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Waldfeuchte Hackschnitzel heizen

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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12 Beiträge • Seite 1 von 1
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Waldfeuchte Hackschnitzel heizen

Beitragvon karli_ » Mi Dez 28, 2011 18:51

Mir gehen heuer meine trockenen Hackschnitzel aus.
Holz hätte ich genug aber alles frisch.
Kann ich waldfeuchte Hackschnitzel heizen? Auf was muss ich aufpassen?

Danke für ein paar Infos.
karli_
 
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Re: Waldfeuchte Hackschnitzel heizen

Beitragvon Rancher# » Mi Dez 28, 2011 19:03

feuchtes zeug verheizen ist nicht gut für heizung und schornstein, können sich beläge bilden :cry:
für die umwelt ist es auch nicht toll :klee:
Alle Beiträge erfolgen ohne Gewähr. Alles meine persönliche Einschätzung.
Rancher#
 
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Re: Waldfeuchte Hackschnitzel heizen

Beitragvon Badener » Mi Dez 28, 2011 19:30

karli_ hat geschrieben:Mir gehen heuer meine trockenen Hackschnitzel aus.
Holz hätte ich genug aber alles frisch.
Kann ich waldfeuchte Hackschnitzel heizen? Auf was muss ich aufpassen?

Danke für ein paar Infos.


Wann wurde das Holz geschlagen und was ist es für Holz?
Bei Birke hätte ich wenig bedenken :)
Qualmt halt

Gruß
Zu fällen einen schönen Baum, braucht es eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen bis man ihn bewundert, braucht er - bedenke es - ein Jahrhundert.

"Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt man hat die Mittel."
Wilhelm Busch
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Re: Waldfeuchte Hackschnitzel heizen

Beitragvon hvr-shop.com » Mi Dez 28, 2011 19:46

Hallo,

ich kann mich meinem Vorredner nur anschliessen, keine Feuchten Hackschnitzel oder gar Holz in der Anlage verbrennen. Das Holz sollte unter 19% Restfeuchte haben.

Wobei Birke da ausgenommen ist, die sollte bzw kann nach einem halben Jahr luftig gelagert ( am besten in Gitterboxen :klug: )in 33cm oder 50cm längen in den Ofen / Brenner.
Gruss Florain
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Re: Waldfeuchte Hackschnitzel heizen

Beitragvon Robiwahn » Do Dez 29, 2011 13:08

hvr-shop.com hat geschrieben:...
Wobei Birke da ausgenommen ist, die sollte bzw kann nach einem halben Jahr luftig gelagert ( am besten in Gitterboxen :klug: )in 33cm oder 50cm längen in den Ofen / Brenner.


Grrr, sorry, aber wenn ich solche Halbwahrheiten lese, wird mir schlecht.
Birke trocknet mit minimalen Unterschieden genaus so schnell oder langsam wie andere Holzarten (bei gleicher Lagerung und Aufbereitung). Und wir hatten hier schon gefühlte 100x den Verweis auf die Untersuchungen des TFZ Straubing (Link ganz oben in interessanten Downloads mehrfach zu finden), das im Winter kleingesägtes Holz immer nach ca. 6 Monate unter 20% hat und verfeuert werden kann.

@Karli
Wenn du dir nicht Ärger mit deinen Nachbarn und/oder dem Schorni einhandeln willst, würde ich dir nicht empfehlen, feuchtes Holz zu verfeuern. Kannst du nicht irgendwo beim NAchbarn oder so günstig zukaufen oder dir aushelfen lassen (und ihm dein Holz später wieder geben)? Wenn du natürlich irgendwo im Bestand alte, 2-3J. abgestorbene Eichen hast, könntest du die jetzt auch schon häckseln und verfeuern.

Grüße, Robi
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Re: Waldfeuchte Hackschnitzel heizen

Beitragvon karli_ » Do Dez 29, 2011 17:56

abgestorbene Pappel habe ich - die werde ich heuer sicher noch häckseln und gleich verheizen

was ich auch jede menge habe sind Elexn (gemeine Traubenkirsche) und Holunderstauden - da wäre es interessant ob man die häckseln und bald verheizen kann.
karli_
 
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Re: Waldfeuchte Hackschnitzel heizen

Beitragvon Oskar- » Do Dez 29, 2011 18:31

Robiwahn hat geschrieben:
Und wir hatten hier schon gefühlte 100x den Verweis auf die Untersuchungen des TFZ Straubing (Link ganz oben in interessanten Downloads mehrfach zu finden), das im Winter kleingesägtes Holz immer nach ca. 6 Monate unter 20% hat und verfeuert werden kann
Hallo,
diese 100 Verweise stammen meiner Erinnerung allesamt von Dir Robi, und ich gebe hiermit noch einmal zu Protokoll, dass man Hartholzscheite nicht in sechs Monaten trocken bekommt!
Hundert mal werde ich das aber nicht wiederholen, ist mir zu blöd...

