Hallo zusammen,
folgendes: Bei uns (Bayern) ist eine Umgehungsstraße geplant. Diese führt u.a. auch durch unsere landwirtschaftlichen Flächen. Zudem liegt diese nicht gerade weit weg von unserem Haus. Davon abgesehen ist durch eine Planungsbehörde ermittelt worden, dass die Straße den Verkehr nur zu einem Drittel entlastet und horende Kosten der Gemeinde ins Haus stehen, aber man will nun hier weiterplanen.
Es gibt auch andere Landwirte die das gleiche Problem haben. Ein Landwirt hat schon angekündigt auf keinen Fall die entsprechenden Grundstücke verkaufen zu wollen, da viel das Wort "Enteignung".
Es wurde angekündigt, dass die Planungen laufen und im nächsten Flächennutzungsplan der Gemeinde berücksichtigt wird.
Kennt sich jemand mit so einer Situation aus wie man am besten gegen so was vorgeht?
Ich nehme an erste Möglichkeit ist ein Widerspruch gegen den Flächennutzungsplan. Hat jemand hier mal ein Muster o.ä.?
Was gibts dann noch für Möglichkeiten? Wenn die Eigentümer nicht verkaufen wollen (und davon gibt es mindestens eine handvoll) muss ja durch die Gemeine zwangsweise der Kauf durchgesetzt werden. Hat man hier durch eine Klage reele Chancen?
Sorry ist jetzt länger geworden aber ich bin um jede Erfahrung/Hinweis dankbar.
Viele Grüße
