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Verbrauchervertrauen durch Transparenz

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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17 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Verbrauchervertrauen durch Transparenz

Beitragvon Jochens Bruder » Do Aug 09, 2012 0:32

Zitat: Eine Aktion der Geflügelwirtschaft stößt auf Skepsis. Die Züchter wollen in den kommenden Jahren ihre Ställe öffnen, um dem Misstrauen der Verbraucher zu begegnen. Grüne und Tierschützer sprechen von einer reinen PR-Kampagne.


http://www.spiegel.de/wirtschaft/servic ... 48784.html

Ich verstehe die ganze Diskussion nicht. Wenn die Tierhalter wirklich Transparenz schaffen wollen dann sollten sie das auch ohne Einschränkungen und Kompromisse tun. Ein einziger Großbetrieb reicht dafür bundesweit aus. Wenn dort Journalisten und unabhängige Experten einen kompletten Mastdurchgang rund um die Uhr beiwohnen und dokumentieren könnten, inkl. Analysen von Futter, Gülle, Medikamente, Transport, Schlachtung und auch die Kostenkalulation, hätte man eine echte Transparenz und die Sache wird in allen Massenmedien verbreitet.

In diesem Betrieb geht selbstverständlich alles mit rechten Dingen zu. Dann müssen in den Reportagen natürlich auch Hinweise darauf sein wie es in anderen Betrieben zugeht die nicht so gesetzestreu sind. Und wie sich diese illegalen Praktiken auf die Herstellungskosten, Gesundheit von Mensch und Tier, Umweltbelastung usw. auswirken.

Wahrscheinlich werden manche Bilder aus dem Musterbetrieb dennoch für viele Verbraucher schockierend sein. Ich denke da nur mal an die Platzverhältnisse kurz vor der Ausstallung, das einfangen der Tiere und dann der Transport. Aber wer Transparenz fordert muß so etwas abkönnen. Da ja nach Auskunft der Fachverbände ca. 99,9% aller Betriebe völlig rechtskonform arbeiten kann, von den wenigen schwarzen Schafen abgesehen, niemand etwas zu verbergen haben.

Frage an die Runde: Woran könnte es liegen dass es bislang noch keine derartige Dokumentation gegeben hat?
Jochens Bruder
 
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Re: Verbrauchervertrauen durch Transparenz

Beitragvon Gockel » Do Aug 09, 2012 12:04

Jochens Bruder hat geschrieben:Zitat: [i]

In diesem Betrieb geht selbstverständlich alles mit rechten Dingen zu. Dann müssen in den Reportagen natürlich auch Hinweise darauf sein wie es in anderen Betrieben zugeht die nicht so gesetzestreu sind. Und wie sich diese illegalen Praktiken auf die Herstellungskosten, Gesundheit von Mensch und Tier, Umweltbelastung usw. auswirken.

Wahrscheinlich werden manche Bilder aus dem Musterbetrieb dennoch für viele Verbraucher schockierend sein. Ich denke da nur mal an die Platzverhältnisse kurz vor der Ausstallung, das einfangen der Tiere und dann der Transport. Aber wer Transparenz fordert muß so etwas abkönnen. Da ja nach Auskunft der Fachverbände ca. 99,9% aller Betriebe völlig rechtskonform arbeiten kann, von den wenigen schwarzen Schafen abgesehen, niemand etwas zu verbergen haben.

Frage an die Runde: Woran könnte es liegen dass es bislang noch keine derartige Dokumentation gegeben hat?


Die Kontrolle in der Geflügelhaltung ist schon sehr umfangreich. Gerade in diesem Moment findet auf meinem Hähnchenbetrieb ein nicht angekündigtes Spotaudit von QS statt. Da ist es selbstverständlich das man die gute fachliche Praxis jeden Tag abarbeitet. Und ich erlebe es oft und bei mir ist es ja auch so, dass man sowas auch gerne zeigen möchte. So ist es eine Initiative der Landwirte, die ihre Betriebe gerne zeigen möchten. Leider ist es aber so, dass die Resonanz zum Besuch der Ställe bei den Kritikern eher nicht vorhanden ist.
In drei Jahren wollen wir soweit sein, dass alle Ställe für einen Besuch geöffnet sind. Es müssen bei einigen Ställen noch ein Besucherraum eingerichtet werden, aber wir arbeiten daran. Und dann hoffen wir dass die Einladungen auch angenommen werden.
Gruß Gockel

http://www.youtube.com/watch?v=56iivPxovAQ
Gockel
 
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Re: Verbrauchervertrauen durch Transparenz

Beitragvon Jochens Bruder » Do Aug 09, 2012 12:47

Hallo Gockel, hast du schon mal daran gedacht ein TV-Team über einen gesamten Mastdurchgang einzuladen? Das könnte mehr bringen als der Aufwand mit den Publikums-Besichtigungen.

