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Trecker Maut

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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24 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Trecker Maut

Beitragvon Turbomatik105 » Mi Jul 02, 2014 17:20

Moin,
sowas kommt jetzt hier im nachbarkreis..

www.kreiszeitung.de/lokales/oldenburg/w ... 68263.html
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Re: Trecker Maut

Beitragvon Ferengi » Mi Jul 02, 2014 17:34

Im Prinzip finde ich das richtig.
Wenn ich sehe wie die treckergeilen Kiddis mit ihren 60 Tonnen Gespannen über die Wege donnern... :roll: :roll:

Da bezahlt man erst für den Bau der Straße, dann seinen Jahrenbeitrag zu Wegegenossenschaft...
... und dann kommt man im Herbst und Winter nicht mehr an seine eigenen Flächen ran,
weil die Ratzblagen wärend der Maisernte die Wege inne Mondlanschaft verwandelt haben. :roll: :roll:
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Re: Trecker Maut

Beitragvon automatix » Mi Jul 02, 2014 18:35

ich seh das auch so - Wirtschaftswege werden immer mehr zum rechtsfreien Raum, wo die mit 60 Tonnen Zuckerrübenerntern und Güllebombern rumfuhrwerken. Zudem ist es halt heute so, daß immer weniger Landwirte immer mehr Fläche bewirtschaften und so auch die Wege immer mehr belastet werden.
Als die Wege gebaut wurden fuhren da 8 tonnen Kipper bei der Maisernte, heute fahren da 60 cbm Auflieger rum....
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Re: Trecker Maut

Beitragvon rittervario714 » Do Jul 03, 2014 8:38

Bei und werden die Wege von den Bauern selber instandgehalten. Lediglich das Kies wird in bestimmten Mengen zur Verfügung gestellt.
So trägt jeder seinen Teil dazu bei die Wege in Schuss zu halten.
Und auch Fifis Herrchen/Frauchen hat was davon und kann bequem vom Auto aus zugucken wie Fifi sein Häufchen in die Wiesen setzt. Dann einladen und mit 80 über den Feldweg brettern. :twisted:
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Re: Trecker Maut

Beitragvon meyenburg1975 » Do Jul 03, 2014 8:45

Das Problem mit weniger rücksichtsvollen Wegenutzern ist mir auch bekannt. Aber man muß auch in die Diskussion einfließen lassen, dass die Bauern trotz Dieselrückvergütung einen nicht unerheblichen Teil an Mineralölsteuern abdrücken, der über Jahrzehnte nicht in die Instandhaltung und vor allem Ausbau und Verbreiterung der Wege geflossen ist. Das ist auch ein Versäumnis der Berufsvertretungen ggü der Politik.
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Re: Trecker Maut

Beitragvon Skai » Do Jul 03, 2014 10:12

Würde man die Steuern nicht ständig zweckentfremden, könnten wir in Deutschland sowieso auf Straßen aus Gold fahren.

Andererseits muss man es auch so betrachten:
Die Wege und Straßen haben keine unbegrenzte Haltbarkeit und unterliegen dem ganz normalen Verschleiß.
Geplant wird ein Wirtschaftsweg, die Autobahn oder normale Ortsstraßen meist mit ~40 - 60 Jahren Haltbarkeit.
Dannach ist der Weg oder die Straße verschlissen und müssen Saniert werden.

Das bedeutet aber nicht nur mal eben ne Splitdecke aufbringen und abwalzen sondern eigentlich erfordert das dann schon eine fachgerechte Sanierung, inklusive austausch vom Unterbau (auch dieser nutzt sich ab).
Da aber viele (eigentlich alle?) Kommunen keinen Pfennig in die Sanierung investieren und lieber Schlaglochflickerei betreiben oder schlimmstenfalls die Straße einfach verbreitern, sind die Schäden so wie sie jetzt entstehen vorprogrammiert.
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Re: Trecker Maut

Beitragvon elchtestversagt » Do Jul 03, 2014 10:49

Das wird noch viel schlimmer werden und für gewaltige Diskussionen in den Dörfern sorgen.
Wie würdet ihr es finden; wenn Nachbarn öffentlich ihre hektare "versteigern" zur Pacht; und dann Biogaser aus 30/40km Entfernung die Stücke für 1800 Euro pachten?
Dann fahren die 200 und mehr m3 Gülle auf die Äcker; machen erst GPS und dann Mais; (würde ich auch machen um die Pachtpreise zu bezahlen); fahren alles kaputt und selbst muss man für die Strassen bezahlen.
Auch selbst fährt man mit einem 60 tonnen Tridem Gülle; aber halt nur 30m3 je ha...und mit einem 18tonner das Getreide wieder ab..
Hier gibt es Wegegenossenschaften; und der Unmut wächst von Tag zu Tag.
Würde einer im Dorf wilde Sau spielen und alles für teuer Geld pachten; dann währe das halb so schlimm.

Und da in der Gemeinde Wardenburg massenhaft BGAs stehen; und die den Mais von weit;weit; ganz weit weg ankarren müssen; kann man das verstehen; und ich denke; 50% der Landwirte stehen dahinter; ob das nun zweckgebunden ist oder nicht.
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Re: Trecker Maut

Beitragvon automatix » Fr Jul 04, 2014 1:58

meyenburg1975 hat geschrieben:Das Problem mit weniger rücksichtsvollen Wegenutzern ist mir auch bekannt. Aber man muß auch in die Diskussion einfließen lassen, dass die Bauern trotz Dieselrückvergütung einen nicht unerheblichen Teil an Mineralölsteuern abdrücken, der über Jahrzehnte nicht in die Instandhaltung und vor allem Ausbau und Verbreiterung der Wege geflossen ist. Das ist auch ein Versäumnis der Berufsvertretungen ggü der Politik.


