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Wendeschaltung Erklärung

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Wendeschaltung Erklärung

Beitragvon Kubota7040 » Sa Feb 22, 2014 17:39

Hallo kann mir bitte jemanden erklären wie die Technik funktioniert bei einer hydraulischen wendeschaltung ist. In meinem Fall ist es der Kubota 6040.


Vielen Dank
Dank & Gruß
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Re: Wendeschaltung Erklärung

Beitragvon 3607 » Sa Feb 22, 2014 19:32

Ja, kann ich.
Die funktioniert einwandfrei.
Was willst du den wissen?
Man hat eine Hebel am Lenkrad und einen Gang eingelegt (sinnvoller Weise nicht einen von den 3 Schnellsten).
Hebel nach vorn - Traktor fährt vor - nach hinten: logisch.
Ohne zusätzlich kuppeln. Kannst aber trotzdem mit der Kupplung fahren wenn es mal genau zugeht oder beim normal hochschalten.
Die Kupplung ist eine Lamellenkupplung im Öl sollte also einer Trockenkupplung an Lebensdauer weit überlegen sein. - wichtig bei Fronlader...

Frag wenn du was wissen willst.

Grüße aus Sachsen, Jürgen (der keine Kubota verkauft aber eine 6040 sein Eigen nennen darf)
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Re: Wendeschaltung Erklärung

Beitragvon Favorit » Sa Feb 22, 2014 21:15

Hi,

es gibt versch. technische Ansätze, eine Getriebe-Wendeschaltung zu verwirklichen.
In der Landtechnik wird heute jedoch das System mit 2 Lamellenkupplungen wahrscheinlich das Häufigste sein:

Bild
Hier sieht man die beiden L.-Kuppl. nebeneinander im Prinzip eines sog. Powershuttle.
Auch abgebildet ist die Hydroschaltung, die - meist über einen Kipphebel in der Kab. entweder Kreis a oder b beaufschlagt. Ein solches System ist i.d.R. lastschaltbar, also ohne Kuppl. treten.
-> Trotzdem braucht man das nicht reinhauen bei volley-Drehmoment, sondern kann das zivilisiert handhaben...

Unter `Powershuttle´ versteht man heute aber auch eine Flansch-Zulieferkomponente von - ich weiß immer noch nicht, wer es ist, könnte eine Firma wie Carraro, Escort oder so sein(?), die zahlreiche Treckerhersteller im Bereich bis etwa 100kW(?) mit ihren alten 4Gang-Transmissionen koppeln, um diese ein bisserl aufzupoppen.
`PS´ verfügt über die Funktionen Wendeschaltung sowie Hi-Lo und besgteht aus einem emchanischen und hydraulischen Teil en block. Ich bin nicht sicher, aber ich glaube `PS´ blockiert die Wendeschaltung bei >12km/h(?).
Ich habe keine Ahnung wie Kubota es handhabt, wäre aber nicht allzu überrascht, wenn Die auch Abnehmer von `PS´wären - kann da genausogut aber auch eine eigene oder andere Lösung sein!
Powershuttle ist nicht zu verwechseln mit Powershift; Letzteres ist ein Volllastschaltgetriebe von Funk/USA, das sau schwer ist, 3 Lamellenkuppl. drin hat und Rw eher mager aussieht /gibt (über die Jahrzehnte) versch. Versionen davon und auch kundenspezifisch.

Historisch sind auch synchronisierte Wendeschaltungen bekannt, etwa aus Frankreich und Italien, ursprünglich als 12/12 (4Gang in 3 Gruppen synchronisiert mit Wendefunktion). Hier muß also gekuppelt werden.

Ein Zwischending hat Fendt 1993pp beim Farmer 300 realsiert - das ist ds Vorwahlprinzip, also aber auch mit Kuppl.
Ursprünglicher Ansatz bei Der Firma in den 70ern war beim Farmer 100S/LS (13/4-Getriebe) das optionale Wendegetriebe, wobei Rw tatsächlich über die ZW-Welle abgewickelt wurde. Das 13/13 wurde auch bei den Baggerladern der Mehrzweckserie benutzt.
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Re: Wendeschaltung Erklärung

Beitragvon JD7430 » So Feb 23, 2014 1:05

Beurteilen wir diese zwei Antworten zum Thema mal neutral und bewerten diese innerlich ^^
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Re: Wendeschaltung Erklärung

Beitragvon Kubota7040 » So Feb 23, 2014 8:43

Bin in Sachen Motor und Antrieb und alles was sonst noch dazu gehört ein Leihe der keine Ahnung hat. Ich habe mich halt gefragt wie das sein kann das ein Gang drin ist und der Traktor sich nicht bewegt das ist mir immer noch nicht klar. Sorry aber vielleicht kann mir das einer für doofe erklären.

