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Unkräuter in Getreidebestand

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Unkräuter in Getreidebestand

Beitragvon Meister262 » Mi Mai 01, 2013 10:41

Hallo liebes Forum,
da ich mich jedes Jahr aufs neue Ärgere dass im Frühjahr das Getreide trotz herbstlicher Herbizid Maßnahme stark mit Unkraut (Klettenlabkraut und Ehrenpreis) verunreinigt ist wollte ich jetzt mal an die Experten um Rat fragen.
Was kann ich tun um dies zu Unterbinden, bringt es was wenn ich im Herbst mit etwas Stickstoff rein fahre damit der Bestand dichter wird und somit das Getreide das Unkraut unterdrückt, ich muss gesthen das meine Bestände im Frühjahr eher dünn stehen.
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Re: Unkräuter in Getreidebestand

Beitragvon Mad » Mi Mai 01, 2013 11:03

Was wird denn im Herbst gespritzt? Wann wird gesät? Wie sehen die Bestände zum Wintereingang aus? Wie stark wird der Boden vom Frost bearbeitet?

MFG
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Unkräuter in Getreidebestand

Beitragvon Stoapfälzer » Mi Mai 01, 2013 11:06

Wir sind auch ein typischens Klettenlabkraut Ehrenpreis und Taubnesselgebiet aber meine Bestände die ich im Herbst behandle sind immer tip top sauber da musste ich noch nie nachbehandeln wenn ich dagegen meine Weizenbstände heuer ansehe die nicht behandelt sind da war die Tabennessel letzte Woche höher als der Weizen :oops:

Evtl andere Mittel wählen oder später im Herbst einsetzten
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Unkräuter in Getreidebestand

Beitragvon Welfenprinz » Mi Mai 01, 2013 13:22

Klette wächst auch im dunkeln dem Licht entgegen, die lässt sich nciht durch einen dichteren Bestand unterdrücken.(ausser in Ausnahmefällen mal im Raps vielleicht).
Starane.
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Re: Unkräuter in Getreidebestand

Beitragvon Forchhammer » Mi Mai 01, 2013 13:37

Gegen Klette is auch Tristar bis jede Klettengröße nach eigener Erfahrung sehr effektiv.
Schön war nat. zu wissen was du im Herbst wie, wo und wann du was gemacht hast.
Evtl. auch schaun wie das Unkraut nachm Grubbern kommt.
Viele bei uns fahren ein bei Zeiten vor dem Pflügen mit Roundup drüber.
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Re: Unkräuter in Getreidebestand

Beitragvon countryman » Mi Mai 01, 2013 14:04

Herbstdüngung treibt nur die Kräuter mit hoch und ist nicht "gute fachliche Praxis" im Getreide.
Ehrenpreis sollte durch diflufenicanhaltige Mittel oder Stomp eigentlich im Herbst ausreichend zu kontrollieren sein.
Im Frühjahr kneift Diflufenican oder auch Artus schon mal etwas - daher besser im Herbst vorlegen.
Klette kann immer mal nachlaufen und ist im Herbst nicht 100% kontrollierbar. Dafür gibt es eine breite Palette günstiger und verträglicher Frühjahrsmittel - Primus, Tomigan, StaraneXL usw usf
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Re: Unkräuter in Getreidebestand

Beitragvon Welfenprinz » Mi Mai 01, 2013 14:22

countryman hat geschrieben:Klette kann immer mal nachlaufen und ist im Herbst nicht 100% kontrollierbar.


