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Umbau Mähwerk Mulcher mit Zapfwelle auf Ölmotor für Hoflader

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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8 Beiträge • Seite 1 von 1
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Umbau Mähwerk Mulcher mit Zapfwelle auf Ölmotor für Hoflader

Beitragvon mvp » So Jan 18, 2009 18:36

Wer hat schon einmal ein Frontmähwerk / Mulcher (Mähwerk, Sichelmähwerk, Kreiselmäher, Schlegelmäher Sichelmäher) mit Zapfwellenantrieb mit einem Ölmotor (Hydraulikmotor) ausgestattet, so dass man das Mähwerk dann an einem Hoflader (Schäffer, Weidemann, Thaler, JCB) benutzen kann.
Was ist z.B. zu berücksichtigen (Ölmotor Leistung, Durchfluss), braucht man ein Getriebe oder giebt es Ölmotoren die passen.
Was braucht man alles?
Wie funktioniert das mit dem drucklosen Rücklauf? Warum braucht man diesen und kann man den umgehen?

Hat jemand eine Bauanleitung? Kann jemand behilflich sein?
mvp
 
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Beitragvon Same Argon » So Jan 18, 2009 18:45

Hallo MVP,


so pauschal wie du dir das vorstellst geht das nicht. Zuerst musst du wissen an welche Maschine du was anbauen willst den die hydraulische Leistung von den Geräten untersteht starken Schwankungen zwischen den einzelnen Maschinen. Will sagen du hast einmal einen Weidemann mit 25l/min bei 160bar und zum anderen einen Schäffer mit 35l/min und 195bar Systemdruck. Ich hab keine Ahnung ob die Werte zu den Maschinen passt oder nicht, ist nur ein Beispiel.
Also brauchst du zuerst einmal deine Daten vom Grundfahrzeug. Danach kannst du dir dann einen Motor suchen der dazu passt.
Druckloser Rücklauf hat folgende Aufgabe: auf der Ausgangseite eines Hydraulikmotors darf kein Druck vorhanden sein, sonst entsteht im Gehäuse ei zu großer Überdruck und es haut dir den Wellendichtring raus! Oftmals wird auch vorgeschrieben bei einem Rücklaufdruck von mehr als 1bar am Gehäuse vom Hydromotor eine zusätzliche Tankleitung anzubringen.


Gruß Same A.
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Beitragvon bördi » So Jan 18, 2009 19:32

Moin!

In Sachen Motor und Rücklauf schließe ich mich meinem Vorredner voll an.

Wir haben in der Firma mal einen Mulcher umgebaut. Dazu eine Halterung für den Motor in den Anbaurahmen eingeschweißt, einen Zapfwellenstummel auf den Motor geschraubt (wenn nicht eh schon vorhanden), und dann nur noch die Zapfwelle eingekürzt, aufgesteckt und fertig!

Viel erfolg!

bördi
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Beitragvon dima » Mo Jan 19, 2009 6:13

Hallo mvp,

ich schließe mich ebenfalls meine Vorrednern an.
Für ein Mähwerk werden je nach Ausführung schnell 20 KW benötigt.
Was bei einem Druck von 200 bar ca. 60 l/min erforderliche Fördermengen bedeutet, sind die nicht vorhanden wird es mit dem Antrieb schwierig.

Auch muß man den schlechten Wirkungsgrad das Antriebs berücksichtigen (Wirtschaftlichkeit), des weiteren sollte der Ölkühler für diese Dauerbelastung ausgelegt sein, was er mit Sicherheit aber nicht ist.

Ölmotoren für direktem Anbau (ohne Getriebe) müsste es aber geben.
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Beitragvon mvp » Mo Jan 19, 2009 12:26

Vielen Dank schon mal an euch für die Tipps.

Mein Hoflader hat knapp 40PS (28Kw) und max 42 l/min Fördermenge und einen Pumpendruck von max. 200 bar.
Dann muss ich ja am JCB 403 nur noch einen drucklosen Rücklauf nachrüsten lassen. Ist das kompliziert und teuer?

Gibt es eigentlich eine einfache möglichkeit über einen Schalter, den man nachrüstet, den 3. Hydraulikkreis permanent einzuschalten? Ansonsten könnte man ja hinter dem Joystik, wo sich der Hebel für den 3. Hydraulikkreis befindet einen Riegel anschrauben, der diesen dann arretiert. Oder wie habt ihr das gelöst?

Also muss der Motor max. 42 l/min Fördermenge haben? Oder deutlich weniger, oder? Wie viel PS sollte den so ein Ölmotor in etwa haben? Z.B. bei einem Mähwerk von 1m bis 1,5m
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Beitragvon FastracDriver » Mo Jan 19, 2009 17:44

geht doch...

http://www.landtreff.de/viewtopic.php?p ... ht=#318402
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Beitragvon dima » Mo Jan 19, 2009 18:15

Hallo,

mit 42 l/min bei 200 bar kannst Du an der Welle des Ölmotors ca. 12.6 KW abfragen (Wirkungsgrad berücksichtigt).
Ich habe mal geschaut, die Fa. HUMUS gibt für ihren Kreiselmulcher HKN1200 mit einer AB von 115 cm einen Leistungsbedarf von 17 PS an.
Dies entspricht ca.12,5 KW, also würde die Leistung Deines hydraulischen Antriebs gerade ausreichen.

Zum Motor kannst Du mal hier schauen:
http://www.sauer-danfoss.de/pdf/produkt ... v_%20B.pdf

Der Motor mit 80ccm/U Schluckvolumen ist mit PTO- Profil (Gelenkwelle) zu haben. Er hätte bei 42 l/min eine Drehzahl von 525 U/min.

Da FastracDriver sowas schon mal gebaut hat, kann er Dir Motorenmäßig sicher auch ein paar Tipps geben.
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Beitragvon Mickylein1 » Mi Mai 13, 2009 19:25

bedenke bitte das du di 42 liter bei nenndrehzahl hast. wenn du nenndrehzahl fährst weisst du am besten wie schnell du dann fährst oder du stehst die ganze zeit auf dem inch pedal. das geht nicht.was hast du denn damit vor. wenn ich das richtig deute willst du damit ein bischen putzen. leistung wirst du da nicht wirklich raus bekommen. bei leichten arbeiten ist es kein problem. musst mal die durchflussmenge am steuergerät messen beider der motordrehzahl wo du ungefähr mit fahren willst. mit den litern und dem druck (kannst einentlich immer 200 bar als maß nehmen) bestimmst du deinen motor. die motoren kannst du fast fertig zum aufstecken bei kramp oder anderen lieferanten bestellen so wie du ihn brauchst.

Gruss aus dem norden.
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