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Weidemann Hoflader elektrisch- eine Option?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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16 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Weidemann Hoflader elektrisch- eine Option?

Beitragvon Daniel Setz » So Nov 16, 2025 22:07

Hallo liebe Landtechnik- Freunde!

Ich war am Freitag in Hannover auf der Messe und habe auch den Weidemann- Stand besucht.

Dort wurde mit 40% Zuschuss für elektrische Hoflader geworben, was mich erst mal hat aufhorchen lassen :D

Aktuell hab ich einen Weidemann 1506 mit ca. 6000 Stunden. Die Maschine ist in Ordnung, wird gepflegt und täglich für die Arbeit bei meinen 20 Mutterkühen gebraucht.

Die Größe passt, und ich fahre das Maschinchen gerne.

Dennoch ist es ja manchmal keine schlechte Idee, rechtzeitig eine Ersatz- Investition zu machen und sich was Neues auf den Hof zu holen- gerade wenn Förderungen winken :D

Das ist meine Maschine:

Weidemann 1506.JPG
Weidemann 1506.JPG (87.8 KiB) 2198-mal betrachtet


Das Pendant (was Hubkraft und Gewicht betrifft) wäre der Weidemann 1290e.

Was meint ihr zu dem Thema- ist es interessant, die Förderung mitzunehmen und was Neues zu haben, oder lieber Finger weg?

Ich bin kein Öko- Freak und mich hat der Dieselmotor nie gestört- ich bin aber gegenüber "Elektro" auch aufgeschlossen, wenn es seine Arbeit macht und kostenmäßig interessant ist.
Resi, i hol' di mit meim Traktor ab!
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Re: Weidemann Hoflader elektrisch- eine Option?

Beitragvon Marian » Mo Nov 17, 2025 18:44

Wenn dich nur das hören vom Wort Förderung zum Kauf animiert, unbedingt machen.
Eine Maschine die täglich gebraucht wird kann man selbstverständlich zwecks Einsatzsicherheit vorm versterben der selbigen wandeln. Ob eine Neumaschine lohnt musst du dir selbst ausrechnen.
Ich würde mir E und Diesel anbieten lassen und schauen was ich bei beiden Varianten jeweils wenn die Förderung abgezogen ist, raus legen muss.
Was läuft der denn so ab Std im Jahr wenn man fragen darf?
Mein 2034 ist jetzt 9 Jahre und hat fast 4000bh
Über 20 Jahre beim Landtreff :prost:
Marian
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Re: Weidemann Hoflader elektrisch- eine Option?

Beitragvon allgaier81 » Mo Nov 17, 2025 20:18

Moin, hast du denn auch eine PV-Anlage bei der Eigenverbrauch attraktiv ist?
Gruß, allgaier
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Re: Weidemann Hoflader elektrisch- eine Option?

Beitragvon agrarflächendesigner » Mo Nov 17, 2025 21:16

Ich schau mit einem Auge aktuell auch nach einem Lader um meinen Weidemann 1015 zu tauschen.
Ich möchte aber eher etwas größeres, so Richtung 5-6t Klasse.
Hab bei Liebherr angefragt, ein 507e kostet soviel wie zwei normale, und die ganzen anderen sind nicht viel billiger.
Selbst mit 40% Förderung sind die meiner Meinung nach zu teuer.
Eine Daseinsberechtigung haben die höchstens da, wo man E sinnvoll nutzen kann (z.b. Eigenverbrauch PV) oder wenn man viel in geschlossenen Räumen unterwegs ist.
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Re: Weidemann Hoflader elektrisch- eine Option?

Beitragvon wastl90 » Di Nov 18, 2025 8:53

Solch ein E-Hoflader rechnet sich sicherlich nur bei wirklich hohem Überschuss an PV Strom. Dann ist das sicherlich super. Vermutlich ist der auch super bei ständigen Kaltstarts, das mögen die neuen Diesel überhaupt nicht. Am Ende muss man sich das einfach ein wenig durchrechnen.
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Re: Weidemann Hoflader elektrisch- eine Option?

Beitragvon T4512 » Di Nov 18, 2025 9:11

Für 20 Mutterkühe wäre ein T4512 mt 25Ps ohne Partikelfilter sinnvoll. Am besten den als Bauvariante also in gelb so einen mit 2-3tsd. Stunden.
Damit du eine Chance hast den zu bezahlen bei 20 Mutterkühen. Ohne Förderungen von e-Maschinen wären die gleich günstiger.
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Re: Weidemann Hoflader elektrisch- eine Option?

