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Welche Weizensorte

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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30 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2
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Welche Weizensorte

Beitragvon PhilippS. » Fr Aug 27, 2010 18:34

Ich werde in diesem Jahr die Weizensorten Asano,Julius und Manager anbauen.
Wir machen immer eigenen Nachbau und zur beruhigung aller mein zukünftiges Saatgut ist schon gedroschen und hat einen Einwandfreie Qualität.Den Asano haben wir sogar schon vorm Raps gedroschen mit Fallzahlen von über 360.
Naja egal,ich bekomme in diesem Jahr auch wieder Z-Saatgut von Asano und Julius jedoch werde ich den Manager wieder rausschmeissen.Nun bin ich auf der Suche nach einer guten Sorte aus dem A und B Segment.
Hat jemand schon eigene Erfahrungen gemacht mit den Sorten Orcas und Smaragd, die A-Sorte Meister ist auch neu und war bei uns im LSV überdurchschnittlich.
Baut jemand die Sorte Potenzial an?
Bitte um viele Meinugen und Kommentare.

Mfg Philipp
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Re: Welche Weizensorte

Beitragvon hans g » Fr Aug 27, 2010 19:06

landessortenversuche
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Re: Welche Weizensorte

Beitragvon PhilippS. » Fr Aug 27, 2010 19:10

@hans g
danke für die geistreiche antwort,die Ergebnisse der LSV kenne ich,ich möchte aber wissen welche Erfahrungen die Praktiker mit den verschieden Sorten gemacht haben.Es soll ja auch noch dinge geben die nicht in den LSV stehen. :wink:
PhilippS.
 
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Re: Welche Weizensorte

Beitragvon schakschirak » Fr Aug 27, 2010 19:21

Hat jemand schon eigene Erfahrungen gemacht mit den Sorten Orcas und Smaragd, die A-Sorte Meister ist auch neu und war bei uns im LSV überdurchschnittlich

Kommt drauf an wo die Schwerpunkte liegen ?
Orcas ist ertragsstark, nicht als Stoppelweizen geeignet, Krankheitsdruck bestenfalls durchschnitt, in TKG und Sortierung sehr gut, nur bedingt nach Mais ( Ährenf. ), frühere Reife
Smaragd ist ebenfalls ertragsstark, schwach standfest, ebenfalls nicht als Stoppelweizen geeignet, nicht nach Mais ( Ährenf. ), sehr schlecht in TKG und Sortierung spätere Reife

Meister, keine Ahnung müsste ich nachschauen. soll hohe Kornerträge haben, nach Mais geeignet, meine er hat hohe und stabile Fallzahlen, Lager mittel, Rohprotein mittel, nicht als Stoppelweizen, Sedi mittel, Backvolumen hoch, glaub er war anfällig für Gelbrost ? ansonsten gesund.
Wenn es zu Meister genau wissen willst schreib ne PM. Dann schau ich nach.
Hab ihn während der Vegetation mehrmals beobachtet, machte einen guten Eindruck.
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Re: Welche Weizensorte

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Aug 27, 2010 19:26

An B-Sorten werde ich dieses Jahr definitiv "Premio" und "Inspiration" aussäen. "Manager" kommt auch noch mal rein ( Nachbau ), auch wenn ich dieses Jahr von dem Ertrag enttäuscht war. Trotzdem- ein Jahr ist kein Jahr und somit gebe ich ihm noch eine Chance...
A-Weizen genau wie du "JB Asano" und zusätzlich noch "Nirvana".
Mittelhessen und Westerwald
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Re: Welche Weizensorte

Beitragvon PhilippS. » Fr Aug 27, 2010 19:41

Meister kommt doch von RAGT,da gibts noch einen von denen Linus heißt der meine ich.War auch im LSV überdurschschnittlich.
Stoppelweizeneigung ist kein "muss".
Wir bauen noch 30ha Raps sowie 30ha Rüben an,am besten eine Sorte die auch Spätsaatverträglich ist,ein breites Saatfenster sollte sie auch haben.
Als Stoppelweizen werde ich größtenteils den Julius drillen sowie asano
Im großen und ganzen sollte die Sorte gute Qualitätseigenschaften haben und gute Erträge bringen,aber ich glaube das wollen wir doch alle! :D oder?
Außerdem will ich das Risiko etwas streuen in punkto Qualität,bekommen wir wieder ein Jahr wie letztes Jahr in dem die letzte Düngergabe wegen Trockenheit schlecht gefasst hat waren die Rohproteingehalte oftmals zu niedrig.Z.B. muss man beim Asano wohl aufpassen bezüglich des Rohproteins.
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Re: Welche Weizensorte

Beitragvon Crazy Horse » Fr Aug 27, 2010 19:52

Du wirst von den neuen Sorten wohl noch kein Saatgut zur diesjährigen Aussaat bekommen. Meister ist besonders in der unbehandelten Variante recht stark, fällt aber in der behandelten Stufe etwas ab. Da ist er nur guter Durchschnitt.
Smaragd ist etwas anfälliger für Mehltau und Ährenfusarium und auch nicht allzu standfest. Orcas gehört zur "Batis-Fraktion" und ist ein grundsolider Backweizen. Wie bei alle Sorten mit Batis-Genetik kann die Fallzahl in ungünstigen Jahren etwas Probleme bereiten. Aufgrund seiner etwas früheren Reife ist er für Höhenlagen bestens geeignet.

Zwei Sorten, die bei uns immer ganz hervorragend dreschen, sind Sophytra und Kredo. Sophytra ist der Nachfolger der Sorte Limes. Böse Zungen behaupten sogar, es handele sich um ein und diesselbe Sorte, weil sie sich optisch und qualitativ so gut wie nicht unterscheiden. Beide Sorten haben ihre Vorzüge auf nährstoffreiche Böden in warmen und trockenen Lagen. Sophytra hat ne ausgezeichnete Kornqualität und lässt sich sehr gut dreschen. Die Ähren zerbröseln regelrecht, wenn Du sie in den Händen reibst.

