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Wer kennt Logosol Timberjigg bzw.hat damit erfahrung

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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Wer kennt Logosol Timberjigg bzw.hat damit erfahrung

Beitragvon Holzbubi » So Mär 16, 2014 23:34

Möchte mier in zukunft selbst einige Bohlen schneiden für verschiedene Zwecke ,es müßen nicht millimeter genaue Bohlen werden ,aber auch nicht cm abweichungen die Regel sein !Vieleicht kann mier jader eine o.andere von Euch auch erfahrungsberichte mitteilen .Mfg Andi !!
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Re: Wer kennt Logosol Timberjigg bzw.hat damit erfahrung

Beitragvon Falke » Mo Mär 17, 2014 7:52

Lamborghini674 scheint so was zu haben: bilder-forstarbeiten-t9805-2490.html

A.
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Re: Wer kennt Logosol Timberjigg bzw.hat damit erfahrung

Beitragvon waldtom » Mo Mär 17, 2014 10:01

Hallo Holzbubi

Ich habe solch ein Timmerjigg. Damit habe ich schon Fichtenbohlen, einen 7m langen Fichtenbalken sowie Eichenbohlen gesägt.
Erstmal brauchst du zusätzlich dazu eine leistungsstarke Motorsäge ( meine 440 ist anscheinend die untere Grenze) Längsschnittketten und eine selbstgebaute Anlegeschiene.
Das Ganze ist aber eine "Motorsägenquälerei", da der Längsschnitt wesentlich langsamer als der Querschnitt ist.
Wenn man nur einen Balken oder einen Stamm zu Dielen sägen will, ist das mit dem Timmerjigg in Ordnung.
Wenn man mehr einschneiden will, würde ich die Fahrt zum nächsten Sägewerk empfehlen.
Hast du dir das Video bei Logosol angesehen?
Viele Grüße aus Unterfranken
Tom
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Re: Wer kennt Logosol Timberjigg bzw.hat damit erfahrung

Beitragvon Holzbubi » Mo Mär 17, 2014 22:12

@ Falke danke für den Tipp ,ich hab mier zwar die Produkt videos angeschaut aber die Technik kann vieles interesanter gestalten u.beschönigen !

@ Waldtom ,ich möcht nur nicht immer wegen 1 Rundling ins nächste Sägewerk fahren ,die zwei nähesten ,da dauerts meistens daß man Angst haben muß das Holz ist schon faul ! u.da wos klappt der ist 1 Stunde entfernt !aber wenn das mit dem Timmberjigg +-minus 1 cm hinhaut dann paßt das für mich .Mein Kumpel hat 2013 anfang Januar einen 4m langen Rundling 60 cm durchm.zum Säger gebracht ,u. da liegt er immer noch ! Ich hatte im Herbst 2 3m lange Kastanienrundlinge zu schneiden ,eine Stunde hin u.eine retur ,aber am Montag hingebracht u. am Freitag abgeholt.Wenn ich es schaffe in 4 Stunden 2 3m lange rundlinge 40 bis 60 D.in 6cm Bolen zu schneiden dann paßt die Sache schon.Zur Säge ,zur Zeit hab ich eine 562 xp bin aber auf der Suche einer 390 xp,hab letztlich eine ferpaßt aber da wird sich schon was finden,u.andere Marke möcht ich nicht ,weilich mit dem Freundlichen einfach am besten zurechtkomm!Danke noch für die schnellen Antworten ,Gruß Andi !!!
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Re: Wer kennt Logosol Timberjigg bzw.hat damit erfahrung

Beitragvon Ugruza » Di Mär 18, 2014 7:38

Wenn du 1 Jahr auf das Sägen wartest, hat dein Säger wohl ein Problem. Also ich würd eher zum Säger fahren als mir so ein Ding anzuschaffen, aber bei mir ist er auch um die Ecke - kommt auch auf die Gegebenheiten an.

