde das reichen bei ca. maximal 15km Entfernung ?
Die 560ha sind ja net alle uns, wir ham nur knapp 60ha, die wir mähen, der Rest is für unsere Kunden.
Nen Mammut 6300 ham wir ja schon seit 2010, ham die Häcksleltrommel neu gemacht, die hintere Differentialsperre, den Keilriemen und ein paar Kleinigkeiten. Seit dem läuft der Häcksler super. Lief aber bei uns nur im Mais.
lg
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Re: Tipps für den Einstieg ins Häckseln

Beitragvon mf4255 » Di Mai 06, 2014 21:03

Hallo,
valtra8950Hi hat geschrieben:Beim Häckseln würd ich mit zwei 40m3 Häckselwagen , dem Lely Kombiwagen, nem 21 Tonnen Muldenkipper und nem 10Tonner abfahren, würde das reichen bei ca. maximal 15km Entfernung ?


Ne, ich glaube nicht. Bei weiten Hof - Feld Entfernungen oder kleinen Stücken würde ich eher zum Ladewagen greifen.
Der Lely Kombiwagen ist eigentlich zu teuer zum häckseln wenn er zur gleichen Zeit auch als Ladewagen eingesetzt werden könnte.
Mal bei nem Kunden mit weiten Entfernungen ist OK aber nicht immer.
Ich hab Samstag den 1. Schnitt gehäckselt, mit meinem guten Seitenschwader 12m auf ein Schwad gelegt und dann lass mal gehen. Der Ertrag war unnormal hoch. Feldentfernung 2km Hauptstraße, Häcksler Jaguar 870 (auch so um die 500 PS), wir haben mit 2 Tebbe 45m³ Silagewagen und 2 Muldenkippern a 30m³ abgefahren und haben es nicht geschafft den Häcksler am laufen zu halten. Und wir sind nicht gerade langsam gefahren. Die 2 14t Radlader hatten alle Hände voll zu tuen.
Bei 15 km Entfernung kannste sicher 8 Karren 35m³ + auf die Straße schicken. Aber ist das bei euch nicht so, dass die Landwirte noch selber mit eigenen Gespannen mitfahren ? Also ich versuch immer so gut wie möglich meine eigenen Schlepper am fahren zu halten bevor ich Gespanne vom Lohnunternehmer kommen lasse.


Mfg MF4255
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Re: Tipps für den Einstieg ins Häckseln

Beitragvon valtra8950Hi » Di Mai 06, 2014 22:37

Hallo MF 4255:
Die Stücke sind ja net alle soweit weit weg, die 15km sind die größte Entfernung, die auch nur bei einem Kunden zu fahren wäre und der würde dann auch selber noch mit abfahren.
Meine Idee wäre, nen dritten Häckselwagen zu kaufen und die 21 Tonnen Mengele Mulde dann zu vermieten, das Problem is aber, das man die Mulde hier net unter 160PS fahren kann (teilweise 16% Steigungen) und hier so gut wie keiner so große Schlepper hat, alle so um die 100-130PS. Dann müssten wir eventuell nen Schlepper mieten für die paar Tage.
Mein Plan is es den Kombiwagen bei weiten Transportstrecken in der Häckselkette mit laufen zu lassen und bei geringeren Entfernungen, bei nem anderen Kunden als Ladewagen einzusetzen, dafür is der ja auch gebaut und es geht ohne Umbau.
Bekommst du denn mit dem Seitenschwader ein zopffreies Schwad hin ? Wenn ich teilweise sehe was die Kunden für Schwade legen, wird mir schlecht, vor allem mim Einkreisler. Deshalb hab ich mir überlegt ein Komlettangebot Mähen, Schwaden, Häckseln und Festfahren mim Radlader anzubieten, mal sehen ob es gut angenommen wird, bei 8 Betrieben machen wir das schon. Dann lohnt sich auch der Vierkreiselschwader.
Bei 2km Stecke, 4 Abfuhrgespanne, das ist ja Wahnsinn, dann war der Ertrag aber auch sehr hoch oder ?