@Favorit

Vielen Dank für den wirklich guten Versuch :mrgreen:
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Re: Wendeschaltung Erklärung

Beitragvon Kubota7040 » So Feb 23, 2014 8:51

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:



JD7430 hat geschrieben:Beurteilen wir diese zwei Antworten zum Thema mal neutral und bewerten diese innerlich ^^
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Re: Wendeschaltung Erklärung

Beitragvon ferguson-power » So Feb 23, 2014 9:22

Kubota7040 hat geschrieben:wie das sein kann das ein Gang drin ist und der Traktor sich nicht bewegt das ist mir immer noch nicht klar.


Der Gang ist zwar drin aber die Kupplung für Vorwärts oder Rückwärts ist noch offen . Diese wird über einen Öldruck geschlossen , welcher vom Fahrer über den Reversierhebel ( Powershuttle , Wendeschaltung ) angesteuert ist . Das ist im Grunde nichts anderes als wenn du das Kuplungspedal bei einer normalen Kupplung getreten hälst .
Kubota7040 hat geschrieben:Sorry aber vielleicht kann mir das einer für doofe erklären.


Ich will es mal versuchen :) .
Bei einer normalen Kupplung , wie die in den älteren Traktoren oder im PKW , LKW , Motorrad und anderen Fahrzeugen vorhanden ist , wird die Kupplung mit einer oder mehreren starken Federn geschlossen . Das heißt das die Kupplungsscheibe mit Federkraft von der Kupplungsplatte ( Kupplungsautomat ) gegen die Schwungscheibe ( angetrieben vom Motor ) gepreßt wird . Dadurch wird die Kupplungsscheibe kraftschlüssig mit angetrieben . Die Kupplungsscheibe ist wiederum mit einer Welle mit dem Getriebe verbunden , welches die Umdrehungen bis an die Hinterachse weiterleitet . Wenn ich nun das Kupplungspedal trete , wird über Gestänge und Umlekhebel ( mechanisch ) die Federkraft von der Kupplungsscheibe weggedrückt und die Scheibe bekommt Schlupf bzw dreht frei .
Bei der Kupplung vom Powershuttle übernimmt der gesteuerte Öldruck die Aufgabe der Federkraft . Ein Magnetventil , welches über einen Schalter (Reversierhebel in der Kabine ) betätigt wird übernimmt hier die Aufgabe vom Kupplungspedal bzw vom linken Fuß :wink: . Und weil es vorwärts und rückwärts geschaltet werden kann , sind bei der Lastschaltbaren Wendeschaltung ( Powershuttle ) immer zwei Kupplungen vorhanden , welche aber NIE gleichzeitig eingeschaltet werden . Immer nur eine .
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Re: Wendeschaltung Erklärung

Beitragvon berndisame » So Feb 23, 2014 10:18

Hallo!!

Beim Powershuttle gibt es für die Vorwärts und Rückwärtsfahrt eine eigene Kupplung.
Dh. Es wird keine Schaltmuffe verschoben, sondern nur eine Kupplung geöffnet- die andere Modular- wie das so schön heisst :mrgreen: geschlossen.

Beispiel:
Du fährt anch vorne- die V Kupplung ist geschlossen- R Kupplung offen.
Jetzt schaltest du um.
Jetz wird gleichzeitig die V Kupplung langsam geöffnet- und die H Kupplung langsam geschlossen- Getriebe läuft verkehrt- Traktor fährt nach hinten.
Gruß
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Re: Wendeschaltung Erklärung

Beitragvon 3607 » So Feb 23, 2014 17:52

Ein Magnetventil , welches über einen Schalter (Reversierhebel in der Kabine ) betätigt wird übernimmt hier die Aufgabe vom Kupplungspedal
- von Freguson power

...ich denke beim Kubota läuft das alles rein mechanisch - also nicht über Magnetventil - ab. Schließlich gibt es bei der Fußkupplung auch so eine Art "Schleifpunkt" - das würde nicht funktionieren bei Magnetventil.
Außerdem haben die Japaner an der Maschine an Elektronik gespart wo es nur ging (find ich nicht schlimm).

JD7430 hat geschrieben:Beurteilen wir diese zwei Antworten zum Thema mal neutral und bewerten diese innerlich ^^


Mit dem Beitrag kann ich sehr wenig anfangen, speziell was "innerlich bewerten" ist.

Grüße aus Sachsen, Jürgen
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Re: Wendeschaltung Erklärung

Beitragvon Favorit » So Feb 23, 2014 20:17

Hi,

Du denkst zu sehr vom PKW her!
Dieser hat ja ein Getriebe wie 4/1, 5/1, 6/1; d.h. dort wird für die Rw-Fahrt alternierend eine "Kehrt"-Welle eingelegt, die über ein 3.Zahnrad andersrum dreht.

