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Welche Pfähle? Sind die T-Pfosten gut?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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13 Beiträge • Seite 1 von 1
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Welche Pfähle? Sind die T-Pfosten gut?

Beitragvon sexzylinder » Di Mär 19, 2024 21:19

Wie gut sind die T Pfosten? Ich möchte einen Pfahl mit hoher Lebensdauer, der nicht leicht verbiegt und wo die Isolatoren gut halten.
Außerdem möchte ich die Pfähle leicht wieder herausziehen wenn der Zaun versetzt werden soll.
Ich habe schon einiges an Zäunen gebaut.
Habe alles mit Strom und glattem Stahldraht. Zusätzlich bei den Pferden zum Draht noch eine Litze/Band wegen der Sichtbarkeit.
Aludraht hatte ich ausprobiert, brennt an Verbindungen dauernd durch.
Pfähle aus Eiche, Plastik, Recycling, Winkelstahl, Federstahl, Baustahl...
Problem sind die Pferde, die machen immer mal wieder den Zaun kaputt. Winkelstahlpfähle und Baustahlpfähle werden mitunter 90° verbogen und rosten stark.
Dünne Recyclingpfähle verrotten nicht, man spart den Isolator, aber die brechen leicht ab und ich habe schon einen Haufen abgebrochener Pfähle herumliegen. Die dicken sind zu teuer und lassen sich nicht mit dem Fäustel reinhauen.
Federstahlpfähle halten recht lange, sind aber ein bisschen flatterig und bei den langen 160er Pfählen ist es ein Problem das der zweite Isolator zum klemmen eine kurze Lebensdauer hat und dann der Stromdraht sofort am Eisen ist.
Die Plastikpfähle sind totaler Müll, Vorteil ist der Preis und dass die Dinger nicht leiten. Will den Müll aber eigentlich nicht kaufen.

Daher würde ich die T Pfosten mal versuchen wollen. Wenn einer Erfahrung damit hat, raus damit.
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Re: Welche Pfähle? Sind die T-Pfosten gut?

Beitragvon MF4355 » Do Mär 21, 2024 13:53

Ich hab seit einigen Jahren T-Pfosten, genau dein Einsatzgebiet. Die Pfähle halten, aber bei den Isolatoren gibt es riesen Unerschiede. Da sind einige nach drei Jahren bröselig und dann ist der Draht auch sofort am Stahl. Ich nutze sie für Winterweiden und Mobilzäune dort wo der Wilddruck sehr hoch ist, für permanente bin ich zurück zu Holz, meist Robinie aktuell.
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Re: Welche Pfähle? Sind die T-Pfosten gut?

Beitragvon Pegasus_o » Do Mär 21, 2024 14:04

Ich mache Ecken/Eingänge mit T-Pfosten und die Strecke mit Glasfiberstäben und Steigbügeltritt-Plastikpfosten. Gezäunt wird mit Elektroband.

Alle 3 Pfostentypen haben Vor- und Nachteile. Die T-Pfosten halten gut und geben dem Ganzen Stabilität, dafür sind sie mühsam zu versetzen (ich mache Wechselweide und rotiere mit 3 Gruppen über 20 ha Grünland) und wenn sie richtig verbogen sind (Ausbruch am Eingang...), sind sie hinüber. Die Glasfiberstäbe gehen nicht so schnell kaputt, auch wenn die Pferde den Zaun geplättet haben und wenn, dann nur der austauschbare Isolator, dafür kann man den Zaun nicht so einfach Spannen. Die Steigbügelpfosten sidn einfach zu handhaben, leicht zu versetzen und man kann den Zaun spannen, dafür sind sie nach ein paar Jahren mürbe und zerbrechen bei der leichtesten Belastung.

In Summe kaufe ich jedes Jahr einen Schwung neue Pfähle...und das Elektroband hält auch nicht ewig...
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Re: Welche Pfähle? Sind die T-Pfosten gut?

Beitragvon Pegasus_o » Do Mär 21, 2024 14:06

MF4355 hat geschrieben: zurück zu Holz, meist Robinie aktuell.


oha, für Pferde? Das kann böse ausgehen
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Re: Welche Pfähle? Sind die T-Pfosten gut?

Beitragvon Gazelle » Do Mär 21, 2024 16:37

.
Wir nehmen Eisenbahnschienen.

Meißt S54, gelegendlich auch UIC60.
Dann Rippenplatten dran, und Eichenbohlen als Querhölzer.

Die wirft kein Pferd um.

.
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Re: Welche Pfähle? Sind die T-Pfosten gut?

Beitragvon langholzbauer » Do Mär 21, 2024 21:47

Pegasus_o hat geschrieben:
MF4355 hat geschrieben: zurück zu Holz, meist Robinie aktuell.


oha, für Pferde? Das kann böse ausgehen


Abstandsisolatoren helfen in mehrfacher Hinsicht.
Sie machen den Zaun flexibler gegen Anrempelungen und die Pferde kommen nicht so leicht an das Holz.
Ist denn das Holz der Robinie überhaupt giftig?
Und am Ende bleibt die Frage aus meiner prägenden Jugend mit Pferden übrig.:
Was stimmt an einer Haltung alles nicht, bis ein Pferd die Weidepfähle an nagt???

Sturmwind, was sagst Du dazu?
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Re: Welche Pfähle? Sind die T-Pfosten gut?

