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Untersetzungsgetriebe bei Seilwinde

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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12 Beiträge • Seite 1 von 1
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Untersetzungsgetriebe bei Seilwinde

Beitragvon stefan1979 » Fr Mai 01, 2009 20:34

Kann mir mal einer den Vorteil eines Untersetzungsgetriebe (Reduktionsgetriebe) bei einer Forstwinde erklären. Das Seil wird langsamer gezogen, aber das kann ich doch auch über die Zapfwelle regeln....???
stefan1979
 
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Beitragvon HOELZLE72 » Sa Mai 02, 2009 6:25

SERVUS!!

Über die Zapfwelle gehts ja nur, wenn diese unter den 540 U/min gefahren werden kann, oder.... also bei grösseren, neueren Schleppern.......
Die Zuggeschwindigkeit auf den obersten Lagen ist aber recht gross, und bei kleinen, älteren Schleppern hast Du da im Starkholzbereich Probleme.
Deshalb bringen Dir auch 80m Seil nicht immer nur Vorteile, oder??

Grüsse
Es sind doch eigentlich alle Schlepper gleich, ob EICHER, HANOMAG, FENDT oder GÜLDNER....
W O B E I ....
GÜLDNER IST, DENKE ICH, G L E I C H E R ! ! !

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Re: Untersetzungsgetriebe bei Seilwinde

Beitragvon Falke » Sa Mai 02, 2009 9:25

stefan1979 hat geschrieben:Kann mir mal einer den Vorteil eines Untersetzungsgetriebe (Reduktionsgetriebe) bei einer Forstwinde erklären.


Jede Forstwinde hat ein Untersetzungsgetriebe .

Du fragst wsch. nach dem Vorteil einer zweiten zusätzlichen stärkeren Untersetzung,
die es bei manchen Winden mit zwei Zapfwellenstummeln gibt.
Der Vorteil liegt im geringeren Kraftbedarf (erkauft mit geringerer Seilgeschwindigkeit),
z.B. beim Bergaufseilen großer Lasten.

Mit der größeren Untersetzung könnte auch ein PS-schwacher Schlepper
eine 5- oder 6 Tonnen Winde betreiben, in der Praxis ist er aber wohl zu
leicht, um so eine Winde (und die Last) zu heben ...

meint
Adi
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Beitragvon fun_jump » Sa Mai 02, 2009 10:18

Kann mich da Adi (alias Falke) nur anschliessen. Durch das Untersetzungsgetriebe wird der Kraftaufwand wesentlich geringer jedoch auch die Zuggeschwindigkeit was sicherlich kein Nachteil ist da man einfach schneller reagieren kann. Dank eines Untersetzungsgetriebe kann man eine 8to Winde sogar mit einem 22 PS Schlepper betreiben jedoch ist das dann auch schon alles da der Schlepper meistens dann nicht einmal die "blanke" Winde mehr hebt. Darum find ich es eigentlich einen Schwachsinn eine 6to Winde an einen 25PS Schlepper zu hängen. Dafür werden schließlich auch unterschiedliche Leistungsklassen der Winden gebaut damit für jeden Schlepper die richtige dabei ist.
Ich habe zum Beispiel nur eine 3,5to Winde an einem 65PS Schlepper jedoch auch nur weil ich sie zuvor mit einem 28PS Fendt betrieben hatte. Mein Händler hatte mir dringend davor abgeraten eine zu große Winde für einen kleinen Schlepper zu nehmen.

Gruß Jens
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Beitragvon stefan1979 » Sa Mai 02, 2009 22:09

AHA, also bei meinem Schlepper kann ich die Zapfwellendrehzahl einstellen, und mit 3,5 to Schleppergewicht und 70 PS sollte eine 5,5 to Winde kein Problem sein. Also brauche ich von daher nicht unbedingt ein Untersetzungsgetriebe....RICHTIG?

