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vergleich kosten lohnunternehmer und eigenleistung

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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17 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Beitragvon ihc-freak » Di Jan 29, 2008 23:56

Hallo, ich selbst bin in einem Lohnunternehmen in verantwortlicher Stellung tätig und habe mich mit Preispolitik auseinandergesetzt. Deshalb möchte hier mal einigen etwas zu bedenken geben.

Preisen stehen Leistungen gegenüber. Wenn ein Lohnunternehmen teurer ist als ein anderes und sich beide dennoch auf dem Markt behaupten können, kann es zum Beispiel daran liegen, dass auch die Leistungen verschieden sind. Damit meine zum einen die Qualität der Arbeit. Hat ein Lohnunternehmen moderneres Equipment, schlägt sich das in den Fixkosten nieder, der Preis ist dann höher. Hat ein Lohnunternehmen qualifiziertere Mitarbeiter, schlägt sich das in den variablen Kosten nieder, der Preis ist dann höher. Neben der Qualität der Arbeit ist auch Termintreue ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des LUs. Will ein LU einen Wettbewerbsvorteil dadurch erzielen, dass er seine Kunden (die alle zur gleichen Zeit anrufen) nicht lange warten lässt, muss er sich mit höheren maschinellen und personellen Kapazitäten ausstatten, die Auslastung von Maschinen und Mitarbeitern ist dann geringer, der Preis deshalb höher.

Ein Kunde der verlangt, dass der LU sofort nach seinem Anruf mit der neusten Maschine losfährt, muss diesen Service eben entsprechend bezahlen.

Meiner Meinung nach sind die Preise des genannten Lohnunternehmens akzeptabel. Er arbeitet in Rhadevormwald, diese Region weist durchschnittliche Schlaggrößen von ca. 2 ha auf. Angenommen er erntet mit einem Mährescher 200 ha im Jahr (Das ist sehr viel bei den Schlaggrößen und angesichts der Tatsache, dass im Jahr vielleicht gerade mal 3 Wochen Erntewetter hat), erzielt er mit der Maschine einen Jahresumsatz von gerade einmal 32.000 €. Da aber ein Mähdrescher neu vielleicht 200.000 € kostet, bedeutet dies, dass ein Jahresumsatz gerade mal 16 % der Anschaffungskosten der Maschine entspricht. Unternehmerische Perspektiven sehen freilich anders aus.
Wer sich beschwert das ein LU für die komplette Häckselkette in 2007 sage und schreibe 10 € pro ha mehr verlangt (die Abrechnung nach Fläche ist meiner Meinung nach sowieso totaler Schwachsinn) , der sollte sich mal über die gestiegen Kosten für Kraftstoff, Maschinen, Aushilfslöhne, Verschleiss durch höhere Erträge usw. Gedanken machen. Wer glaubt er könne das selber billiger, der soll es ruhig mal versuchen.

Mfg
ihc-freak
 
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Beitragvon kikifendt » Mi Jan 30, 2008 9:50

Die Verrechnungssätze des Maschinenringes geben Auskunft über die Kosten eines Lohnunternehmers. Deine eigenen Kosten musst du aufgrund der Individualität eines Betriebes selbst im Auge haben.
kikifendt
 
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