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Verschleißteile aufpanzern

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Verschleißteile aufpanzern

Beitragvon bördi » Do Nov 22, 2012 18:04

Hallo,

Ich habe gestern neue Schare für unseren Grubber gekauft. (Lemken S12 oder so)

Ich hab auch die Aufgepanzerten gesehen und mir überlegt die neuen Schare jetzt auch aufzupanzern. Schweißgerät mit passendem Draht kann ich bei meiner Arbeitsstelle benutzen, aber wir haben keine Erfahrung mit dem aufpanzern von Grubber- oder Pflugverschleißteilen. Höchstens Baggerschaufeln und Bohrköpfe usw.

Bei den original aufgepanzerten Scharen von Lemken ist das Material auf der Rückseite aufgebracht. Hat wahrscheinlich etwas mit der Oberfläche auf der Vorderseite und dem daraus resultierenden Spritverbrauch zu tun.

Nun meine Frage: Kann ich meine Schare auch so aufpanzern?

In nächster Zeit stehen auch neue Schare für unseren Pflug an - da könnte ich das dann ja auch so machen oder?
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Re: Verschleißteile aufpanzern

Beitragvon MF 5465 » Do Nov 22, 2012 19:08

ich geb dir einen tipp:
Lass nicht von Franzosen, oder Polen panzern. Die hauen dich IMMER übers Ohr. Genau einmal hab ich gehört, dass es gut gegangen ist, und der Preis fair war.

:prost:
Sepp
Wenn mir Tetris eines gelehrt hat, dann, dass sich Probleme aufstapeln und Erfolge verschwinden.
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Re: Verschleißteile aufpanzern

Beitragvon zwiebe » Do Nov 22, 2012 20:09

Bei guten Scharen wird zuerst gepanzert und dann nachgehärtet.
Das Problem ist,das der Hartauftrag sehr rau ist und dadurch sich die Scharen schlecht "putzen" . Der Kraftstoffbedarf steigt.
Wir schweißten auch schon viel auf, aber das Fertige ist besser.
Jetzt nur noch guten Nachbau.
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Re: Verschleißteile aufpanzern

Beitragvon WollF_JDL310 » Fr Nov 23, 2012 14:29

Geht nicht solch eine Elektrode ?

http://www.kenteurope.com/de/shop/viewf ... 3&type=Ind


GrussWolF
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Re: Verschleißteile aufpanzern

Beitragvon bördi » Fr Nov 23, 2012 16:08

Ich hab ja schon geschrieben, dass bei den original aufgepanzerten Scharen das Material auf der Rückseite aufgebracht ist. Somit sollte das mit dem Kraftstoffverbrauch ja in Ordnung sein.

Machen lassen wollte ich es sowieso nicht, wenn dann selber machen. Schweißgerät mit passendem Draht ist ja vorhanden.

Wer hat denn Erfahrungen damit? (wie gemacht, welches Ergebnis, Standzeit,...)
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Re: Verschleißteile aufpanzern

Beitragvon GMP » Fr Nov 23, 2012 16:22

Moin,
also wir Panzern auch selbst auf und haben auf der Messe (Eurotier) in Hannover erneut Hartauftragung von Technolit gekauft. Das Zeug heißt "Ultradur" oder so. Das schöne daran ist, es hält knapp 70HRC aus und man hat nur noch einen Arbeitsgang statt wie sonst zwei Gänge.

Mann muss beim Schweißen allerdings aufpassen das man immer nur 10 - 12 cm pro Seite macht sonst wird das Schar zu heiß und fängt an sich zu verbiegen und zu verdrehen. Dann kannst du es nämlich wegschmeissen. Das gleiche gibts auch als Drahtelektrode nur mein Vater schweißt lieber Elektrode statt Schutzgas. Den Preis kann ich Dir nicht sagen.....

Im übrigen schweißt man Hartauftragung immer von hinten auf, warum weiß ich allerdings nicht. Müßte ich mal meinen Vater fragen.

Gruß
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Re: Verschleißteile aufpanzern

Beitragvon zwiebe » Fr Nov 23, 2012 18:06

Das nur hinten aufschweißen ist auch nicht ganz richtig.
Bei selbstschärfenden Scharren ist die Front das bessere. Und bei anderen Verschleiß immer da wo er auftritt.
Ich würde die Scharen sowieso erstmal gut gebrauchen.
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Re: Verschleißteile aufpanzern

Beitragvon Schauerschrauber » Fr Nov 23, 2012 20:13

Hallo

also ich hab hier auch schon so einiges durch - Fakt ist muß man die Elektrode oder den Draht zu handelsüblichen Preisen kaufen
lohnt sich die Aufpanzerung so gut wie nie .

Dagegen sprechen also ganz klar die Anschaffungskosten für Elektrode/Draht , der Strompreis , die eigene Zeit - sowie die
teilweise recht niedrigen Verschleißteilpreise . Habe mal auf ein Doppelherzschar für 8 Euro Anschaffungspreis 10 Euro an Elektroden draufgebraten ,
Schar hielt dann doppelt so lange - also völliger Unsinn .

MfG
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Re: Verschleißteile aufpanzern

Beitragvon FGundlach » Fr Nov 23, 2012 21:22

Die Auftragung wird meines wissens immer von hinten aufgetragen damit sich das Schar durch das weichere schneller abschleifende Material selbst schärft
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Re: Verschleißteile aufpanzern

Beitragvon GtFahrer » Fr Nov 23, 2012 22:25

Ich habe es schon bei Kreiseleggenzinken gemacht. Da ist halt das wechseln das blöde 1 Tag arbeit. Aber egal welcher Hersteller die Elektroden lassen sich ziemlich schwer schweißen. Zünden schlecht.
Und vor allem muss man wie oben schon gesagt wurde aufpassen dass das Eisen nicht ausglüht.
Kosten Nutzenfaktor ist eigentlich nur bei Teilen gegeben die Schwer oder bzw während des Gebrauchs keine Zeit zum wechseln ist bzw sind. Wie z.B. KE-Zinken, Fräsmesser oder so.
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Re: Verschleißteile aufpanzern

Beitragvon George » So Okt 29, 2017 14:06

Ich hole mal das Ding aus 2012 zurück :)
Meine Scharspitzen vom Regent Grubber waren noch bei 60% …… gestern habe ich alle demontiert und den Elektro-Bomber vorgezogen. Aus meiner Lehrzeit habe ich noch fast zwei Packungen Elektroden für Hartauftrag, die wurden damals weggeschmissen! habe gestern geschaut was die neu kosten ...... holarie die Waldfee!!!! Jedenfalls dann zum brutzeln begonnen ohne vorher zu recherchieren! Von hinten, vorne und auf den Seiten aufgetragen… immer mit Pausen dazwischen, damit ich nix ausglühe. Am abend im Netz einen Bericht gelesen aus DM Zeiten noch :D dass man wegen dem selbstschärfen nur hinten auftragen soll! Wird sich nächstes Jahr zeigen ob es schweisse war was ich gemacht habe!
Hier noch der Link zu dem Beitrag

https://www.topagrar.com/archiv/Gelobt- ... n=download
Gruß George
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