Beitragvon MikeW » Do Mär 21, 2024 22:32

Rinde, Blätter, Blüten sind giftig aber auch Staub vom Sägen, Schleifen, bearbeiten allgemein sind giftig oder führen bei sehr geringen Mengen zu allergischen Reaktionen.
Generell ist Robinie als giftig für Mensch, Pferde, Hunde, Katzen anzusehen. Mit Robinie (falsche Akazie) ist nicht zu spaßen.
Spaltpfähle mit Rinde sollten wegen der Rinde aber auch frisch gesägte Pfähle wegen dem Sägestaub keinesfalls für Koppel- oder Unterstandsbau genommen werden !

Nehmt Eichespaltpfähle, sind zwar etwas weniger dauerhaft, aber auch sehr resistent und deutlich weniger Gefahrenpotential .

Grüße
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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Re: Welche Pfähle? Sind die T-Pfosten gut?

Beitragvon Pegasus_o » Fr Mär 22, 2024 8:16

langholzbauer hat geschrieben:Ist denn das Holz der Robinie überhaupt giftig?


Wer in der Pferdehaltung Robinie verwendet, begeht eine grobe Pflichtverletzung und haftet im Schadensfalle unbeschränkt. Das ist einschlägig ausgeurteilt,
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Re: Welche Pfähle? Sind die T-Pfosten gut?

Beitragvon fendt59 » Fr Mär 22, 2024 8:58

Pegasus_o hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:Ist denn das Holz der Robinie überhaupt giftig?


Wer in der Pferdehaltung Robinie verwendet, begeht eine grobe Pflichtverletzung und haftet im Schadensfalle unbeschränkt. Das ist einschlägig ausgeurteilt,

ich habe in über 40 Jahren Pferdehaltung Akazien / Robinie Pfähle verwendet . Alle Pfähle wurden geschält und mit Stromzaun ausgestattet , Habe noch keinen Fall erlebt , dass ein Pferd am Pfahl genagt hat . Wurde mal ein Pfahl abgebrochen , wurde er auch sofort entsorgt . Paddocks haben allerdings immer bei mir Winkelpfähle aus Eisen . Pferde wollen beschäftigt sein und ist es nur Futteraufnahme , wer angefressene oder geschälte Obstbäume , beziehungsweise Holzpfosten auf seinen Koppeln hat , sollte sich Gedanken über sein Wiesenmanagement machen ( Überweidung ) .
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Re: Welche Pfähle? Sind die T-Pfosten gut?

Beitragvon Manfred » Fr Mär 22, 2024 10:16

Bein den T-Pfosten gibt es unterschiedliche Qualitäten, was Stahl und Beschichtung angeht.
Meine ältesten Markenpfosten stehen jetzt gut 20 Jahre und schauen immer noch halbwegs gut aus.

Robinienpfähle natürlich nur geschält und abgelagert (getrocknet).
Im Stall und für Paddocks würde ich vorsichtshalber keine Robinie verbauen. Gibt ja immer mal verhaltensauffällige Pferde, die Holz benangen. Als Elektrozaunpfosten auf Weiden sind mir keine Probleme bekannt.

Die ursprünglichen Geschichten zur Giftigkeit der Robinie kommen wohl aus Kriegszeiten, als ausgehungerte Pferde an schnell aus frischer Robinie in Rinder zusammengezimmerte "hitching rails" gebunden wurden und die Rinde abgeschält haben.
Pferde, wie andere Weidetiere, meiden normalerweise Giftpflanzen.
Die meisten Vergiftungen entstehen, wenn Giftpflanzen (wie Eibe im Gartenschnitt) als vermeintliches Futter über den Zaun geworfen werden und die Tiere daran gewöhnt sind, was Futter über den Zaun was Leckeres / Besonderes ist. Dann fressen sie das Zeug rein ohne es vorher zu sondieren.
Und je knapper de Weideaufwuchs bzw. das Futter allgemein, desto höhe die Wahrscheinlichkeit, dass sie Giftpflanzen fressen.
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Re: Welche Pfähle? Sind die T-Pfosten gut?

Beitragvon Pegasus_o » Fr Mär 22, 2024 11:08

fendt59 hat geschrieben:ich habe in über 40 Jahren Pferdehaltung Akazien / Robinie Pfähle verwendet . Alle Pfähle wurden geschält und mit Stromzaun ausgestattet , Habe noch keinen Fall erlebt , dass ein Pferd am Pfahl genagt hat .

Glückwunsch zu 40 unfallfreien Jahren. Sollte allerdings im 41 Jahr etwas passieren, zB. weil eine dumme Einstellerin ihr Pferd an einem solchen Pfosten anbindet, zahlst du halt trotzdem.
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Re: Welche Pfähle? Sind die T-Pfosten gut?

Beitragvon fendt59 » Fr Mär 22, 2024 11:54

Pegasus_o hat geschrieben:
fendt59 hat geschrieben:ich habe in über 40 Jahren Pferdehaltung Akazien / Robinie Pfähle verwendet . Alle Pfähle wurden geschält und mit Stromzaun ausgestattet , Habe noch keinen Fall erlebt , dass ein Pferd am Pfahl genagt hat .

Glückwunsch zu 40 unfallfreien Jahren. Sollte allerdings im 41 Jahr etwas passieren, zB. weil eine dumme Einstellerin ihr Pferd an einem solchen Pfosten anbindet, zahlst du halt trotzdem.

ich habe keine Einsteller , die Nerven habe ich nicht
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Re: Welche Pfähle? Sind die T-Pfosten gut?

Beitragvon Manfred » Fr Mär 22, 2024 12:16

Ich bitte um Nennung von Fällen, wo Pferde durch geschältes, vor dem Einbau getrocknetes Robinienholz zu Schaden gekommen sind.
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