Beitragvon 038Magnum » Di Nov 18, 2025 9:47

Daniel Setz hat geschrieben:...
Dort wurde mit 40% Zuschuss für elektrische Hoflader geworben, was mich erst mal hat aufhorchen lassen .. was Neues auf den Hof zu holen- gerade wenn Förderungen winken ..ist es interessant, die Förderung mitzunehmen


Ich find's immer witzig, wie die Kauflaune steigt, sobald das Wort Förderung im Raum steht.
Da Händler und Hersteller von den Förderungen deutlich früher Bescheid wissen, werden die Preise der entsprechenden Maschinen vorher "angepasst".
Das sieht in etwa so aus: 15% greift der Hersteller ab, 15% der Händler und wenn beide gnädig sind, hast du als Kunde 10%.

Würde mich persönlich in keinster Weise locken.

Besten Gruß
"Die Gedenktafel für die Zweiten hängt unten in der Damentoilette."
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Re: Weidemann Hoflader elektrisch- eine Option?

Beitragvon 304 » Di Nov 18, 2025 9:58

wastl90 hat geschrieben:Solch ein E-Hoflader rechnet sich sicherlich nur bei wirklich hohem Überschuss an PV Strom. Dann ist das sicherlich super. Vermutlich ist der auch super bei ständigen Kaltstarts, das mögen die neuen Diesel überhaupt nicht

Dafür dürfte die Kiste zu wenig laufen.

Akkus altern nicht nur zyklisch sondern auch kalendarisch. Und Ladung/Entladung bei Kälte mögen die auch nicht. Diesel dürfte (derzeit) bei normaler Auslastung sowohl in Anschaffung als auch im Betrieb günstiger sein. Die Kaltstartproblematik lässt sich mittels Motorvorwärmung relativ gut entschärfen, wobei die Hoflader idR doch eher warm stehen, relativ schnell warm sind und erst gar nicht so stark auskühlen weil die mehrfach täglich laufen.

Persönlich halte ich die Förderung für kontraproduktiv. Damit halten die Hersteller nur die Preise auf sehr hohem Niveau obwohl Elektromotoren und (mittlerweile) auch Lithium Akkus fast nichts kosten im Vergleich zu Dieselmotoren. Und ganz grundsätzlich würde ich den Hoflader in Frage stellen. Imho nur noch sinvoll wenn man die alten Wirtschaftsgebäude nicht mit normalen Radladern befahren kann, ansonsten gibts erheblich günstigere Alternativen.
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Re: Weidemann Hoflader elektrisch- eine Option?

Beitragvon Einhorn64 » Di Nov 18, 2025 11:41

Wer sagt denn das die Förderung für die Landwirte ist?
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Re: Weidemann Hoflader elektrisch- eine Option?

Beitragvon langer711 » Di Nov 18, 2025 13:48

Wenn so ein Lader immer wieder zwischendurch für Kleinigkeiten eingesetzt wird und nicht 8-12h ohne Pause, dann kann das elektrisch auch gut klappen.

Allerdings kostet sowas in der 5-6t Klasse auch ordentlich Geld.
In der Größe würde ich auch eher beim Baumaschinenhändler gucken als Radlader, nicht als Hoflader.

Radlader / Hoflader sind deutlich wendiger, als ein Schlepper mit Frontlader.
Wer einmal die Vorteile „erfahren“ hat, lässt den Schlepper stehen.
Mein kleines E-Spielzeug mit so 750kg Hubkraft macht jedenfalls mehr Stunden, als jeder Schlepper hier. Ist einfach ne schnelle, einfache Sache mit dem Ding.

Die 40% Beihilfe hilft vor allem dem Hersteller und dem Händler, völlig klar
Hier könnte Ihre Werbung stehen... 8)
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Re: Weidemann Hoflader elektrisch- eine Option?

Beitragvon matze2451988 » Di Nov 18, 2025 15:17

Ich bin auch grade drann, unseren Schäffer 222 zu ersetzen.
Der läuft maximal ne halbe stunde am Tag und halt immer nur 5 min ca.
Aber die Maschine brauche ich weil ich mit unserem Telelader nicht im Stall fahren kann.

