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Waldstaudenroggen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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20 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Waldstaudenroggen

Beitragvon Agrohero » Fr Aug 28, 2026 13:55

Ich wollte für ein soziales Projekt ein bis 2 ha waldstaudenroggen anbauen , hat jemand Erfahrung mit waldstaudenroggen ?
Ich habe gelesen das er im ersten Jahr als futter gemäht werden soll und im zweiten Jahr gedroschen werden kann .
Geht das mit der Körnernutzung auch schon im ersten Anbau Jahr? Denn das korn wird für ein spezielles Brot schon im nächsten Herbst benötigt .
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Re: Waldstaudenroggen

Beitragvon Manfred » Fr Aug 28, 2026 14:19

Zum Dreschen kann ich nicht sagen. Habe mal versucht, auf einem kargen Acker Waldstaudenroggen als Futter anzubauen und durch Beweidung + Mulchen vegetativ zu halten.
Er hat nach jedem Schnitt sofort wieder Ähren geschoben und die Masse der einzelnen Schnitte wurde dann im Sommer viel zu wenig, um den Aufwand zu rechtfertigen.
Mag aber sein, dass er auf besseren Böden länger vegetativ bleibt und das bei mir sowas wie Notreifeversuche waren.
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Re: Waldstaudenroggen

Beitragvon 210ponys » Fr Aug 28, 2026 20:44

kannst zweimal Schneiden pro Saison, der Schnitt sollte vor der Ährenbildung Stattfinden.
Kannst aber auch Futter und Korn machen. Aussaat am Juni Schnitt im Herbst, im Folgejahr wird er normal gedroschen.
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Re: Waldstaudenroggen

Beitragvon Agrohero » Fr Aug 28, 2026 23:43

Nein , der kann bei mir erst Ende September in die Erde
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Re: Waldstaudenroggen

Beitragvon 210ponys » Sa Aug 29, 2026 7:15

dazu kann ich nix sagen, kann mir halt vorstellen wen der Herbst schnitt fehlt das er nicht so gut bestockt. Und vielleicht etwas dicker gedrillt werden muss. Aber das mit dem Saatguthersteller klären.
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Re: Waldstaudenroggen

Beitragvon Manfred » Sa Aug 29, 2026 8:07

210ponys hat geschrieben:kannst zweimal Schneiden pro Saison, der Schnitt sollte vor der Ährenbildung Stattfinden.


Hast du das selbst versucht, also ihn im zweiten Jahr durch Schnitt vegetativ zu halten und dann im dritten Jahr zu dreschen?
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Re: Waldstaudenroggen

Beitragvon bauer hans » Sa Aug 29, 2026 8:14

Hatte letzten Sommer(2025) ne Blühmischung mit 30% Waldstaudenroggen gedrillt und den hätte man diesen Sommer dreschen können.
Ich hatte am 17.8.26 gemulcht und jetzt wirds wieder grün.
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Re: Waldstaudenroggen

Beitragvon Manfred » Sa Aug 29, 2026 8:25

Du hast den druschreifen (oder bereits aufgefallenen) Roggen gemulcht, und die Pflanzen treiben jetzt wieder aus?
Oder das Ausfallgetreide treibt aus?
Bei mir sind die Pflanzen abgestorben, wenn daran Ähren gereift sind.
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Re: Waldstaudenroggen

Beitragvon bauer hans » Sa Aug 29, 2026 14:39

Manfred hat geschrieben:Oder das Ausfallgetreide treibt aus?

GENAU!
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Re: Waldstaudenroggen

Beitragvon kronawirt » Sa Aug 29, 2026 16:31

Ich hab einmal Waldstaudenroggen angebaut. Anfang September gesät, der Plan war ursprünglich da im Herbst noch einen Schröpfschnitt zu machen, zur Unkrautbekämpfung. Das ging sich aber damals zeitlich und von der Witterung her nicht aus, also ist das entfallen. Der war dann im nächsten Sommer ganz normal Druschreif, leider alles im Lager, trotz Düngung null. Daß da dann die Stoppeln wieder austreiben kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, ich denk dazu müsste man ihn unreif mähen...
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Re: Waldstaudenroggen

Beitragvon 210ponys » Sa Aug 29, 2026 19:43

Manfred hat geschrieben:
Hast du das selbst versucht, also ihn im zweiten Jahr durch Schnitt vegetativ zu halten und dann im dritten Jahr zu dreschen?

Nein gedroschen habe ich den noch nie.
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Re: Waldstaudenroggen

Beitragvon AEgro » Sa Aug 29, 2026 20:16

Waldstaudenroggen hab ich auf Versuchen schon als Druschgetreide gesehen.
Aber ohne passende Vermarktung, am besten eigene Lagerung, Aufbereitung
( Achtung Mutterkornempfindlich ) und Direktabsatz macht das doch keinen Sinn.
Welche Gründe habt ihr für den Anbau ?
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Waldstaudenroggen

Beitragvon Agrohero » So Aug 30, 2026 9:42

Das ist für den direkt Absatz und Weiterverarbeitung über eine Bäckerei mit angeschlossen café das nach handwerklichen Regeln arbeitet und wo junge Menschen mit gewissen Defiziten und Handicap auf das Berufsleben vorbereitet werden .
Ein guter bekannter ist gerade beim Aufbau dieses Projektes.
Das ganze wird auf einer Fläche angebaut wo ich das Geld über Agrar Umwelt Maßnahmen verdiene ,Getreideanbau ohne chemischen Pflanzenschutz und blühende untersaaten .
Der Bäckermeister wünscht sich unter anderen waldstauden Roggen und wir dachten man könne sowas gut miteinander kombinieren. Für die Aufbereitung usw bin ich nicht zuständig
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Re: Waldstaudenroggen

Beitragvon 210ponys » So Aug 30, 2026 12:10

Stroh gibt das sehr viel, aber das Loszubekommen ist ja kein Problem.
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Re: Waldstaudenroggen

Beitragvon Agrohero » So Aug 30, 2026 15:11

Stroh geht bei uns durch den Häcksler und bleibt auf dem Acker!
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