Lg Ugruza
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Re: Wer kennt Logosol Timberjigg bzw.hat damit erfahrung

Beitragvon waldtom » Di Mär 18, 2014 10:58

Hallo Andi

Für den von Dir genannten Zweck ist das Timmerjigg ideal. Genau aus diesem Grund habe ich mir auch eines zugelegt.
Die Längsschnittketten habe ich mir von Kox gekauft. Am besten kaufst du eine komplette Schneidgarnitur: 4 Ketten, ein Schwert und gleich ein Kettenrad dazu .
Die Führungsschiene habe ich mir zweiteilig ( einmal 4,50 und eine Verlängerung mit 3 m) wie im Video aus Fichtenbrettern gebaut.
Wenn die Ketten scharf sind, hast du max 5mm Abweichung. Wenn die Ketten stumpfer werden kann der Schnitt schon mal aus dem rechten Winkel laufen, da die Säge ja nur einseitig geführt wird.
Viele Grüße aus Unterfranken
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Re: Wer kennt Logosol Timberjigg bzw.hat damit erfahrung

Beitragvon berndisame » Di Mär 18, 2014 22:06

Hallo!!

Ich habe mit eine Logosol Alaskan nachgebaut.
Die Teile lagen bei mir daheim in der Ecke (Abfall!!) 2 Stunden Basteln!!! - normal kostet bei Grube Forst 350 € :wink:

Schau hier: Das ist mein WERK!!!
post956329.html#p956329

Was sich sagen möchte:
Motorsäge nicht unter 5 PS- besser ab 6 PS!!
Spiziell bei Wertholz- Obstbäume kann man da einges aufschneiden- das man sonst NUR TEUER bekommt :klug:
Beim Alaskan fällt einem das führen der Säge leichter- und die Schnitte werden schöner.

Nachteil:
Bei größeren Mengen, kommt man schnell am an die Grenzen.
Kommod wenn man mal mal ein paar Balken braucht- auch Pfosten für die Güllegrube..
http://www.youtube.com/watch?v=1ZQdePOuDoE
Gruß
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Re: Wer kennt Logosol Timberjigg bzw.hat damit erfahrung

Beitragvon Holzbubi » Di Mär 18, 2014 22:38

@ waldtom ich denke daß es mit dem Big Mill Lsg vieleicht noch weniger abweichung gibt aber kostenpunkt ist halt auch viel höher.Eine längsschnitt Kette habe ich bereits ,für größere Durchmesser suche ich zur Zeit eine 390xp aber da wird sich schon was finden.Jetzt muß ich mal sehn ob ich direkt mal bei Logosol vorbeischau ,(muß demnächst nach Bregenz) da währs ja nicht so weit bis Ravensburg!Die Option Netz bleibt immer noch,u.von heut auf morgen muß ichs nicht haben.ich bekomme nun einwenig Zeder u.einen Mammutbaum u.da möcht ich auch wieder jeweils 1-2 Rundlinge zu Bohlen schneiden der rest wird fürs Carving genutzt!mfg Andi!!!
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Re: Wer kennt Logosol Timberjigg bzw.hat damit erfahrung

Beitragvon waldtom » Mi Mär 19, 2014 8:55

Hallo Berndisame, hallo Andi

So ein LSG möchte ich mir auch aus meinem Timmerjig bauen. Ich denke, dass die Schnitte mit einer beidseitigen Schwertführung präziser als mit einer einseitigen werden.
Allerdings würde ich die Schwerthalterung lieber klemmen als das Schwert zu durchbohren.
Viele Grüße aus Unterfranken
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Re: Wer kennt Logosol Timberjigg bzw.hat damit erfahrung

Beitragvon egnaz » Mi Mär 19, 2014 10:48

Hallo
Logosol ist eine tolle Firma. Die haben im Moment auch wieder Kampagne.

Ich habe einen Eigenbau nach dem Big Mill System gebaut.
Für 10 cm Schnittstärke rechne ich 1 KW.