Gruss
Stefan
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Beitragvon fun_jump » Sa Mai 02, 2009 22:15

Das kann man so sagen wobei das Untersetzungsgetriebe wie oben schon geschrieben den Vorteil hat, dass man nicht nur weniger Kraftbedarf benötigt sondern auch die Winde langsamer zieht. Lieber einen Festmeter weniger am Tag gerückt als einen umgeworfenen Traktor den je schneller die Winde zieht umso schneller muss man auch reagieren können falls sich der Stamm an einer Wurzel, einem Stock oder anderem Baum hängen bleibt.
Hast du schon ein bestimmtes Modell in Betracht gezogen?

Gruß Jens
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Beitragvon stefan1979 » Sa Mai 02, 2009 22:19

fun_jump hat geschrieben:Das kann man so sagen wobei das Untersetzungsgetriebe wie oben schon geschrieben den Vorteil hat, dass man nicht nur weniger Kraftbedarf benötigt sondern auch die Winde langsamer zieht. Lieber einen Festmeter weniger am Tag gerückt als einen umgeworfenen Traktor den je schneller die Winde zieht umso schneller muss man auch reagieren können falls sich der Stamm an einer Wurzel, einem Stock oder anderem Baum hängen bleibt.
Hast du schon ein bestimmtes Modell in Betracht gezogen?

Gruß Jens


Ja schon, aber wenn ich die Winde am Anfang nur mit 300 U/min laufen lasse und dann über die Funkfernbedienung das Gas auf 540 erhöhe, sollte es ja kein Thema sein...oder?

Ich denke an eine EVG 55 AHK von Tajfun oder eine 5,5 to Forstmaster da ich mein Brennholz nur aus Hobby mache, brauche ich keine Profiwinde von Ritter oder Tiger.

Gruss
Stefan
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Beitragvon fun_jump » Sa Mai 02, 2009 22:29

Hallo Stefan,

ich hatte schon die Vermutung das du zur Tajfun mit Funk tendierst. Also die Tajfun hat das Untersetzungsgetriebe sowieso verbaut. Funk ist eine wirklich schöne Sache (hätte ich auch gerne) aber du solltest aufpassen das du immer entweder den Schlepper oder den zu ziehenden Stamm im Auge hast. Hab erst vor 2 Wochen jemanden mit Funk im Wald rumlaufen sehen und das ist wörtlich gemeint. Der ist wirklich durch die Gegend spaziert während er mit der Seilwinde per Funk den Stamm an den Schlepper zog. Habe ihn dann einmal gefragt ob das nicht etwas leichtsinnig wäre. Er meinte nur "nene der Schlepper wiegt doch 3to und des ist ja nur ne 6to Winde, da kann nix passieren". Da fragt man sich schon wie blöd manche Menschen wirklich sind.
In diesem Sinne wünsch ich dir und jedem anderen hier ein unfallfreies Arbeiten. Den die meisten Unfälle führen dazu das irgendwelche sinnlosen Gesetze eingeführt werden. Sorry jetzt bin ich doch etwas vom Thema abgeschweift :wink:

Gruß Jens
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Beitragvon Falke » Sa Mai 02, 2009 23:23

stefan1979 hat geschrieben:AHA,... Also brauche ich von daher nicht unbedingt ein Untersetzungsgetriebe....RICHTIG?


Nocheinmal : jede mir bekannte Forstseilwinde hat ein eingebautes Untersetzungsgetriebe.

Wäre die Seiltrommel ohne Untersetzung von der Zapfwelle angetrieben,
dürfte deren Kerndurchmesser nur wenige cm groß sein, damit das Seil nicht
zu schnell aufgespult wird. Schlecht für das Seil, das Wickelverhalten usw...

Manche Seilwindenmodelle im mittleren Leistungsbereich (ich glaube auch solche
von TAJFUN) haben ein zweistufiges Untersetzungsgetriebe, wobei die Zwischenwelle
als zweiter Zapfwellenstummel herausgeführt ist und so durch wahlweises
Aufstecken der Gelenkwelle auf den einen oder den anderen Stummel zwei
verschieden starke Untersetzungen gewählt werden können.
Ist es das, was du meinst ?
Oder meinst du ein extra Untersetzungsgetriebe zwischen Traktor und Winde ?
Ich kenne niemand, der sowas verbaut hat (oder zum Betrieb der Winde benötigt) ...

