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Voraussetzungen für eine Landwirtschaft

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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16 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Voraussetzungen für eine Landwirtschaft

Beitragvon fun_jump » Di Jan 15, 2008 20:43

Hallo Leute,

habe einmal eine Frage. Was sind die Voraussetzungen in Bayern um einen Landwirtschaft anzumelden? Möchten uns die Steuern für Schlepper und Anhänger sparen.

Gruß Jens
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dazu landwirtschaft

Beitragvon stadlerg » Di Jan 15, 2008 20:46

hallo

was machst mit den schlepper ,dürfte kein problem sein wenn du den schlepper und anhänger nur land und forstwirtschaftlich nutz
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Beitragvon countryman » Di Jan 15, 2008 20:58

du musst dein für KFZ-Steuern zuständiges Finanzamt fragen. Die Kriterien der Ämter zur Gewährung der Steuerbefreiung sind unterschiedlich. Fühle mal vor welche Bescheinigungen sie haben wollen, dann kannst du entscheiden ob es für dich in frage kommt.
Und stadlerg hat Recht: Wichtig ist dass die Fuhre wirklich nur lof eingesetzt wird. Sonst gibt es schnell Ärger.
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Beitragvon fun_jump » Di Jan 15, 2008 21:30

Also mein aktueller Stand ist so. Ich habe einen Schlepper (schwarze Nummer) und zwei Anhänger (gar keine Nummernschilder). Ich mache nur Holz im Staatswald und bei Rechtlern, deshalb haben wir keinen eigenen Wald oder Acker. Der Schlepper wird nur für Holz genutzt (Anhänger, Seilwinde, Holzspalter). Jetzt habe ich eben 1000m² Wiese für 300€ angeboten bekommen, liegt zwar nicht in meiner Nähe aber das wäre mir ja egal da ich nur ein Papier brauche auf dem steht das ich 1000m² Grund habe das als Nutzland genutzt wird. Jetzt ist meine Frage ob die 1000m² ausreichen oder ob mehr benötigt werden. Wenn die Fläche ausreicht hätte ich nach spätestens 2 Jahren die Steuern wieder heraus. Hoffe jemand kann mir da helfen.

Gruß Jens
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Beitragvon Frankenbauer » Mi Jan 16, 2008 0:15

Du hast die Berufsgenossenschaft vergessen! Die wird nämlich fällig, wenn Du landwirtschaftliche Nutzfläche besitzt. Außerdem ist die Fläche so weit ich weiß zu klein.

Gruß

Werner
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Beitragvon ThoKar » Mi Jan 16, 2008 11:47

Hallo zusammen,

also hier bei uns im Oberbergischen (NRW) must Du minimum 1 ha besitzen oder gepachtet haben um eine Grüne Nummer zu bekommen.
Dann hättest Du erst 1/10 mit der Wiese.

Grüße aus Buschhausen
Thomas
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Beitragvon Shortcut » Mi Jan 16, 2008 15:11

Hallo,

mein Vorschlag...pachte dir nen ha Wiese. Dürfte wohl nicht zu teuer sein und das reicht.

Gruß
Carsten
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Beitragvon fun_jump » Mi Jan 16, 2008 15:33

Also langsam weis ich nicht mehr weiter. Der eine sagt 3ha, der andere sagt 1ha, dann hab ich schon gehört das 3000m² ausreichen. Irgendwie kann mir keiner weiterhelfen und die im Amt für Landwirtschaft sind eh doof. Gibt es nicht eine Seite wo ich das genau nachlesen kann was für uns hier in Bayern die genauen Bestimmungen sind?
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Beitragvon countryman » Mi Jan 16, 2008 16:47

Gibt es nicht eine Seite wo ich das genau nachlesen kann was für uns hier in Bayern die genauen Bestimmungen sind?

nope
frag dein Finanzamt.
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Grüne Nummer

Beitragvon haka.nea » Mi Jan 16, 2008 17:43

Das Thema ist in der Tat nicht einfach nachzuvollziehen - zumindest wenn man mit bayer. Finanzämtern zu tun hat. Ich hab auch dieser Tage einen neuen Schlepper angemeldet. Nachdem mein alter 15 Jahre mit grüner Nummer lief und ich nur einen Fahrzeugaustausch vorgenommen habe, will mir mein Herr Finanzbeamter -gem. gestrigem Schreiben- keine Grüne Nummer mehr bewilligen. Dabei habe ich 1.4 ha eigenen Wald und bin "Zwangsmitglied" in der land-/fortwirtsch. Berufsgenossenschaft.

Seine Begründung:

a) ich nutze den Schlepper ausschließlich für den Abtransport meines Holzes. Dabei wird die "dazugehörtige" Waldpflege automatisch angenommen.

b) Weil ich nur mein Brennholz eigen verwende und nicht verkaufe, führe ich auch keinen Landwirtschatlichen Betrieb, weil ich demzufolge keine Umsätze erziele resp. versteuere. (Woher auch ??)

c) Die früher angenommene Mindestgröße von 1 ha gibt es lt. ihm nicht mehr. Vielmehr ist ausschlaggebend, ob ein Landw. Betrieb vorhanden ist.( und dann wieder Punkt b) wegen der Gewinnerziehlungsabsicht.
Sonst = Hobby = keine Steuerbefreiung!

