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Unterschied John Deere 40er und 50er Baureihe

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Unterschied John Deere 40er und 50er Baureihe

Beitragvon Betriebsdirektor » Fr Okt 21, 2011 17:16

Hallo zusammen,

hat jemand ne Ahnung, welche nennenswerten Unterschiede zwischen der John Deere 40er und 50er Baureihe bestehen? Ich meine z.B. so Sachen wie: der 50er hat eine Kabinenheizung, hydraulische Bremsen, vollysnchronisiertes Getriebe...
Gibt es die 40er Reihe eigentlich in 40km/h Ausführung?
Oder anders herum: Wenn man einen 40er bei gleicher Laufleistung und bei gleichem Baujahr wesentlich günstiger bekommt als einen 50er, macht es dann Sinn, trotzdem den 50er zu kaufen?
Die Überlegung geht in Richtung Vierzylindermodelle bis 90PS.

Viele Grüße, Betriebsdirektor
Himmiherrgottsakramentzefixhallelujamileckstamarschscheissglumppvarreggts
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Re: Unterschied John Deere 40er und 50er Baureihe

Beitragvon Fendt-F12HL » Fr Okt 21, 2011 17:27

Hallo !
Die genauen Unterschiede weiß ich nicht aber wenn man die Schlepper nebeneinander sieht können es keine sehr großen Unterschiede sein.
Eins weiß ich auf jeden Fall nur die letzten Schlepper der 50ziger Serie kurz vor Einführung der ersten 6000er Serie liefen 40 km/h.
Fendt-F12HL
 
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Re: Unterschied John Deere 40er und 50er Baureihe

Beitragvon 2040Driver » Fr Okt 21, 2011 18:02

also die 50er kaufen glaube ich alle 40

die 40er alle 32-35kmh
die kabine ist die selbe (SG2) also es gab die 40er auch mit klima
die 50er hatten alle eine LS die 40er auf wunsch mit LS/Kriechgang oder keins von beiden
andere motoreneinstellung bei den 50er (mehr leistung)
ob der 50er ein vollsynchrongetriebe hat glaube ich nicht bin mir aber nicht ganz sicher
hydraulische bremse hat mein 2040 auch nur die automatische allradzuschaltung beim bremsen haben die 40er nicht

ich entschied mich auch für einen 40er wegen dem preis klar das alter muss man berücksichtigen aber .... naja
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Re: Unterschied John Deere 40er und 50er Baureihe

Beitragvon TomDeeh » Fr Okt 21, 2011 18:58

Hi,

ich vergleiche mal aus dem Gedächtnis nen 2140SG2 mit dem 2850MC1 (die mir mit knapp um 1,90 und über 100kg zu klein war .

Unser 2140 war ein Serienzwitter , schon mit SG2 Kabine , aber noch mit der ZF-Allradachse und Mittelschaltung.
Unser 50er hatte die tolle JD-Vorderachse mit der er sehr wendig war.
Der 2850 hat ein komplett verstärktes Getriebegehäuse gehabt , zudem 2 Hydraulikfilter und damit auch viele Detailverbesserungen gegenüber dem 40er. Am Dreipunkt hatte der 2850 Zusatzzylinder , Hubwerksverstellung über Bowdenzug von hinten , beides hatte der 40er nicht.
Unser 40er hatte noch das normale ,nicht höhenverstellbare Zugmaul , der 50er schon das neue Zugmaul mit Rasterverstellung.
Sychrongetriebe mit LS und 540/1000er ZW hatten unsere JD beide. 40km/h Getriebe nur der 2850.
Haube entfernen mit Seítenteilen ging an 50er wesentlich einfacher , allerdings hatte dieser auch den Auspuff unten am Tritt.Beim 40er war die Haube noch verschraubt.
Einen Tank mit Aussparung für die FZW hatte unser 50er serienmäßig , unser 40er nicht.
Die Felgen der 50er waren stabiler und besser zu verstellen.

Mehr fällt mir jetzt auf die Schnelle nicht ein

Wenn ich vor der Wahl stünde einen 40er oder 50er JD kaufen zu "müssen" tät ich sofort den Fendt oder Case/IH daneben wählen.Mein Dad hatte bei seinen JDs einfach kein Glück und richtig Leergeld* gezahlt.


*Da er sich aber immer wieder die GrünGelben vor die Türe stellte ,war es auch kein Lehrgeld , sondern verlorenens Geld , also Leergeld
Gruß Tom
TomDeeh
 
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Re: Unterschied John Deere 40er und 50er Baureihe

Beitragvon 2810 » Fr Okt 21, 2011 19:19

Die Endgeschwindigkeit bei den 50-ern konnte man ab den 4 Zylindern wählen : entweder 30 km "Powersynchron" oder 40km "Powersynchron" (bedeutet : Sychrongetriebe mit Lastschaltung ) Bremse zu Beginn der serie bei 40 km mit Kardanwellenbremse .Hydraulische Bremsen bei JD schon seit Jahrzehnten .
Bei den 50-ern war von Begin an der Antrieb der Allradachse in der Mitte , bei der 40-er glaube nur am Serienende.
Kabine gabs bei 50-er zwei zur Auswahl : MC1 und SG 2, bei letzterer war Klima möglich .
Zuletzt geändert von 2810 am Fr Okt 21, 2011 19:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Unterschied John Deere 40er und 50er Baureihe

Beitragvon Favorit » Fr Okt 21, 2011 19:20

Gute Frage!

