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Weizen säen bei Trockenheit

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Weizen säen bei Trockenheit

Beitragvon fendterer » So Okt 04, 2009 16:17

Hallo zusammen, bei uns im Süden hat es seit mind. 2 Monaten nicht nennenswert geregnet. Solch einen trockenen Herbst hatten wir nicht mal 2003! Jetzt steht die Weizen bzw. TT saat an. Nach Kartoffel kommt nur Grubber oder Scheibenegge (Kartoffeldurchwuchs) zum Einsatz. Wie verhält sich das Saatkorn im staubigen Boden wenn es später regnet oder warten. Kann es dann Auflaufprobleme geben, wie bei Gerste öfters beobachtet. In nächster Zeit wird wohl weiter trocken bleiben. Vielen Dank
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Re: Weizen säen bei Trockenheit

Beitragvon schakschirak » So Okt 04, 2009 19:13

Hab die letzten 5 Tage incl. heute durchgehend Getreide gedrillt. Der Boden ist sehr trocken. Dennoch keimt die Gerste welche vor 4 und 5 Tagen gedrillt wurde bereits. Die Triticale ( vor 3 Tage ) beginnt heute ebenfalls zu keimen. Beim Weizen ( gestern, heute und morgen ) ist der Boden eher etwas feuchter, dürfte auch umgehend keimen. Alle Flächen wurden umgehend nach der Saat gewalzt. Getreide mind. 3-4 cm eingebaut. Saatstärke wurde aufgrund der Trockenheit etwas erhöht.


Würde das Saatkorn mind. 3 cm, eher 4 cm einbauen, dann keimt es i.d.R. auch. Nach der Bodenbearbeitung sofort drillen. Beim Wintergetreide ( auch Weizen ) würde ich mit der Saat nicht länger warten, da jetzt jeder Tag Mindererträge bringt.
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Re: Weizen säen bei Trockenheit

Beitragvon hans g » So Okt 04, 2009 19:36

schakschirak hat geschrieben:Beim Wintergetreide ( auch Weizen ) würde ich mit der Saat nicht länger warten, da jetzt jeder Tag Mindererträge bringt.

bei uns hier kann man bis ende oktober ohne probleme weizen säen---die z-rüben kommen wohl dieses jahr erst im november raus,mal sehen,wies dann mit weizen ist.
die sorte WINNETOU war dieses jahr hier ertraglich bescheiden---möglicherweise mag der die FRÜHE saat nicht.
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Re: Weizen säen bei Trockenheit

Beitragvon schakschirak » So Okt 04, 2009 20:42

hans g hat geschrieben:bei uns hier kann man bis ende oktober ohne probleme weizen säen---die z-rüben kommen wohl dieses jahr erst im november raus,mal sehen,wies dann mit weizen ist.
die sorte WINNETOU war dieses jahr hier ertraglich bescheiden---möglicherweise mag der die FRÜHE saat nicht.

Bei uns drillen auch manche noch im November WW, allerdings hat die November Saat gegenüber der Anfang Oktober Saat bei uns im Schnitt 1- 1,5 t/ha Mindererträge zur Folge.
Winnetou hat erhebliche Probleme mit der Winterhärte und Ährenfusarien. Scheiden die beiden Komponenten aus, gehört er zu den ertragreichsten überhaupt und wie richtig erkannt mag der eher Spätsaat als Frühsaat ( keine zu üppige Herbstentwicklung ). Ansonsten schnitten noch Paroli, Inspiration,Julius und evtl. noch Biscay in Spätsaatversuchen gut ab und können somit zumindest einiges an Ertrag kompensieren.
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Re: Weizen säen bei Trockenheit

Beitragvon forenkobold » So Okt 04, 2009 21:24

Alsich den Beitrag von schakschirak gelesen hab, hab ich erst gedacht: Da schreibt ein Norddeutscher.
Also bei mir in Baden-Württemberg sind die Novemberweizen meist die besseren. Anfang Oktober drill ich meistens nur dem Wetter zuliebe oder aus Langeweile...
Weizen, die vor dem Winter überwachsen und im März aussehen wie eine Wiese kannst gleich zum Start nen Fungizidhammer geben.
Dezemberweizen ist auch kein Problem.. gab auch schon Spitzenerträge.
Ohne Gewähr auf Richtigkeit.. MEINE langjährige Erfahrung.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Weizen säen bei Trockenheit

Beitragvon schakschirak » So Okt 04, 2009 21:55

forenkobold hat geschrieben:Alsich den Beitrag von schakschirak gelesen hab, hab ich erst gedacht: Da schreibt ein Norddeutscher.
Also bei mir in Baden-Württemberg sind die Novemberweizen meist die besseren. Anfang Oktober drill ich meistens nur dem Wetter zuliebe oder aus Langeweile...
Weizen, die vor dem Winter überwachsen und im März aussehen wie eine Wiese kannst gleich zum Start nen Fungizidhammer geben.
Dezemberweizen ist auch kein Problem.. gab auch schon Spitzenerträge.
Ohne Gewähr auf Richtigkeit.. MEINE langjährige Erfahrung.


In Teilen Nord.- oder Ostdeutschland wird nach der Rapsernte ab ende August bereits WW gedrillt ( was imho zu früh ist ) und somit noch vor der WG-Saat. In Mitteldeutschl. und teilen BW und Bayern wird mittlerweile WW auch schon ab mitte September gedrillt, z.T. auch schon Anfang Sept.