Ich schau mir mal die Mona-Lader an.
Sind zwar in China gebaut, werden aber von der Fa. Neyer vertrieben in Bad Waldsee.
Preislich sind die noch halbwegs interessant und man hat trotzdem ne namhafte Firma im Hintergrund falls mal was ist.
Was namhafte Hersteller für ihre E-Modelle verlangen ist absolut utopisch...
Vor 5 Jahren mag das noch ok gewesen sein aber nicht mehr heute.
Mercedes BMW oder VW usw bieten mittlerweile E-Autos an, welche Austattungsbereinigt sogar günstiger sind als die Verbrenner Modelle.
Da müssen die Namhaften Lader-Hersteller auch hin!
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Re: Weidemann Hoflader elektrisch- eine Option?

Beitragvon 038Magnum » Di Nov 18, 2025 20:33

matze2451988 hat geschrieben:...bieten mittlerweile E-Autos an, welche Austattungsbereinigt sogar günstiger sind als die Verbrenner Modelle.


Das würde ich als "optische Täuschung" deklarieren. Die Verbrenner haben preislich krass angezogen, die E-Modelle sind hingegen nicht günstiger geworden.

Die Regierung hatte ja den Wunsch, dass E-Autos günstiger als Verbrenner werden. Darauf hat die Industrie mit massivem Preisanstieg der Verbrenner reagiert. Einerseits clever, andererseits schaufelt sich diese Sparte ihr eigenes Grab.

Besten Gruß
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Re: Weidemann Hoflader elektrisch- eine Option?

Beitragvon Daniel Setz » Di Nov 18, 2025 23:45

Hallo,

erst mal vielen Dank für eure interessanten Antworten :-)

Ich möchte noch ein paar Eckdaten nachreichen:

Der Weidemann 1506 läuft bei mir fast 300 Stunden im Jahr (vor 8 Jahren gekauft, 2200 Stunden drauf gefahren).

Meist sind es kurze Einsätze (einen neuen Rundballen in die Raufe fahren, den Mist aus dem Laufgang täglich raus bringen, Stroh verteilen auf der Liegefläche).

Längere Einsätze sind das Ausmisten der Strohfläche, was über den Winter 3x passiert, und Ballen fahren und laden in der Ernte.

Wie schon gesagt, bin ich "ideologisch" weder für noch gegen den E- Antrieb.

Wenn das durch die Förderung günstiger sein sollte als ein Diesel- Weidemann, ist es für mich interessant, aber wenn der preisliche Anreiz fehlt, sehe ich darin auch keinen großen Vorteil.

Der tägliche Hoflader- Einsatz funktioniert bei uns seit über 40 Jahren mit Diesel (mit der mittlerweile dritten Maschine), und Abgas- Ausstoß im Gebäude etc. stören mich nicht weiter.

Ich denke ich frage mal an, was das E- Modell (für meine Zwecke der 1290e) effektiv kostet- dann weiß man mehr :D

Ein großer Radlader aus dem Bausektor kommt leider nicht in Frage durch die beengten Platzverhältnisse im Altgebäude.
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Re: Weidemann Hoflader elektrisch- eine Option?

Beitragvon Einhorn64 » Mi Nov 19, 2025 8:22

Auch im Bausektor finden sich schon länger "Radlader" die mit einem Hoflader fast identisch sind, die Entwicklung kam etwas später als bei den Minibaggern, aber gab und gibt sie.
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Re: Weidemann Hoflader elektrisch- eine Option?

Beitragvon 304 » Mi Nov 19, 2025 10:30

Daniel Setz hat geschrieben:Ein großer Radlader aus dem Bausektor kommt leider nicht in Frage durch die beengten Platzverhältnisse im Altgebäude.

Wenn mich das Bild nicht täuscht, dann hat der Lader Euroaufnahme, ist selbst sogar breiter als die Euroaufnahme und zudem sind die Spiegel noch nicht demontiert. Damit wird schon eine relativ breite Tür mit 1,4m zur Herausforderung. Für Durchfahrten <1,3m ist schon die Euroaufnahme zu breit.

Dementsprechend scheinst du mehr als genügend Platz zu haben. Unter den Bedingungen hätte ich mir keinen Hoflader, sondern einen Teleskopradlader gekauft um den Frontlader quasi komplett ersetzen zu können. Schau dir die kleinen Radlader auf den Baustellen an, die haben genau die passenden Abmessungen und immer öfter einen Teleskoparm um auch von LKW´s be- und entladen zu können (teils auch als Teleskop Schwenklader).
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