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Wie zufrieden sind Landwirte mit ihrem Beruf?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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17 Beiträge • Seite 1 von 2 • 1, 2

Welcher Landwirt ist glücklich mit seinem Beruf?

Ich bin uneingeschränkt sehr glücklich damit
6
8%
Ich bin sehr zufrieden, aber die Gängelei durch die Politik nervt
24
34%
Ich bereue, dass ich diesen Beruf ergriffen habe
3
4%
Die viele Arbeit, schlecht bezahlt, nervt
5
7%
Ich habe keine Zukunftsängste
7
10%
Ich habe große Zukunftsängste
4
6%
Der Betrieb wird auslaufen, leider
5
7%
Der Betrieb wird auslaufen, Gottseidank
1
1%
Die Stimmung wechselt
5
7%
So frei wie ich ist keiner
3
4%
Wer von Freiheit in der Landwirtschaft spricht, ist ein Träumer
8
11%
 
Abstimmungen insgesamt : 71

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Wie zufrieden sind Landwirte mit ihrem Beruf?

Beitragvon tiger24 » Do Okt 09, 2014 20:04

Liegt ja nahe, mal so eine Umfrage zu erstellen, wie immer, nicht perfekt.

Gabs die schon?

Upps, hab ich vergessen, wer unter 10 ha wirklich bewirtschaftet, bitte nicht abstimmen!

Es hilft uns nichts, wenn der 2Zimmer-Stadtbewohner seine Meinung äußert...
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Re: Wie zufrieden sind Landwirte mit ihrem Beruf?

Beitragvon kaltblutreiter » Do Okt 09, 2014 20:47

tiger24 hat geschrieben:Upps, hab ich vergessen, wer unter 10 ha wirklich bewirtschaftet, bitte nicht abstimmen!


Da darf ich hier nicht mit abstimmen, denn wir bewirtschaften nur knapp 8 ha im NE -- Ackerbau, Grünland und Milchvieh. Mit
2Zimmer-Stadtbewohner
hat das allerdings nix zu tun. Ich darf mich übrigens "Landwirtin" nennen.

Vielen Dank für die Vorurteile! Hier sieht mans wieder mal, daß es in den Köpfen mancher nicht entscheidend ist, WIE man etwas macht, sondern nur, WIEVIEL.
A man's home is his castle until the queen arrives.
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Re: Wie zufrieden sind Landwirte mit ihrem Beruf?

Beitragvon Falke » Do Okt 09, 2014 21:07

Genau!
Ich bin mit meinen 8 ha Wald auch "Vollerwerbs-Land-und-Forstwirt", der zumindest 51 % des Lebensunterhalts aus dem Betrieb erwirtschaftet.

Und ich fühl' mich frei, weil ich eben nur im Wald zugange bin. :D

Ich hab', streng nach Vorgabe, nicht abgestimmt. :|

A.
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Re: Wie zufrieden sind Landwirte mit ihrem Beruf?

Beitragvon Manfred » Do Okt 09, 2014 21:12

Falke hat geschrieben:Genau!
Ich bin mit meinen 8 ha Wald auch "Vollerwerbs-Land-und-Forstwirt", der zumindest 51 % des Lebensunterhalts aus dem Betrieb erwirtschaftet.


Wie funktioniert das?
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Wie zufrieden sind Landwirte mit ihrem Beruf?

Beitragvon Manfred » Do Okt 09, 2014 21:15

Für mich ist keine passende Option dabei. Ich bin noch lange nicht zufrieden, aber die Gängelei durch die Politik ist mit Abstand mein größter Frustrations- und Kostenfaktor.
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Re: Wie zufrieden sind Landwirte mit ihrem Beruf?

Beitragvon Falke » Do Okt 09, 2014 21:20

Das habe ich im Forstforum schon mehrmals erörtert ...

Schuldenfreiheit und Sparsamkeit (ohne Selbstkasteiung), z.B. ein Handy um 14,90 €, ein 10 Jahre alter PC,
gebrauchte 45 PS Traktoren, Seilwinde ohne Funkfernbedienung, kein Rückewagen usw. ... und 98 % Eigenleistung.

Und ein gut gefüllter Polster aus der vormaligen unselbstständigen Erwerbstätigkeit.

Gruß
Adi
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Re: Wie zufrieden sind Landwirte mit ihrem Beruf?