Gruß
Adi

P.S. für das hobbymäßige Brennholzmachen reicht mMn auch eine 3 t Winde.
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Beitragvon fun_jump » Sa Mai 02, 2009 23:58

Hallo Adi,

natürlich hast du vollkommen recht. Ich bin auch davon ausgegangen das Stefan das zweite Untersetzungsgetriebe wie es zum Beispiel bei Tajfun verbaut ist meinte. Ist ja auch klar den er wird nirgends eine Seilwinde finden die nicht untersetzt ist. Stell wir mal vor die Seiltrommel würde mit ca 300U/min das Seil aufspulen. Dir würden ja die Stämme um die Ohren fliegen *gg*

Gruß Jens
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Beitragvon stefan1979 » So Mai 03, 2009 10:00

Falke hat geschrieben:
stefan1979 hat geschrieben:AHA,... Also brauche ich von daher nicht unbedingt ein Untersetzungsgetriebe....RICHTIG?


Nocheinmal : jede mir bekannte Forstseilwinde hat ein eingebautes Untersetzungsgetriebe.

Wäre die Seiltrommel ohne Untersetzung von der Zapfwelle angetrieben,
dürfte deren Kerndurchmesser nur wenige cm groß sein, damit das Seil nicht
zu schnell aufgespult wird. Schlecht für das Seil, das Wickelverhalten usw...

Manche Seilwindenmodelle im mittleren Leistungsbereich (ich glaube auch solche
von TAJFUN) haben ein zweistufiges Untersetzungsgetriebe, wobei die Zwischenwelle
als zweiter Zapfwellenstummel herausgeführt ist und so durch wahlweises
Aufstecken der Gelenkwelle auf den einen oder den anderen Stummel zwei
verschieden starke Untersetzungen gewählt werden können.
Ist es das, was du meinst ?
Oder meinst du ein extra Untersetzungsgetriebe zwischen Traktor und Winde ?
Ich kenne niemand, der sowas verbaut hat (oder zum Betrieb der Winde benötigt) ...

Gruß
Adi

P.S. für das hobbymäßige Brennholzmachen reicht mMn auch eine 3 t Winde.


Ist schon richtig so, ich habe den zweiten Zapfwellenanschluss gemeint. Da ich noch nie eine Winde hatte, habe ich keinen Plan davon.... Ich muss mich eigentlich nur noch zwischen einer Tajfun 40 AHK (Auslaufmodell für 2200 Euro) einer Tajfun 45 AHK (2980 Euro) oder einer Forstmaster 5,5 (3099 Euro) oder einer Forstmaster 5,5 mit zwei Zapfwellenanschlüssen (3349 Euro) entscheiden. Der Funk ist ja sowieso bei allen extra. Eine 3 to Winde würde mir eigentlich auch reichen wie "Adi" geschrieben hat, jedoch habe ich keine elektrohydraulische gefunden....

Gruss
Stefan
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Beitragvon Haldenbauer » So Mai 03, 2009 11:35

Hallo Stefan1979
ich habe auch eine Seilwinde mit Untersetzungsgetriebe. Obwohl ich einen Traktor mit 80 PS habe, nutze ich nur die langsamere Geschwindigkeit.
Ich finde es ist angenehmer zu arbeiten wenn das Holz langsamer aus dem Wald gezogen wird. Du hast dann eher Zeit deinen Traktor und dein Holz zu beobachten. Bei starkem Holz hat es mir den Traktor auch schon abgestellt wen ich im Standgas mit der großen Übersetzung gearbeitet habe.
Ich kann Dir eine Seilwinde mit Untersetzungsgetriebe nur empfehlen.

Gruß Haldenbauer.
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