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Welche Schweißelektroden nehmt ihr?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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19 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Welche Schweißelektroden nehmt ihr?

Beitragvon lenchy » Sa Mär 19, 2011 7:53

Habe mir vor nen halben Jahr nen Elektro Schweißgerät zugelegt und verwende 2,5 * 250 Universalelektroden von Rowi. Elektroschweißgerät deshalb, weil billig und manchmal in Gebrauch. Nicht jeden Tag stundenlang.
Als Behelf für kleine Reparaturen
Kosten ca. 5,8 ct/Stk.
Was verwendet IHr für Elektroden und was kosten diese?
Wollte das mal wissen, manchmal gibt es bessere Elektroden. Die sich z.B. besser verschweißen lassen, wenn es doch mal kniffliger ist und halten soll.
Habe mir schon Spezialwerkzeug angefertig für den Bremsenwechsel (Bremskolbenrücksteller) oder Arretierdorn für Zahnriemenwechsel.
Ich habe gesehen unser Monteur für Reparaturen nimmt z.B. Iwetec Elektroden.
Wo liegt da der Unterschied?
Der hohe Preis muss sich doch rechtfertigen, man bezahlt doch nicht bloß den Namen????
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Re: Welche Schweißelektroden nehmt ihr?

Beitragvon DePitter » Sa Mär 19, 2011 9:01

Hallo,

glaube nicht das man das so einfach beantworten kann.

Erstmal ist natürlich wichtig das Material und Elektrode zusammen passen.
Die stärke des Materials sollte zur Stärke der Eletrode passen.
Natürlich muss auch die Leistung des Gerätes stimmen.

Dann gibt es jede Menge verschiedener Type für die verschiedenen Nahtarten
zb. gibt es Eletroden die sich speziell für die allseits beliebte Fallnaht oder
fürs über Kopf schweissen eignen.

Wichtig ist, immer trocken Lagern!

Ich habe schon lange nicht mehr mit Elektrode geschweisst aber ich habe immer die Lastek
1120 gehabt.
Das ist eine sehr gute Universalelektrode.
Über die Preise kann ich dir leider nichts mehr sagen, aber wenn du nur gelegentlich schweisst
spielt das ja sicher keine grosse Rolle,

Bei anderen Materialien sollte man im Zweifelsfall lieber im Fachhandel nachfragen.


VGruße
Der Mensch wird alt wie ein Haus und lernt nie aus.

Cäsar ist tot, Napoleon ist tot und mir gehts auch schon ganz schlecht.
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Re: Welche Schweißelektroden nehmt ihr?

Beitragvon Murkser » Sa Mär 19, 2011 12:06

Hi,

ich hab die hier
http://cgi.ebay.de/Schweiselektroden-Ph ... 1c16378e48 Phoenix Grün
und bin zufrieden damit. Sind halt "Waagrechte". Selbst als Murkser bring ich damit halbwegs ansehnliche Nähte hin, vorausgesetzt ich kann das Werkstück so drehen, dass mir keine Schlacke vorausläuft.

Mit Baumarktelektroden hab ich schlechte Erfahrungen gemacht, damit blieb ich immer kleben und mit mehr Power "spratzeln" die wie blöd.


mfg
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Re: Welche Schweißelektroden nehmt ihr?

Beitragvon johndeere8608 » Sa Mär 19, 2011 12:14

Hallo, seit zig Jahren verwende ich diese http://www.profi-werkzeug.com/Schweisst ... 74741.html

Nicht billig aber gut.
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Re: Welche Schweißelektroden nehmt ihr?

Beitragvon lenchy » Sa Mär 19, 2011 17:24

Murkser hat geschrieben:
Mit Baumarktelektroden hab ich schlechte Erfahrungen gemacht, damit blieb ich immer kleben und mit mehr Power "spratzeln" die wie blöd.


mfg



Das kenn ich auch.
Das spratzen bei höherem Schweißstrom.
Und das Kleben, wenn man die Elektrode ranhhält.
Hatte ein Paket da waren solche Elektroden wohl schlechte Qualität.
Haben ständig geklebt, dann einfach nächste Elektrode genommen und die war besser.
Ich sehe schon: ne gute Elektrode kostet 24ct/Stk.
Wenn ich mal etwas schwieriges Schweißen will , dann werde ich mir vernünftige Elektroden dafür besorgen. so wie hier schon genannte Namen.
Für einfache Sachen, reichen mir die billigen Elektroden, selbst wenn ich davon mehr brauche.
Ansonsten: üben, üben, üben.
Ich mach das erst ein halbes Jahr mit dem Schweißen
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Re: Welche Schweißelektroden nehmt ihr?

Beitragvon IHC433 » Sa Mär 19, 2011 19:43

Hallo,

also welche ich auch empfehlen kann, ist Phönix Blau, hier nennt man die ach mal gern Bauernelektroden, damit kann auch ein ungeübter Schweißer gut mit schweißen.
Naht- und Schlackebildung ist top, und man kann diese auch ohne Probleme gern mal mit 10-20A mehr als drauf steht betreiben.

Lass dir das schweißen von nem Schlosser mal richtig zeigen wie das geht, und dann einfach üben, habe das so auch gelernt, und mittlerweile hält bei mir alles, die Ballengabel hält auch feuchte Siloballen mit über ne Tonne.
Schweiße 10mm dickes Material mit 3,2mm Elektroden und mit bis zu 150A, mag zwar nicht so ganz richtig sein, aber das hält verdammt gut.

IHC433
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Re: Welche Schweißelektroden nehmt ihr?

