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Umstellung Maisanbau: Nächstes Jahr ohne Pflügen möglich???

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Umstellung Maisanbau: Nächstes Jahr ohne Pflügen möglich???

Beitragvon Gummistiefel » So Mai 21, 2006 19:56

Hallo, foplgendes: Ich hab mir jetzt überlegt, den Maisanbau ( SiloMais), fruchtfolge Mais nach mais oder mais nach Kartoffeln oder Raps, umzustellen.
BISLANG:
Nach dem Häckseln wird gegrubbert oder Scheibenegge.
Dann vorm Maislegen, Gülle und/oder Mist ´rauf, das ganze eingrubbern. Dann wird gepflügt mit Packer, und dann wird Mais gelegt.
MEIN PLAN :
Die Stoppeln bleiben bis zum Frühjahr stehen, dann Gülle und/oder Mist rauf, das Ganze eingrubbern. Dann wird mit einem 4reihigen Frontgrubber die Reihe in die der Mais kommt gelockert und dann mit der 4 reihigen Drille der Mais gelegt.

Bitte helft mir weiter, ob das ganze so klappen könnte oder nicht. Danke.

EDIT: Hey Jungs nett dass ihr Kuckt, aber antwortet doch mal :D
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Beitragvon Bananajoe » Mo Mai 22, 2006 16:42

Der Pfluglose Anbau von Mais ist doch schon länger möglich, sogar ohne vorheriges externes grubbern.
Wichtig ist nur, dass du den Bereich, in den der Samen gelegt wird auch wirklich gelockert hast.
Dieses System wird ja in den USA vermehrt genutzt soviel ich weiß, da man erkannt hat, dass man damit Bodenerosion vermeiden/mindern kann.

Kommt meines Erachtens ganz auf deine Saattechnik an du kleiner Querdenker :wink:
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Beitragvon Gummistiefel » Di Mai 23, 2006 8:48

Querdenker :D (Manchmal stimmts wirklich...)

Also, Grubbern muss ich vorher, allein schon um die Gülle verschwinden zu lassen... Dann bau ich mir noch nen vierzinkigen Einbalkengrubber für den frontanbau, und mach nächstes jahr mal 2-6 spuren Pfluglosen Mais, nur zum Probieren...
Wenns klappt, den Pflug extensivieren kann man immer noch... Reicht es hin die Spuren mit dem Grubber nach dewr Gülle und dann mit dem Frontgrubber zu lockern???

Ach so die technik: Unsere Maisdrille ( nicht die aber baugleich :D ) http://www5.traktorpool.de/suchen/detai ... id=506131#
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Beitragvon Bananajoe » Di Mai 23, 2006 16:55

Ich kenne mich im Maisanbau gänzlich garnicht aus, habe aber vernommen das der Mais auch Pfluglos gut gedeiht, solange man sein "Brutbett" nur ausreichend lockert.
Was mir eher bei der Fruchtfolge Mais-Mais zu bedenken würde wären die Stängel der alten Maispflanzen. Ohne Unterpflügen und ohne zerkleinern können diese leicht zu Problemherden werden :wink:
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Beitragvon Gummistiefel » Di Mai 23, 2006 20:14

Hm... n Kollege meinte, die frieren übern Winter kaputt... Wenn dann nach der Gülle gegrubberet wird, müssten die eigentlich hinüber sein... Der Altenteiler meinte heute, er würde vor das Maislegegerät ne Kreiselegge machen...
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Beitragvon Bananajoe » Mi Mai 24, 2006 18:35

Logo verlieren die Pflanzen über den Winter die Fähigkeit neu zu spriessen. Trotzdem bleibt die Gefahr, dass sich auf den nicht verrotteten Stängeln Pilze etc. ansiedeln und übergreifen sehr groß.
Versuchs einfach, die Kreiselegge ist da sicherlich kein Hindernis :wink:
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Beitragvon frank72 » Mi Mai 24, 2006 19:07

Ich mach das schon Jahre pfluglos bei mir kommt er nach W-Gerste nach der ernte wird mit dem Grubber einmal darüber gefahren nach auflaufen des Ausfallgetreides ein zweites mal dann eine begrühnung angebaut und ihm Frühjahr far ich nur mit der Kreiselegge darüber.
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Beitragvon Geronimo » Do Mai 25, 2006 13:26

Hallo,

bei uns in Niederbayern ist der Pfluglose Maisanbau kein Thema:
Gründe dafür sind:

1. Maiszünsler
bleiben die Maisstoppeln an der Oberfläche und werden nicht noch zusätzlich gemulcht, dann hat man eine hervorragende Brutstätte für den Zünsler.

2. Fusarium
in den engen Mais-Weizen Fruchtfolgen ist der Weizen stark mit Fusarium belastet (hoher DON-Wert)

Bei uns wird nach Mais grundsätzlich gepflügt, beim KM werden die Flächen nach der Ernte mit dem Schlegelmulcher bearbeitet.

Bei Getreide als Vorfrucht pflügen wird bereits kurz nach der Ernte und säen Senf (oder Ölrettich) aus. (Hervorragender Erosionsschutz, Bodenstruktur top) Der Senf friert im Winter ab.
Im Frühjahr einmal mit der KE die Gülle eingearbeitet, gesät, fertig.
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Beitragvon Todde » Mi Mai 31, 2006 13:21

Der pfluglose Anbau funktioniert eigentlich bei allen Früchten.
Die Frage ist ob der Betriebsleiter dazu gewillt ist oder nicht.

Und die Intensität der Bearbeitung hängt von mehreren Faktoren ab,
einige sind die Bodenart und Zustand des Bodens.
Einen Frontgubber würde ich nicht nutzen, hab ich auch mal probiert, bei kurvigen Flächen kannst Du das schnell vergessen, die Lenkbarkeit des "Geschützes" geht schnell dahin.

Würde die Fläche nach der Ernte flach bearbeiten, damit die Stoppel möglichst schnell anfangen zu rotten. Nach der Gülle Grubbern und dann einsäen. Die Tiefe bestimmt hier die Art des Bodens, ein Sandboden neigt zum Dichtlagern, ein toniger Boden hat diese Probleme nicht, sprich Sand tiefer bearbeiten und schwere Böden flacher.Und dann der Zustand, sind keine Verdichtungen vorhanden etc.

Kreiselegge brauchst Du nur, falls dein Grubber kein ordentliches Saatbett hinterläßt oder Dein Schlepper keine geeignete Bereifung hat bzw mit zu hohem Luftdruck gefahren wird.

Und du machst das schon richtig, in dem Du das erstmal ausprobieren möchtest, so kannst Du Unterschiede gut erkennen und nach und nach etweige Fehler beheben.

Wer sich damit erstmal auseinander setzt und wirklich Interesse hat auf das Pflügen zu verzichten, der wird das eines Tages auch schaffen. Der Boden und die Geldbörse werden es danken.
Was von Seiten einiger Berater und sonstigen Kollegen dagegen spricht, wird schnell widerlegt sein...
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