1987 wäre ein gutes Jahr gewesen, mal was zu machen. Z.B. integrierte FH hätte sich angeboten, das ist das was am Direktesten ins Auge sticht. Ansonsten galt halt bei JD auch in den 80s die Konzernmaxime, nämlich preiswerte, robuste Technik, mit der in Amerika die Farmer überzeugt werden konnten, vor allem auch die mit schmalerer Börse wie etwa die Bewirtschafter der Great Plains, einer rießigen Gegend, ungef. 10-20mal Deutschland, offenen Landes mit geringwertigen Böden, Heidegras, keine Abwechslung in der Landschaft, kein Baum, nur Weidezäune und Grundwasserpumpen als Markierungspunkte und dann die entsetzlichen, unausbleiblichen Wirbelstürme, die den mittleren Westen der USA in der Saison mit einer Regelmäßigkeit heimsuchen, die die Leute in Agonie treibt (alle Häuser dort haben Sturmkeller...). Diese Farmer waren auch historisch benachteiligt - erschlossen wurde dieses Land von extrem korrupten Eisenbahngesellschaften, die nicht nur das Kapital monopolisieren konnten, sondern auch das weiße Haus. Sie verteilten die Grunstrücke an den Bahnlinien, die ihnen die Regierung generös geschenkt hat, bis in die Tiefe des Raumes gegen gutes Geld an die Immigranten aus Europa, die diese Geld nicht hatten...; das größte Handicap war jedoch, daß die neu gegründeten Gemeinden zugleich mit rießigen komunalen Schulden starteten, denn sie hatten über Anleihegschäfte praktisch die gesamten Trassenführung dieser gEsellschaften von Neu-England bis in die Rocky-Mountains zu finanzieren, das waren 1.000e Meilen durch ein zuvor unbebautes Land (außer das Einflußgebiet des Missisippi und seiner Zuflüsse, wo sich früh River-Steamship durchsetzte und wo diese Bahn-Gesellschaften harte und oft fiese Kämpfe bestehen mußten, denn Jene Pfründeinhaber fürchtete zurecht um ihren flußgestützten Einfluß; jeder kennt diese Missisippi-Raddamfer aus Huckleburry Finn). Von der andern Seite des Westens buddelten die Karlifornier mit ungeahnter Energie, denn die Pässe der Rockies sind mit nichts zu vergleichen, was in Europa im Geringsten vorkommt, z.B. die berüchtigte Sierra Nevada, eine lange Kette in Nord-Süd-Ausrichtung, wo es praktisch senkrecht raufgeht. So einige Erfindungen rund um die Verkehrstechnik und auch den Tunnelbau/Sprengtechnik wurde hier qausi live und "under construction" erfunden.
Viele dieser Gemeinden und ihre Farmen im mittleren Westen haben heute noch kein Geld, dutzende kurz erblühende Städte waren umgehend pleite und ausgeblutet, wenn nur die Trasse hinter dem Horizont verschand und dortselbst ein neuer Saloon aufmachte. Kartenpiel, Weib und Wein begleitete die schuftenden Arbeiter, die selber kein Geld hatten udn keinen Sonntag, dafür sangen Sie bei der harten Arbeit Lider wie "no sugar in my tea" u.ä. Sie waren organsiert wie Stoßtrupps, vorne die Planierer, hinten die Gleisarbeiter und unermüdlich war der Takt, denn den Letzen holte der Teufel und jede Gesellschaft mit ihren zynischen Managern wollte natürlich die erste Dampf-Verbindung zw. Atlantik und Pazifik herstellen...Die USA werden seither von 4 wesentlichen Bahntrassen in der Länge durchschnitten - eine historische Leistung, die heute oft verkannt wird. Ihre (kriegierische) Ausdehung ins englische Kanada und im Süden nach Mixiko ging schief, so besitzen sie heute zwar zwei wirklich mächtige Küsten, aber auch 2 sehr lange Land-Grenzen. Die Indianer wurden übrigens auch erst bezwungen, nachdem man aus dem Zug heraus die rießigen Bison-Herden liquidieren konnte - das Fleisch benötigte kein Weißer, da ging´s nur darum, den Stämmen die Lebengrundlage zu entziehen...
JD in der Landtechnik hat im Amerika wie kein anderer Hersteller verstanden, daß der Traktor billig sein mußte und man einen Namen über Zuverlässigkeit anstreben muß. Die Maxime wurde zur Selbsterfüllung - so konnten noch mehr Stückzahlen abgesetzt und damit noch rationeller produziert werden. JD, mit 2 rießigen Werken in den USA, hat sich schließlich nach 2 Weltkriegen, von denen man auch nicht schlecht profitieren konnte(...), weltweit ausgebreitet und zwar mehrheitlich durch mehr oder weniger freundliche Übernahmen (man kann auch lächeln, wenn man jemanden also die Pistole an die Stirn hält...).
Für diese Dependenzen ist es natürlich im Prinzip bis heute schwierig, was anderes zu wollen!

