Aktuelle Zeit: So Apr 05, 2026 15:32
Moderator: Falke
stefan1979 hat geschrieben:Kann mir mal einer den Vorteil eines Untersetzungsgetriebe (Reduktionsgetriebe) bei einer Forstwinde erklären.
fun_jump hat geschrieben:Das kann man so sagen wobei das Untersetzungsgetriebe wie oben schon geschrieben den Vorteil hat, dass man nicht nur weniger Kraftbedarf benötigt sondern auch die Winde langsamer zieht. Lieber einen Festmeter weniger am Tag gerückt als einen umgeworfenen Traktor den je schneller die Winde zieht umso schneller muss man auch reagieren können falls sich der Stamm an einer Wurzel, einem Stock oder anderem Baum hängen bleibt.
Hast du schon ein bestimmtes Modell in Betracht gezogen?
Gruß Jens
stefan1979 hat geschrieben:AHA,... Also brauche ich von daher nicht unbedingt ein Untersetzungsgetriebe....RICHTIG?
Falke hat geschrieben:stefan1979 hat geschrieben:AHA,... Also brauche ich von daher nicht unbedingt ein Untersetzungsgetriebe....RICHTIG?
Nocheinmal : jede mir bekannte Forstseilwinde hat ein eingebautes Untersetzungsgetriebe.
Wäre die Seiltrommel ohne Untersetzung von der Zapfwelle angetrieben,
dürfte deren Kerndurchmesser nur wenige cm groß sein, damit das Seil nicht
zu schnell aufgespult wird. Schlecht für das Seil, das Wickelverhalten usw...
Manche Seilwindenmodelle im mittleren Leistungsbereich (ich glaube auch solche
von TAJFUN) haben ein zweistufiges Untersetzungsgetriebe, wobei die Zwischenwelle
als zweiter Zapfwellenstummel herausgeführt ist und so durch wahlweises
Aufstecken der Gelenkwelle auf den einen oder den anderen Stummel zwei
verschieden starke Untersetzungen gewählt werden können.
Ist es das, was du meinst ?
Oder meinst du ein extra Untersetzungsgetriebe zwischen Traktor und Winde ?
Ich kenne niemand, der sowas verbaut hat (oder zum Betrieb der Winde benötigt) ...
Gruß
Adi
P.S. für das hobbymäßige Brennholzmachen reicht mMn auch eine 3 t Winde.
Mitglieder: Bing [Bot], Faltenhals, Google Adsense [Bot]