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Unkrautbekämpfung

Hier ist Platz für alles was mit Futterbau und Grünland zu tun hat.
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14 Beiträge • Seite 1 von 1
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Unkrautbekämpfung

Beitragvon krampsie » Mi Sep 12, 2007 20:58

hallo,

habe eine wiese, die extensiviert ist und sehr verunkrautet.
vor allem disteln und ampfer wachsen dort.

was kann man jetzt vor dem winter gegen die ungräser tun. sollte man die vorher noch abmulchen oder so in den winter gehen lassen? frieren die kaputt?
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Beitragvon H.B. » Mi Sep 12, 2007 21:07

Abfrieren, nein niemals.

Hast du nie daran gedacht, darauf Bioheu zu machen?
der Bewuchs würde sich gerade dazu anbieten.


oder Unkräuter rausspritzen (selektiv)
oder Glyphosat und Neuansaat. Aber dann ist der Ampfer ist als erstes wieder da.
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Beitragvon Desperado » Do Sep 13, 2007 9:32

Die Wiese musst Du abspritzen mit Banvel M oder Starane Ranger. Vielleicht reichen auch schon die einfachen Wuchsstoffe MCPA oder 2,4-D aus! Die kannst Du bei dem etwas wärmeren wüchsigen Wetter derzeit gut einsetzen.
2 Wochen später würde ich sie dann abmulchen.

@ H.B.
Bist Du böse :lol: !
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Beitragvon krampsie » Do Sep 13, 2007 14:06

wie gesagt, ist extensiviert und sowohl der einsatz von Herbiziden wie auch Umbruch bzw. Durchsaat ist verboten.
Ist am Hang und zusätzlich noch sehr nass, deswegen wird das mit dem Heu auch nix.
Dann abweiden und danach Mulcher raus und ab damit...
Zuletzt geändert von krampsie am Di Sep 18, 2007 8:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Guido85 » Do Sep 13, 2007 20:42

Da bleibt nur eins, abweiden und immer wieder mulchen/mähen. Dauert zwar länger aber davon gehen viele ungewünschte Sachen zurück. Damit schaffst du es sogar Binsen in einem Sumpf einzudämmen.


Gruß

Guido
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Beitragvon Gress » Do Sep 13, 2007 20:48

Dann hilft nur noch Al Kaida ...

....oder Aufforsten..... bitte schreib nicht "Pestizide" wenn es um Herbizide geht -

Wenn quasi nix erlaubt ist was vernünftig für sonen verdammten Schlag wär , bleibt ja nichts anderes als Ampfer manuell zu entfernen = sehr lustige Betätigung .....

.....diese Tätigkeit kann dann auf beliebig weitere Planzengattungen ausgeweitet werden....viel Spaß auch ..
Gress
 
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Beitragvon brinkhoffs7 » So Okt 07, 2007 16:02

[quote="Desperado"]Die Wiese musst Du abspritzen mit Banvel M oder Starane Ranger. Vielleicht reichen auch schon die einfachen Wuchsstoffe MCPA oder 2,4-D aus!

Hi! Habe ähnliches Problem, las jedoch, dass ich die genannten Mittelchen auf meinem 4000 qm Wieschen als Nichtlandwirt gar nicht anwenden darf!?!?!
Grüße
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Beitragvon Meck-Pommer » Sa Okt 20, 2007 9:47

krampsie hat geschrieben:wie gesagt, ist extensiviert und sowohl der einsatz von Herbiziden wie auch Umbruch bzw. Durchsaat ist verboten.
Ist am Hang und zusätzlich noch sehr nass, deswegen wird das mit dem Heu auch nix.
Dann abweiden und danach Mulcher raus und ab damit...


Ich wollte dir gerade Simplex empfehlen, geht aber ja nicht.

Mit dem Ampfer wirst du noch richtig "Spaß" haben. Jede Pflanze produziert bis zu 25000 Samen pro Jahr. Diese sind gülleresistent, dh. keine Gülle von Kühen, die Silage oder Heu von der Wiese bekommen haben!

Am besten du verwendest die Victoria-Methode mit Hilfe der Mettwursthydraulik.

