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Welger Miststreuer LS 270 - Erfahrungen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Welger Miststreuer LS 270 - Erfahrungen

Beitragvon Muku-Halter 2.0 » Do Apr 02, 2026 9:44

Hallo Kollegen,

möchte mir Morgen (Karfreitag) einen Welger LS 270 Miststreuer anschauen, nachdem ich meinen Kemper leider verkauft habe.
Hat jemand Erfahrungen mit diesem Typ?
Worauf soll ich besonders achten bei der Besichtigung? Hatten die Welger irgendwelche besonderen Schwächen?

Frohe Ostern schonmal im voraus. :prost:
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Re: Welger Miststreuer LS 270 - Erfahrungen

Beitragvon ferguson-power » Do Apr 02, 2026 19:17

Der Welger Miststreuer LS 270 hat natürlich schon einige Jahre auf dem Buckel . Augenmerk bei gebrauchten Miststreuern : Holzboden , Nußkettenräder , vordere Umlenkung , Kratzbodenketten , Kratzbodenantrieb (Krick-Krack :roll: :) ) , Verteilergetriebe , Streuwalzenantrieb , Streuwalzenlager , Achse , Achsaufhängung , Bereifung , Rahmen , Deichsel , Auflaufeinrichtung und Bremse .
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Re: Welger Miststreuer LS 270 - Erfahrungen

Beitragvon 240236 » Do Apr 02, 2026 19:26

Hatten die Welger nicht das Problem mit dem Verteilergetriebe?
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Re: Welger Miststreuer LS 270 - Erfahrungen

Beitragvon broitbeil » Fr Apr 03, 2026 0:05

Das Haupt Problem sind diese m förmigen Kratzbodenleisten.
Darunter rostet das jeweilige kettenglied ziemlich schnell weg. Ansonsten ein top Wagen.
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Re: Welger Miststreuer LS 270 - Erfahrungen

Beitragvon Caseih844XL » Fr Apr 03, 2026 8:38

Hatten einen Welger LS260 mit Holzbordwände und zwei liegenden Walzen.
Hatte nie Probleme gemacht und ein gutes Streubild.

Nachdem er dann nur mehr zum Brennholz transportieren genutzt wurde, habe ich ihn verkauft.
Generell, wie meine Vorredner schon beschrieben, die Streuerspezifischen Knackpunkte durchsehen.
Bei den Welger LS Streuern hatte unserer noch beidseitig die Möglichkeit die Bordwände seitlich auszustellen. Dies geschah mit 4 Kantrohren, welche in etwa 60 grad gekröpft waren. Man steckte diese ausserhalb der Bordwand in dafür vorgesehene Taschen ein, klappte die Bordwand bis sie dort auflagen. (War nur möglich wenn das Streuwerk demontiert war) Wenn dieser Streuer mal für andere Dinge verwendet werden soll, kann man das Streuwerk ziemlich einfach abbauen. Alleine mit Frontlader oder zu zweit per Muskelkraft. Eventuell hat der Verkäufer noch die hintere Bordwand anstelle des Streuwerkes rumliegen.

Wenn ich mich wieder für einen Entscheiden würde, würde ich persönlich auch wieder zu den beiden liegenden Walzen sowie den Holzbordwänden greifen.
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Re: Welger Miststreuer LS 270 - Erfahrungen

Beitragvon Muku-Halter 2.0 » Fr Apr 03, 2026 15:33

Besten Dank schon mal für die Infos. War heute zum anschauen da, und habe ihn im Anschluss gekauft.
Der Streuer ist natürlich nicht mehr neu, aber hat definitiv nicht viel gelaufen und wurde ordentlich gewartet, weil der Sohn der Besitzerin Landmaschinenmechaniker ist. Den Betrieb gibt es auch schon >15 Jahre nicht mehr und er stand in der Scheune unter Dach. Da jetzt ihr Mann (Großvater) in der Familie gestorben ist, und keiner den Betrieb mehr neu starten möchte wurde er jetzt verkauft.
Zum Miststreuer gehörten noch so eine Art „Ballengatter“, die anscheinend original dabei gekauft wurden früher.
Keine Ahnung was man damit gemacht hat, aber benutzt wurden die die letzten 30 Jahre nicht mehr. :lol:
Kann mich da mal jemand aufklären?
Eine Heckklappe hat das Ding nicht mehr.
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Re: Welger Miststreuer LS 270 - Erfahrungen

