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Welche Technik bei Zwischenfruchtgemenge

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Welche Technik bei Zwischenfruchtgemenge

Beitragvon wastl90 » Mo Jul 24, 2017 8:47

Ich wollte bei euch mal nachfragen wie ihr eure Zwischenfrucht ausbringt. Arbeitsbreite sind 3m nach Grubber bzw vor Scheibenegge. Wir haben einen Lehner Streuer, das Problem ist aber bei Gemengen, dass die schweren Körner weiter fliegen als die leichteren, dabei kommt es natürlich zur Entmischung. Vor Jahren ging das noch relativ gut bei nur zwei Komponenten, da fand man meist einen recht guten Kompromiss bei den Einstellungen, heute mit 10-15 Pflanzenarten in der Mischung ist das aber nicht mehr möglich. Die letzten zwei Jahren wurde also wieder die Drille angebaut. Wie macht ihr das? Einen von diesen Pneumatischen Streuern mit Schläuchen, alte mechanische Drille auf den Grubber basteln oder oder oder?!
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Re: Welche Technik bei Zwischenfruchtgemenge

Beitragvon AEgro » Mo Jul 24, 2017 13:03

Für einen Ratschlag wäre es wichtig zu wissen wie groß deine ZW.aussaatfläche ist und dein Anbauverfahren und die folgende Hauptkultur ist.
Ich sähe Mischungen und Phacelia in Reinkultur nur noch mit Hauptfruchtmäßiger Aussaat.
D.h. bei mir mit Kreiseleggen-Drillkombination.
Hauptgründe : Späte Aussaat der Zw.frucht nicht vor Ende August
Teures Saatgut, hohe Aussaatmenge für dichten Bestand
Stoh bleibt alles auf dem Acker..
Bis vor ca. 8 Jahren hab ich auch Senfreinssaat mit dem Lehnerstreuer auf dem Grubber gesät.
Aber selbst in rel. feuchten Sommern waren mir die Besztände für meine Z.Rübenmulchsaat zu ungleichmäßig.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Welche Technik bei Zwischenfruchtgemenge

Beitragvon wastl90 » Mo Jul 24, 2017 13:47

Jährliche Anbaufläche von ca 45 ha eigen und der Nachbar mit dem ich mir die Technik teile (gegenseitige Miete von Maschinen bzw komplettes Gespann) macht auch nochmal 35 ha. In der Regel wird Tief gegrubert, selten davor gepflügt. Bei Mais wird nur noch 2x mit der Scheibenegge im Frühjahr bearbeitet, bei Kartoffeln (ca. 50% der Fläche) im Winter/zeitiges Frühjahr noch mal gepflügt. Die Mischung ist meist sehr inhomogen, bedeutet von irgendwelchen Kressesaagut bis Sonnenblumen ist alles dabei
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Re: Welche Technik bei Zwischenfruchtgemenge

Beitragvon Bison » Mo Jul 24, 2017 20:41

Schließe mich auch AEgro an, am besten wirds mit der Drille gelingen. Hab die letzten Jahre immer Mulchsaat gemacht, is aber nie was gescheites geworden. Hatt aber auch nach der Saat nicht mehr geregnet. Heuer werde ich wieder pflügen, einmal vorkreiseln und mit Kreiselegge und Drille loslegen. Im Frühjahr dann scheiben oder grubbern und dann Mais rein
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Re: Welche Technik bei Zwischenfruchtgemenge

Beitragvon AEgro » Mo Jul 24, 2017 21:28

Bei 80 ha Zw.fruchtsaat würde ich wahrscheinlich auch nicht mehr mit Kr.eggenkombination säen.
Soviel Zeit hätte ich nicht. Selbst sähe ich nur rd. 25 ha.
Bei eurer Fläche und 3-m Technik würde ich eine mechanische Drillbox aufbauen.
Damit bist du aber auch wieder an der Grenze. Breiter gehts nicht.
Wenn in Zukunft breiter gearbeitet werden soll, wäre eine pneumatische Säheinheit ( hydraulisch od. elektrisch ) zu bedenken. Die kann angepasst werden.
Sinvoll wäre diese wenn sie auch für Grünlandnachsaaten auf einem Striegel genutzt werden könnte.
Die Zwischenfrucht nach dem Grubber würde ich versuchen mit einem Striegel flach einzuarbeiten ( zur Not Eigenbau ) und wenns zu trocken oder zu heiß ist auf alle Fälle direkt nach der Saat anwalzen.
Gruß AEgro
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Re: Welche Technik bei Zwischenfruchtgemenge

