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Welche Ackerwalze

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Welche Ackerwalze

Beitragvon GeDe » Do Apr 04, 2019 12:27

Ist im Feldaufgang tatsächlich ein Unterschied zwischen einer Cambridgewalze und einer Prismenwalze feststellbar?
Lohnt sich der höhere Preis für die Prismenwalze des Erfinders?Ich habe vor Jahren mal mit dem jetzigen Firmeninhaber geredet: Der Mann hat Ahnung und weiß was er sagt,das hat schon Hand und Fuß.
Bitte keine Diskusion über die Höhe des Kaufpreises.Mir geht es nur um den sichtbaren unterschied beider Systeme.
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Re: Welche Ackerwalze

Beitragvon Christian » Do Apr 04, 2019 12:42

Soweit ich weiß ist der Patentschutz abgelaufen und es gibt die Prismenwalze nun auch anderswo. Zumindest ein blauer Hersteller ist mir bekannt.

Ansonsten kommt es auch drauf an was du damit vorhast, soll auch Grünland gewalzt werden, würde ich eher die Cambridgewalze vorziehen. Auf dem Acker hat die Prismenwalze den Vorteil daß die Oberfläche etwas gröber bleibt und dadurch nicht so leicht verschlämmt, gleichzeitig wird Niederschlag besser aufgenommen.
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Re: Welche Ackerwalze

Beitragvon Sönke Carstens » Do Apr 04, 2019 12:53

Ich habe die Erfahrung gemacht das Prismenwalzen extrem schnell anfangen zu kleben.
Daher verwende ich eine einfach 6m breite Cambridge-Walze, vielleicht wird diese in Zukunft gegen ein 8 oder 9m breites Modell mit Crossboard getauscht.

Ich würde nichts vom Erfinder der Prismenwalze kaufen, viel zu teuer für die abgelieferte Qualität.
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Re: Welche Ackerwalze

Beitragvon GeDe » Mo Apr 08, 2019 19:08

Christian hat geschrieben: Patentschutz abgelaufen und es gibt die Prismenwalze nun auch anderswo

Stimmt,und es gibt die Prismenwalze bei jedem Hersteller.
Christian hat geschrieben: soll auch Grünland gewalzt werden, würde ich eher die Cambridgewalze vorziehen

Warum? Ich dachte gerade da wäre eine Prismenwalze besser?Meine jetzige (Dreipunkt-)Cambridgewalze macht eigentlich nur leichte Rillen ins Gras.Darum war ich der Meinung es dürfte etwas aggresiver sein -auch beim Weizen walzen.
Christian hat geschrieben: Auf dem Acker hat die Prismenwalze den Vorteil daß die Oberfläche etwas gröber bleibt und dadurch nicht so leicht verschlämmt

Das ist mit einer der Gründe warum ich danach frage.Eigentlich walze ich gerne.Im Herbst fast immer.Nur wenn es wie letzten Herbst so trocken ist,daß es nur "Staub" gibt,dann ist mir mit der Cambridgewalze nicht so wohl vor dem nächsten Regen...
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Re: Welche Ackerwalze

Beitragvon countryman » Mo Apr 08, 2019 20:38

Es gibt auch noch Crosskillwalzen... gute Ausführungen verkleben durch die losen Zwischenringe nicht leicht und machen auch nicht so platt wie Cambridgeringe.
The times they are a-changin'.
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Re: Welche Ackerwalze

Beitragvon Cowrider » Di Apr 09, 2019 6:47

Hallo, wir haben die Major mit 6,20m (das Orginal) jetzt seid so 6 Jahren. Kann da nix schlechtes drüber sagen. In der Wiese gut aufm Acker auch. Kleben macht die eigentlich nur wenn’s zu feucht ist aber da wälzt man auch nicht. Top an der Walze ist das die Segmente in einer Flucht liegen und nicht wie bei den Mitwettbewerbern meist versetzt (das mittlere Element ist meist entweder vor oder nach den Seitenteilen) deswegen radiert sie auch nicht weder auf der Wiese noch aufm Acker man kann praktisch auf der Stelle drehen.....
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Re: Welche Ackerwalze

Beitragvon Christian » Di Apr 09, 2019 11:19

GeDe hat geschrieben:
Christian hat geschrieben: Patentschutz abgelaufen und es gibt die Prismenwalze nun auch anderswo

Stimmt,und es gibt die Prismenwalze bei jedem Hersteller.
Christian hat geschrieben: soll auch Grünland gewalzt werden, würde ich eher die Cambridgewalze vorziehen

Warum? Ich dachte gerade da wäre eine Prismenwalze besser?Meine jetzige (Dreipunkt-)Cambridgewalze macht eigentlich nur leichte Rillen ins Gras.Darum war ich der Meinung es dürfte etwas aggresiver sein -auch beim Weizen walzen.
Christian hat geschrieben: Auf dem Acker hat die Prismenwalze den Vorteil daß die Oberfläche etwas gröber bleibt und dadurch nicht so leicht verschlämmt

Das ist mit einer der Gründe warum ich danach frage.Eigentlich walze ich gerne.Im Herbst fast immer.Nur wenn es wie letzten Herbst so trocken ist,daß es nur "Staub" gibt,dann ist mir mit der Cambridgewalze nicht so wohl vor dem nächsten Regen...