AUSSTECHEN!
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Beitragvon countryman » Mo Okt 22, 2007 22:03

Hi! Habe ähnliches Problem, las jedoch, dass ich die genannten Mittelchen auf meinem 4000 qm Wieschen als Nichtlandwirt gar nicht anwenden darf!?!?!

Pflanzenschutzmittel dürfen
a) nur auf Nutzflächen angewendet werden - dazu dürfte Deine Wiese zählen.
b) braucht der Anwender einen Sachkundenachweis, z.B. eine landwirtschaftliche Ausbildung oder entspr. Kursus.
c) dürfen nur zugelassene und geprüfte Geräte eingesetzt werden.
wegen b) und c) würde ich Dir empfehlen einen Landwirt oder Lohnunternehmer um die Behandlung deiner Fläche zu bitten. Das Mittel Simplex ist neu und sehr vorteilhaft (breit wirksam, kurze Wartezeit von 14 Tagen). Viel Erfolg! Auf Dauer hält gutes Grünlandmanagement die Unkräuter am besten kurz. Bei reinen Pferdeweiden aber fast unmöglich!
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Beitragvon Hulla » Di Okt 23, 2007 6:52

moin moin.
Dazu hab ich mal ne Frage.

Studiere LW und bin mir der Gefahren und Wirkungsweisen der Pflanzenschutzmittel bewusst.

Reicht es da, das ich es studiere, oder was für einen ANchweis braucht man für den Einsatz?
Agrarwirt, studiere es!
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Beitragvon Meck-Pommer » Di Okt 23, 2007 7:50

countryman hat geschrieben:
Hi! Habe ähnliches Problem, las jedoch, dass ich die genannten Mittelchen auf meinem 4000 qm Wieschen als Nichtlandwirt gar nicht anwenden darf!?!?!

Pflanzenschutzmittel dürfen
a) nur auf Nutzflächen angewendet werden - dazu dürfte Deine Wiese zählen.
b) braucht der Anwender einen Sachkundenachweis, z.B. eine landwirtschaftliche Ausbildung oder entspr. Kursus.
c) dürfen nur zugelassene und geprüfte Geräte eingesetzt werden.
wegen b) und c) würde ich Dir empfehlen einen Landwirt oder Lohnunternehmer um die Behandlung deiner Fläche zu bitten. Das Mittel Simplex ist neu und sehr vorteilhaft (breit wirksam, kurze Wartezeit von 14 Tagen). Viel Erfolg! Auf Dauer hält gutes Grünlandmanagement die Unkräuter am besten kurz. Bei reinen Pferdeweiden aber fast unmöglich!


beträgt die wartezeit nicht sogar nur enie woche?
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Beitragvon countryman » Di Okt 23, 2007 14:19

möglich. Einfach auf die Gebrauchsanweisung schauen :-)

Ja, ein abgeschl. Studium gilt als Sachkundenachweis. Ebenso eine Gehilfenprüfung. Ein Praktikum reicht nicht (ist ja auch keine Berufsausbildung)
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Beitragvon trakehnerpferde » Mo Mär 17, 2008 9:57

Hallo
habe dazu auch mal eine Frage:
Wenn ich in diesem Frühjahr meine Pferdeweide von einem Lohnunternehmer (mit diesem neuen Spezialmittel) spritzen lasse, kann ich diese Weide dann zur Heugewinnung/ bzw. Heulagegewinnung nutzen?

Gruß Iris
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Beitragvon columella » Fr Apr 04, 2008 14:21

trakehnerpferde hat geschrieben:Wenn ich in diesem Frühjahr meine Pferdeweide von einem Lohnunternehmer (mit diesem neuen Spezialmittel) spritzen lasse, kann ich diese Weide dann zur Heugewinnung/ bzw. Heulagegewinnung nutzen?

Ja denke schon. Was spricht dagegen? Kommt eben drauf an wann Du spritzen willst bzw auf die Wartezeit.
Marx hat geschrieben:Schade finde ich mal wieder, wie der Kommunismus (den es nie gab, nur auf dem Papier) und der Nationalsozialismus (den es sehr wohl gab) miteinander verknüpft und in einen Zusammenhang gebracht werden, zum xten mal.
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