Bild

Bild

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Gruß Eckhard
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Re: Wer kennt Logosol Timberjigg bzw.hat damit erfahrung

Beitragvon berndisame » Mi Mär 19, 2014 15:56

Hallo!!

Das Logosol M8 hat auch einen Schwertspitzenhalter.
http://www.youtube.com/watch?v=F2lmY8GITuQ

Ich würde mir das so bauen wie egnaz- Gefällt mir sehr gut, Gratuliere :D
Da fehlt der Daumen hoch Button :wink:

Präzise schnitte bekomme ich mit dem Alaskan auch hin.
Einge bekannte haben mich gefragt bei Welchen Sägewerk ich diese Bohlen geakauft habe :shock:
Mit der Längschnittkette weder die Schnitte viel glatter.
Auch der Kraftbedarf beim Vorschub ist wesentlich geringer.
Die ersten Tests habe ich mit der normalen Oregon Vollmeiselkette gemacht.
Bei einer Trockenen Lärche ging das nicht gut, sehr schwer der Vorschub..

Mit der Längschnittkette ging das mit 2 Finger :shock:
Frisches holz lässt sich leichter schneiden- weiß jeder der schon mal Dürre Käferbäume aufgearbeitet hat :wink:

Meine Husi. 362 XP Spezial habe ich dabei schon vernichtet- hat nen neuen Kolben Zylinder gebraucht- na gut, war ja auch gebraucht gekauft.
Wie gesagt, unter 6 PS würd ich nicht ans Werk gehen...
Gruß
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Re: Wer kennt Logosol Timberjigg bzw.hat damit erfahrung

Beitragvon dl8rck » Do Mär 20, 2014 19:54

Hallo Holzbubi,

habe mit dem Timmerjigg bestimmt schon 10 Festmeter Bretter, Bohlen und Balken geschnitten. Geht eigentlich erstaunlich gut. Meine übliche Schnittlänge ist 4m, in Ausnahmefällen auch 2m. 4m deshalb, da mein überdachter Trockenstapel dieses Format hat. Wichtig ist, dass man die Längsschnittkette immer super scharf hält, ansonsten wird es zur Quälerei für die Kettensäge. Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, mit einer kleineren Säge als der MS660 zu arbeiten. Bei frischem Weichholz mag es mit weniger Leistung gehen, bei Hartholz wohl nicht. Das Problem bei breiteren Brettern und Bohlen ist allerdings die mangelnde Winkeltreue des Timmerjiggs. Bei einem 20cm breiten Brett kann eine Seite durchaus 20mm stark sein, während die andere Seite 25mm hat. Auf die Dauer nervt mich die ewige Hoblerei. Einen großen Anteil des schönen Schnittholz verwandelt man dadurch zu Hobelscharten.
Ich habe deshalb kürzlich auf eine Big Mill Basic aufgerüstet, bin aber noch nicht dazugekommen diese zu testen. Sobald geschehen, stelle ich einen Bericht online.
Ich glaube mit dem Timmerjigg ist es so: Entweder es gefällt einem, dann landet man über kurz oder lang bei einer M8 oder ähnlichem, oder es k**zt einen an, dann lässt man das Schnittholz machen bald wieder bleiben. Ich für meinen Teil bin jedenfalls dem Logosol-Virus verfallen. Ich freue mich, dass ich immer einen Vorrat an Hölzern (aktuell Fichte, Kiefer, Buche und Ahorn) für kleinere Projekte lagernd habe. Bis dato habe ich Holzunterstände/Schupfen, kleinere Möbel/Regale und Brotzeitbretter aus eigenen Brettern gemacht.

Im Thread Bilder Forstarbeiten habe ich schon einmal ein paar Bilder von meiner Arbeit mit dem Timmerjigg online gestellt: http://www.landtreff.de/post1075649.html#p1075649

Schönen Gruß,

Sepp
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