Eine Wendeschaltung mußt Du dir als 2-geteiltes Getriebe vorstellen:
Im (Haupt-)teil werden die Gänge geschaltet, während das Powershuttle bestimmt ob das jeweilige in die eine oder andere Richtung abgehen soll /so wie es die Anderen schon dargestellt haben.
Wie gesagt, soll der Richtugnswechsel nicht gerade unter hohem Kraftfluß erfolgen, da dies natürlich auf´s Material geht...

Historisch hatte der Schlepper ein Getriebe wie beim PKW.
Das war rel. roh, insbesondere, als man von 20km/h über 25 zu 30km/h (usw.) ging.
Dann war die gleiche Lösung praktikabel wie beim LKW, also Doppel-H, wo über eine Nachschaltgruppe die gleichen Gänge in einem 2. Bandbereich laufen. So erhielt man etwa seit 1955 zum ersten Mal 6/2Gänge aus einem einfachen 3/1-Getriebe. D.h. die Nachschaltgruppe verschlankte das Hauptgetriebe.
Um 1960ff ging man zum Gruppengetriebe über, das 4Wechselgänge aufwies und bei dem am 2.Schalthebel die Gruppen S(chnell), L(angsam) und R(ückwärts) geschaltet wurde, bzw. wird. Also 8/4. Mit 3 Vw-Bereichen wurde es als 12/4 im Ausland in die 1970er und teilw. 80er hinein verlängert.
In D. ging der Trend seit 1965/8 (Fendt) aber zum Integralgetriebe.
Hier hast Du nun gewißermaßen eine zusätzliche Vorschaltgruppe, die den einzelnen Gang splittet und zwar in der einfachsten Ausführung als Hi-Lo in einem ~30%Sprung (frühe Maßnahmen, das lastschaltbar zu machen, gehen einwandfrei von den USA aus; sog. LS-Getriebe gab es damals schon etwa bei JD oder auch bekannt als Agri-O-Matic bei IHC - LS als 30%-Sprung).
Mit dem ->Feinstufengetriebe werden enge Abstufungen erzielt. Auch wird es ebenfalls im LKW-Bereich benutzt, etwa bei Baustellenfahrzeugen etc. - so wird beim Ecodrive aus 4Gängen mit Doppel-H eines mit 16 (Vw)Geschw. ...
Diese Getriebe haben also schon 3 Schalthebel, aber bei den besseren Ausführungen ist die Feinstufung z.B. elektrohydraulisch als Kippschalter am Haupthebel wie beim Lastwagen-Vorbild angebracht, z.B. im Agrar auch mit 3 oder 4 Feinstufen (6 sind lächerliche Versuche, alte 4Gang zu verlängern...).
Seit 1970 gibt es in D. auch das 6Gang-Getriebe. Das ist sinnvoll, um z.B. im Straßentransport von 5-40/50km/h an einem Schgalthebel fahren zu können /ohne die Feinstufung, oder die Bereichsschaltung bemühen zu müssen. Das Ausland hat im Wesentlichen bis heute an der 4Gang-Schaltung in 3 Bereichen festgehalten; eine Alternative sind 4x4-Getriebe mit Wendeschaltung, also 16/16 (USA), mit "Hase-Schildkröte" als 32/32 (Frankreich; im Ausland werden die Ernten vielfach mit LKW abgeführt; der Trecker mit großartigem Staßenkipper ist eine regelrecht zentraleuropäische Erscheinung...).
Dieses Festhalten ist so beharrlich, daß schließlich sogar ZF heute wieder zusätzlich ein "kleines" Getriebe mit 4Gang anbietet!

Wie auch immer das Getriebe am best. Schlepper aussieht, die Wendeschaltung läßt den ganzen Bettel entweder kontinuierlich drehen - oder schmeißt ihn direktional um. :arrow:
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Re: Wendeschaltung Erklärung

Beitragvon Kubota7040 » Mo Feb 24, 2014 6:48

Vielen Dank für die vielen Erklärungen. Ich denke das ich es jetzt verstanden habe.



