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Trockensommer im Mittelalter

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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22 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Trockensommer im Mittelalter

Beitragvon adefrankl » So Nov 10, 2019 23:00

Laut einer Stuide der Uni Greifswald waren trockene Sommer im Mittelalter keine Seltenheit. Nachzuelesen unter:
https://www.uni-greifswald.de/forschung ... eit-42883/
oder als englischer Fachartikel in Nature unter:
https://www.nature.com/articles/s41598-019-39040-5
Offensichtlich gab es also in der Vergangenheit Klimaphasen mit häufigen trockenen Sommern. Allein diese Beobachtung legt den Schluss nahe, dass derartige Klimaphasen wieder auftreten können. Die Frage ist, wie passt sich die Landwirtschaft solchen Klimaphasen am besten an, wenn man diese offensichtlich ja nicht verhindern kann (ob wir eine solche Phase bekommen, darüber will ich hier keine Aussage machen).
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Trockensommer im Mittelalter

Beitragvon Sottenmolch » Mo Nov 11, 2019 1:40

Natürlich gab es trockene Sommer, ebenso nasse. Es werden auch die phlegräischen Felder wieder ausbrechen.
Aber was sagen den die Windradexperten hier dazu? Das wirft doch die These, dass die Trockenheit der letzten Jahre durch Windräder verursacht wurde, komplett über den Haufen!

Gruß
Sottenmolch
 
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Re: Trockensommer im Mittelalter

Beitragvon T5060 » Mo Nov 11, 2019 2:20

Wenn jetzt noch raus kommt, dass Greta der AfD nahesteht, dann wäre das Klima im Allgemeinen und im Umgang miteinander gerettet. :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Trockensommer im Mittelalter

Beitragvon MiQ » Mo Nov 11, 2019 8:58

Fakt ist doch das diese trockenen Sommer immer wieder auftreten. Ich höre seit 2 Jahren immer wieder die Geschichten von den Sommern 76/77. wie schlimm es da war. Man sollte vielleicht im umkehrschluss sehen wie gut die Landwirtschaft heute aufgestellt ist. Das bis auf Einzelfälle das ganze mit einem blauen Auge abging. So ein Ereignis hätte vor 100 Jahren Hungersnot ausgelöst. Heute wurde vielleicht ein bisschen besser der Bestand selektiert und die Vorräte aufgebraucht. Das zeigt doch wie gut wir arbeiten. Wenn jetz noch normale Wirtschaftsmechanismen greifen würden und es bessere Preise geben würde für knappe Lebensmittel wäre fast alles gut. Wobei es mit Sicherheit auch Einzelfälle gibt die das ganze nicht so gut überstanden haben
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Beitragvon adefrankl » Mo Nov 11, 2019 11:48

Sottenmolch hat geschrieben:Natürlich gab es trockene Sommer, ebenso nasse. Es werden auch die phlegräischen Felder wieder ausbrechen.
Aber was sagen den die Windradexperten hier dazu? Das wirft doch die These, dass die Trockenheit der letzten Jahre durch Windräder verursacht wurde, komplett über den Haufen!

Gruß

Die Studien kommen zunächst zu den Ergebnis, dass es Phasen mit häufigen trockenen Sommern in der Vergangenheit gab. Meine Schlussfolgerung war, dass man dann auf jeden Fall auch damit rechnen muss, dass solche Phasen wieder auftreten. Und davon ausgehend stellt sich die Frage nach der Anpassung.
In wieweit Windkraftanlagen die Wahrscheinlichkeit für trockene Sommer erhöhen ist an dieser Stelle eine davon unabhängige Frage. Darüber wurde hier ja schon diskutiert. Ich ahlte es zwar für naheliegend dass diese solche Wetterentwicklungen begünstigen. Aber auch ohne WKA (und ohne zusätzliche menschenverursachte Treibhausgase, .....) hat es solche Klimaphasen eben gegeben (Klima = nicht nur wenige trockene Jahre, sondern Häufung über längere Zeit). Damit ist es ausgeschlossen das man eine solche Klimaentwicklung zuverlässig verhindern kann. Dementsprechend lohnt es sich auf jeden Fall über Anpassungsstrategien nachzudenken. Und diese Frage sollte Gegenstand dieses Threads sein. Und das ist zunächst eine Fragestellung für die Landwirtschaft.
So verzichte ich hier in Mittelfranken komplett auf Sommerkulturen, weil diese weit stärkere Probleme mit den, in den letzten Jahren, häufigeren Frühjahrs- und Frühsommertrockenheiten hatten.