Gewisse Unterschiede zw. 40 und 50 gibt es insbesodnere in der Kabine aber schon - die 50er sind aufgeräumter und haben insbesondere rechts vorne freien Raum. Keins der Getriebe läuft echte 40km/h - das haben 4Gang-Übersetzungen meistens so an sich, daß es eben hinten und Vorne halt etwas knapp ist.
Außerdem waren die 50er länger und auch höher, also in den Außenmaßen. zudem waren die tanks nun kleiner, ja: Kleiner.
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Re: Unterschied John Deere 40er und 50er Baureihe

Beitragvon 2040Driver » Fr Okt 21, 2011 19:37

also zusatzhubzylinder gab es bei den 40ern auch hab ich nämlich schon gesehen
und in der kabine habe ich in meinem 2040 rechts vorne auch nichts was stört

doch ich weis nicht ob die LS bei den 50ern überarbeitet wurde denn bei den 40ern
hatte gerne mal innere leckage und das getriebe musste auf..-teuer-
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Re: Unterschied John Deere 40er und 50er Baureihe

Beitragvon 2810 » Fr Okt 21, 2011 19:56

2040Driver hat geschrieben:...

doch ich weis nicht ob die LS bei den 50ern überarbeitet wurde denn bei den 40ern
hatte gerne mal innere leckage und das getriebe musste auf..-teuer-


Bei dem LS der 50-er ist auf jeden Fall anschleppen möglich und die Bremswirkung bei abgestelltem Motorund eingelegtem Gang ist gegeben . Ob das bei den 40-ern schon so war, weiß ich nicht
Die Probleme bez. innerer Lekage sind geblieben :roll:
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Re: Unterschied John Deere 40er und 50er Baureihe

Beitragvon TomDeeh » Fr Okt 21, 2011 20:02

2810 hat geschrieben:Bei dem LS der 50-er ist auf jeden Fall anschleppen möglich und die Bremswirkung bei abgestelltem Motorund eingelegtem Gang ist gegeben . Ob das bei den 40-ern schon so war, weiß ich nicht
Die Probleme bez. innerer Lekage sind geblieben :roll:


Hi ,

alle 40er haben die federbeaufschlagte kleine LS-Stufe (also Anschleppen möglich) , die 30er hatten beides noch ölbeaufschlagt.
Gruß Tom
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Re: Unterschied John Deere 40er und 50er Baureihe

Beitragvon Hürli -Power » Fr Okt 21, 2011 20:27

Die 50 er John Deere wurden damals mit dem " Langzeitkonzept " beworben ... insofern waren Bremsen und Kupplung wohl wartungsärmer ausgelegt ... und die Motoren kraftstoffsparender optimiert ... daher bestimmt auch der kleinere Tank ... :roll: ... die 50 er waren wohl sehr ausgereift , nachdem an den 30er und 40er noch mancher Schwachpunkt erkannt wurde .. ( Reparaturanfälligkeit und - möglichkeit und Kraftstoffverbrauch ) ... John Deere hatte einen ziemlich schlechten Ruf diesbezüglich Anfangs der 80 ziger Jahre .
Allen ist Denken gegeben ..... aber leider nicht allen möglich .....
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Re: Unterschied John Deere 40er und 50er Baureihe

Beitragvon Betriebsdirektor » Fr Okt 21, 2011 22:11

Hallo zusammen,

okay, danke erstmal.

Gruß, Betriebsdirektor
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Re: Unterschied John Deere 40er und 50er Baureihe

Beitragvon 1420337 » Mi Jun 15, 2016 14:00

Hallo.

kann man bei dem John Deere 2850 A MC 1 Bj.89 die Türen ohne großen Aufwand aushängen (im Wald, wenn man oft ab- und aufsitzt).

Gruß
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Re: Unterschied John Deere 40er und 50er Baureihe

Beitragvon 2810 » Do Jun 16, 2016 7:39

Also bei den Türen an meiner MC1 wäre dies nicht so einfach.
Bräuchte Durchschlag und einen Helfer.
Die Scharniere sehen so ähnlich aus , wie Klavierband, sie kämmen ineinander .

Bei einem anderen Schlepper mit Mauserkabine gehts - so wie ne Zimmertüre.
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