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Unkrautbrache nutzbar machen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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19 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Unkrautbrache nutzbar machen

Beitragvon soppel01 » Mi Sep 11, 2013 23:07

Hallo,
ich kann einen halben Hektar einer seit Jahren stillgelegten Fläche nutzen.
Darauf steht(stand)ausschließlich allerlei Unkraut,Brennesseln und Brombeerhecken,
also alles ca. 1m hoch :shock: .
1.Heute habe ich die erste Hälfte gemäht.War das schon falsch?
Wollte dort noch Winterweizen anbauen.Habe ich dort überhaupt eine Chance?
Wird dort nicht mehr Unkraut als Weizen einwachsen?
Ich wollte das Gemähte runterfahren und dann die Fläche 20cm tief umackern,
mehr Mutterboden ist bei uns nicht.
2.Natürlich ist die Fläche auch nicht besonders eben.Was kann ich da noch tun?
Habt Ihr paar Tipps für mich?
Gruß Lothar
soppel01
 
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Re: Unkrautbrache nutzbar machen

Beitragvon zwiebe » Do Sep 12, 2013 6:11

Leider zuspät.
Nichtselektiv Abtöten, nach 5 Wochen mulchen und keine wendende Bodenbearbeitung zwegs Mattenbildung.
In zwei Wochen wird Weizen gesät...
zwiebe
 
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Re: Unkrautbrache nutzbar machen

Beitragvon countryman » Do Sep 12, 2013 8:39

Nach dem Abfahren hast Du innerhalb weniger Tage Neuaustrieb um wenigstens eine Teilwirkung eines Totalherbizids (volle Aufwandmenge) mitzunehmen. Aufwuchs abfahren ist eine gute Idee, wenn möglich solltest Du das machen. Dann würde ich die Fläche ca. 7-10 Tage nach dem Roundup/Glyphosatprodukt durchaus pflügen, eine Matte sollte es wg. abgefahrenem Aufwuchs weniger geben. Scheibenegge oder Fräse vor dem Pflug ist auch kein Fehler.
2 Tipps aus eigener Erfahrung,
-bei mir gabs Ärger vom Umweltamt als ich eine langjährig stillgelegte Ackerfläche reaktivierte, ich hätte widerrechtlich ein Saumbiotop und Grünland umgebrochen. Es war aber immer als Acker-Stilllegung deklariert, habe das dargelegt und auch die Landwirtschaftskammer eingeschaltet, dann war Ruhe.
-insbesondere im 2. Jahr ist mit Drahtwurm zu rechnen, ggf. Saatstärke anpassen.

Häufig sät man auf solche "wilden" Flächen Hafer, der mit Störzonen und roher organischer Masse im Boden gut zurechtkommt. Mit Weizen auf solchem Land hatte ich selten Erfolg. Eine Sommerung würde Dir auch mehr Zeit lassen, um mehr Neuaustrieb abzuwarten vor dem Herbizid, und auch nach dem Herbizid eher 14 als 10 Tage zu warten.
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Re: Unkrautbrache nutzbar machen

Beitragvon soppel01 » Do Sep 12, 2013 10:07

Hallo contryman,
danke für Deine schnelle Antwort.
Sind bei so einem Einsatz 5l pro ha die volle Aufwandmenge?
Da ich keine große Spritze besitze,muß ich das mit der Rückenspritze erledigen,
aber das ist ohne weiteres machbar.
Sommerungen(mußte erst googeln :) ) wären auch kein Problem,oder wie ist es
mit Kartoffeln,Mais,Sonnenblumen,Futterrüben und Möhren?
Brauchte ich dann aber von allem was.
Leider bin ich mit meinem Oldtimermähdrescher Lanz MD18S noch nicht so
versiert und weiß nicht ob das geht,denn dann wäre Süßlupine auch eine Alternative.

Zur Begradigung der Fäche:
Hat schon jemand mal versucht mit einer Eisenbahnschiene abzuziehen?
Hätte da ein 4 und ein 2m stück liegen.

Gruß Lothar
soppel01
 
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Re: Unkrautbrache nutzbar machen

Beitragvon Tobi. » Do Sep 12, 2013 10:10

:shock: :shock: :shock:

Laß doch von einem Landwirt Deines Vertrauens spritzen (der darf das auch!) und Grubbern (einebnen)...!?
Tobi.
 
