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Unterschied zwischen Getriebe und Hydrauliköl?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Unterschied zwischen Getriebe und Hydrauliköl?

Beitragvon JohnDeere1174 » Di Feb 15, 2011 7:05

Einen wunderschönen!

Kann mir jemand den unterschied zwischen Getriebe und Hydrauliköl sagen???

Ist diese ein großer, oder doch eher sehr gering.

Ich frage deshalb, weil mein John Deere (es gibt auch andere Schlepper Typen) Getriebe und Hydrauliköl in eins hat.
Wenn ich nun einen "fremden" Anhänger ein paar mal hoch und runter gekippt habe, hat sich ja sozusagen das Hydrauliköl mit dem Getriebeöl vermischt!.
Ist dies sehr tragisch?

Danke um antworten.
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Re: Unterschied zwischen Getriebe und Hydrauliköl?

Beitragvon Sepp » Di Feb 15, 2011 7:22

Je nach Getriebe, würde ich sagen. War es nicht die 6000er-Serie von JD (ich meine es mal gelesen zu haben, weiß aber nicht, ob es nur ein Einzelfall war oder ein generelles Problem), bei der durch Fremdöl die Beläge der LS-Kupplungen litten?
Wenn du aber ein einfach aufgebautes Getriebe hast, kann ich mir nicht vorstellen, dass es bei geringen Mengen Fremdöl zu Schäden kommt; zumal man ja das Öl in regelmäßigen Abständen wechselt.
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Re: Unterschied zwischen Getriebe und Hydrauliköl?

Beitragvon elchtestversagt » Di Feb 15, 2011 8:16

Das Problem bekommen entweder die Lamellenkupplungen; meistens aber die Bremsen; weil im Ölbad laufend.
Normales Hydrauliköl ist nicht so hitzebeständig; und beim fleissigen Schalten und Bremsen zerreisst dann der Schmierfilm; und v.a. die Bremsen lösen sich "im Öl" auf...
Deswegen haben die meisten Schlepper auch bei getrenntem Haushalt im Hydrokreislauf auch Getriebeöl drin..
Ausser man will den nachbar ärgern.
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Re: Unterschied zwischen Getriebe und Hydrauliköl?

Beitragvon juergen515 » Di Feb 15, 2011 8:48

Bei uns wird quasi abwechselnd mit jd und fendt gekippt, hatten bis jetzt keine Probleme, kommt meiner Meinung nach drauf an wie stark die durchmischung ist...
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Re: Unterschied zwischen Getriebe und Hydrauliköl?

Beitragvon JueLue » Di Feb 15, 2011 9:23

Die bei weitem anspruchsvollere Aufgabe für Öl ist die Getriebeschmierung.

Wenn man regelmäßig Schlepper mit getrenntem und gemeinsamen Schmierungen von Getriebe und Hydraulik an gleichen Geräten einsetzt, sollte man Hydrauliköle einsetzen, die auch für Getriebe geeignet sind. (Bei Case z.B. HyTran).

Schlepper mit anspruchsvollen Getrieben (stufenlos) haben in der Regel getrennte Haushalte.

Reines Hydrauliköl ist schon um den Faktor 2-3 preiswerter, bei Füllmengen von z.T. 100l schon ein Argument.

Die Mischung verschiedener Öle führt übrigens in keinem Fall zu irgendwelchen "Reaktionen" nur muss man bei einer Mischung für jede Eigenschaft sicherheitshalber die Leistung des schlechteren Partners annehmen.

Bei einfachwirkenden Zylindern, die im Ruhezustand eingefahren sind (Kipper), ist die Ölmenge im Gerät gering. Anders ist es bei doppeltwirkenden Zylindern und dicken Ölleitungen. Hier sind die Vermischungen größer.

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Re: Unterschied zwischen Getriebe und Hydrauliköl?

Beitragvon JohnDeere1174 » Di Feb 15, 2011 12:22

Moin!

erstmal danke für die vielen antworten...