Verbreiterung? Bei uns werden die Wege immer schmaler.....
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Re: Trecker Maut

Beitragvon Damhirsch » Fr Jul 04, 2014 18:17

Abgesehen davon, daß die Landwirte, die vom Wohlwollen einer Kommune abhängig sind ob ein Weg saniert wird oder nicht, wundert mich das ewige Gejammere über BGA doch ein wenig. Wenn mir ein Biogasaer 1800€ bietet brauche ich meinen PC garnicht erst anzuwerfen um auszurechnen was ich tun soll. Dem verpachte ich alles, sogar meine Hoffläche und den Gemüsegarten.
Also, was soll das Neidgejammer? Und wenn die BGA tatsächlich so gut läuft das sie diese Pachtpreise bezahlen kann werde ich doch mindestens Teilhaber oder stelle mir sogar selbst so ein Ding hin.
Weiterhin würde ich gern wissen in welcher Gegend man 200 m3/ha Gärrest ausbringen darf und vo allem, wo diese Menge herkommt? Scheint ja legal zu sein, denn wie sonst weis "man" darum?
Warum bleibt "man" mit solchem Stammtischdünnschiß eigentlich nicht dortselbst statt hierb das Forum damit vollzumüllen?
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Re: Trecker Maut

Beitragvon keinbauer » Fr Jul 04, 2014 18:28

Skai hat geschrieben:Würde man die Steuern nicht ständig zweckentfremden, könnten wir in Deutschland sowieso auf Straßen aus Gold fahren.
Steuern kann man gar nicht zweckentfremden. Und das ist auch gut so, denn wenn es eine Zweckbindung von Steuern geben könnte, hätten wir wahrscheinlich 100mal mehr Arten von Steuern, als wir es jetzt schon haben.
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Re: Trecker Maut

Beitragvon Tatra813 » Fr Jul 04, 2014 20:22

wenn der Maisertrag mal daneben geht
was macht die BAG dann ?
Kartoffeln sind höher im Laub wie manche Maisfelder
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Re: Trecker Maut

Beitragvon Freakshow » Fr Jul 04, 2014 22:45

Das Phänomen Biogas wird so schnell wieder verschwinden wie es aufgetaucht ist. Trotzdem werden die Maschinen und Geschwindigkeiten nicht kleiner werden. Allerdings könnte man zumindest in meiner klein-strukturierten Region mindestens die Hälfte der Wege rausreißen weil sie mittlerweile mehr im Weg (haha) sind als nützen und allein so ne Menge sparen :wink:
Murphy´s law: "Everything that can go wrong will go wrong!"
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Re: Trecker Maut

Beitragvon Ferengi » Fr Jul 04, 2014 22:54

Das hat mit Biogas nur wenig zu tun.
Der überwältigende Großteil vom Mais geht hier immer noch ins Tierfutter.
Das ändert aber nichts an den Zuständen.
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Re: Trecker Maut

Beitragvon automatix » Sa Jul 05, 2014 7:20

Ferengi hat geschrieben:Das hat mit Biogas nur wenig zu tun.
Der überwältigende Großteil vom Mais geht hier immer noch ins Tierfutter.
Das ändert aber nichts an den Zuständen.


trotzdem ist bei uns die Struktur derer, die den Mais silieren fürs Tierfutter eine ganz andere. Da sind die Flächen meist sehr nah am Stall/Silo.
Bei uns haben die Viehhalter sehr lange mit 4 bis maximal 6 reihigen Häckslern gerntet, um die Qualität im Silo zu sichern. Da wurde nach Möglichkeit vermieden, bei zu starker Feuchtigkeit zu silieren um nicht zu viel Dreck ins Silo zu bekommen.
Da reichten dann im Regelfall drei, maximal 4 Abfuhrgespanne locker aus, die meist aus 20 - 30 cbm Tandemkippern und 120 - 150 PS Schleppern bestand.
.
Der Biogasler kommt mit einem 10 Reiher, mit 10 Abfahrgespanne mit 40 cbm aufwärts, nicht unter 200 PS und zwar dann, wenn der Termin ist, egal wie nass es ist - und dann werden halt die Wege zerfahren, weil sich ja die Gespanne auch noch ausweichen müssen.

Ist mittlerweile ähnlich schlimm wie nach der Zuckerrübenabfuhr - die kommen auch bei jedem Scheißwetter und entsprechend schauen danach die Wege aus
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Re: Trecker Maut

Beitragvon elchtestversagt » Sa Jul 05, 2014 8:22

Stammtischgequatsche?
Fahr mal nach Wardenburg hin; da gibt es Orte mit 1000ha Ackerfläche; die aber 1500 ha Mais brauchen.
Und nicht ein Ort; sondern ganze Gemeinden von Orten.
Und da ich ehrenamtlich sowohl in der Politik als auch Verbandsvertretungen bin; bekommt man jeden Tag mehr und mehr den Frust von Kollgen zu hören; das hat nichts mit Neid zu tun.
Für jede BGA mit 500kw kann man 9000 Schweine fett machen (Futterverbrauch).
Und nun überlegt mal; wenn beu euch in einem Ort anstatt fünf BGAs fünf Mastställe a 3600 Mastplätze entstehen würden; was dann los währe?
Hier ist das normal; aber die Mastplätze gab es vorher schon; jetzt kommen die BGAs obenauf...
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