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Unterlenker Gebrochen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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16 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Unterlenker Gebrochen

Beitragvon Casedriver » Mi Apr 30, 2008 19:21

Hi Leute,

wollte Montag noch vor den Regenfällen Gerste säen. Ich Schwuppdiewupp über die Ackerfurche einmal runter einmal rauf BAUTSCH ab der Unterlenker. So nun ich beim Händler angerufen und "HERZINFARKT" 820€ ohne Märchensteuer. Also wird jetzt geschweißt.

Was findet ihr das besser hält Elektro oder Schutzgas.

Achja Fotos des Unterlenkers in meinen Album.

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Beitragvon MTX-Driver » Mi Apr 30, 2008 19:26

Ich würde den mit Schutzgas schweiss. Grosses Gerät, am besten nen wassergekühlten Impulser und dann läuft das.
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Beitragvon Casedriver » Mi Apr 30, 2008 19:28

Achja,

Schutzgas würden 280 Amper zur Verfügung stehen. Elektro so ca. 180.
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Beitragvon CH-forsT » Mi Apr 30, 2008 19:46

Naja, mit dem schweissen ist das sone Sache!
Verstärkt wurde er ja schon, wie man auf den Bildern sieht :D
Wir hatten das gleiche Problem. Wir machten uns aus stärkerem Stahl neue Unterlenker, seitdem haben wir keine Probleme mehr (bis jetzt) und es ist auch nicht allzuteuer!

Gruss
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Beitragvon IHC of Doncaster » Mi Apr 30, 2008 21:12

An der leicht verrosteten Bruchfläche kann man gut ernennen, dass der schon ziemlich lange eingerissen war, und sich jez ganz verabschiedet hat...

Schutzgasschweißen nur mit sehr gutem Draht und gelernten, geprüften Schweißer!! Sonst wird das fast mit Sicherheit nichts.

Für einen guten (forgeschrittenen) Hobbyschweißer würd ich Elektroden empfehlen, für einen Anfänger die Werkstatt.
Die Ampere haben nichts damit zu tun, wieviel es hält sondern nur mit der Schweißleistung bzw. Elektrodendurchmesser.
Als Elektroden würd ich jez einfach mal Böhler Fox EV50 vorschlagen, falls das Schweißgerät Wechselstrom liefert Böhler Fox EV50A.
Müsste dann vom Schweißgut her ziemlich gut passen.

Den Unterlenker vorher unbedingt (fast) spitz zuschleifen und dann in mehreren Lagen schweißen. Müsste dann genausogut halten wie neu.

Der Tüv darf das aber nicht gerade sehen :wink: In Österreich ist das ein Grund kein "Pickerl" mehr zu bekommen!


MFG
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Beitragvon fendtdieselross » Do Mai 01, 2008 5:24

IHC of Doncaster hat geschrieben:An der leicht verrosteten Bruchfläche kann man gut ernennen, dass der schon ziemlich lange eingerissen war, und sich jez ganz verabschiedet hat...

Schutzgasschweißen nur mit sehr gutem Draht und gelernten, geprüften Schweißer!! Sonst wird das fast mit Sicherheit nichts.

Für einen guten (forgeschrittenen) Hobbyschweißer würd ich Elektroden empfehlen, für einen Anfänger die Werkstatt.
Die Ampere haben nichts damit zu tun, wieviel es hält sondern nur mit der Schweißleistung bzw. Elektrodendurchmesser.
Als Elektroden würd ich jez einfach mal Böhler Fox EV50 vorschlagen, falls das Schweißgerät Wechselstrom liefert Böhler Fox EV50A.
Müsste dann vom Schweißgut her ziemlich gut passen.

Den Unterlenker vorher unbedingt (fast) spitz zuschleifen und dann in mehreren Lagen schweißen. Müsste dann genausogut halten wie neu.

Der Tüv darf das aber nicht gerade sehen :wink: In Österreich ist das ein Grund kein "Pickerl" mehr zu bekommen!


MFG


Also das mit den "gelernten Geprüften" Schweißern schein bei Dir ja so eine Art frühkindliches Trauma zu sein! ;-) Aber nun zum Thema:

Wenn der alte Unterlenker nicht abgewinkelt ist, oder ein schwer beschaffbares Kugelende besitzt, würde ich mir einfach einen neuen machen. Die Maße vom alten nehmen, selber, oder einem gelernten und vor allem geprüften ;-) CAD-Zeichner eine DXF-Zeichnung anfertigen lassen und nach dieser 2 Stk. Brennteile aus St52 besorgen. Den Bereich um die Bohrung für die Hubstrebe würde ich gleich oben und unten aufdicken falls möglich. Die Flickschusteri an dem alten Teil ist denke ich vergebene Liebesmühe!

Gruß!

