Mein Problem:
Pachtfläche im Überschwemmungsgebiet. Eigentlich Grünlandstandort, aber die Fläche wurde von mir als Acker übernommen. Hab dann Gras eingesät und weiterhin als Acker (Ackergras) angegeben. Wenn dieses Jahr kein Umbruch erfolgt, bekommt die Fläche in alle Ewigkeit den Grünlandstatus. Das heißt: Verpächter könnte mich auf Wertminderung verklagen (Acker zu Grünland gemacht) und hätte vermutlich Erfolg. Umbruch wäre zwar rechtlich erlaubt, aber aufgrund der speziellen Hochwasserverhältnisse (starke Strömung-- kein ruhiger Polder) ein Blödsinn. Aus gleichem Grund kommt auch keine flache Bearbeitung in Frage.. das wäre im Falle eines Hochwassers noch schlechter als eine Pflugfurche, weil es den lockeren Boden auf dem festen Unterboden komplett wegspülen würde. Mein Lohnunternehmer hat ein mulchsaattaugliches Maissägerät (Scheiben mit über 100 kg Druck), rät mir aber trotzdem ab. Nach Weidelgras/Grünroggen wäre in seinen Versuchen der Mais ohne Bodenbearbeitung meistens nichts geworden. Hat jemand Erfahrung?
Ich hatte mir vorgestellt, Mitte/Ende März mit Glyphosat abzuspritzen.
Alternative wäre die Einsaat von Senf ... entweder als Stilllegung oder zur Körnerernte. Taugt eine Scheibensämaschine zur Einssaat von Senf in eine dichte abgespritze Grasnarbe?
Nächstes Jahr würde ich dann wieder Gras einsäen.
Jemand Erfahrungen?
Oder ne Idee?
