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Weitere Maßnahmen des Protestes

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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34 Beiträge • Seite 3 von 3 • 1, 2, 3
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Re: Weitere Maßnahmen des Protestes

Beitragvon Fassi » So Jan 26, 2020 14:53

Und wie funktioniert dein System, wenn im 10km Umkreis 12 weitere Gemüsebauern sind, davon 10 Biozertifiziert sowie 3 Solawis mit Gemüse sowie 3 Lieferdienste mit frischen Biogemüse. Wäre so in etwa die Situation bei mir im Umkreis (nicht mal Landkreis).

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Weitere Maßnahmen des Protestes

Beitragvon Südheidjer » So Jan 26, 2020 16:02

In Gebieten mit wenigen landwirtschaftlichen Betrieben und vielen Einwohner im direkten Umfeld kann eine Direktvermarktung sinnvoll sein. Das sind z.B. die Speckgürtel der einwohnerstarken Städte. In der ländlichen Pampa gibt es einen Markt für ein paar wenige Hofläden und wenn die Schiene besetzt ist, dann war es das.

Ein Kumpel von mir hofft z.B. daß er seinen Honig bei sich vor der Haustür absetzen könnte.
Da wir aber in einer ehemaligen Imkerhochburg leben, ist das zum Scheitern verurteilt. Viel zu viel Konkurrenz durch ein paar Berufsimker (die eigentlich sehr selten sind) und dann noch die Rentner, die nebenbei als Hobby Honig produzieren. Alle Edekas haben Honig regionaler Imker bereits im Sortiment, die auch gekauft werden.
Mein Rat war, zukünftig den Honig z.B. in Hamburg abzusetzen, da er eh dort zukünftig arbeiten wird.

Für die Betriebe, für die eine Direktvermarktung z.B. aufgrund der Lage nicht in Frage kommt, könnte es vielleicht sinnvoll sein, über Kooperationen eine Marke aufzubauen und unter dieser Marke dann die Produkte in den nächsten Metropolen zu vertreiben. Dem Kunden muß ein Mehrwert deutlich gemacht werden, warum genau dieses Produkt es ist, was er kaufen soll. Im Handel wird das Geld verdient.

Ich denke, daß der Landwirt zukünftig eher zum Dienstleister werden wird. Er produziert als Fachmann das, was der Kunde haben will und das dann auch zu den Bedingungen, die der Kunde erwartet. Und das muß nicht unbedingt Bio sein. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß man dem Bürger Pflanzenschutzmaßnahmen etc. auch erklären kann. Aber wie kommt man an die Bürger ran? Die Medien mit ihrer teilweisen Hetze sind da wenig sinnvoll. Eine meiner Cousinen arbeitet im Umfeld der Sendung "Quarks". Die hatten vor ein paar Jahren mal eine sehr einseitige Sendung zum Thema Landwirtschaft. Ich habe daraufhin meiner Cousine eine email geschrieben, daß das so nicht korrekt ist und sie sich bitte schön daran erinnern solle, daß unsere Großeltern noch alle aktive und gute Landwirte waren. Die würden sich bei solchen Beiträgen im Grabe umdrehen!
Einige Monate später gab es eine weitere Sendung zum Thema Landwirtschaft, in der dann auch die Probleme der Landwirte thematisiert wurden. Es hatten wohl noch viele andere Leute die einseitige Berichterstattung kritisiert.
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Re: Weitere Maßnahmen des Protestes

Beitragvon T5060 » So Jan 26, 2020 16:13

Schön Südheidjer, es muss nur wer bezahlen und da scheiden sich die Geister. Wie immer.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Weitere Maßnahmen des Protestes

Beitragvon Grimli » So Jan 26, 2020 19:16

elchtestversagt hat geschrieben:Zu den Messergebnissen: Das Landvolk aus CLP ist damit angefangen, einen Gutachter zu holen, der sich das ganze ansieht. Andere Kreisverbände sind nun auf diesen Zug aufgesprungen und finanzieren das ganze mit ( also quasi alle Mitglieder). Ein Zwischenfazit wird schon in ein paar Wochen erwartet, das Endfazit mitte des Jahres. Wenn es sich lohnt, dann wird geklagt ( darüber wurde abgestimmt ).

Zu dem was wir "ändern" müssen:
Es gibt nur einen Punkt, und der muss sitzen:
Änderung der Gesetzeslage, das das Ackerland denselben Status bekommt wie Naturschutzflächen, Wald, Grünland.
Sprich es wird ein Stichtag festgesetzt, und ab dem Zeitpunkt darf sich die Ackerfläche Deutschlands nicht mehr verändern.
Wenn Ackerland für Massnahmen in Anspruch genommen werden muss, muss die gleiche Grösse wieder anders zu Ackerland gemacht werden, der Stichtagsbestand in ha darf nicht unterschritten werden. Wir können das sogar "modern" untermauern, das Ackerland eine Klimaschutzfunktion hat ( Ernährungssicherung interessiert eh keine Sau..).
Dann, und auch erst dann kommt die Wachstumsgesellschaft arg ins schleudern...
Alles andere ist nonsens.


Es kann nichts besseres passieren als das die Roten Gebiete Flächendeckend zurückgenommen werden müssen. Dadurch würde die gesamte Düngeverordnung zur Farce und die notwendigkeit eines Repräsentativen Messtellennetzes deutlich. Da gehören dann ins Sauerland/Eifel usw... genauso dicht Messstellen wie in die Veredlungsregionen und die Ballungszentren der Gesellschaft.
Wenn Gesamt Deutschland ein gutes Ergebnis erreichen würde was dann ??? Die Gesamten Verordnungen beruhen nur auf den bisherigen Messwerten nicht auf tatsächlich notwendigem Umweltschutz.
Das einzige was meiner Meinung nach von der Düngeverordnung bleiben darf (wenn auch nicht mehr in Form einer Verordnung) sind N und P Höchstwerte die mit der guten Landwirtschaftlichen Praxis vereinbar sind aber auch auf Basis anderer LUFA P Höchstgrenzen bei den Versorgungsstufen basieren.
Grimli
 
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