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Voreilung Druckluftbremsanlage

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Voreilung Druckluftbremsanlage

Beitragvon keep.on.running » So Feb 10, 2008 15:17

Bei unserem Agrotron 150 ist die Voreilung der Druckluftbremsanlage zu groß, sprich der Anhänger hat schon 2bar Bremsdruck, wenn der Schlepper gerade anfängt zu bremsen. In der Folge hat es uns die Bremsbeläge vom Güllefass runtergerissen.
Meine Frage ist, ob jemand von euch weiß, ob ich am Schlepper (Bremsregler) einstellen kann, wieviel Druck auf den Anhäger gegeben wird, in Abhängigkeit von der Stellung des Bremspedals. Wie hoch ist die Voreilung bei euch?

Gruß und Dank
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Beitragvon ostfriese » So Feb 10, 2008 15:39

wir haben sie bei unsren deutz abmontiet, war mal ein grund weiss ich aber nicht mehr jeden falls geht es auch ohne schlepper und wagen bremsen gleich
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Beitragvon Cowboy No1 » So Feb 10, 2008 15:42

Hallo keep on running


Was hast du für Achsen am Güllefaß?
Ich kenn das Problem von einem Faß mit BPW Achsen auch. Da sind schon mehrfach die Beläge zerissen. BPW hatte dafür keine genaue erklärung, die sagen der Schlepper ist schuld. Die Schlepper Hersteller (Fendt und John Deere laufen vor dem Faß) sagen das bei denen alles klar sei und das Problem beim Güllefaß liegt.

Wir haben ein neues Faß bekommen in dem ist ein sogenanntes Knickregel Ventil eingebaut. War von anfang an in der Bremsberechnung schon vorgesehen, die auch hier BPW erstellt hatte. Bei Diesem Faß ist nach nun genau zwei Jahren kein Problem aufgetreten. Obwohl wir damit auch immer 50km/h fahren und auch scharf bremsen. Also eher einen agressiven Fahrstil fahren.

Probleme gibt es wohl bei der Nachrüstung, zumindest wollte bei dem älteren Faß das erst keiner machen. Vielleicht gibt es heute die möglichkeit das du so ein Ventil nachgerüstet bekommst. Wenn du weitere Fragen hast die genauer ins detail gehen, dann melde dich bitte PM. Ich möchte die Hersteller hier nicht offen benennen, da sonst wieder ein Markenkrieg ausbricht.


MFG der Cowboy
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Beitragvon countryman » So Feb 10, 2008 17:57

es ist halt immer noch so dass Güllefässer quasi eine vom Hersteller eingebaute Überladung haben :-( Sprich die Achsen sind zu schwach ausgelegt.

Aber 2 bar Voreilung sind zu viel, laut Wabco Unterlagen sollten hier je nach Ausführung 0,5 bis 1,6 bar anliegen. Am Ventil einstellbar ist das leider nicht. Vielleicht ist überhaupt der Druck in der Anlage zu hoch (Druckminderer hinter dem Kessel defekt/verstellt???). Am roten Anschluss sollten nominal 7,3 bar anliegen.
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Beitragvon keep.on.running » Di Feb 12, 2008 12:49

@ Cowboy No1

Ja hab BPW Achsen, is ein 18 m³ Eckart Faß. Bwp schibts auf schlepper und die wieder zurück...

Fraglich ist aber wieso eine so große voreilung ab werk beim schlepper eingestellt ist.
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Beitragvon CR 9060 » Di Feb 12, 2008 13:06

Hallo!

Die Probleme haben wir bei unseren zwei Silierwagen auch das sich die Bremsbeläge einfach auf den Trägern verabschieden! Die heben genau ein Jahr dann müssen die Beläge erneuert werden!!!!
Am schlimmsten ist es bei der Vorderachse.
BPW hat es bei uns auch auf die Schlepper geschoben (Fendt) . Ich vermute aber das die Bremsen für die Geschwindigkeit zu klein sind, da bei unserem Güllefaß 18,5m² etwas größere Bremsen eingebaut sind (BPW 4116) Bei den Silierwagen sind es 4012 bzw. 4112 Da diese Fahrzeuge mit den gleichen Schleppern gefahren werden müßte ja beim Faß auch die Bremsen so schnell verschleißen??? Die waren jetzt 6 Jahre im Einsatz, bis neue gebraucht wurden. Die Firma BPW hat uns für die Silierwagen ein Druckbegrenzungsventil empfohlen das wir jetzt ach eingebaut haben. Ob es etwas bringt kann ich erst Ende des Jahres sagen!!!!