Den allermeisten Verbrauchern ist doch eh klar dass die 2,49 Hähnchen aus Großbetrieben stammen und dass es dort nicht immer bäuerlich-romantisch zugeht. Normalerweise sieht der Verbraucher nur Bilder von Vorzeigebetrieben bei denen keine unappetitlichen Szenen vorkommen, oder aber die dubiosen PETA-Videos bei der die Rosinenpickerei in die andere Richtung geht.

Was spricht gegen eine völlig transparente Darstellung? Es muß bei jedem Vorgang erklärt werden warum dies die gute Praxis ist und warum man es nicht anders machen kann, also z.B. weil die Kosten dann den Betrieb unrentabel machen. Ich bin mir sicher dass diese Offenheit beim Verbraucher mehr bringt als dies bislang der Fall ist.
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Re: Verbrauchervertrauen durch Transparenz

Beitragvon micrometer » Do Aug 09, 2012 13:13

Ich verstehe die ganze Diskussion nicht. Wenn die Tierhalter wirklich Transparenz schaffen wollen dann sollten sie das auch ohne Einschränkungen und Kompromisse tun. Ein einziger Großbetrieb reicht dafür bundesweit aus. Wenn dort Journalisten und unabhängige Experten einen kompletten Mastdurchgang rund um die Uhr beiwohnen und dokumentieren könnten, inkl. Analysen von Futter, Gülle, Medikamente, Transport, Schlachtung und auch die Kostenkalulation, hätte man eine echte Transparenz und die Sache wird in allen Massenmedien verbreitet.



...ersetze Tierhalter durch
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Re: Verbrauchervertrauen durch Transparenz

Beitragvon cerebro » Fr Aug 10, 2012 19:47

Jochens Bruder hat geschrieben:Was spricht gegen eine völlig transparente Darstellung? Es muß bei jedem Vorgang erklärt werden warum dies die gute Praxis ist und warum man es nicht anders machen kann, also z.B. weil die Kosten dann den Betrieb unrentabel machen. Ich bin mir sicher dass diese Offenheit beim Verbraucher mehr bringt als dies bislang der Fall ist.


DAS was du hier verlangst ist in einer 3 jährigen Lehrzeit zum Landwirt zu vermitteln (Zitat:"Es muss jeder Vorgang erklärt werden"), aber nicht in einer Halbstundedoku im Vorabendprogramm !!!
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Re: Verbrauchervertrauen durch Transparenz

Beitragvon Djup-i-sverige » Fr Aug 10, 2012 20:00

Hallo Gockel, hast du schon mal daran gedacht ein TV-Team über einen gesamten Mastdurchgang einzuladen? Das könnte mehr bringen als der Aufwand mit den Publikums-Besichtigungen.


Auch prima, ein paar richtige Schnitte, ein passender Kommentar dazu, und schon läuft die Schreckensdoku im TV, (Egal wie fachlich korrekt alles am Betrieb ist, weil das weiß ja der geneigte Fernsehzuschauer nicht..)
Do not go gentle into that good night / Rage, rage against the dying of the light
Wer die AFD wählt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Der Golf von Mexiko bleibt der Golf von Mexiko und wenn sich Orangehäutchen auf den Kopf stellt.
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Re: Verbrauchervertrauen durch Transparenz

Beitragvon automatix » Fr Aug 10, 2012 20:21

klar, am besten läßt man alle leute immer in den Stall - die paar Krankheiten, die sie bringen sind halt notweniges übel, damit man Transparent ist....

solange das halbe Hendl teilweise für 2 euro zu haben ist.....
Badaboom
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Re: Verbrauchervertrauen durch Transparenz

Beitragvon SHierling » Fr Aug 10, 2012 20:25

cerebro hat geschrieben:
Jochens Bruder hat geschrieben:Was spricht gegen eine völlig transparente Darstellung? Es muß bei jedem Vorgang erklärt werden warum dies die gute Praxis ist und warum man es nicht anders machen kann, also z.B. weil die Kosten dann den Betrieb unrentabel machen. Ich bin mir sicher dass diese Offenheit beim Verbraucher mehr bringt als dies bislang der Fall ist.


DAS was du hier verlangst ist in einer 3 jährigen Lehrzeit zum Landwirt zu vermitteln (Zitat:"Es muss jeder Vorgang erklärt werden"), aber nicht in einer Halbstundedoku im Vorabendprogramm !!!