Das höchste war dann das Argument, er könne mir auch deshalb keine Grüne Nummer bewilligen, da ich ja schon durch die Eigenverwendung meines Brennholzes gegenüber den Verbrauchern bevorzugt würde, die Heizöl kaufen und dabei Mineralölsteuer bezahlen müssen !!!

Hat man so was schon mal gehört ??

Soweit die Rechtsansicht meines Finanzbeamten in der KFZ-Steuerstelle.

Hab natürlich gleich eine Beschwerde an die Leitung des FA geschrieben, und daruaf verwiesen, daß ich durch die aktive Nutzung des Waldes wohl eine Unternehmereigenschaft ausübe, auch wenn ich kein Holz verkaufe.

Mal sehen, wie das ausgeht. Jedenfalls stinkt mir das Verhalten dieser Schreibtischtäter schon gewaltig.

Gruß Hermann
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Beitragvon kalumet » Mi Jan 16, 2008 18:00

Hallo, ich kann Dir leider auch nur einen Tip geben: Bevor Du beim Finanzamt nachfragst, ruf lieber erst bei der Geschätsstelle des Bauernverbandes an. Die werden mit allem möglichen konfrontiert und wissen vielleicht am ehesten Bescheid.

Gruß
Hans
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Beitragvon fun_jump » Mi Jan 16, 2008 18:09

@haka.nea:
halt mich doch bitte einmal auf dem laufenden wie die Geschichte bei dir ausgeht.

@kalumet:
Das mit dem Bauernverband kann ich vergessen da diese Menschen nur Auskunft geben wenn man dort Mitglied ist und Mitglied kann man laut deren Aussage nur sein wenn man eine Landwirtschaft hat wo ich wieder bei meiner Frage wäre wie ich eine Landwirtschaft anmelde und was die Voraussetzungen dafür sind. Tja ich glaube die beim Bauernverband denken nicht mit.

Werde morgen noch einmal beim Amt für ländliche Entwicklung bei uns in der Stadt anrufen. Dort wurde mir heute eine Durchwahl gegeben von jemanden der mir eventuell meine Frage beantworten kann. Ansonsten muss ich morgen doch vielleicht einmal die Leute vom Finanzamt "belästigen".
Finde die Frage eigentlich ziemlich einfach und trotzdem kann mir niemand helfen. Das versteh ich einfach nicht.

Gruß Jens
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Grüne Nummer

Beitragvon haka.nea » Mi Jan 16, 2008 19:33

OK Jens - sobald es was neues gibt, melde ich mich.

Mach Dir nicht zuviele Hoffnungen mit diesen Finanzamtsfritzen. Da offensichtlich für den Bereich des § 7 Abs. 3 KraftStG (Steuerbefreitung für landw./forstw. Fahrzeuge) eine einheitliche Auslegung und/oder Verwaltungsanweisung nicht vorhanden ist, entscheidet jeder Finanzbeamte nach Lust und Liebe. Und wenn sich der grade mal geärgert hat (vielleicht weil er sooo viel arbeiten muß ??), und Du rufst grad danach an, dann hast du halt Pech gehabt. So wie ich !


'Gruß Hermann
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Beitragvon eiermann3000 » Mi Jan 16, 2008 20:33

Hallo frag doch einen befreundenden Bauern ob du den Schlepper über ihn laufen lassen kannst!!!
Ich muß mal meinen Vater fragen was ich weiß läuft der schlepper von vater s Qusan auch auf uns oder hat er nur irgend eine bescheinigung von uns gebraucht ich frag mal nach!!!

Weil dann kannst du dir das pachten sparen und die BGS und denn anderen kram!!
Wer früher stirbt ist länger Tot**
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Beitragvon Marian » Mi Jan 16, 2008 21:54

Nabend!


Mit dem Thema habe ich mich hier für meinen Bereich auch schon des öfteren beschäftigt (Ostwestfalen). Hier ist es so, dass du mindestens 1Ha Eigenland oder Pachtland bewirtschaften musst. Hier in Ostwestfalen, ist der Mindestflächenanspruch meines Wissens nach am geringsten. In Niedersachsen, Baden Württemberg etc. pp. liegen die Mindestflächenansprüche höher, da kommst du mit 1 Ha nicht zu grünen Buchstaben auf deinem amtlichen Verkehrskennzeichen...
Was ich dir jedoch noch mitteilen wollte ist, dass du sehr schlechte Chancen haben wirst, da du schon seid Jahren mit einem schwarzen Schild und steuern zahlend, herum fährst. Da wird man dir vom Finanzamt nett mitteilen, dass es keinen Grund gibt um auf grün zu wechseln.
Schließlich bist du Jahre lang mit deiner Privatholzwerbung und schwarzen Buchstaben im wahrsten Sinne des Wortes "gut gefahren".
Der Onkel vom Finanzamt wird dir klar machen, dass man das auf Grund von 1000m² Wiese (grade mal ein fünftel eines Fußballplatzes) nicht ändern wird und das du wegen dem bisschen Grün nichtmal den Sprit für deinen Rasenmäher vergünstigt bekommst. Denn die Jungs sind, so wie ich das bei einigen Bekannten mitbekommen habe, sehr hartnäckig wenn du schonmal schwarze Schilder hattest. Wenn du da nicht mit 3-5 ha um die Ecke kommst, werden sie dir nichts bewilligen. ,,Ging ja vorher auch prima, warum sollten 1000m² was ändern?"


MfG
Pradler
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