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Was ist Druckweiterleitung bei Hydraulik-Steuerventilen?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Was ist Druckweiterleitung bei Hydraulik-Steuerventilen?

Beitragvon Psi84 » Fr Mai 02, 2008 11:50

Hallo Leute,

ich lese öfters bei hydraulischen Steuerblöcken von Druckweiterleitung und ich kann mir hier nicht wirklich was vorstellen.

Wenn das Wegeventil wie ein T-Stück fungiert und nur einen Weg vom Kreislauf zum Zylinder öffnet, kann sich hier ja kein Druck aufbauen?

Wäre klasse, wenn mir das mal jemand erläutern würde - Danke!
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Beitragvon countryman » Fr Mai 02, 2008 12:26

hier wird es gut erklärt:
http://fk-soehnchen.de/dokumente/grafik ... ulik01.pdf
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Beitragvon Psi84 » Fr Mai 02, 2008 12:56

Danke für den Link!

Das bedeutet also, dass ich bei Steuergeräten mit Druckweiterleitung die Öffnung zum Tank nicht über das in Reihe geschaltete Steuergerät mache, sondern eben direkt.

Ich kann hier aber trotzdem keine zwei Zylinder gleichzeitig ausfahren. Ich würde aber das gerne tun (angenommen der Volumenstrom reicht).
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Beitragvon 2810 » Fr Mai 02, 2008 14:10

Psi84 hat geschrieben:
Ich kann hier aber trotzdem keine zwei Zylinder gleichzeitig ausfahren. Ich würde aber das gerne tun (angenommen der Volumenstrom reicht).


Das kommt auf die Bauart der Ventile an . Bei der sogen . Parallelschaltung
ist es theoretisch möglich (falls die Lastverhältnisse nicht gravierend verschieden sind )
Bei der Sperrschaltung kann immer nur ein Ventil mit öl versorgt werden .
Bei manchen Ventilbauarten kann man wählen zwischen diesen beiden Ausführungen .
Auf keinen Fall kommt bei betätigten vorgeschaltetem Ventil am vorhandenen Ventilblock Öl an .


MfG 2810
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Beitragvon ober_lenker » Mo Nov 17, 2008 19:33

Hallo!

Ich hol den Thread mal aus der Versenkung...

Habe im Moment ein ähnliches Verständnisproblem wie psi84, doch leider funktioniert der obige Link nicht (mehr).

Konkret: Möchte meinen Deutz um ein Zusatzsteuergerät (Monoblock) erweitern und muss dazu die Druckleitung anzapfen. In zahlreichen anderen Threads hab ich immer gelesen, das neue Steuergerät in die Druckleitung zu bauen und dann per Druckweiterleitung wieder auf den restlichen Hydraulikblock zu gehen.

Nun die Frage(n):

Muss das immer zwingend mit der Druckweiterleitung sein (also quasi 'ne Reihenschaltung), oder kann ich auch einfach ein T-Stück (als "Verteiler") in die Druckleitung einbauen: 1x zum neuen Steuergerät und 1x zum Hydr.block?
Was würde ich dann mit dem Anschluss für die Druckweiterleitung machen? Blindstopfen oder mit dem Rücklauf verbinden?


Zur Verdeutlichung mal 2 Bilder:

So wird es immer vorgeschlagen

So dachte ich mir das


Quellenangabe Bilder: http://fk-soehnchen.de
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Beitragvon 2810 » Mo Nov 17, 2008 19:53

Hallo OL , die zwei links erklären es doch ganz treffend .
Der 1. link stellt den Einbau bei einem offenen System dar( ist bei den älteren Deutz die Regel ,welchen Deutz hast Du?)

Der 2. link betrifft den Einbau beim geschlossenen System( z.Bsp. J.Deere )

Die Realisierung mit T-Stück wird bei deinem Deutz nicht funzen , weil das T-Stück kein Stromregler ist . Das öl kann sich darin immer den leichtesten Weg aussuchen und landet nicht dort , wo Du arbeiten willst und dort deshalb kein nutzbarer Druck aufgebaut wird .
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Beitragvon ober_lenker » Mo Nov 17, 2008 20:02

2810 hat geschrieben: Das öl kann sich darin immer den leichtesten Weg aussuchen und landet nicht dort , wo Du arbeiten willst und dort deshalb kein nutzbarer Druck aufgebaut wird .


aah, da stand ich aber mächtig auf dem Schlauch. Klar, "offenes System", man man.

Ich danke dir!

(Ist übrigens für einen alten 5206)


//edit:

das heißt dann also dass ich zwingend ein Steuergerät mit Druckweiterleitung benötige? Schade, die sind schon nicht mehr ganz so billig...


//edit2:

ok, hab noch etwas recherchiert: angeblich nicht empfehlenswert, aber geht auch ohne Druckweiterleitung, indem hierfür einfach der T-Anschluss genommen wird. Was wäre daran denn so schlecht?
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Beitragvon 2810 » Mo Nov 17, 2008 20:33

ober_lenker hat geschrieben:
ok, hab noch etwas recherchiert: angeblich nicht empfehlenswert, aber geht auch ohne Druckweiterleitung, indem hierfür einfach der T-Anschluss genommen wird. Was wäre daran denn so schlecht?


Du bekommst unter Umständen unkalkulierte Verknüpfungen zwischen vorgeschalteter und vorhandener Hydraulik .

Ausserdem könnte es sein , dass die Leckölrate zunimmt , falls der T-anschluss mit 180 bar beaufschlagt wird (dafür ist er normal nicht vorgesehen)
Was willst denn betreiben mit dem vorgeschalteten Block ?
Es ist doch an Deinem 5206 schon eine Flanschfläche vorhanden .
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Beitragvon ober_lenker » Mo Nov 17, 2008 20:45

2810 hat geschrieben:Du bekommst unter Umständen unkalkulierte Verknüpfungen zwischen vorgeschalteter und vorhandener Hydraulik .

Ausserdem könnte es sein , dass die Leckölrate zunimmt , falls der T-anschluss mit 180 bar beaufschlagt wird (dafür ist er normal nicht vorgesehen)


gut, dann werd ich's wohl doch lieber "richtig" machen mit der Druckweiterleitung.

2810 hat geschrieben:Was willst denn betreiben mit dem vorgeschalteten Block ?

Ich wollte da 2x DW (als Monoblock) nachrüsten um eine Rückezange und evtl. noch einen hydr. Oberlenker ansteuern zu können (mal sehen was die Zukunft bringt ;-)).

2810 hat geschrieben:Es ist doch an Deinem 5206 schon eine Flanschfläche vorhanden.

Das ist richtig, hätte sogar noch Platz für 2 weitere Steuergeräte. Allerdings werden dafür ja Unsummen verlangt. Mit meiner Lösung komme ich da um einiges günstiger weg.

Nochmals Danke für deine Hilfe!

Gruß,
o_l
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