Mein Schlepper ist ein John Deer 1020 Bj 1972. Er hat ein stink normales Getriebe, ohne LS oder irgendwas!

aber irgendwas muss sich ja John Deere da damals bei gedacht haben Getriebe und Hydrauliköl zusamm zu machen.

Mfg
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Re: Unterschied zwischen Getriebe und Hydrauliköl?

Beitragvon Falke » Di Feb 15, 2011 14:41

JohnDeere1174 hat geschrieben:Wenn ich nun einen "fremden" Anhänger ein paar mal hoch und runter gekippt habe, hat sich ja sozusagen das Hydrauliköl mit dem Getriebeöl vermischt!.

Je öfter du den "fremden" Anhänger hoch und runter kippst, umso weniger macht sich die Vermischung bemerkbar.
Beim ersten Runterkippen wird die geringe Menge (wie JueLue schon schrieb) Öl aus dem Hydraulikschlauch des Anhängers mit der Brühe in deinem Traktor vermischt, bei
den nächsten Kippvorgängen befindet sich immer deine, minimal mit dem früher drin befindlichen Öl vermengte Brühe in der Anhängerhydraulik, und so wird der "fremde"
Anhänger dann auch wieder weitergegeben ...

Ich denke, bei einem so alten Traktor ist die geringe Ölvermischung durch "fremde" Anhänger nicht tragisch.
Darf man fragen, welches Öl du im Kombiölhaushalt deines Traktors drin hast, und wann du es zuletzt gewechselt hast ?

Gruß
Adi
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Re: Unterschied zwischen Getriebe und Hydrauliköl?

Beitragvon Fadinger » Di Feb 15, 2011 14:55

Hallo!

Reines Nur-Getriebeöl ist dick (SAE 80, SAE 90, oder dicker), Nur-Hydrauliköl ist relativ dünnflüssig (SAE 10 bis etwa SAE 20).
Und dann gibt es eben die STOU/UTTO-Öle, das sind Universalöle, die eben für den Einsatz in kombinierten Getriebe/Hydrauliksystemen konzipiert sind. Diese decken auch einen größeren Bereich ab (zB. 10W-40).
Dank der großen Menge Öl, welche normalerweise für Getriebe/Hinterachsdifferential notwendig ist, hat man eine relativ große Entnahmemenge zur Verfügung, zudem kann die Kühlung für das Hydrauliköl klein bemessen, oder ganz darauf verzichtet werden.

Gruß F
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Re: Unterschied zwischen Getriebe und Hydrauliköl?

Beitragvon christian willert » Mi Feb 16, 2011 20:42

Kenne einen bauern der muss im fendt john deere öl in die hydraulik kippen weil sonst der johnny kaputt wird.

John deere und öl verträgt sich nicht so gut, ein problem immer weder kommen welche in die werkstatt weil hier und da was raus läuft.

Haben einen der hat den john deere seit einem halben jahr und kommt nun schon das dritte mal, einmal war ein riss im steuerblock einmal ein elektrisches problem und nun kommt an zwei stellen öl, der sitz ist kaputt usw. :roll:

Das mit der ölmenge kan durch einen halbwegsen hydrauliktank gelöst werden und du musst beim getriebeölwechsel nur das getriebeöl wechseln nicht das hydrauliköl mit, und wenn du einen frontlader(Oder anderes gerät) stehen hast wo noch öl drin ist kommt der alte dreck wieder ins getriebe.
Zuletzt geändert von christian willert am Mi Feb 16, 2011 21:05, insgesamt 1-mal geändert.
Mfg chris
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Re: Unterschied zwischen Getriebe und Hydrauliköl?

Beitragvon Falke » Mi Feb 16, 2011 20:56

christian willert hat geschrieben:Kenne einen bauern der muss im fendt john deere öl ins getriebe kippen weil sonst der johnny kaputt wird.

:?: :lol: :lol: :lol: :roll:
Dein Avatar-Bild passt suuuper zu dieser Aussage !

