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Traktoren aus Polen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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18 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Traktoren aus Polen

Beitragvon Schurger » Do Mai 25, 2017 10:37

Hallo,

ich bin neu hier im Forum und der erste Grund, warum ich hier bin ist Folgender:

Ich arbeite derzeit im Ausland und möchte mir für meine Rückkehr übernächstes Jahr einen zweiten Traktor zulegen. Ich habe derzeit einen 50 Jahre alten 36 PS Fendt in Deutschland und wollte diesen durch einen neueren ergänzen. Die Maschine soll dann zur Bewirtschaftung von 0,5ha Acker, 2ha Wiese (Zwei Rinder) und zur Waldarbeit (2ha Fichten) dienen. Vielleicht noch den einen oder Anderen Transport auf Lohnbasis bewältigen.
Mein Favorit ist hierbei ein Fendt 307 Ci und ich möchte bis 30.000 Euro brutto ausgeben (mit Frontlader 35.000 Euro). Es handelt sich also um ein Hobby (so wie andere sich bspw. ein Motorrad zulegen) und die Maschine dürfte nicht mehr als 200 Stunden im Jahr arbeiten.

Bei Traktorpool sieht man hier schöne Maschinen, die in Polen wesentlich günstiger, bzw. mit weitaus weniger Stunden etc. sind. Nun meine Frage: Wo ist hier der Haken, was ist zu beachten und welche Kosten kämen auf mich zu, wenn ich eine Maschine von dort re-importieren würde?

Danke für die Antworten im Voraus
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Re: Traktoren aus Polen

Beitragvon 210ponys » Do Mai 25, 2017 10:57

warum gibt man 35 000 Euro für einen Traktor mit 5000h und mehr aus, Ich will nur den Gedanken gang verstehen?
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Re: Traktoren aus Polen

Beitragvon Schurger » Do Mai 25, 2017 11:20

210ponys hat geschrieben:warum gibt man 35 000 Euro für einen Traktor mit 5000h und mehr aus, Ich will nur den Gedanken gang verstehen?


...weil es ein Fendt des entsprechenden Typs sein soll und weil dies nun mal offensichtlich die Preise sind.
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Re: Traktoren aus Polen

Beitragvon IHC Liebhaber » Do Mai 25, 2017 11:38

Ich würde da auf jeden Fall zu einem guten Gebrauchtschlepper tendieren, IHC,Case und Fendt usw. Da bist du allemale gut mit bedient. Ich denke das Problem werden die Papiere sein, diese sind ja eigentlich auf polnisch und deshalb könnte die Zulassung hier in Deutschland schwer werden...
MfG
IHC Liebhaber
 
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Re: Traktoren aus Polen

Beitragvon Milchtrinker » Do Mai 25, 2017 11:40

Schurger hat geschrieben:Hallo,


Bei Traktorpool sieht man hier schöne Maschinen, die in Polen wesentlich günstiger, bzw. mit weitaus weniger Stunden etc. sind. Nun meine Frage: Wo ist hier der Haken, was ist zu beachten und welche Kosten kämen auf mich zu, wenn ich eine Maschine von dort re-importieren würde?

Danke für die Antworten im Voraus



... weil es eine Betrugsmasche ist.
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Re: Traktoren aus Polen

Beitragvon countryman » Do Mai 25, 2017 11:48

leider schaffen es auch die seriösen Portale nicht, Betrüger auszuschließen.
Natürlich werden auch in Polen seriös Traktoren gehandelt. Die dort ansässige Fahrzeug-Aufbereitungs-Industrie ist weltweit führend also kann man durchaus in Erwägung ziehen, einen dort überholten Schlepper zu kaufen.
ABER bei allen Gebrauchtgeschäften gibt es eine goldene Regel, IMMER selbst hinfahren und Verkäufer und Maschine besichtigen. Im Idealfall bar zahlen und Maschine mitnehmen. Kann eine ausreichende Vertrauensbasis hergestellt werden, ist bei Kleinmaschinen auch bargeldlos+Lieferung diskutabel. Aber nicht bei fünfstelligen Beträgen...
Das gilt im In- und Ausland.
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Re: Traktoren aus Polen

Beitragvon anhilde » Do Mai 25, 2017 11:50

Ich beschränke die Suche immer auf Deutschland, mir wäre der Kauf im Ausland einfach zu riskant und auch zu aufwendig. Gebraucht würde ich in der Preisklasse auch nur von jemandem kaufen bei dem ich wüsste wie er mit den Klamotten umgeht. Daher habe ich eben 15k€ mehr ausgeben und was neues gekauft. Den Umweg über die "Billigschlepper" neu für 30k€ bis 40k€ würde ich mir auch sparen. Der 307Ci hat mich auch eine Zeit lang gebraucht interessiert. Aber die Kupplungsgeschichten so wie der überzogene Gebrauchtpreis haben mich von dem Modell wieder abgebracht.

