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vernünftiger Plasmaschneider der Einstiegsklasse

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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17 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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vernünftiger Plasmaschneider der Einstiegsklasse

Beitragvon Daniel Setz » Mi Jan 06, 2021 22:59

Hallo zusammen und alles Gute euch noch für das neue Jahr.

Ich überlege, mir einen Plasmaschneider anzuschaffen.

Der Anlass ist ein kleines Projekt mit Cortenstahl - da soll ich für einen Bekannten ein paar Beet- Abtrennungen für den Garten machen. Es geht um 5er Blech, und insgesamt sind vielleicht 10m Schnittläge zu schneiden. Da fertige Zuschnitte vom Brennzentrum deutlich teurer sind als Standardtafeln vom Stahlhändler, könnte ich mir ein bisschen "Budget" für einen Plasmaschneider beim Selbstschneiden verdienen :D Zudem kann man auf der Baustelle gut was nachschneiden wenn es nicht passt...

Und da man so ein Gerät ja immer mal wieder gebrauchen kann, könnte das ein guter Anlass für die Anschaffung sein.

Da das Ganze aber mehr oder weniger Hobby ist, will ich keine Unsummen ausgeben, mit Parkside von Lidl fang ich aber auch nicht an. Es soll schon eine ordentliche Marke sein, wo man auch nach Jahren noch Freude dran hat + Ersatzteile und Kundenservice bekommt wenn mal was ist.

Beim Googeln bin ich bei dem Schweisskraft Craft- Cut 41 hängen geblieben. Die Stürmer- Produkte sind ja recht etabliert und da hätte ich ein gewisses Vertrauen.

Das Gerät kann anscheinend bis 15mm Stahl Qualitätsschnitt (das wäre auch so mein Einsatzgebiet) und kostet rund 850 € netto beim Händler vor Ort.

Das wäre auch das Maximale was ich ausgeben möchte.

Meint ihr das wäre eine gute Wahl, oder gibt es bessere Alternativen?
Resi, i hol' di mit meim Traktor ab!
Daniel Setz
 
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Re: vernünftiger Plasmaschneider der Einstiegsklasse

Beitragvon Englberger » Mi Jan 06, 2021 23:28

Hallo,
meiner ist von Stahlwerk (glaub ich) wird immer weniger genutzt, eigentlich nur zum grosse Löcher schneiden. Weil, wenn du keinen gleichmässigen Vorschub erreichst, bei dickeren Sachen von hand gibts immer ein Ergebniss wie beim klassischen Schneidbrenner . Kantenbearbeitung ist dann sehr aufwändig. Deshalb bevorzuge ich Flex.
Für alles runde hab ich mir ne Vorrichtung mit Drehteller gemacht ; das geht brauchbar; aber die Steine/Wasserbad drunter verschleisst schnell.
Ergo mein Tipp: kauf was günstiges und probier mal ein bisschen.
Gruss Christian
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Re: vernünftiger Plasmaschneider der Einstiegsklasse

Beitragvon BAUMI » Do Jan 07, 2021 3:22

Stahlwerk CUT 70.
Hab ich auch.

Gruß
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Re: vernünftiger Plasmaschneider der Einstiegsklasse

Beitragvon fendt schrauber » Do Jan 07, 2021 7:33

Hallo,

Habe jetzt seit ca 10 Jahren den Cut 90 von Schweißkraft. Das Gerät macht was es soll.

Das mit den Vorschub ist Übungssache, nach ein paar mal schneiden hat man das aber raus.

Grüße aus Mittelfranken
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Re: vernünftiger Plasmaschneider der Einstiegsklasse

Beitragvon Steyrer8055 » Do Jan 07, 2021 8:28

Hallo Daniel Setz!
Kaufte vor Jahren das kleinste von POWERTOOLS soll -12mm gehen. Verwenden es hauptsächlich für 3-6mm funktoniert sehr gut. Würde nächstes mal das Grössere nehmen,wegen der Reserve!

mfg Steyrer8055
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Re: vernünftiger Plasmaschneider der Einstiegsklasse

Beitragvon Milchtrinker » Do Jan 07, 2021 21:42

BAUMI hat geschrieben:Stahlwerk CUT 70.
Hab ich auch.

Gruß



Was hat deines gekostet ??? Bis wieviel mm schneidest du ???

Gruss
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Re: vernünftiger Plasmaschneider der Einstiegsklasse

Beitragvon Englberger » Do Jan 07, 2021 23:22

Hallo,
mein Stahlwerkgerät cut.. schneidet einiges tiefer wie angegeben. Das geht halt vom Vorschub weg. Was nicht zu vernachlässigen ist , du brauchst viel Luft wenn du über 20mm dick schneiden willst. da bist ruck zuck beim Baukompressor.
Gruss Christian
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Re: vernünftiger Plasmaschneider der Einstiegsklasse

Beitragvon BAUMI » Fr Jan 08, 2021 3:26

Hier der Link,

https://www.stahlwerk-schweissgeraete.d ... t-zuendung

Hallo

Einen Baukompressor braucht man nicht, jedoch einen Spielzeugkompressor vom Aldi braucht man nicht anhängen :lol:

Gruß
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Re: vernünftiger Plasmaschneider der Einstiegsklasse

Beitragvon flash » Fr Jan 08, 2021 6:14

Hallo,

ich habe ein Stamos 120,
bin mit dem Gerät super zufrieden.
Damit kannst bis 35 mm Dicke schneiden.
Habe mit dem Gerät auch bis an diese Blechdicke geschnitten, ohne Probleme.
Hab damit auch schon Schrauben herausgebrannt, Bleche angefast (Schweißnaht Vorbereitung).
Bei Reparaturen defekte Lagergehäuse zum Ausbauen erwärmt oder auch den Lagerring aufgetrennt.
Man kann auch ohne Probleme Fugen.
Das Gerät kostet knapp 1000 Euro.
Kann es aber nur empfehlen.