Beitragvon tiger24 » Do Okt 09, 2014 22:22

Mein Gott, sehts doch nicht so eng...

Ich meine wirkliche, imLeben echte Bauern.

Aber wie man mit 8 ha Wald 51 % seines Lebensunterhaltes erwirtschaften kann, da würd ich gern was lernen. Ich habe etwa gut 60 ha Wald, da kann ich ja reich werden...
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Re: Wie zufrieden sind Landwirte mit ihrem Beruf?

Beitragvon Todde » Do Okt 09, 2014 23:31

Manfred hat geschrieben:
Falke hat geschrieben:Genau!
Ich bin mit meinen 8 ha Wald auch "Vollerwerbs-Land-und-Forstwirt", der zumindest 51 % des Lebensunterhalts aus dem Betrieb erwirtschaftet.


Wie funktioniert das?


Regenwald :regen:
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
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Re: Wie zufrieden sind Landwirte mit ihrem Beruf?

Beitragvon frank1973 » Fr Okt 10, 2014 8:57

Falke hat geschrieben:Das habe ich im Forstforum schon mehrmals erörtert ...

Schuldenfreiheit und Sparsamkeit (ohne Selbstkasteiung), z.B. ein Handy um 14,90 €, ein 10 Jahre alter PC,
gebrauchte 45 PS Traktoren, Seilwinde ohne Funkfernbedienung, kein Rückewagen usw. ... und 98 % Eigenleistung.

Und ein gut gefüllter Polster aus der vormaligen unselbstständigen Erwerbstätigkeit.

Gruß
Adi
Diese Antwort die ich voll unterstütze währe mal ein eigenes Thema wert,wie groß muss ein Fuhrpark sein und wieviel Eigenleistung muss sein um davon Leben zu können.Die Maschinen müssen ja immer groß sein um schnell und effizient arbeiten zu können,ist einerseits richtig aber sie kosten in der Anschaffung und im Unterhalt mehr Geld und das muss ja auch irgendwoher kommen und die hier angesprochene Eigenleistung lohnt sich ja sowieso nie,man könnte ja in der Zeit was anderes machen (die Füße hochlegen und jammern wieviel Geld ne Arbeit kostet).Ein Beispiel aus der diesjährigen Weizenernte:Fahre mein Getreide und Mais selbst zur Genossenschaft welche für den Transport 10 euro pro tonne zahlt,dieses Jahr musste ich für die 78to Weizen 5mal fahren,bekam also 780 euro.Getankt wurden danach 98Liter Diesel die 138.- Euro gekostet haben,blieben nach Adam Riese 128 euro pro Fahrt (45 min. einfach)für den rest wie verschleiß usw.Ach ja,Trakor und Anhänger sind zwar alt aber bezahlt.Bin mal auf die Antworten gespannt.
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
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Re: Wie zufrieden sind Landwirte mit ihrem Beruf?

Beitragvon Weinbauer » Fr Okt 10, 2014 11:05

frank1973 hat geschrieben:
Diese Antwort die ich voll unterstütze währe mal ein eigenes Thema wert,wie groß muss ein Fuhrpark sein und wieviel Eigenleistung muss sein um davon Leben zu können.Die Maschinen müssen ja immer groß sein um schnell und effizient arbeiten zu können,ist einerseits richtig aber sie kosten in der Anschaffung und im Unterhalt mehr Geld und das muss ja auch irgendwoher kommen und die hier angesprochene Eigenleistung lohnt sich ja sowieso nie,man könnte ja in der Zeit was anderes machen (die Füße hochlegen und jammern wieviel Geld ne Arbeit kostet).[/quote]

der fuhrpark muss so ausgelegt sein, dass ich alle (selbst) auszufürhenden tätigkeiten problemlos damit meistern kann. ein kleines leistungspolster darf vorhanden sein. bei neuanschaffungen ist immer zu schauen, ob ich in zukunft den betrieb vergrössere oder verkleinere.
auch prüfe ich immer, ob ich arbeiten vll. vergebe oder auch wieder selbst ausführe. das hat nicht nur mit direkten kosten zu tun. z.b. wenn mit fremdvergebener arbeit unzufrieden bin, kann es mittelbar/langfristig sinnvoller und günstiger sein, diese wieder selbst zu erledigen, auch wenn das erst mehr kostet.
eigenleistung gilt dasselbe: was kostet mich die vergabe, was die eigenleistung. bin ich mit der eigenleistung zufrieden. hinzukommt: kann ich das überhaupt selbst? fähigkeit, ausstattung (hier wieder fragen: lohnt es sich, die ausstattung selbst anzuschaffen).