Danke :wink:
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Re: Wendeschaltung Erklärung

Beitragvon elchtestversagt » Mo Feb 24, 2014 8:25

Aber welcher Schlepper ausser Valtra hat denn zwei (Haupt)Kupplungen; eine für Vw und eine für Rw?
Meines Wissens keiner.
Die haben alle eine (Haupt)Kupplung und ein Wendegetriebe; die Hydraulischen werden ebend hydraulisch geschaltet; es gibt aber auch noch viele synchronisierte Wendegetriebe; wobei die Lamellenkupplung die "Lastschalteinheit" darstellt; sprich "Wendelastschaltung".Sowas haben die CNH Modelle bis 170 PS verbaut; die schalten auch nicht bei schneller wie 10km/h; sondern erst; wenn man runtergebremst hat...
Wenn man dann in schnellen Zügen wendet; geht das auf die Kupplungen ( abfangen von Schlupf) sowie auf die Synchronisierung.Das andere ist wenn die Wendeschaltung zwei Lamellenpakete ähnlich der LS stufen haben; das sind in dem Sinne aber keine "Kupplungen"; sprich nicht sofort voll belastbar. Bei JD wird er Antriebstrang über diese Lösung (m.W.n.) abgebremst und dann geschaltet.Das sind dann aber Lösungen innerhalb der Antriebseinheit. Valtra dagegen teilt den Strang schon direkt am Motorausgang mit zwei Hauptkupplungen auf; deswegen ist das ganze auch sehr effizient; es ist quasi ein Doppelkupplungsgetriebe.
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Re: Wendeschaltung Erklärung

Beitragvon berndisame » Mo Feb 24, 2014 12:00

elchtestversagt hat geschrieben:Aber welcher Schlepper ausser Valtra hat denn zwei (Haupt)Kupplungen; eine für Vw und eine für Rw?
Meines Wissens keiner.
Die haben alle eine (Haupt)Kupplung und ein Wendegetriebe; die Hydraulischen werden ebend hydraulisch geschaltet; es gibt aber auch noch viele synchronisierte Wendegetriebe; wobei die Lamellenkupplung die "Lastschalteinheit" darstellt; sprich "Wendelastschaltung".Sowas haben die CNH Modelle bis 170 PS verbaut; die schalten auch nicht bei schneller wie 10km/h; sondern erst; wenn man runtergebremst hat...
Wenn man dann in schnellen Zügen wendet; geht das auf die Kupplungen ( abfangen von Schlupf) sowie auf die Synchronisierung.Das andere ist wenn die Wendeschaltung zwei Lamellenpakete ähnlich der LS stufen haben; das sind in dem Sinne aber keine "Kupplungen"; sprich nicht sofort voll belastbar. Bei JD wird er Antriebstrang über diese Lösung (m.W.n.) abgebremst und dann geschaltet.Das sind dann aber Lösungen innerhalb der Antriebseinheit. Valtra dagegen teilt den Strang schon direkt am Motorausgang mit zwei Hauptkupplungen auf; deswegen ist das ganze auch sehr effizient; es ist quasi ein Doppelkupplungsgetriebe.


Hallo!!

Aha, 2 Lamellenkupplungen- die sind keine Kupplungen??? :shock: :roll: :|
Was dann sonst??
Das Magnetventil steuert den Ölstrang das die Kupplungen sanft einrasten- entlasten..
Gruß
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Re: Wendeschaltung Erklärung

Beitragvon elchtestversagt » Mo Feb 24, 2014 12:34

Ich hab ja geschrieben; Hauptkupplungen.
Die gibt es bei den meisten Schleppern nur einmal; und die Lamellenkupplungen schalten nur den Bereich ( hier Vw oder Rw); aber die "trennen" nicht den Antriebsstrang; das macht alleine die Hauptkupplung ( die hier auch mit angesteuert wird; ).Denn wozu brauche ich sonst noch eine Hauptkupplung bei einem mehrfach-LS-Getriebe; wenn die Lamellenkupplungen dort die Gänge schalten; denn dann könnte ich ja auch die Gruppe schalten wenn alle Lamellenkupplungen in der LS Einheit offen sind( kein Gang drin).
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Re: Wendeschaltung Erklärung

Beitragvon 3607 » Mo Feb 24, 2014 21:14

Hallo Elchtestversagt,

ich weiß nicht, wie das bei anderen Schleppern ist, hab´s auch schwer, Deine Ausführungen zu verstehen.
Ich weiß aber, daß es bei dem Kubota M6040 nur 2 Lammellenkupplungen gibt (abgesehen von je einer für Zapfwelle und Allradzuschaltung).
Wenn ich den Traktor anlassen will, sind die ganz sicher geöffnet (Lenkradhebel neutral - Sicherheitsschaltung!) --ob dabei ein Gang eingelegt ist, ist dem völlig egal (beim anlassen) und sobald ich den Hebel betätige fährt der auch los wenn ein Gang drin ist und ich nicht auf der Fußkupplung stehe.
Insofern kann ich mit "Hauptkupplung" nicht viel anfangen - höchstens "doppelte Hauptkupplung".

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