Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • Druckansicht
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Sa Jun 20, 2026 11:23

Wiesenwalze

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
Antwort erstellen
14 Beiträge • Seite 1 von 1
  • Mit Zitat antworten

Wiesenwalze

Beitragvon JohnDeere21 » Fr Mai 16, 2025 19:54

Hallo liebe Forumgemeinde,
nachdem der erste Schnitt größtenteils zuhause ist und ich mal wieder Stunden auf den Wiesen verbracht habe, kann ich sagen das die Unebenheiten der Wiesen mich an der Arbeit am meisten stressen.
Ich besitze einen Grünlandstriegel sowie auch eine Wiesenschleppe, die ich auch beide einsetze. Jedoch sind meine Wiesen einfach uneben. Das geht aufs Material und auf die Nerven.
Jetzt habe ich überlegt ob ich mir eine Wiesenwalze zulegen sollte. Dachte so an die 2,8-3 Meter Variante, mit hebbaren Fahrwerk und Durchmesser 1-1,2 Meter. Gibt es ja zu erschwinglichen Preisen bei osteuropäischen Händlern.
Wer hat Erfahrung mit dem Einsatz einer solchen Walze? Bringt das was ? Wann ist der beste Einsatzzeitpunkt ? Im Spätjahr nach dem letzten Schnitt, im Sommer bei Trockenheit oder im Frühjahr? Ist mit einer Verbesserung der Unebenheiten zu rechnen ? Vor und Nachteile ? Danke im Voraus!
JohnDeere21
 
Beiträge: 28
Registriert: Mo Okt 14, 2019 10:42
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wiesenwalze

Beitragvon countryman » Sa Mai 17, 2025 11:52

Gewalzt wird normalerweise im zeitigen Frühjahr um die ggf. aufgefrorene Narbe anzudrücken. Als Nebeneffekt wird die Fläche dabei schon etwas glatter werden. Der Boden sollte natürlich recht feucht (gerade gut befahrbar) sein, dann bringt es am meisten.
Ganz gut für reine Mähwiesen ist auch eine Nachweide durch Schafe im Herbst.
The times they are a-changin'.
Benutzeravatar
countryman
 
Beiträge: 15484
Registriert: Sa Nov 26, 2005 15:05
Wohnort: Westfalen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wiesenwalze

Beitragvon Nick » Sa Mai 17, 2025 12:16

Die Frage ist doch warum sind die Wiesen uneben? Weil untendrunter Felsen sitzen? Oder Wildschweine sich ausgetobt haben?
Mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
Nick
 
Beiträge: 3685
Registriert: Mi Apr 26, 2006 20:44
Wohnort: Oberfranken
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wiesenwalze

Beitragvon RABE-Profi » Sa Mai 17, 2025 12:39

Das kommt daher, daß man vielleicht nicht in der erforderlichen Sorgfalt die Maulwurfshaufen ebenmacht und dann auch fängt.
Wer mit 20 km/h die Wiesen eggt und die Maulwurfshaufen nur leicht einstreift, wird danach keine ebene Fläche haben.
Mähwerke lassen auch leichte Hügel stehen.
Die wachsen dann mit Gras wieder zu, und fertig ist die Mondlandschaft.

So ist es bei meinem Nachbarn, daher kenn ich das.

Walzen bringt hier nicht mehr den erhofften Effekt.
Deutschland: das größte Irrenhaus der Welt. Hier laufen die Verbrecher frei herum
RABE-Profi
 
Beiträge: 1092
Registriert: So Feb 19, 2023 20:54
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wiesenwalze

Beitragvon JohnDeere21 » So Mai 18, 2025 7:56

Hallo,
nun ja, es ist möglich das die Maulwurfshügel nicht hundertprozentig eingeebnet wurden. Wie aber auch in der Praxis ? Mann schleppt im Frühjahr und zwischen schleppen und mähen entstehen neue und diese rasiert man ( leider) mit dem Mähwerk. Auch das Schleppen in der Praxis wird doch so ausgeführt, das man überall schleppt, aber in der Regel nur mit einer Durchfahrt. In der Tat sind die Unebenheiten eher der Art Mondlandschaft, man sieht den Wiesen die Unebenheiten nicht an ( wie es zum Beispiel bei Fahrspuren etc. der Fall wäre). Welche Alternativen stehen den jetzt zur Auswahl um das zu verbessern? Glaube nicht das ich da der einzige mit dem Problem bin.
JohnDeere21
 
Beiträge: 28
Registriert: Mo Okt 14, 2019 10:42
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wiesenwalze

Beitragvon VeraR » So Mai 18, 2025 8:07

Um die Wiese eben zu machen ist meiner Meinung nach nur der Umbruch und eine Neuansaat der richtige Weg.
Allerdings gibts auch dabei keine 100 %ige Garantie dass es eben wird.
VeraR
 
Beiträge: 18
Registriert: Fr Okt 11, 2024 7:51
Wohnort: Allgäu
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wiesenwalze

Beitragvon RABE-Profi » So Mai 18, 2025 8:13

@JohnDeere21

Dann war ich ja gar nicht so daneben mit meiner Vermutung.