was ich sehr gut finde und auch praktiziere: maschinen/arbeitsgemeinschaft. geräte, die ich nur selten brauche und die nicht von allen gleichzeitig stark nachgefragt werden, beschaffen/nutzen wir zusammen.
leider denken nicht viele so. gegeneinander statt miteinander ist, auch in der lw, wieder ein trend.
wo ich hingegen nicht spare ist bei der gesundheit. da werden auch mal kosten getätigt, welche nicht direkt reinkommen. aber folgekosten bei der gesundheit sind viel höher und auch mir gehts besser, wenn ich gar nicht erst ein problem habe.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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Re: Wie zufrieden sind Landwirte mit ihrem Beruf?

Beitragvon Sortable » Fr Okt 10, 2014 15:22

tiger24 hat geschrieben:Mein Gott, sehts doch nicht so eng...

Ich meine wirkliche, imLeben echte Bauern.

Aber wie man mit 8 ha Wald 51 % seines Lebensunterhaltes erwirtschaften kann, da würd ich gern was lernen. Ich habe etwa gut 60 ha Wald, da kann ich ja reich werden...


Ja kannst Du! Fragt sich nur wann :mrgreen:
Ich vermute Falke ist Ösi und hat Wertholz zu verkaufen, ich bin Ostwestfale und habe knapp 4ha und kann damit
heizen, habe also kaum Heizkosten. Ich finde es bedauerlich wie wenig Interesse viele Waldbesitzer an ihrem
Wald haben, viele pflegen ihren Wald so gut wie gar nicht :(

Ich vermute die 10ha-Teilnahmegrenze ist angelegt worden um Vollzeit-Landwirte vorrangig anzusprechen.

Im übrigen: wer nach der Devise wirtschaftet 'von nix kommt nix' wird nie glücklich!

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Re: Wie zufrieden sind Landwirte mit ihrem Beruf?

Beitragvon Weinbauer » Fr Okt 10, 2014 18:07

Sortable hat geschrieben:heizen, habe also kaum Heizkosten. Ich finde es bedauerlich wie wenig Interesse viele Waldbesitzer an ihrem
Wald haben, viele pflegen ihren Wald so gut wie gar nicht :(

I


ich gehöre auch zu diesen "bedauerlichen" waldbesitzern. habe 0,5 ha wald. wieso sollte ich die bewirtschaften? kostet mich mehr, als ich davon nutzen habe. habe den wald verpachtet. fahre auch keine 10km zu diesem wald. einmal im jahr wird nachgeschaut und gut ist.
sehe keine notwendigkeit, dass jeder besitzer auch selbst in seinem wald wirtschaftet bzw. manipuliert. das ist sogar besser so. viele könnten dies gar nicht. folge: unfälle. folge davon: höherere BG beiträge für alle. sei also froh, wenn da nicht jeder besitzer herumturnt.
Zuletzt geändert von Weinbauer am Sa Okt 11, 2014 23:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie zufrieden sind Landwirte mit ihrem Beruf?

Beitragvon Sortable » Fr Okt 10, 2014 18:20

Auch wieder wahr. Allerdings werden hier diese 'bedauerlichen' von der Komune angeschrieben,
dass sie die Wege freihalten sollen.

Was auch so ein Sache ist, ich habe den Verdacht, dass die Komunen einfach alle zwei Jahre so
ein Schreiben raus schicken, mit Verweis auf den Kreis-Förster. Wenn man allerdings Fragen an den
Förster hat -- vergiss es :gewitter:

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Re: Wie zufrieden sind Landwirte mit ihrem Beruf?

Beitragvon tiger24 » Fr Okt 10, 2014 20:19

Sortable hat geschrieben:
tiger24 hat geschrieben:Mein Gott, sehts doch nicht so eng...

Ich meine wirkliche, im Leben echte Bauern.

Aber wie man mit 8 ha Wald 51 % seines Lebensunterhaltes erwirtschaften kann, da würd ich gern was lernen. Ich habe etwa gut 60 ha Wald, da kann ich ja reich werden...



Ich vermute die 10ha-Teilnahmegrenze ist angelegt worden um Vollzeit-Landwirte vorrangig anzusprechen.

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