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Umschulung zum Landwirt

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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9 Beiträge • Seite 1 von 1
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Umschulung zum Landwirt

Beitragvon MF6480 » Mo Apr 11, 2016 19:58

Hallo zusammen. Bin noch neu hier also bitte nicht meckern wenn ich falsch hier bin.
Also ich bin seit längerem mit dem Gedanken am spielen eine Umschulung als Landwirt zu machen. Habe auch schon des öfteren gehört das man dies auf einer Abendschule 2 Jahre über die Wintermonate machen kann. Habe jedoch auf der Landwirtschaftskammer rlp angerufen und die meinten das gäbe es nicht. Ich müsste entweder 4 Jahre vollzeit oder 9 Jahre teilzeit nachweisen das ich auf einem landwirtschaftlichen Betriebe mit allem drum und dran gearbeitet habe um dann zur Prüfung zugelassen werde. Eine neue Ausbildung kommt leider finanziell nicht in Frage daher hatte sich die Abendschule sehr interessant angehört.
Meine Frage ist ob einer in so einer Abendschule war oder so was ähnliches gemacht hat ? Bzw mir weiterhelfen kann.
Zu meiner Person, bin 23 Jahre alt, voll berufstätig als industiemechaniker, haben einen Familien Betrieb Ackerbau mit 60 ha ( aber mit Option zum vergrößern) in RLP.
Dankeschön schon mal im voraus.
LG
MF6480
 
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Re: Umschulung zum Landwirt

Beitragvon GeDe » Mo Apr 11, 2016 21:08

Ich hab jetzt einfach mal einen ganzen -älteren - Beitrag hergezaubert:
Komme aus BW. Die Schule war im Landwirtschaftsamt und ging über zwei Winter von November bis März.Zwei mal pro Woche abends je 2,5 Std. und jeden zweiten Samstag 4 Std.Fächer sind Tierhaltung,Pflanzenbau und Unternehmensführung.Den Sommer über trifft man sich auf Betrieben zu verschiedenen Themen wie Grünland(Gräser,Ertrag ermitteln,...),Pflanzenschutz,Versuchsfeld,Düngung,Getreidesorten,Bodenkunde,ökologischer Getreideanbau,Milchvieh,Mast,Pferde,...
Zwei Wochen Lehranstalt für Rinder- und Milchviehhaltung incl.täglicher Stallarbeit(sehr zu empfehlen,da man dort richtig was gelernt hat).Auch für Schwerpunkt Schweinehaltung möglich.
Wer es mit der Landtechnik nicht so hat,darf eine Woche zu Deula.
Nach dem ertsen Winter setzt man sich zu den regulären Azubis vom zweiten Lehrjahr in die Klasse und schreibt mit denen die gleiche Zwischenprüfung.Praktische Zwischenprüfung findet auch mit den Lehrlingen auf dem selben Betrieb statt.Die Berufsabschlussprüfung nach dem zweiten Winter läuft eigentlich genau gleich ab.Theorie im Frühjahr und die Praktische im Sommer.
Den Stoff kann bekommt man per Mail,kann ihn sich ausdrucken und muss sich dann hinsetzten und büffeln.Sachkunde Pflanzenschutz und Tiertransport war inklusiv.
Man muss wieder Berichtsheft schreiben,Arbeitsvorhaben,Wochenberichte.
Wenn der eigene Betriebzu wenig Tiere oder Hektar hat,bracht man den Nachweis über ein vierwöchiges Praktikum auf einem anerkannten Ausbildungsbetrieb.
Aber:Bereits bei der Anmeldung wird ausgesiebt.Wem im Kopf rumspukt mit 50ar Garten Ökogemüse anzubauen,ein paar Enten und Hühner ums Haus rumlaufen zu lassen ala schöne heile Welt und Selbstversorger der wird nicht genommen.
Da wir einen Nebenerwerbsbetrieb haben und ich alle Arbeiten seit Jahren mache habe ich mich leichter getan als ein Auszubildender.Wenn man z.B.an der Abschlussprüfung eine Sämaschine abdrehen soll,macht das einer der das seit 5 oder 10 Jahren macht routinierter als ein Lehrling.Ist einfach so.
Im Nachhinein war es eine schöne Zeit die Spass gemacht hat!
GeDe
 
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Re: Umschulung zum Landwirt

Beitragvon MF6480 » Mi Apr 13, 2016 10:29

Dankeschön für die Antwort.
Das hört sich doch schon mal gut an.
Aber wie gesagt die Landwirtschaftskammer in Rheinland-Pfalz meinte das gibt es hier nicht.
Könnte ich denn auch den Hof ohne Landwirt gelernt zu haben übernehmen?
MF6480
 
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Re: Umschulung zum Landwirt

Beitragvon GeDe » Mi Apr 13, 2016 20:06

Kann ich jetzt nicht genau beantworten,da es mich ja nicht mehr betrifft.
Ich habe mich dazu entschlossen,um wenn ich den Betrieb übernehme,auf der Sicheren Seite zu sein.
Auch wenn man davor schon alles gemacht hat,mit der Ausbildung kommt man vielen grundsätzlichen Hintergründen näher die vieles erklären und eigentlich wichtig sind.
Ich bin überzeugt,daß in den nächsten Jahren irgendjemand was einfällt,die Haltung von Nutzieren ohne entsprechende Ausbildung zu verbieten.Und es würde mich nicht wundern,wenn es ohne Vorweisbare Fläche keine großen Mengen Dünger oder PSM gibt.
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Re: Umschulung zum Landwirt

Beitragvon Franzis1 » Mi Apr 13, 2016 20:21

Deinen Betrieb kannste auch ohne Ausbildung machen, einen Sachkundenachweis musste machen wenn du den Pflanzenschutz selber machst.
@ GeDe: Damm hast du den Gehilfenbrief gemacht oder wie nennt sichs
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Umschulung zum Landwirt

Beitragvon GeDe » Mi Apr 13, 2016 20:59

Ja,so zu sagen.Allerdings gibt es den Gehilfenbrief nicht mehr so wie ich einen Gesellenbrief habe.Anscheinend bekommt man nur noch eine Urkunde als staatlich geprüfter Landwirt.
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Re: Umschulung zum Landwirt

Beitragvon MF6480 » Do Apr 14, 2016 17:23

Habe meinen Onkel der Meister ist auch mal gefragt. Er meinte auch das ich so Lehrgänge besuchen müsste.
Fahre nächste Woche mit einem Kumpel mal zur Landwirtschaftsschule und hören uns mal um ob die sowas anbieten.
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Re: Umschulung zum Landwirt

Beitragvon Franzis1 » Mi Apr 20, 2016 8:51

Gibt's schon was neues ??? evtl. bieten ja die LW-Ämter in benachbarten Bundesländern was an
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Re: Umschulung zum Landwirt

Beitragvon Matz » Mo Apr 25, 2016 7:59

Moin,

ich würde, kein Witz, den Landwirtschaftsmeister machen, das sollte auch berufsbegleitend gehen. Voraussetzungen siehe hier: https://www.landwirtschaftskammer.de/bi ... eister.htm
Viele Grüße, M a t t h i a s
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