Also in den Mengele Silobull 8000 gehen genau 42m3, in den Schuitemaker 40m3 und in den Lely Tigo XR 42m3 laut Prospekt, in die Mulde knapp 30m3 und in den Mengele 10 Tonner knapp 15m3, das wären dann knapp 210m3 mit dem neuen, würden dann halt je nach dem noch 3 oder 4 Züge fehlen. Mehr als ein 40m3 Tandem Häckselwagen, würde net mehr gehen, selbst mim 260er Valtra der jetzt 300PS hat, kriecht man mit dem Tigo XR, voll mit Mais, teilweise mit 6 oder 7 kmh den Berg hoch. Ja es fahren noch viele selber mit ab, beim Maisfahren mim Mammut 6300 mit 320PS, war das ja noch ok, da sind wir ja schon teilweise mit 7 oder 8 Kippern gefahren, aber mit 500 PS, dürfte das schwer werden. Wie gesagt ich hatte mich immer davor gesträubt son großen Häcksler zu kaufen, aber von der Fläche her wars einfach net mehr machbar.
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Re: Tipps für den Einstieg ins Häckseln

Beitragvon Stoapfälzer » Mi Mai 07, 2014 11:59

Wenn du den Häcksler hats dann probiere es einfach aus. Meiner Meinung nach macht Häckseln ab einer Feld -Silo Entfernung ab 5km immer weniger Sinn und da kommt dann der Ladewagen wieder ins Spiel.
Ansonsten gibts über Häckseln nichts zu meckern, wenn die Flächen hofnah sind. Die Qualität find ich besser und es lässt sich besser verteilen und verdichten und man bringt mehr ins Silo rein.
Wir haben aber auch kleine so modernen Silierladewägen!
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Tipps für den Einstieg ins Häckseln

Beitragvon mf4255 » Mi Mai 07, 2014 19:55

valtra8950Hi hat geschrieben:Bekommst du denn mit dem Seitenschwader ein zopffreies Schwad hin ?


Hallo,
ja das ist so eine Sache. Eigentlich ist das kein Problem, wichtig ist halt nur dass man die Schwaden nebeneinander legt und nicht beim gegenfahren ineinander wurschtelt. Das ist zwar schwer weil man den ganzen Tag nach links hinten gucken muss und das geht schon auf Nacken und Rücken. Ich fahre daher den Schwader auch nur selber da ich den Häcksler nachher bezahlen darf :mrgreen:
Wurschtelt man die Schwaden ineinander geht da erheblich auf den Durchsatz des Häckslers. Wichtig ist auch dass man immer schön runde Ecken macht damit der Häcksler nicht immer neu ansetzten muss.

valtra8950Hi hat geschrieben:Dann lohnt sich auch der Vierkreiselschwader.


Der macht eigentlich nichts anderes als ein Seitenschwader, nur dass er gespiegelt ist :wink:

Ich würde dir eher einen großen 2 Kreiselmittelschwader empfehlen. Von Vicon gibt es einen mit 11m AB.
Ich habe schon mehrmals mit einem solchen gearbeitet und bin von dem Teil absolut überzeugt.
Der ist zwar 3m schmaler als die meisten 4 Kreiselschwader, macht aber dadurch dass das Erntegut nicht immer über 2 Kreisel transportiert werden muss bessere Schwaden, schön breit und kantig und überhaupt nicht verzopft. Die 3m weniger AB im Vergleich zum 4 Kreisel macht der Häcksler durch min 30% höhere Fahrgeschwindigkeiten wieder wett.
Ein weiterer Vorteil liegt bei der Fahrgeschwindigkeit, beim 4 Kreiselschwader bekommt man bei hohen Erträgen Probleme das von den äußeren Kreiseln bereit gelegte Schwad mit den inneren wieder aufzunehmen, man muss langsamer fahren und oft werden die inneren Kreisel tiefer gesetzt was wiederum zu erhöhter Futterverschmutzung führt. Mit dem 11m erreicht man konstant Leistungen von 8ha std. aufwärts. Außerdem kostet der mal eben 15 k weniger als ein 4 Kreisel.

valtra8950Hi hat geschrieben:Bei 2km Stecke, 4 Abfuhrgespanne, das ist ja Wahnsinn, dann war der Ertrag aber auch sehr hoch oder ?