Beitragvon marius » Mo Jul 24, 2017 22:07

Naja was heisst mit welcher Technik ?
Das beste Ergebnis laut offiziellen Untersuchungen mit rund 30 % Mehrertrag bei der ZW hat man mit Pflug, Kreiseilegge und Drillmaschine.
Ist natürlich deutlich mehr Aufwand gegenüber Grubber mit Streuer als Saattechnik.
Muss jeder selber entscheiden wie ers macht.
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Re: Welche Technik bei Zwischenfruchtgemenge

Beitragvon wastl90 » Di Jul 25, 2017 7:53

AEgro hat geschrieben:Bei 80 ha Zw.fruchtsaat würde ich wahrscheinlich auch nicht mehr mit Kr.eggenkombination säen.
Soviel Zeit hätte ich nicht. Selbst sähe ich nur rd. 25 ha.
Bei eurer Fläche und 3-m Technik würde ich eine mechanische Drillbox aufbauen.
Damit bist du aber auch wieder an der Grenze. Breiter gehts nicht.
Wenn in Zukunft breiter gearbeitet werden soll, wäre eine pneumatische Säheinheit ( hydraulisch od. elektrisch ) zu bedenken. Die kann angepasst werden.
Sinvoll wäre diese wenn sie auch für Grünlandnachsaaten auf einem Striegel genutzt werden könnte.
Die Zwischenfrucht nach dem Grubber würde ich versuchen mit einem Striegel flach einzuarbeiten ( zur Not Eigenbau ) und wenns zu trocken oder zu heiß ist auf alle Fälle direkt nach der Saat anwalzen.
Gruß AEgro

Kreiselegge (Gott sei dank habe ich meine alte noch - die neue ist dafür eigentlich zu schade) und Pneumatische Accord ist vorhanden. Dabei wird in der Regel relativ flach, mit wenig Drehzahl an der Zapfwelle und relativ schnell (ca.12km/h) gefahren. Aber eigentlich ist bei den ganzen Arbeitsschritten ja nur die genaue Dosierung wichtig, alles andere ist "Luxus". Auch in der Zukunft werden wir bei 3m Arbeitsbreite bleiben.
Grünlandnachsaat ist kein Thema bei beiden Betrieben, ich hab noch ca 6ha Hühnerweide auf der nur bei ca. 1ha jährlich eine Nach- bzw. Neuansaat, das wird in der Regel dann auch mit der Drillkombi erledigt.
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Re: Welche Technik bei Zwischenfruchtgemenge

Beitragvon wastl90 » Di Jul 25, 2017 7:57

marius hat geschrieben:Naja was heisst mit welcher Technik ?
Das beste Ergebnis laut offiziellen Untersuchungen mit rund 30 % Mehrertrag bei der ZW hat man mit Pflug, Kreiseilegge und Drillmaschine.
Ist natürlich deutlich mehr Aufwand gegenüber Grubber mit Streuer als Saattechnik.
Muss jeder selber entscheiden wie ers macht.


Das kommt sicherlich auf die Bodenverhältnisse an, wir haben das auch schon parallel nebeneinander probier - also Pflug und Grubber. Es gibt Jahre in denen der Pflug besser abschneidet aber in der Regel ist eigentlich der Grubber besser und günstiger.

Generell wollte ich mich hier einfach mal umhören welche Technik ihr dazu einsetzt. Eine Art von Zwischenfrucht geht mit dem Streuer wirklich prima, gleichmäßige Verteilung bei 3m ist gar kein Problem aber ist das Gemenge eben inhomogen dann wird es schwierig und ist mit dem Bisherigen Streuer nicht lösbar. Ich habe mir auch schon Gedanken gemacht den Streuer zu modifizieren - also direkt hinter der Streuscheibe Ableitbleche und anschließend Schläuche mit Prallteller zu montieren. Hat hierzu jemand Erfahrungen gemacht?
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Re: Welche Technik bei Zwischenfruchtgemenge

Beitragvon böser wolf » Di Jul 25, 2017 15:43

wastl90 hat geschrieben:
marius hat geschrieben:Naja was heisst mit welcher Technik ?
Das beste Ergebnis laut offiziellen Untersuchungen mit rund 30 % Mehrertrag bei der ZW hat man mit Pflug, Kreiseilegge und Drillmaschine.
Ist natürlich deutlich mehr Aufwand gegenüber Grubber mit Streuer als Saattechnik.
Muss jeder selber entscheiden wie ers macht.



