Zitat: Eine Aktion der Geflügelwirtschaft stößt auf Skepsis. Die Züchter wollen in den kommenden Jahren ihre Ställe öffnen, um dem Misstrauen der Verbraucher zu begegnen. Grüne und Tierschützer sprechen von einer reinen PR-Kampagne.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/servic ... 48784.html
Ich verstehe die ganze Diskussion nicht. Wenn die Tierhalter wirklich Transparenz schaffen wollen dann sollten sie das auch ohne Einschränkungen und Kompromisse tun. Ein einziger Großbetrieb reicht dafür bundesweit aus. Wenn dort Journalisten und unabhängige Experten einen kompletten Mastdurchgang rund um die Uhr beiwohnen und dokumentieren könnten, inkl. Analysen von Futter, Gülle, Medikamente, Transport, Schlachtung und auch die Kostenkalulation, hätte man eine echte Transparenz und die Sache wird in allen Massenmedien verbreitet.
In diesem Betrieb geht selbstverständlich alles mit rechten Dingen zu. Dann müssen in den Reportagen natürlich auch Hinweise darauf sein wie es in anderen Betrieben zugeht die nicht so gesetzestreu sind. Und wie sich diese illegalen Praktiken auf die Herstellungskosten, Gesundheit von Mensch und Tier, Umweltbelastung usw. auswirken.
Wahrscheinlich werden manche Bilder aus dem Musterbetrieb dennoch für viele Verbraucher schockierend sein. Ich denke da nur mal an die Platzverhältnisse kurz vor der Ausstallung, das einfangen der Tiere und dann der Transport. Aber wer Transparenz fordert muß so etwas abkönnen. Da ja nach Auskunft der Fachverbände ca. 99,9% aller Betriebe völlig rechtskonform arbeiten kann, von den wenigen schwarzen Schafen abgesehen, niemand etwas zu verbergen haben.
Frage an die Runde: Woran könnte es liegen dass es bislang noch keine derartige Dokumentation gegeben hat?

