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Welche betonmischung für Heckgewicht

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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26 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2
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Beitragvon sKarle » Mo Mai 14, 2007 20:53

Sehe ich das falsch oder sind 2,3t/m³ etwa nicht die Dichte von Beton.
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Beitragvon RogerRabbit » Mo Mai 14, 2007 20:55

Mein lieber Herr Gesangverein :!:

Man kann sich das Leben aber auch wirklich schwer machen.
Wenn man ein Gewicht herstellen möchte mit einer Masse die nur so ungefähr bekann ist kann man die hier genannten Kenngrössen getrost ausser acht lassen.
Um genau zu sein ist weder das Mischungsverhaltnis von Zement und Kies noch das spezifische Gewicht ausschlaggebend für das letztendlich Gewicht des ganzen. Siehe Porenbeton (besser bekannt als Gasbeton).

Die entscheidende Kenngrösse ist die Verdichtung. Je schlechter die Verdichtung desto höher der Luftporenanteil und je höher der Luftporenanteil desto geringer das Gewicht.

Aber hier können nach meiner Einschätzung die meisten
betontechnologischen Kleinigkeiten vernachlässigt werden.

Ein Mischungsverhältnis (Zement : Kies) von 1 : 4 ist O.K.
Nur so viel Wasser zugeben wie unbedingt nötig ist um das ganze zu verarbeiten (in Wahrheit ist bei Beton die Festigkeit wichtiger als das Gewicht und die ist wiederum abhängig vom Verhaltnis Wasser : Zement -> da ist glaub ich 0,35 optimal)
Eisen muss nicht unbedingt rein - naja um so einen Klotz zu handeln sollte evtl. über das Eingiessen von der einen oder anderen Stahlschlaufe nachgedacht werden - igendwie muss das Teil ja auch am Fahrzeug befestigt werden.

Ich denke man kann bei einem so beschriebenen Beton kann von einem spezifischen Gewicht von 2,2 - 2,3 to/cbm ausgegangen werden.


Dirk
In Dir muss brennen, was Du in anderen entzünden willst.

Aurelius Augustinus
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Beitragvon lagavulin » Mo Mai 14, 2007 21:36

Wem es zu kompliziert ist, der kann sich ja für Geld eines kaufen, dann hat er das genaue Gewicht eingeprägt.

Kann den Vorrednerern nur Recht geben wer kompliziert denkt, bekommt komplizierte Antworten.
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Beitragvon Frankenbauer » Mo Mai 14, 2007 22:44

Im Marktplatz steht meine " Bauanleitung" unter " Suche Heckgewicht".
Bewehren solltest Du Deine Verankerung und zwar mit angebundenem 8er oder 10er Baustahl und dort richtig im restlichen Gewicht liegen nur ein paar Mattenfetzen, wenn Du ein Faß ausbetonierst brauchst Du keine zusätzliche Bewehrung, außer Deiner Anhängung.


Gruß Werner
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Beitragvon sj413 » Mo Mai 14, 2007 23:13

Îch komme gerade vom Heckgewicht giessen. :lol:

Mischungsverhältnis: 1 zu 4 (Zement zu Sand) während dem Ausgiessen immer wieder nachstochern und gut ist! Leider bin ich nicht fertiggeworden, da mir der Zement ausgegangen ist :oops:

Grösse: 1 m x 65 cm x 50 cm

Ich bin von einer Dichte des Betons von circa 2 ausgegangen - das ist für ein Heckgewicht genau genug! Meines wird so ca. zwischen 650 und 800 kg sein.

Liebe Grüsse

Andy
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Beitragvon Malte » Di Mai 15, 2007 7:46

Traditioneller Beton (Zement, Sand, Kies) hat fast immer eine Dichte von 2200-2400 kg/m³, egal welches Mischungsverhältnis. Die spezifischen Gewichte der Einzelkomponenten sind ähnlich. Zwischen 2000 und 2600 kg/m³ spricht man von Normalbeton.

Leichtbeton mit Zuschlägen aus z.B. Blähton reicht von 350-2000 kg/m³.

Nimmt man Hämatit als Zuschlag, kommt man je nach Zuschlagsmenge auf 2600-3500 kg/m³ und spricht von Schwerbeton.

Das "Mischungsverhältnis", d.h. die Korngrößenverteilung (Sieblinie) der Zuschlagstoffe, der daraus ermittelte Zementanteil und der Wassergehalt (W/Z-Wert) haben großen Einfluss auf die Festigkeit des Normalbetons, weniger auf die Dichte.
Wesentlichen Einfluss auf die Festigkeit hat auch der verbleibende Luftporenanteil beim Betonieren, auf die Dichte weniger. Aber wer hält schon einen Milchaufschäumer in den Frischbeton eines Heckgewichts?
Hier geht es ja nicht um überwachten Gütebeton nach DIN 1045.

Aber über die Mischungsverhältnisse wurde schon genug doziert, man muß für ein Heckgewicht keine Wissenschaft daraus machen.
Aber ich hoffe, die Eingangsfrage ist damit ausreichend präzise beantwortet.
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Beitragvon unimogthorsten » Di Mai 15, 2007 10:35

für jedes noch so einfache Problem findet sich nach längerer Suche ein komplizierte Lösung.
Wenn Dir der Eigenbau zu unsicher ist mußt Du eben ein, am besten geeichtes, Kranprüfgewicht kaufen. Das kostet dann seinen Preis, dafür weißt Du genau wie schwer es ist. Daß man so einen Aufwand wegen eines Heckgewichtes betreiben kann versteh wer will- ich nicht! Als ob es da auf 20kg ankäme......
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Beitragvon Malte » Di Mai 15, 2007 13:13

Bietet ein geprüftes Krangewicht denn die problemlose Aufnahmemöglichkeit in die Heckhydraulik? :shock:
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Beitragvon Carsten » Di Mai 15, 2007 13:34

Hallo,

der beste Zutat für ein Betongewicht sind alte Pflugschare. Die dürften doch zu massen bei jedem Daheim rumfliegen. Der Beton sollte wirklich nur das ganze in eine Form bringen. Ein Ballastgewicht aus reinem Beton ist doch viel zu groß.
Gruß
Carsten
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Beitragvon Malte » Di Mai 15, 2007 14:16

Finde ich nicht. Ich habe ein schönes schlankes 500 kg-Gewicht, in dem sind die Komponenten für die Dreipunktaufnahme und ein Zugmaul verschweisst.
Da kann man ruhigen Gewissens auch den Anhänger mit ziehen und den Frontlader voll einsetzen.
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Beitragvon H.B. » Di Mai 15, 2007 21:00

Malte hat geschrieben:Finde ich nicht. Ich habe ein schönes schlankes 500 kg-Gewicht, in dem sind die Komponenten für die Dreipunktaufnahme und ein Zugmaul verschweisst.
Da kann man ruhigen Gewissens auch den Anhänger mit ziehen und den Frontlader voll einsetzen.


So hab ichs auch gemacht, und das so stabil, daß es auch ohne Beton halten würde. Gewicht vorne: 3,1 Tonnen, hinten: 4,8 Tonnen. 2,5 Meter breit. Da kann der BigX beim maisen voll ausgelastet werden.
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