Ja, war halt alles Ackergras und er Ertrag war der Wahnsinn, so einen Haufen hätte ich sonst bei 60 ha erwartet. Ich hab aber auch deutlich später geschnitten als die meisten anderen hier.

Mfg MF4255
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Re: Tipps für den Einstieg ins Häckseln

Beitragvon keinbauer » Mi Mai 07, 2014 20:01

valtra8950Hi hat geschrieben:Die 560ha sind ja net alle uns, wir ham nur knapp 60ha, die wir mähen, der Rest is für unsere Kunden.
Wären diese denn auch alle dabei, wenn du auf den Häcksler umsteigst?
Nicht, das du erst groß investierst und den Fuhrpark umstellst, und hinterher ist dann einer oder mehrere (größere) Betriebe der Meinung, mit eigenen Ladewagen besser zu fahren als mit deinem älteren Häcksler.
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Re: Tipps für den Einstieg ins Häckseln

Beitragvon County654 » Mi Mai 07, 2014 20:17

Hallo Valtra,
ich denk an den Song von Xavier Naidoo: "Dieser Weg........wird kein leichter sein" :(

Du hast Große Entfernungen, Parzellierungen, extreme Steigungen in den Straßen und, und ,und....

10 to Kipper sind in Häckselketten die Bremse oder der Kostentreiber schlechthin. Unsere max. Entfernung bei Gras ist 4 km , da kommen wir im ersten Schnitt mit drei 30 m³ Hängern nicht klar. Häcksler ist ein 800 oder 900er er Jaguar.
Walzen lassen wir vom LU mit einem 20 to Radlader erledigen, weiteres Problem ist, das Radlader und Ladewagengras nicht so gut passt. Ansonsten macht es teilweise Sinn einen Ladewagen parallel zur Häckselkette laufen zu lassen, um kleine, abgelegene Flächen zu bergen.
Animier einige deiner Kunden früher zu mähen. 2 Wochen Kampagne im ersten Schnitt ist doch nicht so viel. Die Auslastung deiner Fahrzeuge und Fahrer verbessert sich doch auch.
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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Re: Tipps für den Einstieg ins Häckseln

Beitragvon MF 5465 » Mi Mai 07, 2014 20:50

Du hast beim Häckseln halt mehr Durchsatz, wenn die Kette passt.
Wichtig ist, dass der Festfahrer mithalten kann. Sonst ist der Kunde unzufrieden. Das ganze Zeug bringt ja nix, wenns nicht ordentlich verdichtet ist. Wirst du ja selber wissen ;)
Wenn hohe Motorleistung vorhanden ist, sehe ich wenig Einschränkungen beim Schwad. Da sollte auch ein Seitenschwader mit unerfahrenem Bediener kein Problem sein.
Andere Vorteile sind, dass du Siliermittel sofort und optimal dosieren kannst, Fremdkörpersicherung hast, das Silo, aufgrund gleichbleibender Schnittqualität, an sich schöner verdichtet als beim Ladewagen. Jedenfalls haben wir die Erfahrung gemacht. Außerdem ist die Schnittlänge optimal an die TS anzupassen (Mußen kann leicht verhindert werden, Feuchte ist auch elektronisch bestimmbar). Das spürt man beim Gärvorgang deutlich.

Auf dem Silo hast du halt mehr Masse zu verarbeiten, dafür ist die "Anlieferung" gleichmäßiger. Die Kette ist ja leicht anzupassen.

Beim 3. und 4. Schnitt kanns zu extremen Auslastungsschwierigkeiten kommen. Mit einem herkömmlichen Kreiselschwader ist da wenig zu machen, wenn Futterverschmutzung berücksichtigt werden soll!
Das Risiko mit dem Häckslerausfall haben wir auch schon öfter gespürt. Das ist halt blöd, wenns schnell gehen muss, zB das Wetter in die Quere kommt.
Die Transportkosten sind auch etwas zu berücksichtigen. Das Zeug hat nicht die Dichte auf dem Kipper, wie auf dem Ladewagen. Bei großen Strecken ist das nicht zu vernachlässigen.
Bei kleinen Stücken hast du mitm Ladewagen bessere Karten.