Beitragvon Caramba » Fr Apr 03, 2026 15:47

Dös Ballagadda id dafür do, damid Dir dia Miastbadza net vür nein Bulldog un in die Visage gschleudäd warn!
Das Ballengatter ist dafür da, damit Dir die Mistbatzen nicht nach vorne in den Schlepper und ins Gesicht geschleudert werden!
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Re: Welger Miststreuer LS 270 - Erfahrungen

Beitragvon Eizo » Fr Apr 03, 2026 16:02

Ich kann mich noch erinnern, wie hatten einen LS 280 Bj 1976.
Das Ballengatter war m.M. nach da für, zum Laden der damals üblichen, kleinen Hochdruckballen.
Ich weiß nur noch das sich in die Lager in der Streuwellen immer gerne langfasriges Material gewickelt hatte und die Lager dann zerstörte.
Damals wurde halt alle von der BayWa repariert.
Als Lehrling nervte mich immer das große Blech das man bei Streuen hochklappen musste. Beim Laden und Fahren auf der Straße musste es die Walzen bedecken, beim Streuen auf dem Feld musste man es hochklappen und nach vorne schieben (lag dann mit zwei Bolzen re. u. li. auf den Aussatzbrettern auf) um eben nicht von Mist und Steine, die Richtung Schlepper geschleudert wurden, getroffen zu werden.
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Re: Welger Miststreuer LS 270 - Erfahrungen

Beitragvon Stoapfälzer » Fr Apr 03, 2026 16:07

Das waren aber noch die grauen Welger kenne ich vom Lehrbetrieb und dachte mir damals schon "was n Scheiß", war von zu Hause halt Mengele gewohnt und bin jetzt auf Strautmann gewechselt. :lol:
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Welger Miststreuer LS 270 - Erfahrungen

Beitragvon Alla gut » Fr Apr 03, 2026 18:40

Wir hatten kein Welger sondern einen Krone Optimat .
Problem ist an den alten Streuern das man oft Mist auf der Straße hinten durch das Streuwerk verliert .
Zumindest war das bei dem Krone so trotz Streuwerkschutz .

Ich würde mir deshalb sowas nicht mehr kaufen .

Wenn man nicht beladen über weite Strecken auf der Straße fahren muss ist es kein Problem .
Aber sonst weite Strecken auf der Straße , man fährt schnell , der Wagen hüpft und Mist fällt hinten raus .
Auf der leeren Rückfahrt sieht man dann grobe Mistklumpen auf der Straße .
Und abends hat der Verkehr dann die Mistklumpen platt gefahren .

So war es halt bei mir früher . :)

Wenn ich google mit Bildern zum Krone ist das Problem mit dem Mist verlieren wohl hauptsächlich bei liegenden Walzen der Fall.
Wir hatten damals liegende Walzen .
was hier noch fehlt ist ein Bau Forum
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Re: Welger Miststreuer LS 270 - Erfahrungen

Beitragvon Harzbauer » Fr Apr 10, 2026 12:27

Eizo hat geschrieben:Ich kann mich noch erinnern, wie hatten einen LS 280 Bj 1976.
Das Ballengatter war m.M. nach da für, zum Laden der damals üblichen, kleinen Hochdruckballen.
Ich weiß nur noch das sich in die Lager in der Streuwellen immer gerne langfasriges Material gewickelt hatte und die Lager dann zerstörte.
Damals wurde halt alle von der BayWa repariert.
Als Lehrling nervte mich immer das große Blech das man bei Streuen hochklappen musste. Beim Laden und Fahren auf der Straße musste es die Walzen bedecken, beim Streuen auf dem Feld musste man es hochklappen und nach vorne schieben (lag dann mit zwei Bolzen re. u. li. auf den Aussatzbrettern auf) um eben nicht von Mist und Steine, die Richtung Schlepper geschleudert wurden, getroffen zu werden.



Das Blech habe ich bei meinem Welger abgebaut, aber das hatte wirklich den oben genannten Effekt. Mist wird nach vorne geschleudert und bleibt im besten Fall am Gitter an der Vorderwand hängen. Was ich vermisst habe war ein Kratzbodenrücklauf. Wenn mann auf die Straße wollte, mußte man erst die Reste unter der unteren Streuwalze entfernen oder nach vorne schieben. Hier, 35 Km vom Welger- Werk entfernt war Welger sehr stark vertreten. Mit Pressen , Ladewagen ( fast jeder hatte einen EL 41), Miststreuern und natürlich den Anhängern. Kurzzeitig gab es auch mal Scheibenmähwerke, SM 4, da gab es hier im Ort 3 Stück, aber nicht lange, die waren schon beim Kaufen kaputt.
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