Auch auf unseren 10 to-Böden sind mttlerweile Trockenschäden zu sehen und kein Regen in Aussicht! Wie sieht es denn bei Euch aus und wie geht Ihr damit um (GPS für die Biogasanlage....???).
also bei mir in Masuren hat es den ganzen Juni über geregnet. Nur wenn ich zum Spritzen da war, gabs ein paar heitere Tage (verdammt viel Schwein gehabt...).
Meine Böden sind diluviale lehmige Sande (Sl3...Sl4, um 40, 120mm nFK) mit Lehmkuppen (Sl4...Ls4, um 50, 150mm nFK) und mächtigen Kolluvisolen (Sl2...Sl3, um 35, 120mm nFK [da tief durchwurzelbar]).
Da es das ganze Frühjahr feucht war, wird der Wurzeltiefgang nicht so sonderlich sein. Damit bleiben in der Krume 60mm und in den ersten 30cm Unterboden vielleicht noch 45mm. Bei 5mm täglicher Verdunstung reicht das dann für 21 Tage "Sommerwetter".
Ich hoffe damit komme ich bei meinem Weizen bis zur Reife hin. Im Moment deutet nämlich alles darauf hin, dass es im Juli eher wenig Regen geben wird...
Der Raps ist auf jeden Fall durch, dem ist dass jetzt alles egal. Aber mein schöner Weizen...
wir haben gestern von den erhofften Gewittern nur noch die Ausläufer mitbekommen also knapp 2 Stunden ganz leichter Regen - nicht gerade das was wir uns wünschten aber besser als gar nichts
In Franken wird die Wintergerste in der nächsten Woche gedroschen. Der Weizen zeigt vielerorts bereits Trockenschäden und wird weiß. Wenn es noch ein paar Tage trocken und heiß bleibt, ist auch der Raps am Ende.
Auch auf meinen "10 Tonnen Böden" ist jetzt deutlich der Wassermangel sichtbar. Hier hat es allerdings auch seit 6 Wochen nicht mehr geregnet. Auffallend ist, dass besonders "Manager" und "Scater" leiden. Die begrannten "Nirvana" und "Premio" hingehen sehen noch absolut "fit" aus. Mal abwarten, was es so gibt...
Daß Manager leidet ist kein Wunder bei den Massen an Schilf. Seltsamerweise sieht gerade mein Manager im Moment noch sehr gut aus. Ziemlich spät gedrillt, so um den 25. Oktober herum, eher suboptimal in die Erde gedrückt, Standort ist eher 7 to als 10 to (Sand). Der Dekan und der Brilliant auf dem 10 to-Standort sieht nicht so gut aus obwohl er besser bestellt wurde und auch dünner steht, also mit der Trockenheit besser klarkommen müßte. Ich habe keine Erklärung...
2008 war der April naß, der Mai dagegen sehr trocken und der Juni normal. Der Regen im Juli war viel, aber zu spät. Wir hatten erstaunlicherweise eine Rekordernte, trotz des trockenen Mai, der somit sicher nicht dafür zuständig war, die Scheune zu füllen. Dieses Jahr war der April furztrocken, der Mai überdurchschnittlich naß (und kühl) und der Juni unterdurchschnittlich. Lassen wir uns mal überraschen. Landwirtschaft ist jedes Jahr anders.
Die Erinnerung ist das einzige Gefängnis, aus welchem wir nicht fliehen können.