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Re: Unkrautbrache nutzbar machen

Beitragvon Welfenprinz » Do Sep 12, 2013 10:33

Ich hatte mal durch Flurbereinigung ein Stück Dauerbrache übernommen.
Häckseln, warten,Roundupspritzen, warten, grubbern, warten, grubbern oder rollen,,warten, pflügen drillen.

Im zweiten Jahr war nix mehr zu sehen
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Unkrautbrache nutzbar machen

Beitragvon Mondbauer » Fr Sep 13, 2013 13:07

Pflanze doch einfach Tobinamburkartoffeln,die sind pflegeleicht und das Kraut wird bis zu 3m hoch wodurch Wildwuchs kaum eine Chance hat.Spritzen kannste dir dann auch sparen.
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Re: Unkrautbrache nutzbar machen

Beitragvon soppel01 » So Sep 15, 2013 16:39

Hallo Mondbauer,
soviel Topinambur brauche ich doch nicht :shock: .
Ich habe davon ca.10qm für meine Kaninchen
und das reicht auch dafür.
Als Unkrautunterdrücker aber sicher eine
gute Wahl.
Gruß Lothar
soppel01
 
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Re: Unkrautbrache nutzbar machen

Beitragvon Mondbauer » So Sep 15, 2013 21:18

Dann biete doch deinen Überschuß bei den Tobis mal einen ördlichen Obst/Gemüsehändler oder Ökoladen u.ä.an,die sind oft dankbar dafür,weil Tobis des öfteren nachgefragt werden und diese oft nicht wissen woher sie selbige beziehen können.Spreche da aus Erfahrung.
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Re: Unkrautbrache nutzbar machen

Beitragvon Tobi. » Mo Sep 16, 2013 7:00

Baut man die eigentlich mit der selben Technik an wie Kartoffeln? Also Dämme und dann Roder? Von Hand wollte ich die Fläche nicht lesen...
Tobi.
 
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Re: Unkrautbrache nutzbar machen

Beitragvon Mondbauer » Mo Sep 16, 2013 7:30

Du kannst die wie "normale"Kartoffeln anbauen,mußt du aber nicht.Wobei es auf einer größeren Fläche schon Sinn macht diese wie normale Kartoffeln anzubauen,eigentlich wachsen die so ziemlich überall,egal wie sie in den Boden kommen.
Mondbauer
 
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Re: Unkrautbrache nutzbar machen

Beitragvon Tobi. » Mo Sep 16, 2013 7:54

Denke der Haken bei der Sache liegt weniger beim "in den Boden kommen", sondern wie man sie wieder "aus dem Boden bekommt"...
Vor dem Roden müsste man ja auch noch was mit dem Kraut unternehmen...?

Wie passt Tobinambur eigentlich in Getreide/Raps-Fruchtfolgen?
Tobi.
 
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Re: Unkrautbrache nutzbar machen

Beitragvon Mondbauer » Mo Sep 16, 2013 15:51

Ich habe das bisher nur auf kleiner Fläche angebaut,da aber das Kraut wenn es trocken ist leicht bricht,erst abmähen und dann die Tobis ernten.Kommt auch darauf an was du für einen Boden hast.
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Re: Unkrautbrache nutzbar machen

Beitragvon erich78 » Mi Sep 18, 2013 20:57

Wenn man Topinambur im Acker hat sind sie sehr schwer wieder weg zu bekommen. Bei mir hat Glyfogan nicht gewirkt.
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Re: Unkrautbrache nutzbar machen

Beitragvon Cairon » Mi Sep 18, 2013 21:47

Wenn man Topinambur im Boden hat, dann hat man richtig Spaß. Die wieder los zu werden ist richtig schwer. Ich würde das Zeug nicht mit der Kneifzange anfassen. Ein Bauer hat mal bei mir angefragt ob ich als Lohnunternehmer das Zeug roden könnte, den Auftrag habe ich ausgeschlagen, nicht dass ich mir da noch irgendwie was von ein schleppe.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
Der Vater reitet immer schneller,
Erreicht den Hof mit Müh und Not,
Der Knabe lebt, das Pferd ist tot.
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