Wichtig bei allen Geräten!
Kauf dir gleich genug Ersatzdüsen, den bis man genug Erfahrung und die Handfertigkeit hat kostet es einige Düsen.
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Re: vernünftiger Plasmaschneider der Einstiegsklasse

Beitragvon Daniel Setz » Do Jan 21, 2021 23:13

Hallo!

Ich wollte mal ein kurzes Feedback geben, was aus der Geschichte geworden ist.

Ich hab nach einigem Überlegen jetzt ein Gerät gekauft - ein Profi Cut 45 IE von Technolit.

Das Gerät macht einen ganz guten Eindruck, und mein erster Versuch mit einer 10er Platte S235 ging top- ein schön sauberer Schnitt am Lineal entlang.

Bei 15mm wird's aber eng. Ich muss dazu sagen, dass ich nur 6,5 statt der angegebenen 8 bar Druckluft zur Verfügung hatte, das mag auch was ausmachen. Wenn alles passt kriegt man die 15 mm wahrscheinlich ganz gut durch.

Man muss noch erwähnen, dass das Gerät mit Lichtstrom läuft, aber eine normale Steckdose mit B16 Automat das nicht packt. Bei Vollgas fliegt nach 5 cm Schnitt der Automat raus. Da muss ich mir noch mal ne extra Steckdose setzen in der Werkstatt :D

Was ich als Kritikpunkt sehen würde, ist das Schlauchpaket. Das hat zwar einen Zentralstecker, was schon mal gut ist, der Mantel besteht aber aus normalem PVC oder so (ähnlich wie ein schwarzer Kabelbaumschlauch beim Bulldog).

Mir ist beim Ausprobieren wohl etwas Schlacke drauf getropft weil es am Boden lag und ich nicht aufgepasst habe, da war gleich ein großes Loch rein geschmort. Gott sei Dank ist das Innenleben noch ok und ich konnte es mit Isolierband flicken. Aber da muss man echt aufpassen, weil es halt recht empfindlich ist.

Ansonsten erst mal ein positiver Eindruck, mal gucken wie es sich bewährt :wink:


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Re: vernünftiger Plasmaschneider der Einstiegsklasse

Beitragvon Englberger » Sa Jan 23, 2021 11:02

flash hat geschrieben:Bei Reparaturen defekte Lagergehäuse zum Ausbauen erwärmt oder auch den Lagerring aufgetrennt.
Man kann auch ohne Probleme Fugen.

Hallo,
hab grad deinen Post gesehen und wollte da nochmal genau nachfragen in welcher Einstellung du das Anwärmen machst , ohne Löcher in das Gehäuse zu brennen. Ohne Luft? wieviele Amps?
Und was verstehst du unter "Fugen"?
Gruss Christian
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Re: vernünftiger Plasmaschneider der Einstiegsklasse

Beitragvon flash » Sa Jan 23, 2021 11:12

Hallo

Erwärmen: Amper und Druck runter
Fugen ist das Ausfugen von z.B. Schweißnähten oder Rissen.
Dies wird klassisch mit dem Fugenhobel (Kohleelektrode oder Autogenhobel) durchgeführt.
Man kann dies aber auch mit dem Plasmagerät machen.
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Re: vernünftiger Plasmaschneider der Einstiegsklasse

Beitragvon Englberger » Sa Jan 23, 2021 15:26

flash hat geschrieben:Erwärmen: Amper und Druck runter

Hallo,
also warum sollte man dann nicht auch WIG schweissen können, wenn du anwärmen kannst.
Ich nehm zum anwärmen "Technofit" Elektroden. Aber verunstaltet die Oberfläche schon.
Gruss Christian
P.S. Könnte das Fugen unter Argonschutz auch bei Guss funktionieren?
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Re: vernünftiger Plasmaschneider der Einstiegsklasse

Beitragvon Englberger » So Jan 24, 2021 19:43

tyr hat geschrieben:Warum willst Du überhaupt unbedingt WIG schweißen? WIG Schweißen ist die teuerste Fügungsart.
Re: vernünftiger Plasma

Hallo,
du hast vom Prinzip her natürlich Recht, meine Idee ist erstens, hab ich für Autogen die ganz kleinen Flaschen und spar die für echt notwendige Einsätze.
Zweitens, brutzel ich viele Hydraulikanschlüsse mit Mig und 1mmDraht zusammen, das geht nicht gut. Hab halt keine Lust die 0.8mmRolle reinzumachen. Hab auch noch ne 15kg Rolle 18/10er Draht da aber es nervt halt dauernd die Rolle zu wechseln.
Den Plasma nutz ich nicht oft, deshalb die Idee den als Tig/Wig mit der gleichen Flasche zu verwenden.
Mein altes Elektrodengerät hat keinen Gleichrichter drin, also auch schwierig zu nutzen für WIG.
Ich könnte mir auch noch ne Maschine leisten, war halt ne Idee; ich bastel halt gerne rum.
Gruss Christian
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