Das wichtigste ist, dass der Festfahrer was drauf hat. Das ist der wichtigste Mann in der ganzen Kette! Ansonsten kann das Gut noch so tolle Qualität aufweisen, es wäre alles umsonst. Deswegen musst du schon differenzieren. Hast du mehrere kleine Kunden? Oder weniger, aber dafür große Kunden? Was wollen die überhaupt? Ladewagen ist eindeutig günstiger (besonders bei weiten Entfernungen, dann sogar Einsatz von zwei Ladewagen möglich; dann auch kein großes Problem, sollte ein Wagen mal stehen), aber im Silo hast du nicht die Qualität und Flexibilität.
Bei kleineren Kunden würde ich nicht in einen 500PS Häcksler investieren, sondern eher klein anfangen, wie wärs dann mit einem Häcksler in der Klasse eines 840er Jaguar (das ist für die Kandidaten, die mit 8Tonner abfahren; wie bei uns zB. der Häcksler mit 5-600PS ist total überdimensioniert).

Jedenfalls mal klein anfangen. Mit den Ladewagen kommst du ja bisher noch zurecht.
Ist die Abtransporttechnik eigentlich vorhanden? Oder muss die auch angeschafft werden? Oder soll sie sogar vom Kunden übernommen werden. Du musst schon schauen, dass du was verdienst dabei ;)

:prost:
Sepp
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Re: Tipps für den Einstieg ins Häckseln

Beitragvon valtra8950Hi » Mi Mai 07, 2014 21:20

Danke schon mal für die Antworten,
is ja alles schön und gut das Ladewagen bei großen Entfernungen weniger Sinn machen, nur haben wir halt das Problem, das wir in naher Zukunft dann 2 Wagen dazu kaufen müssten.
Der Rotant hat Achsprobleme, der Rotor muss neu usw. Und 2 Wagen würden knapp 25000 Euro kosten, dafür kann man viele Stunden häckseln.

Zum Schwader, wir ham jetzt nen 8,5 Meter Kuhn, da wir nicht zetten, nimmt der genau die 3 Schwaden von der Dreierkombi auf, so schaffen wir ne größere Arbeitsbreite, also käme nur ein 12 Meter oder 15 Meter Schwader in Betracht, mit dem wir dann 4 oder 5 Schwaden zusammen geschwadet bekommen, das System möchte ich bei behalten.
Ja hatten früher ja auch nen Kuhn Seitenschwader, da hatten wir auch das Problem, gut das ich net Schwaden muss, wenn was Schief geht bekommt unser Fahrer den Einlauf :-P Aber der -macht das schon verdammt gut.

Bekommen am Samstag nen Kuhn GA 4 Kreisler (Vorführer), mal sehen wie es klappt.
Hab jetzt mit ein paar Kunden abgesprochen, das wir Samstag und Sonntag mim Häcksler kommen, die haben bis jetzt bis auf einen nix dagegen, der Opa, muss sich immer quer stellen, das kenn ich schon. Wie gesagt, wir werden erst mal testen, wie es ankommt und ob es so wird wie wir uns das vorgestellt haben. Investiert wird jetzt erst mal nix, bekommen nen Vorführschwader, leihen uns Zwei Schlepper und ein Bekannter fährt mim 180er Agrotron mit ab. Die Zwei Häckselwagen haben wir ja schon und den Komiwagen und die Mulde. Abfahren kann man ja auch noch mit den beiden Silierwagen, Fahrer ham wir genug.