Wir haben hier so viele Steine, da kommen wir am walzen nicht vorbei. Wenn die Walze aufs Grünland soll, muss die ausreichend schwer sein, bei der Simplexwalze gibt das aber dann Narbenverletzungen, insbesondere wenn es noch etwas feucht ist.
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Re: Welche Ackerwalze

Beitragvon Bernhard B. » Mi Apr 10, 2019 11:52

Cowrider hat geschrieben:Hallo, wir haben die Major mit 6,20m (das Orginal) jetzt seid so 6 Jahren. Kann da nix schlechtes drüber sagen. In der Wiese gut aufm Acker auch. Kleben macht die eigentlich nur wenn’s zu feucht ist aber da wälzt man auch nicht. Top an der Walze ist das die Segmente in einer Flucht liegen und nicht wie bei den Mitwettbewerbern meist versetzt (das mittlere Element ist meist entweder vor oder nach den Seitenteilen) deswegen radiert sie auch nicht weder auf der Wiese noch aufm Acker man kann praktisch auf der Stelle drehen.....


Da kann ich mich nur anschliessen. Wir haben die Mayor 640 zu viert in der Gemeinschaft und sind top Zufrieden. Vorteil die "einachsige Walzenanordnung", dadurch kein radieren und die Unterlenkeranhängung. Die meisten Mitbewerber bieten nur Zugmalanhängung an.

Wenn die Walze das kleben anfängt, sollte man aufhören. :klug:

Neben der Mayor habe ich auch noch die Duplex als Frontwalze im Einsatz.
Für jedes Problem gibt´s auch die passende Lösung - man muß sie nur finden!
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Re: Welche Ackerwalze

Beitragvon agrarflächendesigner » Mo Sep 02, 2019 19:57

Hallo,
ich hol das Thema mal aus der Versenkung.
Welche Walzendurchmesser (=Gewicht) habt Ihr im Einsatz?
Möchte auf teils lehmigen böden vor bzw. nach der Saat im Herbst/Frühjahr walten und den bodenschluss verbessern bzw. kluten kleinmachen. Bisher hab ich nur erfahrung mit 45cm Cambridge, die ist mir teilweise zu leicht.
Was empfehlt ihr? Cambridge oder Prismenwalze?
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Re: Welche Ackerwalze

Beitragvon Hopfabauer » So Feb 07, 2021 21:42

Hallo zusammen
hab im Forum gestöbert und den Beitrag nochmal hochgeholt.
Bin am überlegen mir eine Walze anzuschaffen.
Bis jetzt habe ich eine Fliegl Cambridge Walze 50 cm Ringe 3m Breit an der Fronthydraulik bei der Aussaat. Nimm diese später auch zum Walzen her, mich stören die vielen Schlepperspuren bei 3m Arbeitsbreite.
Ich habe mir jetzt eine Güttler Prismenwalze Major 7,70 m angeschaut und eine HE-VA Cambridge Walze mit ähnliche Breite.
Habe die Güttler noch nicht beim Anwalzen der Saaten gesehen. Habt Ihr vielleicht eine auf dem Betrieb und wie zufrieden seid Ihr damit. Würdert Ihr die Prismenwalze der Cambridgewalze vorziehen und welche Ringgröße verwendet Ihr. Bodenart gemischt von tonigem Lehm über lehmigen Sand und extrem steinreichen Jurakalkausläufern.
Danke für die Antworten.
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Re: Welche Ackerwalze

Beitragvon rolf8482 » So Feb 07, 2021 23:56

Also ich verwende zum Anwalzen nach der Saat eine 6m Cambridge Walze mit 60er Ringen auf sandig bis lehmigen Böden. Mit einer Prismenwalze würde ich das nicht machen da mir diese keine ausreichend glatte Oberfläche hinterlassen würde. Bei mir gehts aber letztendlich auch ums einsparen von Feuchtigkeit und eine optimale Bodenstruktur für den Herbizideinsatz im Herbst.
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Re: Welche Ackerwalze

Beitragvon Bernhard B. » Mo Feb 08, 2021 9:37

Das ist letztendlich eine Glaubensfrage. Ich persönlich halte nichts von Cambridgewalzen. Die drücken nur platt, hinterlassen ne relativ glatte Oberfläche, welche zum verschlämmen neigt.
Hab früher auch eine 3m Cambridge als Frontwalze gefahren, und diese als Heckwalze zum anwalzen genutzt. Jetzt nicht mehr. Setze seit fast 20 Jahren nun eine 3m Güttler Duplex als Frontwalze ein und zusätzlich eine 6,60m Mayor in einer Gemeinschaft. Seitdem wird die Cambridge (gehört der Jagdgenossenschaft) kaum mehr genutzt.
Für jedes Problem gibt´s auch die passende Lösung - man muß sie nur finden!
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