Früher :mrgreen: wurde mal mit 6l/ha Stomp im Vorauflauf in Gerste gearbeitet . Dann gings meistens.
Ich glaube Klette keimt aus Tiefen bis zu 10 cm noch, von daher muss man einfach davon ausgehen, dass die Nachauflaufbehandlung im Frühjahr das angebrachteste ist.
War schön als es im Raps noch Elancolan gab. Das hat nach 3-4 Anwendungen, also ca 10 Jahren, ganz schön Druck rausgenommen.
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Re: Unkräuter in Getreidebestand

Beitragvon Schwabenjung26 » Do Mai 02, 2013 12:04

Hallo an Alle / Community

Was kann ich jetzt noch spritzen (Mittel/Aufwandmenge) gegen Vogelmiere, Klettenlabkraut, Rote Taubnessel in
3 ha Wintergerste
7 ha Dinkel?

Bisher wurden keine Pflanzenschutzmaßnahmen durchgeführt, abgesehen von zweimaligem Striegeln (Herbst/Frühjahr).

Vielen Dank!
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Re: Unkräuter in Getreidebestand

Beitragvon countryman » Do Mai 02, 2013 15:34

Starane/Tomigan (Fluroxypyr)
Die Taubnesselwirkung ist nicht so doll, dafür hättest du halt eher kommen müssen. Allerdings ist die Schadwirkung ja bei weitem nicht so hoch wie bei den anderen Kräutern. Und die bekommst du mit 0,5-0,6l der Genannten verträglich und sicher weg.
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Re: Unkräuter in Getreidebestand

Beitragvon Schwabenjung26 » Do Mai 02, 2013 15:44

@ contryman
Oh Dankeschön für die schnelle Antwort,
gleiche Anwendung in beiden Kulturen? wäre ja ideal...
ich weiß wir sind spät dran, bei PSM haben wir noch einiges aufzuholen, sowohl an Kenntnis und an Zeitpunkten! :D

Danke!!
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Re: Unkräuter in Getreidebestand

Beitragvon Stoapfälzer » Do Mai 02, 2013 17:54

Schwabenjung26 hat geschrieben:Hallo an Alle / Community

Was kann ich jetzt noch spritzen (Mittel/Aufwandmenge) gegen Vogelmiere, Klettenlabkraut, Rote Taubnessel in
3 ha Wintergerste
7 ha Dinkel?

Bisher wurden keine Pflanzenschutzmaßnahmen durchgeführt, abgesehen von zweimaligem Striegeln (Herbst/Frühjahr).

Vielen Dank!

Ich hab meinen Weizen mit 0,75kg Platform S und 30g Trimmer SX behandelt Unkrautspektrum war gleich wie bei dir leider steht im Datenblatt nichts von Dinkel :roll:
http://www.staehler.com/de/index.php?section=staehlerdb&cmd=listgp&action=show&id=39
http://www.fcs-feinchemie.com/index.php?id=969&no_cache=1&tx_fcspromasconnect_pi1%5Bproduct%5D=54
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

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Re: Unkräuter in Getreidebestand

Beitragvon countryman » Do Mai 02, 2013 19:38

uuups muss mich zurückpfeifen wie es aussieht hat Tomigan keine Zulassung un Dinkel!
http://www.lfl.bayern.de/ips/landwirtschaft/06720/linkurl_0_46.pdf
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Re: Unkräuter in Getreidebestand

Beitragvon Meister262 » So Mai 05, 2013 7:16

Danke erstmal für die Antworten,
Saatzeit von Wintergerste und Winterweizen ist immer zur ganz normalen Ortsüblichen Aussaatzeit, die Bestände gehen eher dünn in die Vegetationsruhe, die ich ein Viehloser Betrieb bin bekommt er auch keine Gülle oder Mist zu sehen sprich wenig Stickstoff im Herbst.
Darum war mein Gedanke im Herbst mit ein wenig Stickstoff KAS rein zu fahren damit ich schon eine bessere Herbstentwicklung habe.

Pflanzenschutzmaßnahmen im Herbst waren bei Wintergerste am 6.10. Herold SC 0,6L/ha + Axial 50 0,9L/ha, Winterweizen wurde nicht behandelt (Was vielleicht mein Fehler war).

Probleme mit Auswinterung haben wir in den hier in den Regionen eigentlich nicht.
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