Ebenfalls ne frohwüchsige Sorte für warme, trockene Lagen ist die EU-Sorte Kerubino, die mir auch sehr gut gefallen hat. Die hat dieses Jahr sehr gut gedroschen und lag als einzige E-Sorte über dem Durchschnitt der Verrechnungssorten. Die Umstufung von A- auf E-Qualität ist erst kürzlich erfolgt, was diese Sorte für die Vermarktung sehr interessant macht.
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Re: Welche Weizensorte

Beitragvon PhilippS. » Fr Aug 27, 2010 20:04

@ Crazy horse
welche Erfahrung hast du mit dem Kredo gemacht?
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Re: Welche Weizensorte

Beitragvon Crazy Horse » Fr Aug 27, 2010 20:44

PhilippS. hat geschrieben:@ Crazy horse
welche Erfahrung hast du mit dem Kredo gemacht?


Noch keine. Kredo baue ich dieses Jahr zum ersten Mal an. Ne halbe Palette übrig gebliebenes Saatgut von letztem Jahr hab ich mir schon gesichert :D .

Kredo ist ne sehr frohwüchsige, vergleichsweise kurze Sorte mit nem recht üppigen, gesunden, leuchtendgrünen Blattapparat - ne Sorte fürs Auge, wenn man so will. Auf Ährenfusarium solltest Du aber etwas achten (gilt aber gleichermaßen für Julius und JB Asano}.
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Re: Welche Weizensorte

Beitragvon schakschirak » Sa Aug 28, 2010 14:03

Kann jemand was zu den Futterweizen Tabasco und Winnetou sagen ? Krankheitsdruck, Ertrag ?
Gibts nach Mais Fusariumproblerme ?
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Re: Welche Weizensorte

Beitragvon hans g » Sa Aug 28, 2010 15:30

schakschirak hat geschrieben: Winnetou

nach z-rüben am 20.11.09 gedrillt ,mehltau ohne ende,nur 75dt gedroschen.
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Re: Welche Weizensorte

Beitragvon Crazy Horse » Sa Aug 28, 2010 18:43

schakschirak hat geschrieben:Kann jemand was zu den Futterweizen Tabasco und Winnetou sagen ? Krankheitsdruck, Ertrag ?
Gibts nach Mais Fusariumproblerme ?



Ich hab auf ner kleineren Fläche den Tabasco mal als Stoppelweizen nach Wintergerstenvorfrucht ausprobiert und war positiv überrascht. Gedroschen hat er rund 90 dt, und das trotz auswuchsbedingtem niedrigen hl-Gewicht von nur 69,8kg. Damit hat er 6dt mehr gedroschen als der JB Asano als Rapsweizen, obwohl Asano ne große Ähre hat und schöne große Körner ausbildet. Aber Tabasco war einfach kürzer, standfester und hat sich stärker bestockt.
Schwer enttäuscht war ich nur von Pamier, der über die ganze Vegetation hinweg so gesund aussah und dann nur 73dt im Schnitt gedroschen hat. Und obwohl optisch kein Auswuchs festzustellen war, waren die Fallzahlen im Arsch. Da hätt ich wirklich kotzen können.

Aber zurück zu Tabasco! Tabasco ist ebenfalls ne sehr gesunde Sorte (insb. was Septoria und Braunrost angeht}, die man ruhig etwas früher säen kann oder aufgrund seiner späteren Reife vielleicht sogar sollte, weil er sich im Herbst nicht gerade überwächst. Wenn aber im Frühjahr die Temperaturen ansteigen, legt er richtig los, bestockt recht gut und entwickelt nen üppigen Blattapparat. Tabasco hat ne gute Trockentoleranz, sollte aber nicht unbedingt auf den schwächsten Böden angebaut werden, wo von vornherein klar ist, dass ihm als spätreiferem Korndichtetyp das Wasser ausgeht oder ausgehen kann. Aber dorthin, wo ein Manager passt, kann man bedenkenlos auch einen Tabasco anbauen.
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Re: Welche Weizensorte

Beitragvon CarpeDiem » Sa Aug 28, 2010 20:09

Er hat halt nur einen Nachteil, dass es eine reine C - Qualität ist.
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Re: Welche Weizensorte

Beitragvon Bauerntrampel » So Aug 29, 2010 11:36

Hallo,
wir sind noch auf der Suche nach einem nachfolger für Türkis als Stoppelweizen. Eigentlich waren wir mit Türkis immer sehr zufrieden, aber dieses Jahr hat ihm wohl doch einiges an Wasser gefehlt, trotzdem war er noch genau im Betriebsschnitt, der allerdings durch Asano auch ganz schön runtergezogen wurde...
Ausschlaggebend zum Rausschmiss ist aber die absolut schlechte Dreschbarkeit vom Türkis, der will nicht aus der Ähre kommen.
Also suchen wir einen recht gesunden, standfesten Stoppelweizen, der natürlich ertragsstark sein sollte und gerne auch A Qualität haben dürfte.
Wenn ich mir so die letzten jahre überlege waren die Vorgängersorten von Türkis egtl Aristos-Ludwig-Magnus.
Gibts denn jetzt einen, der nach dem Türkis in die Reihe passt?
Kai
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
Schmeckt nicht!

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Re: Welche Weizensorte

Beitragvon PhilippS. » So Aug 29, 2010 11:43

Informier dich mal über die Sorten Meister,Linus von der RAGT.
oder Alves von SW Seed.

Mfg Philipp
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