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Wieviel Wald für Heizung

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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11 Beiträge • Seite 1 von 1
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Wieviel Wald für Heizung

Beitragvon waldulmer » Sa Aug 16, 2008 21:03

Hallo,
ich bin zur Zeit am überlegen, ob ich meine alte Ölheizung rausschmeiße und eine Stückholzheizung einbaue. Ich hab im Nebenerwerb zur Zeit ca. 0,6 ha Wald. (Neben Wein und Obst) meint ihr das reicht für ein Einfamilienhaus oder brauch ich da noch mehr?
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Beitragvon Forstjunior » Sa Aug 16, 2008 21:15

mit 10 ha kommst gut hin..weiss ich aus eigener Erfahrung. 0,6 dürften zu wenig sein.
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Beitragvon 7schlaefer » Sa Aug 16, 2008 21:59

Vielleicht nur für einen Winter ! :lol: :lol: :lol:

Und dann auf die Globale Erwärmung warten.

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Beitragvon meyer wie mueller » So Aug 17, 2008 6:36

Hallo

wenn ich mal davon ausgehe, dass man für ein Einfamilienhaus so um die 3000 - 3500 Liter Öl pro Jahr verbraucht, dann würde die Rechnung für Kiefer/Fichte ungefähr so aussehen:

Zuwachs pro Jahr 6-10 Ster pro ha Wald (je nach Boden und Lage)
80 % des Einschlags werden als Energieholz genutzt.
Also können zwischen 5 und 8 Ster Holz pro ha im langjährigen Durchschnitt rausgemacht werden.
1 Ster trockenes Fichten/Kiefernholz hat einen Heizwert von ca. 120 Liter Öl (untere Grenze)
Also braucht man grob gerechnet für ein Einfamilienhaus ca 30 Ster Holz pro Jahr (entsprechend weniger, wenn es ein Energiesparhaus ist)
Um jährlich 30 Ster Energieholz einschlagen zu können, braucht man folglich zwischen 4 und 6 ha Kiefern/Fichtenwald.
Bei Buche/Eiche ist der Zuwachs geringer, jedoch der Heizwert pro Ster höher, also dürfte auch hier das Minimum für die Eigenversorgung bei 5 ha liegen.

Grob überschlagen würde ich mal für 1000 Liter Ölverbrauch so zwei Hektar Wald zur Eigenversorgung ansetzen.

Man will ja nachhaltig wirtschaften, und nicht innerhalb weniger Jahre den Bestand abholzen.

Gruß
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Beitragvon waldlaeufer55 » So Aug 17, 2008 6:54

Mit 0,6 ha wirst du dir wohl eine kalte Stube holen
Laut eine auf die schnelle gefundenen Tabelle vom
Bundesforstministerium kannst du bestenfalls mit einem
Zuwachs von 12 m³ pro ha rechnen.Quelle /www.tfz.bayern.de/festbrennstoffe/17363/
willst du wirklich dann
das wertvolle Stammholz ganz einfach nur verfeuern oder auch
zu Geld machen.
Bei meinen 3 ha und verkauf was gutes Geld bringt muss ich
für meine 2 Häuser regelmässig noch einen Reissteil besorgen.

Dann noch eine Frage:Rechnest du mit Erfahrungswerten von
Besitzern eines solchen Heizungstyps oder mit den zum Teil
märchenhaften Versprechungen von Verkäufern.

Mit Gruss vom
Waldlaeufer55
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Beitragvon Same » So Aug 17, 2008 7:38

man soll ja nicht mehr rausschlagen als nachwächst.
Rechne mal im Schnitt mit 5-7FM pro Hektar Zuwachs.
Dann ist die Rechnung ganz einfach:
RM pro Winter durch Zuwachs ergibt Fläche des Waldes
Zitat: "Egal wie tief man die Meßlatte für den menschlichen Verstand ansetzt, es gibt immer welche die aufrecht darunter durch laufen."
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Re: Wieviel Wald für Heizung

Beitragvon Paulo » So Aug 17, 2008 8:07

waldulmer hat geschrieben:Hallo,
ich bin zur Zeit am überlegen, ob ich meine alte Ölheizung rausschmeiße und eine Stückholzheizung einbaue. Ich hab im Nebenerwerb zur Zeit ca. 0,6 ha Wald. (Neben Wein und Obst) meint ihr das reicht für ein Einfamilienhaus oder brauch ich da noch mehr?