Genau so ist es.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Verbrauchervertrauen durch Transparenz

Beitragvon Kaninchen » Fr Aug 10, 2012 21:19

Der Großteil der Verbraucher will das doch alles gar nicht wissen.
Und wenn bei Wiesenhof ein Publikumsevent ist, ist es das wichtigste, dass eine Hüpfburg da ist und der Broiler günstig ist.

Wer Transparenz haben möchte, kann sie auch heute bekommen.

Ich versuche alles, was ich brauche im Dorf zu kaufen. Beim Schlachter weiß ich dann, dass das Tiere aus der Umgebung sind.
Und in der Umgebung kann ich ja teilweise sehen, wie die Tiere gehalten werden.

Im übernächsten Dorf gibt es einen modernen Stall für Milchkühe. Der hat diese Fenster an den Seiten, die man bei gutem Wetter aufklappen kann. Die Kühe schauen raus und Kühe wie ich glotzen rein. :mrgreen: Das nenn ich transparent! :prost:
Grüßle,
Birgit
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Re: Verbrauchervertrauen durch Transparenz

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Aug 11, 2012 2:08

cerebro hat geschrieben:DAS was du hier verlangst ist in einer 3 jährigen Lehrzeit zum Landwirt zu vermitteln (Zitat:"Es muss jeder Vorgang erklärt werden"), aber nicht in einer Halbstundedoku im Vorabendprogramm !!!

Der Job eines Journalisten ist es, komplizierte Sachverhalte kurz, allgemeinverständlich und unterhaltsam darzustellen. Es soll ja kein kompletter Lehrfilm für angehende Landwirte werden. Deshalb wird der Redakteur erst eine Aufstellung der für den Zuschauer relevanten Einzelaspekte erstellen und dazu evtl. noch eine Rahmenhandlung, also z.B. wie der Landwirt und seine Familie so lebt. Der gesprochene Kommentar beinhaltet nur Informationen die im Bild nicht klar erkenntlich sind. Ein weiteres Werkzeug sind Untertitel-Einblendungen.

Nehmen wir mal das Beispiel Futtermittel. Zu diesem Theme sind tausende dicke Fachbücher geschrieben worden. In einer TV-Reportage kann das aber in einigen Minuten dargestellt werden. Es reicht völlig aus zu zeigen wie das Futter auf dem Hof gemischt wird, welche Hauptkomponenten enthalten sind (ohne die genaue prozentuale Zusammensetzung zu nennen) und woher diese stammen. Bei importierten Bestandteilen kann erklärt werden warum man keine heimischen Materialien verwendet.

Hier ein Beispiel für eine m.M. nach gelungene Reportage. Es geht um den Export von Tiefkühlgeflügelresten nach Afrika, also eine ebenfalls extrem komplizierte Sachlage mit unzähligen Nebenaspekten, aber in 45 Minuten auf den Punkt gebracht:

http://www.youtube.com/watch?v=j9HzAQwQpS0

Besonders gelungen finde ich wie die Redakteure den Spagat mit der politischen Korrektheit hinbekommen haben, die nun mal in den staatlichen Massenmedien erforderlich ist. Ich denke die westlichen Geflügelkonzerne sind in der Medienwirkung besser weggekommen als die Afrikaner bzw. deren "Eliten".

Also, warum sollte eine derartige Reportage nicht auch über einen Tierhaltungs-Großbetrieb in Deutschland möglich sein? Ich behaupte mal: Nur Transparenz schafft Vertrauen. Und gute Journalisten wissen das zu würdigen. Deren oberstes Gebot ist es, auch wenn manche Foristen hier das nicht glauben, sich niemals mit einer Story persönlich zu identifizieren.
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Re: Verbrauchervertrauen durch Transparenz

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Aug 11, 2012 2:12

automatix hat geschrieben:klar, am besten läßt man alle leute immer in den Stall - die paar Krankheiten, die sie bringen sind halt notweniges übel, damit man Transparent ist....

solange das halbe Hendl teilweise für 2 euro zu haben ist.....


Schon mal überlegt die 3. Klasse Grundschule zu wiederholen? Dann könntest du auch lesen was ich geschrieben habe und dir wäre dieses peinliche selbstentblödungs-Posting erspart geblieben.
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Re: Verbrauchervertrauen durch Transparenz

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Aug 11, 2012 2:27

schimmel hat geschrieben:Jochen, wie soll diese Transparenz eigentlich aussehen? Soll jeder Betrieb einer Dauerüberwachung unterliegen, weil die Leute dem einzelnen doch nicht trauen und immer darauf hingewiesen wird, dass es keine Einzelfälle seien, wenn etwas nicht ok war?
Wer überprüft den Kleinbauern? Warum ist der "Massentierhalter" der Böse und der "Kleine" der Gute?