Beitragvon sisu » Sa Mär 19, 2011 20:37

Kommt darauf an was Du schweißen willst als Universalelektrode kann ich die OHV Elektrode empfehlen. OHV= Ohne Hirn Verschweißbar :lol: .
Für Nähte die wirklich halten sollen würde ich die EV 50 empfehlen zündet aber sehr schwer, leichter zünden sie wenn Du sie im Backrohr vorwärmst. Übrigens kommen beide Elektroden von der Firma Böhler-Schweißtechnik.
Mit freundlichen Grüßen aus Niederösterreich
sisu

Valtra 8150
Valtra 6550
Steyr 540
Steyr Multi
ein paar Dolmarsägen
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Re: Welche Schweißelektroden nehmt ihr?

Beitragvon Nrgbauer » Sa Mär 19, 2011 20:49

UTP 65


http://www.utp.de :google:
Was nicht tötet, härtet ab !!!
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Re: Welche Schweißelektroden nehmt ihr?

Beitragvon lenchy » Sa Mär 19, 2011 21:53

IHC433 hat geschrieben:Hallo,

also welche ich auch empfehlen kann, ist Phönix Blau, hier nennt man die ach mal gern Bauernelektroden, damit kann auch ein ungeübter Schweißer gut mit schweißen.
Naht- und Schlackebildung ist top, und man kann diese auch ohne Probleme gern mal mit 10-20A mehr als drauf steht betreiben.

Lass dir das schweißen von nem Schlosser mal richtig zeigen wie das geht, und dann einfach üben, habe das so auch gelernt, und mittlerweile hält bei mir alles, die Ballengabel hält auch feuchte Siloballen mit über ne Tonne.
Schweiße 10mm dickes Material mit 3,2mm Elektroden und mit bis zu 150A, mag zwar nicht so ganz richtig sein, aber das hält verdammt gut.

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Hehe, Bauernelektroden, genau das richtige. :lol:
Ich habe bis jetzt nur die nicht sicherheitsrelevanten Teile geschweißt.
Am Frontlader oder so schweiß ich nicht.
Nur dort wo niemand gefährdet wird.
Ich habe Zeit. Üben, üben, üben.
Das Geld fürs Schweißgerät habe ich aber raus und vielleicht wird es dann auch mal ein besseres Gerät geben.
Kann man Federstahl mit speziellen Elektroden schweißen? Oder ist ads Blödsinn?
Ich meine die Zinken vom Heuwender, die gehen gerne kaputt.
Brechen immer außen.
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Re: Welche Schweißelektroden nehmt ihr?

Beitragvon Murkser » Sa Mär 19, 2011 22:34

Da hast du keine Chance die dauerhaft zu reparieren.
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Re: Welche Schweißelektroden nehmt ihr?

Beitragvon IHC433 » Do Mär 24, 2011 16:30

Federzinken immer neu kaufen, die vom Wender kosten ja nicht die Welt.
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Re: Welche Schweißelektroden nehmt ihr?

Beitragvon Badener » Do Mär 24, 2011 16:35

Ich benutze Oerlikon Spezial. Die sind echt gut.
Was die kosten weiß ich grad nicht. Seid dem ich ein Mag- Schweißgerät besitze nehme ich den Inverter nur für Notfälle oder richtige Brocken.

Gruß
Zu fällen einen schönen Baum, braucht es eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen bis man ihn bewundert, braucht er - bedenke es - ein Jahrhundert.

"Froh schlägt das Herz im Reisekittel, vorausgesetzt man hat die Mittel."
Wilhelm Busch
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Re: Welche Schweißelektroden nehmt ihr?

Beitragvon Merlin82 » Do Mär 24, 2011 18:02

Kjellberg GARANT abs basische wenns halten soll (trocknen erforderlich).

Kjellberg TITAN als rutile zum "pappen" ...
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Re: Welche Schweißelektroden nehmt ihr?

Beitragvon new_holland » Do Mär 24, 2011 19:27

Hi,

ich benutze Phoenix Grün T oder Oerlikon Overcord Z. Bis jetzt ist noch keine Naht gerissen :prost:

MfG
New Holland TD80D mit Stoll F8 HD
Pfanzelt Bavarian 805 mit Funk
6to Carl Wolf Einachser
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Re: Welche Schweißelektroden nehmt ihr?

Beitragvon Merlin82 » Do Mär 24, 2011 21:45

Hab sehr viel beruflich mit allen erdenklichen Elektrodenherstellern zu tun.

Böhler, Thyssen , Avesta, UTP alles MAFIA!!!

Trotzdem sehr gute und vergleichbare Qualitäten.

UTP ist mit das Teuerste was man kaufen kann, stammt aber teilweise von Böhler/Thyssen aus Hamm.

Hier mein Ratschlag / Hinweis zu den Herstellern...

1. UTP nur wenns unbedingt sein muss --> Sonderelektroden Nickel- und Kobaltbasis!

2. Thyssen ---> alle Produkte OK.

3. Böhler = Thyssen nur teuer, können aber die gleichen Preise machen, sich aber nicht gegenseitig unterbieten ---> Preisabsprachen

4. Avesta ---> nur hochlegiert und teilweise sehr fragliche Qualitäten, nicht zu empfehlen!!!

5 Oerlikon ---> Kauft überall zu, Türkei, D, Polen, Slovakei, Frankreich, Indien,... dauraus folgen für einen Produktnamen sehr schwankende Qualitäten, Packschema beachten!!!

6. Baumarkt/Montage Elektroden (Rowi, IWE Tec...) --> Herkunft unsicher, bestimmt Oerlikon oder Electrode Jesenice (Slowakei)

Seit Jahren gleichbleibend gute Qualität liefert im bezahlbaren Rahmen nur Kjellberg.
Ansonsten kann ich nur noch Thyssen (Phönix) für den Stahlbaubereich empfehlen.
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