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Re: Unterschied zwischen Getriebe und Hydrauliköl?

Beitragvon christian willert » Mi Feb 16, 2011 21:04

Ups, entschuldigt den fehler!

Ps: habe barney rausgelöscht da man kaum in einen beitrag schrieben kann ohne darauf angesprochen zu werden, finde den typ bloß witzig, ich bin nicht fett und saufe nciht krankhaft bier!
Mfg chris
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Re: Unterschied zwischen Getriebe und Hydrauliköl?

Beitragvon Falke » Mi Feb 16, 2011 22:00

Hallo Chris,
du hättest besser Barney nicht gelöscht, und statt dessen den zitierten Satz geändert ...
Du wolltest wsch. sagen :
"Ich kenne einen Bauern, der muß bei seinem FENDT von JOHN DEERE spezifiziertes Öl in das Getriebe füllen, weil sonst der FENDT kaputt wird."
Oder ?
Wenn du noch dazugeschrieben hättest, welcher Fendt, welches Öl, und was sonst beim Fendt kaputt wird, - dann hätten wir auch noch was dazugelernt. :wink:

Gruß
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Re: Unterschied zwischen Getriebe und Hydrauliköl?

Beitragvon JohnDeere3040 » Mi Feb 16, 2011 22:10

Inhaltlich hat er ja recht, die Johnys haben kombinertes Hydraulik- und Getriebeöl und nasse Bremsen etc. Da ist zu starke Vermischung nicht unbedingt förderlich
ǝɹǝǝp ɐ ǝʞıl sunɹ ƃuıɥʇou
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Re: Unterschied zwischen Getriebe und Hydrauliköl?

Beitragvon Favorit » Mi Feb 16, 2011 22:21

Hallo,

der Vorteil von getennten Systemen ist, daß in der Hydraulik einfachere Öle und Biosuppe benutzt werden können. Der Schmutzeintrag in die Getriebebestandteile auf diesem Wege ist abgeschafft.
Den Ausführungen von Fadinger kann ich nur teilweise folgen:
Es fällt auf, welche Wechselmengen im Ölhaushalt von Kobilösungen meistens vorliegen und wie begrenzt die Entnahmemengen oft sind. Z.B. 76l bei einem Kompakttraktor bei 15l Entnahme - das ist schon krass (Bsp. Deutz AgroPlus). Ein großer Anhänger mit 2 Hubzyl. und viell. 4 Stufen benötigt mind. 20, besser 25l!
Das mit der Erwärmung ist ungeschickt formuliert. Du willst vermutlich sagen, daß das Stou nicht so empfindlich ist, wie herkömmliches Getriebeöl. Ja!
Bei separatem Hydrauliktank kann wirklich hochgradig entleert und extern verfügbar gemacht werden. Ein Problem ist die Kälte: Das Öl wird nicht stark beansprucht im Leergang (z.B. bei Konstantdruckhydrauliken), was z.B. dazu führen kann, daß unbenutzte Hubwerke anfangen, auszuheben - einfach weil das Öl zu kalt ist. Dabei kann´s einem dann die Dechseln von gezogenem Gerät verbiegen etc. Ansonsten ist es die sauberere Lösung, auch was Lecks an Kuppl. oder Schläuchen angeht (bei Bioöl).

Nasse Mehrscheiben-Bremsen haben eigentlich alle Großtraktoren! Das aber in die ganz große Suppe zu hängen, ist wirklich eine Schwäche...
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Re: Unterschied zwischen Getriebe und Hydrauliköl?

Beitragvon Kette1233 » Do Feb 17, 2011 19:17

Ich habe früher auch normales Hydrauliköl bei einem 1020. Nie wieder. Fahrzeug zerlegt Scheiben erneuert Beläge usw. fast 1800,-Euro Material. 3 Tage Arbeit. 2 geklemmte Finger 1 zertrümmertes Sektglas nach dem die Kiste wieder lief und ich den Helfern einen ausgab.
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