Ja die Befürchtung hab ich auch, das es net grad einfach wird, aber dafür testen wir ja.
Ja wir mähen ja schon knapp 500ha von den 560ha selber, der Rest will unbedingt selber mähen. Aber ich werde vorschlagen, nen Komplettpreis für alles zu machen. Dann können wir den Mähzeitpunkt perfekt timen. Die 12 Tage sind schon lange, das war mit 16-18 Stunden- Tag und pefektem Wetter gerechnet, letztes Jahr waren es sogar teilweise 3 Wochen.
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Re: Tipps für den Einstieg ins Häckseln

Beitragvon MF 5465 » Mi Mai 07, 2014 21:30

valtra8950Hi hat geschrieben:is ja alles schön und gut das Ladewagen bei großen Entfernungen weniger Sinn machen, nur haben wir halt das Problem, das wir in naher Zukunft dann 2 Wagen dazu kaufen müssten.


Und ist ein Häcksler und ein paar Abfuhrgespanne wirklich so viel günstiger?
Auch die Unterhaltskosten sind entsprechend höher.

:prost:
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Re: Tipps für den Einstieg ins Häckseln

Beitragvon Einhorn64 » Mi Mai 07, 2014 21:48

Der Hauptvorteil beim Häcksler ist das man recht einfache Transporter(ohne eigene Aufnahme) einsetzen kann.
Weiterhin ist auf dem Silo alles besser im Fluss, da die Abfuhrfahrzeuge regelmäßig ankommen und nicht immer zusammen(ist halt meistens so-Murphys Law).
Aber- bei etwas stärker angewelktem Gut passt auf den Kombiwagen maximal 2/3tel an Häckselgut gegenüber selber Aufladen und verdichten mit der Pickup!
Bei kurzer Feld- Silo enfernung müssen 3 Mann statt 2 Arbeiten( Häcksler+2 Silowagen statt 2 Silierwagen)
Wenn du in einer "Steinreichen" Gegend arbeitest, Finger weg vom Grashäckseln, extrem hoher Verschleiss ist noch das kleinere Übel, der ein oder andere Richtig Grosse und Teure Schaden ist vorprogramiert- den es gibt zwar Metalldetektoren, aber keine für Steine!
Wenn du von dem alten Häcksler noch einige Jahre Freude haben willst, dann lass ihn nur mit Maisgebiss fahren.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Tipps für den Einstieg ins Häckseln

Beitragvon Puma155 » Do Mai 08, 2014 9:57

Wenn du dir noch einen Silowagen kaufen mußt,würde ich mal einen ASW testen,der kann das Gras noch gut verdichten und läd auch gut ab!
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Re: Tipps für den Einstieg ins Häckseln

Beitragvon valtra8950Hi » Do Mai 08, 2014 18:26

Hallo,
Die beiden Häcksler, nen Mammut 7800 (500PS) mit 4,5 Meter Kemper Champion und 3 Meter Pick-up und Mammut 6300 (320PS) mit 3 Meter Kemper Champion haben wir ja schon, wollten eigentlich beide nur zum Maishäckseln nehmen, aber mit dem 7800er will ich jetzt halt auch Häckseln. Die Investitionskosten wären dann "nur noch" ein 160er Schlepper, ein Vierkreiselschwader und ein Häckselwagen.
Ja der Festfahrer is verdammt wichtig, ham zum Glück nen guten, der macht das schon was länger. Mit dem 13 Tonnen Radlader, dürfte das kein Problem sein. Bis jetzt ham wir immer mit Ladewagen mit Dosierwalzen gefahren und 160er Schlepper mit Frontsilovereiler aufm Silo, hat super geklappt. Mit dem Radlader ging es jetzt auch ganz gut,
Wie gesagt, wir müssen uns halt was überlegen für die Zukunft, wenn der Rotant weg fällt und die Fläche noch mehr wird. Abtransporttechnik ist so weit vorhanden, müssten halt nur noch nen Silotransportwagen dazu kaufen.
Ja Steine haben wir hier schon einige, aber es geht trotzdem ganz gut, hatten damit nie große Probleme.
Werde jetzt mal beide Systeme testen, den Rest vom 1ten Schnitt häckseln und für den 2ten ,nen 4ten Ladewagen als Vorführer besorgen und schauen was besser zu uns passt und was kostengünstiger ist.
Ein Abschiebewagen kommt für uns net in Frage, ist mir zu schwer, zu teuer und wir haben ja nen Muldenkipper für Transporte, denke ein gebraucher Häckselwagen reicht völlig.
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