Die Diskussion inwieweit man durch menschliche Eingriffe eine solche Entwicklung fördern oder auch verhindern kann sehe ich als ein extra Thema an.
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Re: Trockensommer im Mittelalter

Beitragvon Freakshow » Mo Nov 11, 2019 12:41

MiQ hat geschrieben:Fakt ist doch das diese trockenen Sommer immer wieder auftreten. Ich höre seit 2 Jahren immer wieder die Geschichten von den Sommern 76/77. wie schlimm es da war. Man sollte vielleicht im umkehrschluss sehen wie gut die Landwirtschaft heute aufgestellt ist. Das bis auf Einzelfälle das ganze mit einem blauen Auge abging. So ein Ereignis hätte vor 100 Jahren Hungersnot ausgelöst. Heute wurde vielleicht ein bisschen besser der Bestand selektiert und die Vorräte aufgebraucht. Das zeigt doch wie gut wir arbeiten. Wenn jetz noch normale Wirtschaftsmechanismen greifen würden und es bessere Preise geben würde für knappe Lebensmittel wäre fast alles gut. Wobei es mit Sicherheit auch Einzelfälle gibt die das ganze nicht so gut überstanden haben


Das wir hier keine Hungersnöte aufgrund von Trockenheit haben ist nur zweitrangig die Folge unseres "guten Arbeitens". Die Hauptgründe sind in funktionierenden Weltmärkten, günstigen Transporten und unserer relativ hohen Kaufkraft zu finden.

Was aber im Umkehrschluss nicht bedeutet, dass unsere Trockenheit nicht in anderen Teilen der Welt ,von denen wir nichts oder wenig mitbekommen, für Probleme gesorgt hat...
Murphy´s law: "Everything that can go wrong will go wrong!"
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Re: Trockensommer im Mittelalter

Beitragvon germane » Mo Nov 11, 2019 19:21

Weltweit soll es ja damals keine Warmzeit gegeben haben:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelalt ... s2k-de.svg

Außer dass heute die Bäume heute schneller wachsen und es vor 1000 Jahren auch schon trockenere und nässere Phasen gegeben hat, sagt der Link oben nix aus.
Der Manfred hat doch mal einen Link gehabt, wonach weltweit die Belaubung zunimmt. Das ist ja auch zu erwarten: Wenn die Temperatur steigt, verdampft mehr Wasser aus allen Oberflächen und das kommt als Regen wieder runter. In Regionen wo es immer ausreichend geregnet hat wird's noch mehr, manche Region mit Mangel wird mehr bekommen und wo es gar nicht geregnet hat , fallen ev. auch mal ein paar Tropfen.


Europa ist von Meeren (Ostsee, Nordsee, Atlantik, Mittelmeer)umgeben und deshalb ist in Europa nie und nimmer eine Trockenheit zu erwarten. In Europa wäre Starkregen zu erwarten.
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Re: Trockensommer im Mittelalter

Beitragvon Botaniker » Mo Nov 11, 2019 20:22

germane hat geschrieben:Außer dass heute die Bäume heute schneller wachsen und es vor 1000 Jahren auch schon trockenere und nässere Phasen gegeben hat, sagt der Link oben nix aus.
Der Manfred hat doch mal einen Link gehabt, wonach weltweit die Belaubung zunimmt.

Europa ist von Meeren (Ostsee, Nordsee, Atlantik, Mittelmeer)umgeben und deshalb ist in Europa nie und nimmer eine Trockenheit zu erwarten. In Europa wäre Starkregen zu erwarten.


Dann habe ich die letzten beiden Jahre von Trockenheit nur geträumt oder ist der Taunus nicht in Europa. :?:
Das die Bäume bei uns schneller wachsen und besser belaubt sind kann ich auch nicht bestätigen, hier sind die Fichten tot, und der Rest am sterben. :cry:
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Re: Trockensommer im Mittelalter

Beitragvon DWEWT » Mo Nov 11, 2019 20:31

germane hat geschrieben:

Europa ist von Meeren (Ostsee, Nordsee, Atlantik, Mittelmeer)umgeben und deshalb ist in Europa nie und nimmer eine Trockenheit zu erwarten. In Europa wäre Starkregen zu erwarten.