Nein, nur ein einziger Großbetrieb soll für das TV und Medien über eine komplette Mastperiode dokumentiert werden. Inkl. unschöner, aber unvermeidlicher Bilder und Wahrheiten die mit dem 2,49 € Hähnchen verbunden sind. Nur so kann man den PETA-Spinnern und unseriösen Gesinnungs-Journalisten den Wind aus den Segeln nehmen.
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Re: Verbrauchervertrauen durch Transparenz

Beitragvon elchtestversagt » Sa Aug 11, 2012 7:28

Wie lange warst du schon nicht mehr in Deutschland; Jochens Bruder?
Denn der Journalismus hier ist alles andere als Unabhängig.
Er ist komplett Mainstreamgesteuert; nach den Vorgaben der Gutmenschen; denn Grün sein ist in hier im Lande.
Es gibt keinerlei Reportagen darüber; wie es vorurteilsfrei wirklich abläuft hier im Lande; denn es ist garnicht gewünscht.
Wir hier in Niedersachesn sind das Agrarland in Deutschland; der NDR hat sich aber die mediale Vernichtung auf die Fahnen geschrieben; man kann eindeutig sehen; dass die Hauptredakteure alle Tierschützer an sich sind ; man kann sich der Übermacht der radikalen "Tierschutzvereine" nicht entziehen ( siehe die aktuelle Diskussion um dem Wiesenhofsponsoring bei Werder; ich bingespannt ob das klappt).
Wir haben in der Öffentlichkeit immernoch einen guten Ruf; aber das alles unter der Hand; hält man dem typischen Verbraucher eine Kamera ins Gesicht und fragt den nach seiner Einstellung; wird unter Garantie was anderes gesagt; denn sonst wird man öffentlich Gebrandmarkt und geviertelt; wenn man nicht Medienmainstreamed ist.
Wenn man sich so die Fernsehprogramme ansieht; dann sendet vor allen Dingen der BR recht viel über die Landwirtschaft; auch viel neutrales.
Oder der WDR; eigentlich untypisch bei der Regierung.
Der NDR sendet nur etwas; wenn es eindeutig negativ für uns ist.
Der SWR ist der schlimmste; der ist glaub ich ein Sprachrohr für Peta...
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Re: Verbrauchervertrauen durch Transparenz

Beitragvon SHierling » Sa Aug 11, 2012 8:48

Nehmen wir mal das Beispiel Futtermittel. Zu diesem Theme sind tausende dicke Fachbücher geschrieben worden. In einer TV-Reportage kann das aber in einigen Minuten dargestellt werden. Es reicht völlig aus zu zeigen wie das Futter auf dem Hof gemischt wird, welche Hauptkomponenten enthalten sind (ohne die genaue prozentuale Zusammensetzung zu nennen) und woher diese stammen. Bei importierten Bestandteilen kann erklärt werden warum man keine heimischen Materialien verwendet.


Fein. Mach mal vor. Ich brauche für "Füttern für Hobbyhalter" ohne näheres Interesse und nur für eine Tierart im Schnitt 2-4 Stunden, je nachdem, wie interessiert die Leute sind, und da ist selber Mischen NICHT dabei, das geht einzig für die Erklärungen weg warum ein Tier heute genau dies Alleinfutter bekommt und nicht ein anderes.

Du bist doch selber das Beste Beispiel für jemanden, der hier seit Monaten rumhängt, mitliest und rumfragt, und bis heute noch nicht kapiert hat, was mit dem Futter im Tier passiert oder wie ein Schwein überhaupt funktioniert, Du glaubst heute noch, das "müßte man nicht wissen" und machst statt dessen Trial & Error (der hier nun mal verboten ist), obwohl Dir jeder anständige Physiologe vorher sagen kann, was rauskommt.

Im ernst, mach das mal TATSÄCHLICH, stell Dich hin, schnapp Dir eine Cam, und erkläre "Füttern von Hähnchen" in "wenigen Minuten". Und dann spielst Du das einem "interessierten Laien" vor - Du wirst Dich wundern, wie weit Deine Erklärungen reichen bzw eben nicht. Und dann bist Du nur beim Füttern, da ist die Physiologie, die hinter der Haltungs steht, noch nicht mal erwähnt.

Oder erklär mal "in wenigen Minuten", warum es in anderen Ländern wie zB USA völlig ok ist, AB als Futterzusatz einzusetzen, hier aber nicht. Wenn's geht, ohne dabei alle Welt außer der EU als verblödet hinzustellen.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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