Anfangs Oktober ist keinesfalls zu früh. Hätte ihn bereits ende September gedrillt, aber da stand noch Mais drauf. Bisher habe ich WG, WT, WH und WW fast zeitgleich und lückenlos meist ab der letzten Septemberwoche gedrillt ( davor drille ich bisher kein Wintergetreide ). Überlege aber schon länger ob ich den WW zukünftig als erste Winterfrucht vor der Gerste bestelle, aufgrund zahlreicher Saatzeit-Versuche wäre das sinnvoll.
Die altbewährte AFL Empfehlung, die WW-Saat erst nach der 1 Oktoberdekade als optimalen Saattermin zu tätigen, ist längst nicht mehr aktuell.
Ausnahme Mulchsaat bei zusätzl. Getreidevorfrucht ( Krankheitsdruck ).
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Re: Weizen säen bei Trockenheit

Beitragvon fendterer » Mo Okt 05, 2009 10:29

Soll in den nächsten 'Tagen unbeständiger werden, darum hab ich heute bereits mit TT begonnen. Mach jetzt halt langsam weiter. WW im November ist hier auch kein Problem. Aber wie hier schon gesagt ist die Zeit einfach da. Walzen werd ich auch mal wieder probieren. Obwohl vor ein paar Jahren nach gewittrigen Schauern auf gewalzten Teilflächen das Wasser stehen blieb. vg
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Re: Weizen säen bei Trockenheit

Beitragvon juergen515 » Mo Okt 05, 2009 16:12

an weizen denken wir eigentlich erst ab mitte oktober...

werden wohl demnächst schon säen, nicht dass der große regen kommt und man gar nicht mehr rein kann...

momentan regnets leicht, gerade noch rechtzeitig für die gerste...
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Re: Weizen säen bei Trockenheit

Beitragvon hans g » Mi Okt 14, 2009 16:53

SO EIN MIST
da will man nun an einem schönen tag weizen drillen---hat alles fertig gegrubbert,baut die drillkombination an---und dann DAS---ein schlauchventil vom schlepperhinterrad hat wohl einen mit gekriegt und langsam zischt die luft weg.
und nach 17.00 ist auch keiner mehr zu erreichen,der einem helfen könnte---nen neuen schlauch muss der reifenfritze morgen auch erst besorgen---so ist das leben.
hans g
 
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Re: Weizen säen bei Trockenheit

Beitragvon fendterer » Mi Okt 14, 2009 17:13

Bei uns ist mittlerweile so naß und schmierig, kann mich nur wundern was ich da eigentlich gefragt habe. Hätte ich nur mehr Gas gegeben, dann wär noch mehr mit Grubber gegangen. :oops:
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Re: Weizen säen bei Trockenheit

Beitragvon automatix » Mi Okt 14, 2009 19:29

fendterer hat geschrieben:Bei uns ist mittlerweile so naß und schmierig, kann mich nur wundern was ich da eigentlich gefragt habe. Hätte ich nur mehr Gas gegeben, dann wär noch mehr mit Grubber gegangen. :oops:


manchen kann mans wirklich nicht recht machen....
Badaboom
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Re: Weizen säen bei Trockenheit

Beitragvon Heinrich » Mi Okt 14, 2009 20:45

automatix hat geschrieben:
fendterer hat geschrieben:Bei uns ist mittlerweile so naß und schmierig, kann mich nur wundern was ich da eigentlich gefragt habe. Hätte ich nur mehr Gas gegeben, dann wär noch mehr mit Grubber gegangen. :oops:


manchen kann mans wirklich nicht recht machen....



Fendt Fahrer sind Gut Wetter Fahrer. Wenn das Wetter nicht stimmt gehts eben nicht.
(war jetzt ein Scherz)

Aber mal im Ernst.
Hier kann es wohl niemand irgendjemanden Recht machen.
Hier hat es seit letzten Mittwoch mehr Regen gegeben als den ganzen Sommer.
Und es ist cool.
Sicher Regen wird man eher leid als Sonne.
Aber was soll die Panik.
Morgen ist erst Mitte Oktober.
Bis Weihnachten soll es wohl nochmal gehen.
Heinrich
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Re: Weizen säen bei Trockenheit

Beitragvon maexchen » Mi Okt 14, 2009 22:23

hans g hat geschrieben:SO EIN MIST
da will man nun an einem schönen tag weizen drillen---hat alles fertig gegrubbert,baut die drillkombination an---und dann DAS---ein schlauchventil vom schlepperhinterrad hat wohl einen mit gekriegt und langsam zischt die luft weg.
und nach 17.00 ist auch keiner mehr zu erreichen,der einem helfen könnte---nen neuen schlauch muss der reifenfritze morgen auch erst besorgen---so ist das leben.

Ich sags ja immer, sowas könnte ja auch im Winter passieren, wenns nicht gebraucht wird. Dann hätte man genug Zeit zum reparieren. :)
Aber nein, immer dann, wenns niiiiiemand gebrauchen kann. :(

@ Heinrich, Recht haste. Ich denke manchmal, da gibts einige, die wollen schon im September in den Winterschlaf gehen. :twisted:
maexchen
 
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Re: Weizen säen bei Trockenheit

Beitragvon schakschirak » Do Okt 15, 2009 8:16

Hatte die komplette Wintersaat noch vor dem ersten Regen draussen. Auf den Pflugscharen hätte man Spiegeleier braten können und mussten zwischendrinn mal ausgetauscht werden.
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Re: Weizen säen bei Trockenheit

Beitragvon hans g » Do Okt 15, 2009 9:38

maexchen hat geschrieben:Ich sags ja immer, sowas könnte ja auch im Winter passieren, wenns nicht gebraucht wird. Dann hätte man genug Zeit zum reparieren. :)
Aber nein, immer dann, wenns niiiiiemand gebrauchen kann. :(

KOMMT NOCH BESSER:
beim reifenfritzen wollen HEUTE ALLE winterreifen aufziehen,weil ja morgen 3m SCHNEE fallen---und ich muss erst mal warten :roll:
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