Viele Grüße,

André
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Re: Traktoren aus Polen

Beitragvon Hans Söllner » Do Mai 25, 2017 11:54

Ihr geht schon wieder vom Schlimmsten aus was Polen betrifft.
In Polen kosten Neumaschinen schon um die 15% weniger als in Deutschland. Gebrauchtmaschinen werden da auch günstiger und realitischer gehandelt. Dazu gibts da nicht diese Menge an Hobbyholzern, entsprechend sind da die Preise der kleineren Traktoren moderat und nicht hochgeschaukelt. Der nächste Punkt ist, dass Fendt in Polen nur einen geringen Stellenwert hat.
Die Preise bei Betrugsmaschinen sind meist weit unter dem eigentlichen Wert, das ist ja hier nicht der Fall. Trotzdem führt kein Weg dran vorbei die Maschine real zu begutachten und nicht einfach irgendwem Geld zu überweisen.
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
Weil wir uns von technischen Spielereien blenden lassen, vergessen wir die Augen aufzumachen um zu erkennen dass sich Technik rechnen muss!

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Re: Traktoren aus Polen

Beitragvon Schurger » Do Mai 25, 2017 12:01

Naja, ich muss sagen, wenn ich eine solche Maschine bei der RWZ inkl. großer Wartung beziehen würde, hätte ich schon ein ruhigeres Gewissen.
Allerdings ist Polen EU und die Anzeigen stammen überwiegend von LAMA Händlern, die dort mit etlichen anderen Anzeigen vertreten sind. Die 5000 Euro die man spart, wäre natürlich dann zusätzlich ein grosser Teil für den neuen Kipper, Frontlader etc.....

Interessant wäre natürlich mal von jemandem zu hören, der schon was in Polen gekauft hat und wie der Handel vor allem Kosten- bzw. steuermäßig abgelaufen ist? Hier kommen bestimmt noch Dinge wie die Erstellung von neuen Papieren etc. etc. dazu. Ich habe keine Ahnung...........
Zuletzt geändert von Schurger am Do Mai 25, 2017 12:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Traktoren aus Polen

Beitragvon Macoholic » Do Mai 25, 2017 12:04

Wir machen auch nur Landwirtschaft mehr oder minder im Hobbystatus, und ich kann deine Vorstellungen schon gut nachvollziehen.
Die Frage ist halt ob es unbedingt Fendt sein muss, bzw. auf was es dir bei deinem gewünschtem Schlepper ankommt. Wichtig ist erstmal ein geeignetes Fahrzeug zu finden, wir waren damals auch sehr von Fendt begeistert, sind auch wirkliche Fans der Marke, sind dann aber doch bei Deutz gelandet (Agrotron 90 MK3). War einfach billiger, und im Endeffekt ists bei unseren knapp 250-300 Stunden die wir ihn jährlich bewegen, auch keine große Einbuße hinsichtlich Leistung oder Komfort, dazu noch mit Freisichthaube und Frontkraftheber. Nur als Denkanstoß, weil wir keinen Tag bereuen diesen Schlepper gekauft zu haben, auch wenn es eine Marke ist, die uns sonst nicht interessiert. Ich würde was die Zulassung angeht, einfach mal beim Zollamt oder der Zulassungsstelle anfragen, eine Vollabnahme scheint ja meines Wissens nach, stellenweise nicht auszuschließen zu sein, aber ich denke mal das große Problem ist es jetzt nicht.
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Re: Traktoren aus Polen

Beitragvon countryman » Do Mai 25, 2017 12:10

Hans Söllner hat geschrieben:Ihr geht schon wieder vom Schlimmsten aus was Polen betrifft.