Eure "Hochrechnungen" in Ehren..

aber sollte man nicht zuerst wissen um welchen Bestand es sich
bei seinem riesen "Wald" handelt??? :lol: :lol:
..und Servus!
Ich steh auf "einfache" Technik:-)

http://www.schlueter-traktoren.de/
http://www.stockmann-landtechnik.de/
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Beitragvon waldulmer » So Aug 17, 2008 20:24

Danke für eure zahlreichen Antworten!
Naja war mir fast klar, dass mein "Wald" etwas zu wenig sein würde.
Der Wald ist zum großen Teil Mischwald wobei einiges aus Fichten besteht. Heizöl brauche ich bisher ca. 1600 l im Jahr. Da wir eigentlich nur über Fußbodenheizung und unseren Schwedenofen heizen.
Nach dem was die meisten hier geschrieben haben müsste ich schauen, dass ich noch einiges an Wald hinzubekomme.
Wie sind denn die Pachtpreise für Wald? Für Baden-Württemberg Vorgebirgszone vom Schwarzwald?
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Beitragvon Robiwahn » So Aug 17, 2008 23:56

Moin

Hmmh, von Waldpacht hab ich noch nie gehört 8) . Wenn, dann müsstest du dir was kaufen oder vom örtlichen förster nen Leseschein/Begehungsschein oder so ähnlich holen. Dann kannst du die Reste (Äste, krumme Stämme etc.) zusammensammeln.

Zum Thema Wald kaufen gibts hier einige Threads, nutz mal die Forums-Suche dafür.

Grüße, Robert
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Beitragvon rotertrecker » Di Aug 19, 2008 17:27

Hallo!
Ich denke, wenn Du nicht ein entsprechend großes Stück pachten kannst, solltest Du halt "normal" Holz machen gehen. Wald gibt´s nicht so wirklich umsonst, bist Du das wieder drin hast, kannst Du lange im Wald Kronenholz aufarbeiten o. ä.
Gruß Sven
Alles wird gut! (Nur wann??)
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Beitragvon willems-energie » Mi Aug 27, 2008 13:52

Hallo Waldulmer,
ich selbst habe Privatwald und der Nachwuchs pro Jahr ist höher als mein Brennstoffbedarf. Hätte ich jedoch keinen eigenen Wald oder nur wenig, so würde ich nach vorheriger Absprache mit unserem Förster hingehen und in "aufgearbeiteten" Waldstücken so einiges zum Heizen finden. Da hätte ich schnell einen Hänger voll. Bei uns in der Eifel ist es so, dass viele Bauern in den 50`er - 60`er Jahren mit der Landwirtschaft aufgehört haben und die Flächen mit Fichtenkulturen bepflanzt haben. Die Nachkommen dieser Bauern haben heute oftmals wenig Zeit und Lust diese mittlerweile stattlichen Bestände zu durchforsten und ich würde mal gezielt solche Leute ansprechen, da die oftmals froh sind, wenn mal jemand darin "wühlt" und man kann hier auch einiges bekommen. Wenn Du 1600 Liter Öl verheizt, dann entspricht das ziemlich genau 10 rm trockenem Fichtenholz. Die bekäme ich bei uns schnell zusammen. Dies soll keine Anleitung sein, irgendwas für lau abzustauben, aber schau Dir doch mal Deine Nachbarwaldstücke an. Vielleicht bietet sich ja was an... :D
Gruß
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