Generell wollte ich mich hier einfach mal umhören welche Technik ihr dazu einsetzt.


ich säe meine zf mit der maschine die auch alles ander bei mir sät einschl. mais
mit 4 eigenständigen dosiersystemen :mrgreen:
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Re: Welche Technik bei Zwischenfruchtgemenge

Beitragvon wastl90 » Mi Jul 26, 2017 5:52

Und das wäre?
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Re: Welche Technik bei Zwischenfruchtgemenge

Beitragvon böser wolf » Mi Jul 26, 2017 8:32

wastl90 hat geschrieben:Und das wäre?



das ist ein eigenbau !

aber noch mal zu deinem vorhaben ......
ich würde wirklich einen säkasten auf den grubber bauen !
oder vielleicht sogar eine gebrauchte duzi mit aufgesattelter accord kaufen
tief lockern und ablage in den fließenden erdstrom ein system von dem ich auch heute noch sehr angetan bin .
ich habe meine im letzten jahr nach langer zeit wieder rausgekramt und 20 ha zf mit bestellt und in diesem frühjahr einige km ackerrandstreifen begrünt
Dateianhänge
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Re: Welche Technik bei Zwischenfruchtgemenge

Beitragvon glaaheidnbaua » Mi Jul 26, 2017 13:35

Ich hab auf der Amazone Catros 4m den Green Drill drauf. Bin seit 3 Jahren damit unterwegs. Sehr gute Querverteilung durch die Prallteller vor der Keilringwalze. Andrücken wird somit auch gleich erledigt. funktioniert ganz gut, wichtig ist allerdings ne relativ flache arbeit bei der Saat, sonst wird das Saatgut verschüttet. Sähe derzeit ca. 35ha/Jahr, tendenz stark steigend.
Hauptgrund für Greendrill war der Faktor Zeit.
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Re: Welche Technik bei Zwischenfruchtgemenge

Beitragvon wastl90 » Mi Jul 26, 2017 16:33

Ist der GreenDrill von APV? sieht irgendwie ein wenig damit verwandt aus?

Dieses Jahr ist wahrscheinlich eh schon gelaufen, das bekomme ich zeitlich einfach nicht mehr hin. Wenn das Wetter jetzt ein paar Tage schön wird, dann ist der Weizen vom Feld. Aber mir graust es eben schon wieder mit der Drille etc. über den Acker zu jagen.

An APV oder ähnliches habe ich auch schon gedacht. Der Preise hat es jedoch schon wirklich in sich. Für die 200l Variante werden ca. 4.000 Euro fällig, dafür kann ich auch viel mit meiner Drille spazieren fahren. Flach fahren ist dann auch wieder so eine Sache. Eigentlich soll einmal flach mit der Kurzscheibenegge gearbeitet werden um das Ausfallgetreide zum auflaufen zu bringen, aber anschließend tief grubbern incl. Aussaat der Zwischenfrucht. Kann ich jetzt mit der GreenDrill/APV wieder nur flach arbeiten hat es eben wieder kein Vorteil bezüglich Arbeitsschritte, Spritverbrauch und Verschleiß. Anderseits steht auch die Investition einer neuen Drillkombi an. Meine hat jetzt inzwischen schon knapp 3.000 ha auf dem Buckel, großer Nachteil sind die Schleppscharen die mir und dem Nachbarn immer weniger gefallen. Evtl. wäre irgend eine Horsch Pronto in 3m oder Väderstad Rapid in einfacher Ausstattung neu bzw. gut gebraucht etwas für uns. Durch die höhere Geschwindigkeit habe ich wenigstens eine andere Flächenleistung und der Verschleiß dürfte auch geringer ausfallen wie bei der Drillkombi.
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