Wenn dem so wäre, wie erklärst du dann die Tatsache, dass es in Spanien die Wüste von Tabernas gibt. Schließlich grenzen Spanien/Portugal mit mehr als 80% ihrer äußeren Grenzen direkt an den Atlantik, bzw. an das Mittelmeer.
Ja, in Europa wird es zukünftig mehr heftige Starkregenereignisse geben. Sie werden sich aber nicht flächendeckend einstellen. D.h., diese extremen Wetterereignisse werden überwiegend regional oder sogar lokal wirken. Schon in diesem Sommer haben wir ja wieder vorgeführt bekommen, womit zukünftig vielleicht sogar noch stärker zu rechnen ist. Da ist man dann evtl. froh, wenn es weiterhin trocken bleibt.
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Re: Trockensommer im Mittelalter

Beitragvon germane » Mo Nov 11, 2019 20:32

Botaniker hat geschrieben:
germane hat geschrieben:Außer dass heute die Bäume heute schneller wachsen und es vor 1000 Jahren auch schon trockenere und nässere Phasen gegeben hat, sagt der Link oben nix aus.
Der Manfred hat doch mal einen Link gehabt, wonach weltweit die Belaubung zunimmt.

Europa ist von Meeren (Ostsee, Nordsee, Atlantik, Mittelmeer)umgeben und deshalb ist in Europa nie und nimmer eine Trockenheit zu erwarten. In Europa wäre Starkregen zu erwarten.


Dann habe ich die letzten beiden Jahre von Trockenheit nur geträumt oder ist der Taunus nicht in Europa. :?:
Das die Bäume bei uns schneller wachsen und besser belaubt sind kann ich auch nicht bestätigen, hier sind die Fichten tot, und der Rest am sterben. :cry:


Ich wollte meine WKA-These verteidigen. Ohne die Windräder wäre Starkregen zu erwarten.
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Re: Trockensommer im Mittelalter

Beitragvon Zement » Mo Nov 11, 2019 20:35

germane hat geschrieben:
Botaniker hat geschrieben:
germane hat geschrieben:Außer dass heute die Bäume heute schneller wachsen und es vor 1000 Jahren auch schon trockenere und nässere Phasen gegeben hat, sagt der Link oben nix aus.
Der Manfred hat doch mal einen Link gehabt, wonach weltweit die Belaubung zunimmt.

Europa ist von Meeren (Ostsee, Nordsee, Atlantik, Mittelmeer)umgeben und deshalb ist in Europa nie und nimmer eine Trockenheit zu erwarten. In Europa wäre Starkregen zu erwarten.


Dann habe ich die letzten beiden Jahre von Trockenheit nur geträumt oder ist der Taunus nicht in Europa. :?:
Das die Bäume bei uns schneller wachsen und besser belaubt sind kann ich auch nicht bestätigen, hier sind die Fichten tot, und der Rest am sterben. :cry:


Ich wollte meine WKA-These verteidigen. Ohne die Windräder wäre Starkregen zu erwarten.

Oh das ist schön , das wir durch die WKA immer Landregen bekommen und nicht so ein Starkregen . ;-)
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Belaubung und Waldzunahme

Beitragvon adefrankl » Di Nov 12, 2019 0:39

germane hat geschrieben:Der Manfred hat doch mal einen Link gehabt, wonach weltweit die Belaubung zunimmt. Das ist ja auch zu erwarten: Wenn die Temperatur steigt, verdampft mehr Wasser aus allen Oberflächen und das kommt als Regen wieder runter. In Regionen wo es immer ausreichend geregnet hat wird's noch mehr, manche Region mit Mangel wird mehr bekommen und wo es gar nicht geregnet hat , fallen ev. auch mal ein paar Tropfen.

Also was die Vergetationszunahme betrifft so habe ich folgende Links zu bieden:
Zunahme der Wälder (7,1% im Vergleich zu 1982)
https://phys.org/news/2018-08-global-fo ... ffset.html
Die Karten zur Vegitationszunahme finden sich unter:
http://luc4c.eu/public_files/findings_a ... 202016.pdf
Wobei diese zu 70% auf das zusätzliche CO2, 9% auf den erhöhten Stickstoffeintrag und nur zu 8% auf Klimaveränderungen zurückzuführen wäre.
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Re: Trockensommer im Mittelalter

Beitragvon germane » Fr Nov 15, 2019 10:21

DWEWT hat geschrieben:
Wenn dem so wäre, wie erklärst du dann die Tatsache, dass es in Spanien die Wüste von Tabernas gibt. Schließlich grenzen Spanien/Portugal mit mehr als 80% ihrer äußeren Grenzen direkt an den Atlantik, bzw. an das Mittelmeer.


Wenn Du Dir die Windsysteme am Mittelmeer ansiehst, wird Du begreifen warum es dort trocken ist.

https://www.wetterdienst.de/Deutschland ... elmeerraum
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Re: Trockensommer im Mittelalter

Beitragvon DWEWT » Fr Nov 15, 2019 10:39

germane hat geschrieben:
Wenn Du Dir die Windsysteme am Mittelmeer ansiehst, wird Du begreifen warum es dort trocken ist.