Vielleicht kannst Du Dir ja helfen, indem man im Herbst nach dem letzten Schnitt ganz flach mit der Kreiselegge volle Drehzahl und ganz langsam diagonal 2x drüberfährt.
Keine Bodenbearbeitung, sondern nur die Spitzen etwas kappen.
Danach etwas einsäen und walzen.
Möglicherweise gibts eine Verbesserung, das Schludern vorher kann aber normal nicht ohne etwas Aufwand rückgängig gemacht werden, wenn es überhaupt noch verbessert werden kann.

Ich fahre auch oft 2x über Maulwurfhaufen, die müssen einfach weg, da führt kein Weg dran vorbei.
Ihr müßt halt auch während des Jahres auch mal eggen.
Deutschland: das größte Irrenhaus der Welt. Hier laufen die Verbrecher frei herum
RABE-Profi
 
Beiträge: 1092
Registriert: So Feb 19, 2023 20:54
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wiesenwalze

Beitragvon 304 » So Mai 18, 2025 8:40

JohnDeere21 hat geschrieben:In der Tat sind die Unebenheiten eher der Art Mondlandschaft,

Wie sieht den der Bestand aus?

Je nach Zustand evtl. sinvoller mit frischem Humus das gröbste aufzufüllen und mittels möglichst tief gestellter Kreiselegge mal etwas einzuebnen, bevor eine Neuansaat erfolgt.

Gefüllte 3m Wiesenwalze funktioniert hingegen relativ gut um die Fahrspuren vom Herbst bei relativ feuchten Bedingungen im zeitigen Frühjahr wieder einzuebnen. Nur Vorgewende wird zum Problem, weil bei Kurvenfahrt die neuen Fahrspuren vom Zugfahrzeug nicht vollständig erfasst werden.
304
 
Beiträge: 1356
Registriert: Do Okt 18, 2018 20:55
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wiesenwalze

Beitragvon Marian » So Mai 18, 2025 8:51

Mit Glattwalze jedes Jahr kann man schon auch einiges gerade bügeln. Das A und O ist der perfekte Zeitpunkt dazu. Wenn man nur die hochgefrorene Narbe andrücken will, ist das Lattenhagen.
Zum glatt walzen muss der perfekte Punkt zwischen zu nass - gerade passend - und zu trocken, getroffen werden.
Das ist oft eine ganz knappe Kiste. Heute früh geht es nicht und morgen Abend ist es zu trocken...
Die Walze muss dabei den noch elastischen Boden mit samt Narbe ganz leicht wie in einem Keil ähnlich einer "Welle" vor sich her schieben ehe sie es verdrückt.
Ich habe eine große Glattwalze deutlich über 1m Durchmesser und ~2,50m breit, die randvoll mit Wasser schon ordentlich was platt macht. Zum plattieren kann man oft eher im Herbst die perfekten Bedingungen haben als im Frühjahr.
Seit 20 Jahren Moderator beim Landtreff :prost:
Marian
Moderator
 
Beiträge: 4615
Registriert: Mi Jan 19, 2005 15:31
Wohnort: Ostwestfalen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wiesenwalze

Beitragvon RABE-Profi » So Mai 18, 2025 15:30

Wenn man schon die Maulwurfshaufen nicht gescheit wegbekommt, sodaß sie glatt sind, wird es sich auch um einen etwas festeren Boden handeln oder man ist schlichtweg drübergerast.

Walzen führt hier überhaupt nicht zum Ziel.

Man muß etwas die Spitzen lockern, evtl. noch 2x drübereggen, dann siehts zwar nicht mehr so schön aus, aber es wird besser.
Dann den Winter drüberlassen und im Frühjahr walzen mit vorher Gras einsäen.

Alles andere macht nur Arbeit und ist nicht recht zielführend.