Oskar
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Re: Waldfeuchte Hackschnitzel heizen

Beitragvon Kormoran2 » Do Dez 29, 2011 20:44

Karli, wenn die Gebrauchsanleitung für deinen Hackschnitzel-Kessel noch auffindbar ist, dann schau darin mal nach. Mit Sicherheit wird dort gewarnt, bloß keine frischen Schnitzel zu verwenden. Ein Großteil der in ihnen enthaltenen Energie geht schon für das Verdampfen des Wassers drauf. Der Kessel dankt es dir mit geringerer Lebensdauer, der Schornstein versottet und möglicherweise handelst du dir einen üblen Kaminbrand ein!
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Waldfeuchte Hackschnitzel heizen

Beitragvon Robiwahn » Fr Dez 30, 2011 11:33

Oskar- hat geschrieben:...
diese 100 Verweise stammen meiner Erinnerung allesamt von Dir Robi, und ich gebe hiermit noch einmal zu Protokoll, dass man Hartholzscheite nicht in sechs Monaten trocken bekommt!
Hundert mal werde ich das aber nicht wiederholen, ist mir zu blöd...

Oskar


Sicherlich stammt ein Großteil von mir, aber ich war glaube nicht der erste, der diese Untersuchung hier erwähnt hat. Ich fand sie nur so interessant, das ich sie seitdem ständig immer wieder empfehle :wink: . Und ich sehe keinen Grund, warum ich an den Ergebnisse von denen zweifeln soll. Meine wiederholte Empfehlung war diesmal vor allem auf die Aussage bezogen, das nur Birke nach 6 Monaten trocken sein soll, aber die Straubinger und ich behaupten halt, das auch die anderen Hölzer dann schon trocken sind.

Auch unser Gummiprinz verkauft ja sein Holz nach ca. 6 Monaten als trocken und ist glaube nicht der einzige hier. Meine eigenen Erfahrungen mit Eiche und Robinie (ofenfertig gespalten und auf ca. 25-30cm gesägt) sprechen auch dafür, das das Holz dann trocken ist.

Grüße, Robi
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Re: Waldfeuchte Hackschnitzel heizen

Beitragvon frafra » Fr Dez 30, 2011 19:33

kauf die trokene schnitzel !!
es gibt immer was zu tun , jabajaja........
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Re: Waldfeuchte Hackschnitzel heizen

Beitragvon deukalion » Fr Dez 30, 2011 23:20

Robiwahn hat geschrieben:
Oskar- hat geschrieben:...
diese 100 Verweise stammen meiner Erinnerung allesamt von Dir Robi, und ich gebe hiermit noch einmal zu Protokoll, dass man Hartholzscheite nicht in sechs Monaten trocken bekommt!
Hundert mal werde ich das aber nicht wiederholen, ist mir zu blöd...

Oskar


Sicherlich stammt ein Großteil von mir, aber ich war glaube nicht der erste, der diese Untersuchung hier erwähnt hat. Ich fand sie nur so interessant, das ich sie seitdem ständig immer wieder empfehle :wink: . Und ich sehe keinen Grund, warum ich an den Ergebnisse von denen zweifeln soll. Meine wiederholte Empfehlung war diesmal vor allem auf die Aussage bezogen, das nur Birke nach 6 Monaten trocken sein soll, aber die Straubinger und ich behaupten halt, das auch die anderen Hölzer dann schon trocken sind.

Auch unser Gummiprinz verkauft ja sein Holz nach ca. 6 Monaten als trocken und ist glaube nicht der einzige hier. Meine eigenen Erfahrungen mit Eiche und Robinie (ofenfertig gespalten und auf ca. 25-30cm gesägt) sprechen auch dafür, das das Holz dann trocken ist.

Grüße, Robi



dann werd ich mal meine erfahrungen zum besten geben :)
mein holz zu hause, nicht wirklich offen gelagert, keine sonne, kaum wind.....birke nach 6monaten ~20-22%; Buche/Eiche, genau gleicher Lagerplatz ~30%
jetzt mein Holz zum verkaufen: im Container alles gleich schnell trocken....Birke sogar noch langsamer als Buche; in Gitterbox auf freiem Feld: alles nach 4-7 Monaten unter 20%
ich weiss nich warum und wieso....und irgendwelche uni berichte sind mir auch egal, das sind meine erfahrungswerte der letrzen 2 jahre, nicht mehr und nicht weniger.
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Re: Waldfeuchte Hackschnitzel heizen

Beitragvon Kormoran2 » Fr Dez 30, 2011 23:53

Das finde ich endlich eine klare Ansage.
Was nützt es, wenn irgendwo unter Laborbedingungen standardisierte Trockenzeiten ermittelt und als Evangelium verkündet werden. Man sieht doch landauf landab in welchen feuchten, schattigen Winkeln manchmal das Holz aufgepackt wird. Es liegt im Windschatten und deshalb sammelt sich auch noch feuchtes Laub. Mich wundert, daß unter solchen Umständen das Holz überhaupt trocknet.

Deshalb verstehe ich auch nicht die immer wiederkehrende Frage, "wie lange braucht mein Holz zum trocknen". Das muß jeder für sich selbst ermitteln.Sich ein Meßgerät zuzulegen, das sollte doch noch drinstecken! Allgemein kann man doch nur grobe Richtwerte angeben, mehr nicht.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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