Alex
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Beitragvon flash » Do Mai 01, 2008 6:28

Hallo,

wenn ich die Bilder so anschau, da hat schon einmal seine Schweißkünste aus probiert.

Nur war damals die Schweißnahtvorbereitung nicht berauschend.

Also saubere Nahtvorbereitung und etwas Übung beim Schweißen dann wirds auch halten.
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Beitragvon bluecar » Do Mai 01, 2008 7:21

hallo

ist doch nichts aussergewöhnliches, obere und untere anschweissten

strebe abflexen, schön im 45° winkel anschleifen ein schönes cu rohr

in das loch und los gehts, macht doch jede landmachinen bude ....

es geht mit schutgas als auch mit elektrode, am besten gingen die die im

walterscheid anschweisshaken set dabei sind,

gruss
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Beitragvon Casedriver » Do Mai 01, 2008 7:38

Ich bins nochmal,

ja stimmt die Schweißkünste des Vorgängers waren nicht so toll. Gehalten hat er nur noch an den zusätzlich aufgeschweißten Eisen und links und rechts so 4mm. Ich bin gelernter Schlosser seit 12 Jahren. Nur bin ich hin und her gerissen ob ich Schutzgas oder Elektro schweiße. Saubere Schweißnahtvorbereitung versteht sich natürlich von selbst.

Finde das die rede von "Elektro hält besser" etwas überliefert sind oder?

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Beitragvon bluecar » Do Mai 01, 2008 8:35

hallo

naja ich denke das nimmt sich nichtmehr viel,

schutzgas ist halt einfacher, wenn ein grosses gerät vorhanden

ist, nur bei elektrode kann man die schweissnaht noch etwas nachschmieden

das erhöt die festigkeit auch noch etwas, aber wenn du die

zusatzeisen erneuerst, hällt der besser als neu,

gruss
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Beitragvon flash » Do Mai 01, 2008 9:41

Hallo

immer die Diskussion E-Hand oder MAG.

Wer mit E-Hand besser zu recht kommt und ein gescheites Gerät hat, der soll E-Hand schweißen.

Wer mit MAG besser zu recht kommt und ein gescheites Gerät hat, der soll MAG schweißen.

Gescheites Gerät hängt nicht unbedingt mit Stromstärke zusammen.
Die Stromstärke ist nur für den Drahtdurchmesser oder Elektrodendurchmesser wichtig, das muss passen.
Bei einem schwächeren Gerät hat man halt einen kleineren max. Durchmesser.
Das A-Maß der einzelnen Lage ist geringer und man braucht mehr Lagen für das gesamt A-Maß.
Derjenige, der aber das mehrlagige Schweißen beherrscht für den ist dies kein Problem.

MFG
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Beitragvon IHC of Doncaster » Do Mai 01, 2008 10:35

fendtdieselross hat geschrieben:Also das mit den "gelernten Geprüften" Schweißern schein bei Dir ja so eine Art frühkindliches Trauma zu sein! ;-)


Das ist kein Frühkindliches Trauma, sondern eine (sehr-) Spätkindliche Erfahrung.:wink:
Warum soll ich Erfahrungen nicht weitergeben?

MFG
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Beitragvon flash » Do Mai 01, 2008 12:20

Also Thema Schweißerprüfung:

Die ist manchmal nicht das Papier wert auf dem sie steht.

Versteift euch nicht auf dieses Papierchen.
Es gibt genug Leute die ohne das Papier besser schweißen wie mancher geprüfter Schweißer.
Am besten die Sachen mal anschauen die der Schweißer schon geschweißt hat.
Der gesunde Menschenverstand hilft dann oft schon weiter.

Wie auch oben schon geschrieben, das A und O ist die Nahtvorbereitung.
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Beitragvon Same Argon » Do Mai 01, 2008 17:12

Hallo Flash,

manche können aber die Schweißnähte gar nicht beurteilem!! Wenn die eine Steignaht sehen sagen 8 von 10 das die danebenliegende Fallnaht schöner aussieht und dadurch ja auch besser ist!!! Das ist aber falsch, denn Fallnähte halten nicht, bestenfalls noch bis 4mm Materialstärke. Bei allem anderen hast Fehlbindungen und Einschlüsse in der Naht wo von außen nicht erkennbar ist.


Gruß Same A.
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Beitragvon Holzprofi » Do Mai 01, 2008 17:49

Hallo

Ich würde es mit der Elektrode schweißen.
Mit Elektrode bringt man mehr Wärme ins Material und der Einbrand ist im vergleich zu Schutzgas ein klein weinig besser.
Wenn natürlich ein Leistungsstarkes Schutzgassgerät zur Verfügung steht kannst du natürlich auch damit schweißen, je nach dem was die besser liegt.
Wenn du aber Elektrode beherrschst würde ich zu diesem Verfahren greifen.

Gruß
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