Wenn es eine Masche ist, ist es eigentlich egal wo die Maschine "angeblich" steht, denn in Wirklichkeit gibt es sie garnicht ;-)
Da werden fantasievolle Legenden zusammengbastelt aus geklauten Netzbildern und eventuell sogar real existierenden Händlerstandorten. Ne Zeitlang war England als angeblicher Standort beliebt...
Niemals Anzahlungen vor "kostenfreier Lieferung" leisten, auf gar keinen Fall irgendwelche Schecks anfassen die man dir womöglich schickt usw.
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Re: Traktoren aus Polen

Beitragvon Schurger » Do Mai 25, 2017 12:14

Macoholic hat geschrieben:Wir machen auch nur Landwirtschaft mehr oder minder im Hobbystatus, und ich kann deine Vorstellungen schon gut nachvollziehen.
Die Frage ist halt ob es unbedingt Fendt sein muss, bzw. auf was es dir bei deinem gewünschtem Schlepper ankommt. Wichtig ist erstmal ein geeignetes Fahrzeug zu finden, wir waren damals auch sehr von Fendt begeistert, sind auch wirkliche Fans der Marke, sind dann aber doch bei Deutz gelandet (Agrotron 90 MK3). War einfach billiger, und im Endeffekt ists bei unseren knapp 250-300 Stunden die wir ihn jährlich bewegen, auch keine große Einbuße hinsichtlich Leistung oder Komfort, dazu noch mit Freisichthaube und Frontkraftheber. Nur als Denkanstoß, weil wir keinen Tag bereuen diesen Schlepper gekauft zu haben, auch wenn es eine Marke ist, die uns sonst nicht interessiert. Ich würde was die Zulassung angeht, einfach mal beim Zollamt oder der Zulassungsstelle anfragen, eine Vollabnahme scheint ja meines Wissens nach, stellenweise nicht auszuschließen zu sein, aber ich denke mal das große Problem ist es jetzt nicht.


Es mag für jeden gewinnorientierten Landwirt bescheuert klingen, aber JA, es muss ein Fendt sein. Lass mich es so erklären: Ein Harleyfahrer schaut sich um, wo er am günstigsten eine Harley bekommt. Er schaut sich nicht nach einer Yamaha um, weil die günstiger ist (als die Harley) :lol:
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Re: Traktoren aus Polen

Beitragvon 210ponys » Do Mai 25, 2017 12:53

diese Maschinen haben mit der Qualität und Haltbarkeit deines 36 Ps Fendt nichts mehr. Bei uns gibt es auch einen Fendt fixierten Großbauern der einen John Deere zum vorführen hatte, auf nachfrage war der Traktor im großen und ganzen gut nur der Kindersitz seih nichts gewesen. Aber in Wirklichkeit hatte er nur die Falsche Farbe. Und der Motorradfahrer der nicht die Kohle hat zum sich ne neue Harley oder zumindest eine neuwertige zu kaufen, wäre mit einer neuen Yamaha sicher besser bedient wie mit einer abgerockten Harley.
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Re: Traktoren aus Polen

Beitragvon Pegasus_o » Do Mai 25, 2017 13:20

Eine kleine Warnung: In Osteuropa gelten andere EU-Abgasnormen als in Westeuropa. Traktoren, die zum Zeitpunkt der Erstzulassung nicht die in D gültigen Normen erfüllten, sind in D nicht zulassungsfähig. Diese Erkenntnis hat mich ein paar tausend Euro gekostet...

Gibt es eine Deutsche Erstzulassung, dann gibt es kein Problem mit einem Reimport.

Gruß
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Re: Traktoren aus Polen

Beitragvon Hans Söllner » Do Mai 25, 2017 13:38

Wo hast du deinen Traktor denn damals gekauft? Meines Wissens erfüllen alle Arbeitsmaschinen der Staaten die in der europäischen Union sind die selbe Abgasnorm. Dazu gehören NICHT Weisrussland, Russland und die Ukraine, die erfüllen erst Euro 3a. Osteuropa ist ein dehnbarer Begriff. Rumänien, Polen und Tschechien sind auch Osteuropa, haben aber die selbe Gesetzgebung wie wir auch. Da werden auch genau die selben Neumaschinen verkauft.
Adressen Gebrauchtteile: http://www.landtreff.de/post1288536.html#p1288536
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