Das kommt wohl auf den anfänglichen Feuchtegehalt des Holzes an.
Ganz grob behauptet würde ich mal sagen 2 Jahre, dann kannst du das Holz verbrennen. Die ideale feuchte sollte halt unter 20% liegen, dafür gibt es mittlerweile sog. Holzfeuchtemesser zum überprüfen.
Ich hab im letzten Herbst 2 Buchen gefällt, diese auf Meterstücken
geschnitten und aufgespalten. Liegen nun draußen nur oben mit
einer Plane bedeckt, die sind komplett trocken.
Reicht also normal ein Jahr locker dann isses Holz trocken zum einschüren!
das Holz, gespalten in 1 m Scheite, braucht einen kompletten Sommer (April - September) bei luftiger und abgedeckter Lagerung. Im Herbst beim nassen Wetter geht die Holzfeuchte wieder hoch.
Die meisten lagern aber nicht "luftig" sondern in irgendwelchen Ecken, Waldrändern oder Schuppen, wo zu wenig Luft durch geht und es nicht richtig trocknet. Daher die 2-Jahres-Empfehlungen.
Grüße
Obelix
Hans Jonas: Die gegenwärtige Generation darf ihr eigenes Lebensglück nicht damit erkaufen, das Unglück künftiger Generationen zu bewirken.
Ich weis zwar nicht ob da was dran ist aber ich hab mal gehöhrt dass sobald das Holz einmal getrocknet ist, so ca. 15-17% der Heizwert bei weiterer Lagerung abnimmt.
Wir lagern in einem eigens dafür gebauten Schuppen, eher ein Dach auf Pfosten. Nach einem Jahr sind wir zwischen 13 und 15%, dann wird Verkauft.
Hallo,
also ich habe mal in einer Studie einer Universität gelesen das Holz (Buche-Eiche) innerhalb von 9 Monaten trocken wa. Leider weiß ich die Quelle nicht mehr werde sie mal suchen.
Wir lagern unser Holz auch nur ein Jahr sogar ohne abzudecken und die Kunden sind sehr zufrieden und begeistert damit.
Hallo,
Infos über akzeptable Trockenzeiten könnt Ihr bei der Holzfachschule Bad Wildungen bekommen. Wichtig sind das Wo und wie der Holzlagerung. Wer die Standartfehler vermeidet hat im Herbst 1a Ware zum Verkauf. Mein Spruch ist einfach: Brennholz braucht was der Mensch nicht verträgt- Zugluft an den richtigen Stellen.
MfG
jens
der 2-Jahres-Rhythmus kommt meines Erachtens daher, dass man bis vor wenigen Jahren die Restfeuchte nicht messen konnte und daher eben auf der sicheren Seite sein wollte!
Wenn ich Kunden das Holz auf dem Hof abkippe oder die Bündel ablade, hab ich immer mein Feuchtemessgerät zur "Beweissicherung" dabei.
Hallo, am Besten trocknen Scheite in einem lose geworfenen Haufen. Ideal ist es wenn eine Belüftung auch von unten erfolgt. Mein Tip: Eine ausreichend große Palette auf Hohlblocksteine stellen, eine Bausstahlmatte zu einen Silo binden, Holz rein- Dach drauf und im Herbst ist das Brennholz fertig.
MfG
Jens
Ich habe mein Holz auf einer Wiese in gespaltenen 1 m Stücken gestapelt (oben abgedeckt).
NAch meiner Erfahrung und MEssung sind die dickeren Stücke, vor allem Eiche, aber auch Buche , nach 1,5 Jahren in der Mitte noch nicht unter 20% Restfeuchte.
Zum genauen messen muss man sie aber nochmal aufspalten.
Also ich säg mein Holz im Wald auf 80 oder 120 cm, dann wirds zuhause gleich gespalten, auf 40cm gesägt und gestapelt. Wäre mir viel zuviel Dreck und Arbeit, das erst zu spalten, dann zu trocknen und dann nochmal zu sägen und wieder aufzustapeln.
Das kleingesägte, feingehackte und luftig-zugig unter einem Dach gelagerte Holz ist ruckzuck trocken und kann nach 'nem halben Jahr getrost verfeuert werden.