MfG
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Beitragvon keep.on.running » Di Feb 12, 2008 23:43

ja aber das ursächliche Problem am schlepper wird dadurch ja nicht gelöst, das ist ja nur ums Problem rumgedoktert, dann musst das ja für all deine druckluftanhänger nachrüsten. es muss doch möglich sein das am schlepper einzustelln das der nicht so früh soviel druck gibt auf den anhänger.
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Beitragvon CR 9060 » Mi Feb 13, 2008 17:46

Warum soll ich am den Schleppern was verstellen, wenn nur bei zwei Silierwagen das Problem auftritt? Ob man am Ventil des Schleppers was einstellen kann weiß ich nicht, würde ich auch nicht machen da die Voreilung gerade im Feld bei Hanglagen auch Vorteile bringt!! Oder ? Da achte ich in Zunkunft lieber bei Neuanschaffungen auf Achse und Bremsen die etwas Reserve haben!!!

P.S Wenn es doch die Möglichkeit gibt den Schlepper mit Deinem Fahrzeug richtig abzustimmen dann brauchst Du sowieso einen Bremsenprüfstand sonst wird das eh nur so halbwegs was!!!
Bei LKW´s ist das normal, die haben aber auch (fast) immer den gleichen Anhänger dran.

MfG
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Beitragvon Agroprima » Mi Feb 13, 2008 19:29

Hallo ich weiß nicht ob Dir das weiterhilft. An unserem Tron gab es ebenfalls Probleme mit der Druckluftbremse. War ein schleichender Prozess. Zum Schluß hat die Anhängerbremse fast nicht mehr aufgemacht. Lag an einem Ventil, das immer ca 1.5 bis 2 bar an den Anhänger geleitet hat, ohne dass man gebremst hat. Das Ventil ist einstellbar. Es könnte ja sein, daß an euerem Tron ebenfalls eine Art Dauerbremse anliegt und deshalb die Bremse so schnell reagiert. Schau mal ob beim Abkuppeln am gelben Anschluß Druck anliegt (Handbremse natürlich gelöst)
Grüße
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Beitragvon 611er-Fahrer » Mi Feb 13, 2008 21:06

Mit der voreilung ist das beim lkw wesentlich einfacher als beim schlepper weil da der komplette zug mit druckluftbremsen und oft auch gleich ausgelegten radbremsen ausgerüstet ist. ausser bei nem MB-Trac sind meines wissens schlepper aber hydraulisch gebremst wie soll man das also in bar ausgedrückt vergleichen? Ausserdem soll die voreilung nicht dafür sorgen das das gezogene fahrzeug früher und mehr bremst. vielmehr wird damit die leitungslänge und die trägheit bzw. betätigungskräfte von pneumatischen ventilen ausgeglichen. zeil ist es das der gesamte zug zur gleichen zeit gleich! stark bremst. Übertrieben würde das heissen das man bei perfekt abgestimmtem zug während der bremsung die AHK öffnen kann wie gesagt übertrieben. kommt auch nicht von mir sondern von einem namhaften bremsgerätehersteller.
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Beitragvon ALLDOG » Do Feb 14, 2008 8:35

Ich würde die Voreilung bzw. die Bremsanlage mit Hänger bei einem

anerkannten Bremsendienst schecken lassen, dann haste es schwarz auf

weiss 8)
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Beitragvon countryman » Do Feb 14, 2008 17:48

andererseits erklärt eine fehlerhafte Bremsvoreilung aber kaum das Abreißen der Beläge am Anhänger.
Das könnte nur gefördert werden wenn die Druckluftbremse immer sofort unmoduliert mit vollem Druck "reinhaut". Wenn das Anhänger-Steuerventil richtig funktioniert sollte der Hänger gefühlvoll und ruckfrei zu bremsen sein. Reißen die Beläge trotzdem ab sind sie schlicht überfordert...
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Beitragvon keep.on.running » Fr Feb 29, 2008 15:12

was auch eine Möglichkeit wäre, dass im winter evtl die bremsleitung bei minusgraden eingefriert, vor allem während des Bremsvorgangs, feuchte luft aus lufttank entspannt sich, wird kälter und aussen minusgrade und dann gefriert bremsleitung ein, bremse öfnnet sich nicht mehr und ab sind die beläge. genau das ist uns vor kurzem beim Güllefahren passiert, (beläge sind aber heil geblieben) wenn man schon in der früh um 5 uhr anfängt und die ganze Nacht gefroren hat.
beim Fendt ist deshalb glaube ich Frostschutzdosierer oder sowas mit drin.
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Beitragvon pfälzer » Sa Mär 01, 2008 1:28

meines wissen gibts am bremsenregler vom Anhänger einen madenschraube wo man dies einstellen kann einfach mal bei zb wabco auf der seite schauen dort kann man sich die entsprechenden dokumente runterladen natürlich sollte man das rumschrauben einem fachmann überlassen der sich genau auskennt

gruß ferdinand
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