Wir leben allerdings in Zeiten, in denen die aus der Vergangenheit bekannten Wettersystem in z.T. drastischen Veränderungen sich befinden. Ich erinnere an das "Standwetter" des letzten Jahres und die dafür verantwortlichen z.T. nicht existenten Luftbewegungen. Das heutige Wetter mit den althergebrachten Wettermechanismen erklären zu wollen, führt nicht weit! Die neuen Einflüsse sind zu gravierend, als dass man aus dem Gestern das Übermorgen würde folgern können. Aktuelle Aussage von D. Bäcker im heutigen Morgenmagazin: Diese Gemengelage aus geringen und außergewöhnlich hohem Temperaturen, mit Schnee bis in die Tieflagen und für die Jahreszeit außergewöhnlichen Windrichtungen, lässt kaum eine zuverlässige Vorhersage zu. Wir haben heute Wetterphänomene, die nicht mehr zur Jahreszeit passen. 21 Tage mehr Vegetationszeit, 130% mehr Hochsommertage, fast frostfreie Winter, 1,5 Grad C. höhere Durchschnittstemperatur im Frühjahr, bis zu 80% weniger Niederschläge im Frühjahr und in einigen Regionen auch im Sommer und das alles in einem Jahr, hat es bisher kaum gegeben. Dazu kam dann noch die Blaupause in 2019. Wer wird da noch mit aus der Klimageschichte bekannten "Windsystemen" argumentieren wollen? Aber wenn du schon mit "Windsystemen am Mittelmeer" argumentierst, wie sind denn die "Windsysteme", die das Wetter in Resteuropa bestimmen?
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Re: Trockensommer im Mittelalter

Beitragvon germane » Fr Nov 15, 2019 11:22

DWEWT hat geschrieben:
germane hat geschrieben:
Wenn Du Dir die Windsysteme am Mittelmeer ansiehst, wird Du begreifen warum es dort trocken ist.


Wir leben allerdings in Zeiten, in denen die aus der Vergangenheit bekannten Wettersystem in z.T. drastischen Veränderungen sich befinden. Ich erinnere an das "Standwetter" des letzten Jahres und die dafür verantwortlichen z.T. nicht existenten Luftbewegungen. Das heutige Wetter mit den althergebrachten Wettermechanismen erklären zu wollen, führt nicht weit! Die neuen Einflüsse sind zu gravierend, als dass man aus dem Gestern das Übermorgen würde folgern können. Aktuelle Aussage von D. Bäcker im heutigen Morgenmagazin: Diese Gemengelage aus geringen und außergewöhnlich hohem Temperaturen, mit Schnee bis in die Tieflagen und für die Jahreszeit außergewöhnlichen Windrichtungen, lässt kaum eine zuverlässige Vorhersage zu. Wir haben heute Wetterphänomene, die nicht mehr zur Jahreszeit passen. 21 Tage mehr Vegetationszeit, 130% mehr Hochsommertage, fast frostfreie Winter, 1,5 Grad C. höhere Durchschnittstemperatur im Frühjahr, bis zu 80% weniger Niederschläge im Frühjahr und in einigen Regionen auch im Sommer und das alles in einem Jahr, hat es bisher kaum gegeben. Dazu kam dann noch die Blaupause in 2019. Wer wird da noch mit aus der Klimageschichte bekannten "Windsystemen" argumentieren wollen? Aber wenn du schon mit "Windsystemen am Mittelmeer" argumentierst, wie sind denn die "Windsysteme", die das Wetter in Resteuropa bestimmen?


Da forderst etz was von mir, wo wahrscheinlich ned mal die Wissenschaftler Bescheid wissen. Wenn Du heute schon den Bäcker gesehen hast, dann ist Dir bestimmt aufgefallen, wie das Islandtief - das früher nach Europa reingezogen wäre - über dem Atlantik noch Süden zieht, dann bei Spanien aufs Mittelmeer zieht, das Mittelmeer nach Osten und dann am Südrand der Alpen den Schnee runter lässt (luv-lee-Effekt).
Auf dem langen Weg, kann sich das Tief immer mehr mit Feuchtigkeit aufladen und so gibt es massig Schnee. Ohne die Windräder wäre das Tief nach Nordeuropa rein und hätte nur ein bisschen Schnee gebracht. Meine Theorie.
Die Windräder fördern auch Standwetter-Lagen. Nach der Formel für kinetische Energie nimmt man mit den Windrädern Geschwindigkeit raus und dann bleiben die Wolken(o. das Hoch) länger am gleichen Ort.
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