Man muß den Boden packen und nicht nur leicht drüberstreicheln.
Deutschland: das größte Irrenhaus der Welt. Hier laufen die Verbrecher frei herum
RABE-Profi
 
Beiträge: 1092
Registriert: So Feb 19, 2023 20:54
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wiesenwalze

Beitragvon Steyrer8055 » Mo Mai 19, 2025 7:40

Hallo!
Da sind wir wieder bei der richtigen Egge! So sah ich früher die "Landsberg-Egge", sie schabt die Maushaufen, Dungreste weg, u. die folgenden Zinken lüften die Grasnarbe auf. Ob das schön für die Nachbarn aussieht ist egal, ob es der Maus einen Scheitel zieht, oder der Engerling Sauerstoff u. Licht bekommt auch. Zudem muß der Filz raus u. das packen nur Zinken u. keine Scheiben, meine Ansicht!
Dann glauben noch Welche, man kann nur im Frühling eggen, u. 51 Wochen steht die Egge rum.

mfg Steyrer8055
Steyrer8055
 
Beiträge: 3740
Registriert: Mi Nov 09, 2016 13:23
Wohnort: Vorarlberg / Austria
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wiesenwalze

Beitragvon RABE-Profi » Mo Mai 19, 2025 16:26

Es geht nicht um den Filz sondern um die Beseitigung der verschluderten Hügel.
Deutschland: das größte Irrenhaus der Welt. Hier laufen die Verbrecher frei herum
RABE-Profi
 
Beiträge: 1092
Registriert: So Feb 19, 2023 20:54
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wiesenwalze

Beitragvon langholzbauer » Mo Mai 19, 2025 17:12

JohnDeere21 hat geschrieben:Hallo,
nun ja, es ist möglich das die Maulwurfshügel nicht hundertprozentig eingeebnet wurden. Wie aber auch in der Praxis ? Mann schleppt im Frühjahr und zwischen schleppen und mähen entstehen neue und diese rasiert man ( leider) mit dem Mähwerk. Auch das Schleppen in der Praxis wird doch so ausgeführt, das man überall schleppt, aber in der Regel nur mit einer Durchfahrt. In der Tat sind die Unebenheiten eher der Art Mondlandschaft, man sieht den Wiesen die Unebenheiten nicht an ( wie es zum Beispiel bei Fahrspuren etc. der Fall wäre). Welche Alternativen stehen den jetzt zur Auswahl um das zu verbessern? Glaube nicht das ich da der einzige mit dem Problem bin.

Zuerst würde ich mir da mal mehr Mühe beim Schleppen geben.
Desweiteren spricht auch nichts dagegen, bei starkem Maulwurfbesatz oder auch bei Wildschäden direkt nach der Schnittnutzung nochmal die Wiesenschleppe anzuhängen.
( In einem anderen Faden hatte ich schon erwähnt, dass ich letzten Herbst nach der Weide noch einen Schleppgang bei grenzwertiger Feuchte gefahren habe. Das war eine sehr gute Bauchentscheidung, die aber so in keinem Lehrbuch steht. :wink: )
Ich vermute als eine Ursache solcher beschriebener Probleme, dass zu früh geschleppt wird.
Wenn die Maulwurfhaufen nicht richtig durchgetrocknet sind, dann lassen sie sich nicht gut verteilen.
Auch im Zusammenhang mit späteren neuen schadet ein später Schlepptermin bis 10/12 cm Bestandshöhe weniger, als ein zu früher.
Ein Striegel, selbst mit eingeschraubten Schleppblechen, wird nie an die Einebnung einer Wiesenschleppe heran kommen!
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
langholzbauer
 
Beiträge: 14110
Registriert: Fr Okt 19, 2012 22:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wiesenwalze

Beitragvon Marian » Di Mai 20, 2025 12:37

Wir haben dieses Jahr auch erst spät geschleppt, weil mir die optimale befahrbarkeit der Wiesen viel wichtiger ist, als der erste zu sein.
Ergebnis war deutlich weniger Wennack Haufen beim mähen als sonst. Ich denke das darf gern zur Regel werden. Fakt ist ja auch. Ist es früh im Jahr sehr nass, gibt es noch kaum Hügel die es einzuebnen gilt.
Seit 20 Jahren Moderator beim Landtreff :prost:
Marian
Moderator
 
Beiträge: 4615
Registriert: Mi Jan 19, 2005 15:31
Wohnort: Ostwestfalen
Nach oben


Antwort erstellen
14 Beiträge • Seite 1 von 1

Zurück zu Landtechnikforum

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki